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Thema: Beate Uhse AG (DE0007551400)

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Beitrag #0 von aktiensammler am 15.12.2017 18:07   ( 1.766 Beiträge | Status: ok )
Beate Uhse AG (DE0007551400)

Der Erotikhändler Beate Uhse AG meldet Insolvenz in Eigenverwaltung an!

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Wegen drohender Zahlungsunfähigkeit hat der Erotikhändler Beate Uhse am Freitag beim Amtsgericht Flensburg die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens für die Holding beantragt. Die operativen Tochtergesellschaften arbeiten unverändert weiter und der Vorstand sei zuversichtlich, das Unternehmen in Eigenverwaltung sanieren zu können, teilte der Konzern in Flensburg mit.
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Unmittelbar betroffen sind damit zunächst nur zehn Mitarbeiter in der Holding, für die Insolvenzgeld beantragt werde. Insgesamt beschäftigt Beate Uhse 345 Mitarbeiter (Vollzeitstellen).
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Auslöser waren letztlich gescheiterte Bemühungen, frisches Geld für den Konzern zu mobilisieren und eine hochverzinste Anleihe über 30 Millionen Euro umzuschulden.

Die tatsächliche finanzielle Lage des Unternehmens ist intransparent, weil kein Jahresabschluss für das Jahr 2016 und keine Zwischenberichte für 2017 vorliegen. Der Vorstand hatte die Veröffentlichung der Zahlen mehrfach aufgeschoben und vorläufige Zahlen und Prognosen korrigiert. Zuletzt hieß es, der Verlust (Ebit) habe für 2016 bei 6,2 Millionen Euro gelegen, bei einem Umsatz von 103 Millionen Euro. Den Geldbedarf für die nächsten Monate bezifferte der Vorstand im Oktober auf den "oberen einstelligen Millionenbereich", also fast zehn Millionen Euro.
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Schonungslos analysiert der heutige Vorstand die Vergangenheit: "Die Gruppe hat in den letzten Jahren unter zahlreichen Managementwechseln und strategischen Fehlentscheidungen gelitten. Der Ausbau des Online-Handels wurde zögerlich und unsystematisch betrieben, wichtige Entwicklungen im stationären Handel wurden verpasst, die Produktpolitik war nicht strategisch, sondern zufällig und reaktiv." Zudem hätten die Online-Verkaufskanäle und die Filialen jeweils ein Eigenleben geführt und kein nahtlos übergreifendes Einkaufserlebnis geboten.
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Nach Ansicht von Branchenexperten hat Beate Uhse vor allem zu spät das Ruder herumgeworfen in Richtung E-Commerce. Newcomer wie Eis.de und Amorelie holten mit einem frischeren Auftritt und modernerer Ansprache die Kunden im Internet ab.
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Das Internet hat auch einen zuvor sicheren Umsatzträger bei Beate Uhse vernichtet: Pornofilme, die schon zu Zeiten der Super-8-Filme zum Beate-Uhse-Sortiment gehörten, sind heute gratis und unbegrenzt im Internet verfügbar. Mit Video-Kassetten und DVDs ist kein Geschäft mehr zu machen.
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Die Zukunft hängt nun vom Erfolg des Vorstandschefs Specht ab, aber vor allem von den Eigentümern, vorneweg dem niederländischen Unternehmer Gerard Cok und den schleswig-holsteinischen Sparkassen.
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Quelle: n-tv.de

Die HV vom 29.06.2015 beschloss die Sitzverlegung von Flensburg nach Hamburg. Gegründet wurde die AG am 18.08.1998 durch formwechselnde Umwandlung der Beate Uhse Holding GmbH, Flensburg (AG Flensburg, HRB 1568 FL).


Der Chart der Aktie in Frankfurt:

Chart
Provided by finanzen.net

Beate Uhse AG Inhaber-Aktien EO 1,-



Der Chart der Anleihe in Frankfurt:

Chart
Provided by finanzen.net

7,75 % Beate Uhse AG Anleihe 2014 (09.07.2019) EO 1000 - DE000A12T1W6

Beitrag #1 von LordofShares am 04.03.2018 02:00   ( 3.871 Beiträge | Status: ok )
Insolvenzverfahren eröffnet

Am 02.03.2018 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Beate Uhse AG eröffnet und Eigenverwaltung angeordnet (AG Flensburg, Az.: 56 IN 230/17)...


Versuche stets zu tun, was recht ist, und kämpfe gegen die, die es nicht tun.

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Beitrag #2 von aktiensammler am 07.03.2018 23:27   ( 1.766 Beiträge | Status: ok )
Insolvenzplan

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Beate Uhse Aktiengesellschaft: Beate Uhse AG hat Insolvenzplan eingereicht

Flensburg, 07. März 2018. Die Beate Uhse Aktiengesellschaft (ISIN DE0007551400, WKN 755140) gibt bekannt, dass im laufenden Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung der Vorstand der Beate Uhse AG mit Zustimmung des Sachwalters beim Amtsgericht Flensburg heute einen Insolvenzplan eingereicht hat.

Der Insolvenzplan ist Teil der notwendigen Restrukturierung des gesamten Beate Uhse Konzerns, deren Muttergesellschaft die Beate Uhse AG ist. Durch den Insolvenzplan soll für die Gläubiger der Beate Uhse AG eine im Verhältnis zur Regelabwicklung des Insolvenzverfahrens erhöhte Befriedigung sowie für die Beate Uhse Gruppe eine umfassende Sanierung erreicht werden. Im Fall der Nichtannahme des Insolvenzplans ist von einer Zerschlagung der Schuldnerin und damit der gesamten Beate Uhse-Gruppe auszugehen.

Der vorliegende Insolvenzplan sieht hingegen eine Sanierung der Gruppe vor mit dem Ziel, den lebensfähigen Teil der Gruppe und damit auch die Arbeitsplätze zu erhalten und eine höhere Quotenzahlung an die Gläubiger zu ermöglichen als im Falle der Zerschlagung. Im Rahmen der Sanierung ist die Gründung einer neuen Tochtergesellschaft ("NewCo") und die Übertragung der werthaltigen Assets der Beate Uhse AG auf diese Gesellschaft geplant. Aus steuerlichen Gründen scheidet hingegen ein Erhalt der Schuldnerin durch einen Teilverzicht der Gläubiger und/oder einen Debt-Equity-Swap aus.

Der Insolvenzplan sieht vor, dass sich ein Investor an der "NewCo" im Rahmen einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen um bis zu EUR 1.350.000,00 gegen Ausgabe von bis zu 1.350.000 Geschäftsanteilen im Nennbetrag von jeweils EUR 1,00 gegen Zahlung einer Einlage in Höhe von EUR 1,00 je Geschäftsanteil beteiligt. Zur Zeichnung ist ausschließlich der Investor zugelassen. Mit dem Kaufpreis aus der Veräußerung der Assets der Beate Uhse AG an die "NewCo" sowie den Erlösen aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen sollen die Verfahrenskosten, die weiteren Masseverbindlichkeiten und eine erste Insolvenzdividende für die Gläubiger bezahlt werden. Die Beate Uhse AG wird nach Umsetzung der Regelungen dieses Insolvenzplanes als Gesellschaft liquidiert. Damit einher geht ein Verlust der Börsenzulassung und ein vollständiges Untergehen der Anteilsrechte der Aktionäre durch die Liquidation der Schuldnerin. Aus heutiger Sicht ergibt der verbleibende Vermögensteil bei Umsetzung des Insolvenzplans eine mögliche Quote von 1,87% für die Gläubiger der Beate Uhse AG.

Den Anleihegläubigern wird im Rahmen des Insolvenzplans angeboten, gegen den Verzicht auf die Insolvenzdividende, ein Bezugsrecht an einer zweiten Kapitalerhöhung der neuen Gesellschaft zu erhalten und gegen zu zahlende Barmittel neue Geschäftsanteile an dieser Gesellschaft zu erwerben. Zur Zeichnung diese Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen um bis zu EUR 450.000,00 werden ausschließlich die Anleihegläubiger zugelassen.

Für jede Teilschuldverschreibung im Nennwert von EUR 1.000,00 werden Bezugsrechte zur Zeichnung von 15 Geschäftsanteilen im Nennbetrag von je EUR 1,00 eingeräumt.
Die Höhe des Agios ist von der Gesellschafterversammlung noch festzulegen.

Der Gläubigerversammlung der Beate Uhse AG soll am 04.04.2018 über den vorgelegten Insolvenzplan beschließen. Der Insolvenzplan wird unter verschiedenen aufschiebenden Bedingungen stehen. Eine der Bedingungen wird sein, dass auch in dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Beate Uhse Netherlands B.V. ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wird. Im Anschluss muss der Insolvenzplan in dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Beate Uhse AG durch das Amtsgericht rechtskräftig bestätigt werden.
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Quelle: dgap.de

Die Aktionäre gehen mit diesem Insolvenzplan leer aus.

AG Hamburg, HRB 138234
AG Flensburg, Az. 56 IN 230/17 (Link gültig bis 31.12.2027)

Beitrag #3 von aktiensammler am 02.06.2018 19:38   ( 1.766 Beiträge | Status: ok )
Insolvenzplan

Der Insolvenzplan wurde vom bestätigt, er kann hier eingesehen und heruntergeladen werden.

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Die Beate Uhse Aktiengesellschaft (ISIN DE0007551400, WKN 755140) teilt mit, dass das Amtsgericht Flensburg in dem Insolvenzverfahren (Geschäfts-Nr. 56 IN 230/17) der Beate Uhse AG den im Erörterungs- und Abstimmungstermin vom 04.04.2018 vorgelegten Insolvenzplan mit heutigem Datum bestätigt hat.

Sämtliche Gläubigergruppen haben dem Insolvenzplan zugestimmt und die im Plan enthaltenen Bedingungen sind eingetreten bzw. der Verzicht wurde dem Amtsgericht nachgewiesen.
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Quelle: dgap.de

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