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Thema: Knorr-Bremse AG (DE000KBX1006) vormals Süddeutsche Bremsen- AG

Thread-Nummer:
Anzahl Antworten: 3
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Beitrag #0 von aktiensammler am 17.09.2018 19:33   ( 1.845 Beiträge | Status: ok )
Knorr-Bremse AG (DE000KBX1006) vormals Süddeutsche Bremsen- AG

Der Münchener Hersteller von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge, Knorr-Bremse AG will an die Börse Frankfurt gehen.

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Das Münchner Traditionsunternehmen kündigte den seit Monaten erwogenen Schritt nun offiziell an. Platziert werden sollen nur Aktien aus dem Besitz von Mehrheitsaktionär Heinz Hermann Thiele und seiner Familie, wie Knorr-Bremse mitteilte. Dem Unternehmen selbst fließt damit kein Geld zu. Der 77-jährige Thiele will mit dem Börsengang sein Erbe regeln. Er will zunächst aber zusammen mit seiner Tochter die Mehrheit behalten. Insidern zufolge könnten 25 bis 30 Prozent der Knorr-Bremse-Anteile verkauft werden. Mit mehr als drei Milliarden Euro wäre die Emission, die in den nächsten vier Wochen über die Bühne gehen dürfte, dann einer der größten in Deutschland in diesem Jahr. Federführend begleitet wird der Börsengang von der Deutschen Bank, JP Morgan und Morgan Stanley.
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Quelle: n-tv.de

Beitrag #1 von aktiensammler am 29.09.2018 16:25   ( 1.845 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

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Der Börsengang des Bremsenherstellers Knorr-Bremse soll der Eigentümerfamilie Thiele bis zu 4,2 Milliarden Euro einbringen. Die Anteilseigner wollen bis zu 30 Prozent der Papiere zum Stückpreis von 72 bis 87 Euro bei Anlegern platzieren, wie Knorr-Bremse mitteilte.

Das Angebot soll vom 1. bis 11. Oktober gelten, der erste Handelstag im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse ist für den 12. Oktober geplant. Sollten alle gut 35 Millionen Aktien zum Höchstpreis an den Mann gebracht werden, wäre der Börsengang damit ähnlich groß wie der von Siemens Medizintechnik.
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Bereits da war klar, dass lediglich Aktien aus dem Besitz des Mehrheitsaktionärs Heinz Hermann Thiele und seiner Familie platziert werden. Dem Unternehmen selbst fließt somit kein Geld zu.
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Quelle: onvista.de

Beitrag #2 von aktiensammler am 12.10.2018 12:41   ( 1.845 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Der Streit mit Bosch eskaliert.

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Kurz vor dem Börsengang von Knorr-Bremse eskaliert ein Streit zwischen dem Bremsenkonzern und seinem langjährigen Partner Bosch. Der Stuttgarter Autozulieferer wirft Knorr-Bremse vor, ihm absprachewidrig bei Lenksystemen für Lkw Konkurrenz zu machen, und will deshalb aus dem gemeinsam betriebenen Nutzfahrzeugbremsen-Geschäft in Europa aussteigen, wie aus dem Börsenprospekt des Münchner Unternehmens hervorgeht.

Knorr-Bremse müsste die 20-Prozent-Beteiligung, die Bosch an der Tochter Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH (SfN) und an einer gemeinsamen Firma im Japan hält, dann nach dem Vertrag für 380 Millionen Euro zurückkaufen. Der Börsenkandidat bestreitet aber, dass Bosch das Recht hat, die Verkaufsoption zu ziehen.
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Bosch hatte sein Geschäft mit Lkw-Bremsen 1999 an Knorr-Bremse abgegeben und war im Gegenzug bei der SfN eingestiegen, in der der Münchner Konzern sein Europa-Geschäft gebündelt hat. In Europa erwirtschaftet Knorr-Bremse rund die Hälfte seines Umsatzes, knapp die Hälfte davon mit Nutzfahrzeugen. Vor zwei Jahren hatte Knorr-Bremse Tedrive gekauft, einen Hersteller von Lkw-Lenksystemen aus Wülfrath.
Gegenseitige Vorwürfe

Die Produktion von Lenkungen, wie sie auch die Bosch Lenksysteme in Schwäbisch Gmünd herstellt, sind auch Teil einer Absichtserklärung von Knorr-Bremse mit der chinesischen FAW Jiefang vom Februar. Das missfiel Bosch, weil der Knorr-Bremse-Partner damit die Vereinbarung verletzt sieht, sich in bestimmten Geschäftsfeldern keine Konkurrenz zu machen.
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Knorr-Bremse wirft Bosch im Gegenzug vor, selbst Fahrerassistenzsysteme für Lkw entwickelt zu haben, obwohl die SfN diese bereits baue. Zum Jahresende will Bosch nach einem Streit um die Preise auch die Belieferung von Knorr-Bremse mit bestimmten Elektronik-Steuerungen einstellen.
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Quelle: n-tv.de

Beitrag #3 von aktiensammler am 12.10.2018 12:49   ( 1.845 Beiträge | Status: ok )
Börsengang

Der Börsengang ist geglückt.

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Der erste Xetra-Kurs wurde mit 80,10 Euro angegeben, zehn Cent über dem Ausgabepreis von 80 Euro, der in etwa in der Mitte der Platzierungspanne von 72 bis 87 Euro gelegen hatte.
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Knorr-Bremse stellt Bremsen für Züge und Lkws her, daneben hat das Unternehmen unter anderem auch Zugtüren, Heizungs- und Lüftungssysteme im Angebot. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer für Bremssysteme in Schienenfahrzeugen und bei Druckluftbremsen im Lkw.
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Quelle: boerse.ard.de

Emissionspreis: 80,00 Euro
Erstnotierung: 12.10.2018

Der Chart in Frankfurt:

Chart
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Knorr-Bremse AG Inhaber-Aktien o.N.

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