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Thema: E.ON AG (DE000ENAG999)

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Beitrag #0 von aktiensammler am 12.03.2018 12:32   ( 2.212 Beiträge | Status: ok )
E.ON AG (DE000ENAG999)

In der deutschen Energiebranche bahnt sich eine Umverteilung an. Nachdem die E.ON AG ihre konventionelle Stromerzeugung, den Energiehandel sowie die Exploration erst am 12.09.2016 in die neue Uniper SE abgespalten hatte, will man sich zum Netzbetreiber wandeln. Dazu will man die RWE-Tochter innogy SE übernehmen!

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Die E.ON SE hat in Gesprächen mit der RWE AG eine grundlegende Einigung über den Erwerb der von RWE gehaltenen 76,8 %-Beteiligung an der innogy SE erzielt. Der Erwerb würde im Rahmen eines weitreichenden Tauschs von Geschäftsaktivitäten und Beteiligungen erfolgen. Vor Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung bedarf es noch der Zustimmung der Gremien von E.ON und RWE.

Gemäß der Einigung würde E.ON im Tausch gegen die 76,8 %-Beteiligung an innogy zunächst RWE eine Beteiligung an der E.ON SE in Höhe von durchgerechnet 16,67 % gewähren. Die Aktien würden im Rahmen einer 20 %-Sachkapitalerhöhung aus bestehendem genehmigten Kapital ausgegeben. Zudem würde E.ON an RWE einen weitgehenden Teil des erneuerbaren Energiegeschäfts und die von der E.ON-Tochter PreussenElektra gehaltenen Minderheitsbeteiligungen an den von RWE betriebenen Kernkraftwerken Emsland und Gundremmingen übertragen. Des Weiteren würde RWE das gesamte erneuerbare Energiegeschäft von innogy sowie innogys Gasspeichergeschäft und den Anteil am österreichischen Energieversorger Kelag erhalten. Die Übertragung der Geschäftsaktivitäten und Beteiligungen würde mit ökonomischer Wirkung zum 1. Januar 2018 erfolgen. Die Transaktion sieht ferner eine Barzahlung von RWE an E.ON in Höhe von EUR 1,5 Milliarden vor.

Den Aktionären der innogy SE würde E.ON ein freiwilliges Übernahmeangebot in bar unterbreiten. Dieses Angebot würde für die Aktionäre von innogy zum heutigen Tag einen Gesamtwert in Höhe von EUR 40 je Aktie beinhalten. Dieser Gesamtwert setzt sich aus einem Angebotspreis von EUR 36,76 je Aktie, sowie den Zahlungen aus den unterstellten Dividenden der innogy von insgesamt EUR 3,24 pro Aktie für die Geschäftsjahre 2017 und 2018 zusammen. RWE würde sich an dem Angebot nicht beteiligen.

Nach erfolgreicher Durchführung der Transaktion ist eine volle Integration der innogy in den E.ON Konzern vorgesehen. Durch die Transaktion würde E.ON zu einem fokussierten, kundenorientierten Energieunternehmen, das sich auf Energienetze sowie Kundenlösungen konzentriert. Die erneuerbaren Geschäfte von E.ON und RWE wären dann unter dem Dach von RWE vereint. Die Durchführung der gesamten Transaktion ist in mehreren Schritten geplant und stünde unter dem Vorbehalt üblicher kartellrechtlicher Freigaben.

Im Falle der Gremienzustimmung beider Unternehmen könnte kurzfristig die Unterzeichnung der entsprechenden Vereinbarung erfolgen.
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Quelle: dgap.de

Die E.ON SE ist am 31.10.2000 durch die Verschmelzung der VIAG Aktiengesellschaft (vormals Vereinigte Industrie-Unternehmungen Aktiengesellschaft) auf die VEBA Aktiengesellschaft vormals Vereinigte Elektriziäts- und Bergwerks-Aktiengesellschaft) entstanden.

Der Chart in Frankfurt:

Chart
Provided by finanzen.net

E.ON SE Namens-Aktien o.N.

Beitrag #1 von aktiensammler am 27.03.2020 08:45   ( 2.212 Beiträge | Status: ok )
Zahlen für das GJ 2019

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Der Energiekonzern Eon will der Corona-Krise zum Trotz sein Wachstum nach der Übernahme des Konkurrenten Innogy weiter vorantreiben. Die Virus-Krise werde im laufenden Jahr voraussichtlich Spuren in der Bilanz hinterlassen, sagte Vorstandschef Johannes Teyssen bei der Vorlage der Zahlen für 2019.
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Eon sei gewappnet und werde die Krise wohl besser überstehen als die meisten anderen Versorger, betonte Teyssen.

Im vergangenen Jahr steigerte Eon das operative Ergebnis (bereinigtes Ebit) von 3,0 Milliarden auf 3,2 Milliarden Euro. Unterm Strich wuchs der Überschuss um zwei Prozent auf mehr als 1,5 Milliarden Euro. Die Erlöse legten um 38 Prozent auf 41,5 Milliarden Euro zu - davon stammten zehn Milliarden aus der Innogy-Übernahme. Im laufenden Jahr peilt Teyssen ein operatives Ergebnis von 3,9 Milliarden bis 4,1 Milliarden Euro an.
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Die Aktionäre sollen eine Dividende von 46 Cent je Aktie nach zuvor 43 Cent erhalten. In den kommenden Jahren solle die Gewinnbeteiligung weiter zunehmen und jährlich um bis zu fünf Prozent steigen.
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Insgesamt versorgt Eon rund 50 Millionen Kunden in Europa. In den kommenden drei Jahren will das Unternehmen 13 Milliarden Euro in den Ausbau seiner Geschäfte mit Netzen, dem Strom- und Gasvertrieb und Kundenlösungen investieren.
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Quelle: n-tv.de

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