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Thema: DFV Deutsche Familienversicherung AG (DE000A0KPM74)

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Beitrag #0 von aktiensammler am 13.10.2018 14:39   ( 2.277 Beiträge | Status: ok )
DFV Deutsche Familienversicherung AG (DE000A0KPM74)

Der Versicherer DFV Deutsche Familienversicherung AG aus Frankfurt (Main) will an die Frankfurter Börse (Prime Standard) gehen. Gegründet wurde die AG als "DFV Deutsche Familienversicherung - Vermittlungs-AG" am 18.09.2006.

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Firmeneigene IT-Plattform & hoch skalierbare Prozesse

Die DFV arbeitet seit dem Jahr 2014 auf einer firmeneigene IT-Plattform, einem hochmodernen Event- und Java-basierten Bestandsführungssystem. Diese Plattform erlaubt es dem Insurtech schon heute den gesamten Geschäftsbetrieb mit einem Bestand von über 420.000 aktiven Policen mit nur 109 MitarbeiterInnen zu bewältigen.

Betriebsvorstand Marcus Wollny: "Wir haben eine digitale Versicherungsplattform entwickelt, die es uns erlaubt, Geschäftsvorfälle in Echtzeit zu verarbeiten. Dabei nutzen wir künstliche Intelligenz gepaart mit einer eventbasierten Prozessmaschine und flexiblen Schnittstellen. So sind wir in der Lage, unsere Versicherungs-App sowie unser Kundenportal optimal zu integrieren. Kunden können dadurch zum Beispiel ganz leicht Änderungen an Verträgen vornehmen oder Schäden einreichen und erhalten unmittelbar eine Rückmeldung darauf. Neue Produkte können innerhalb weniger Wochen am Markt platziert und Produktänderungen in wenigen Stunden umgesetzt werden."

Dr. Stefan M. Knoll: "Mit unserer IT und den darauf aufsetzenden digitalen Prozessen sind wir die hessisch-deutsche Antwort aus Frankfurt auf die internationale Insurtech-Entwicklung."

Amazon Echo & DFV-ChatBot

Das Insurtech ermöglicht seinen Kunden eine Produktberatung über digitale Sprachassistenten. Als erste Versicherung Deutschlands bietet die DFV durch ihren eigenen Alexa-Skill nicht nur die Beratung, sondern auch den Versicherungsabschluss an. Für weitere Produktberatung steht ebenfalls ein KI-basierter ChatBot auf der Website der DFV zur Verfügung.

Dr. Stefan M. Knoll hierzu: "Der Versicherungsabschluss der Zukunft wird weitgehend über digitale Sprachassistenten erfolgen. Die zunehmenden digitalen Lebensgewohnheiten unserer Kunden verlangen derartige Serviceanpassungen. Dem tragen wir Rechnung."

Modernste Βezahlmethoden - Paypal & AmazonPay

Die Kunden wollen Versicherungsabschlüsse so einfach und so schnell wie möglich tätigen. Aus diesem Grund hat die DFV ihre Abschlussstrecke radikal vereinfacht.

Dr. Stefan M. Knoll: "Dank Amazon-Login wird die Eingabe der Daten erheblich verkürzt, wodurch kostbare Zeit gespart wird. Darüber hinaus bieten wir, neben konventionellen Bezahlmethoden, auch die Verwendung von AmazonPay oder PayPal an. Dies ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Damit bieten wir die kürzest mögliche Abschlussstrecke an und sind das erste Versicherungsunternehmen, das AmazonPay und monatliche Zahlweise mit Paypal anbietet."

Digitaler Kundenservice - DFV-App und DFV-Kundenportal

Der gesamte Policierungsvorgang erfolgt vollautomatisch und innerhalb von durchschnittlich sechs Minuten. Danach erhält der Kunde Zugang zum DFV-Kundenportal, zur DFV-Kunden-App und der DFV-Kunden-Wallet. Über diese digitalen Kundenservices kann der Kunde seine Verträge verwalten und die Leistungs- und Schadenmeldung veranlassen.

Künstliche Intelligenz & Schadenregulierung

Bei eingereichten Arztrechnungen ermittelt künstliche Intelligenz, um welche Inhalte es sich handelt und ordnet die Rechnung einem Vertrag zu. Sie prüft, ob die ärztliche Leistung über den abgeschlossenen Vertrag abgedeckt ist. Die Auszahlung an den Kunden erfolgt dank künstlicher Intelligenz und digitaler Wertschöpfung schnell, unkompliziert und vollautomatisch.

Dr. Stefan M. Knoll: "Dank dieser KI-basierten, digitalen Befähigung liegt unser Rekord bei der Regulierung einer Zahnarztrechnung bei 45 Sekunden."

Großes Wachstumspotenzial & hoch skalierbarer Vertrieb

Die DFV sieht im deutschen Markt ein großes Wachstumspotenzial. Im Bereich der Krankenzusatzversicherungen will das Insurtech zum Marktführer in Deutschland aufsteigen. Mit den erwarteten Emissionserlösen aus dem Börsengang plant die DFV verstärkt in Markenbildung und klassisches Marketing zu investieren und so insbesondere das Wachstum der vergangenen Jahre von rund 10-15 % im Kerngeschäft enorm zu steigern.

Dr. Stefan M. Knoll, Gründer und CEO: "Die DFV ist die neue Art von Versicherung: Ausgezeichnete Produkte plus direkte digitale Wertschöpfung ermöglichen größtmöglichen Kundennutzen bei unbegrenzter Skalierbarkeit. Die DFV ist ein deutsches Insurtech, welches seit Jahren den Markt revolutioniert. Die Börsennotierung passt daher sehr gut zur Wachstumsfähigkeit unserer digitalen Plattform."

Vertriebsvorstand Stephan Schinnenburg: "Wir spürten eine enorme Nachfrage nach digitalen Services. Wir sind diejenigen, die diese Nachfrage glaubhaft und technisch hochwertig bedienen können. Die Möglichkeit, durch den Börsengang neben transaktionsbezogener Werbung verstärkt in Branding und klassische Werbung investieren zu können, wird nach unserer Ansicht zu einem enormen Anstieg des Neukundengeschäftes führen."

Börsengang soll weiteres Wachstum unterstützen

Im Zusammenhang mit dem Börsengang erwartet die Gesellschaft einen Emissionserlös aus der Platzierung von neuen Aktien in Höhe von rund 100 Mio. Euro. Die Gesellschaft plant diesen Erlös in erster Linie für den Ausbau ihres Vertriebs und die Umsetzung von Marketingmaßnahmen einzusetzen. Daneben will die Gesellschaft in ihre IT und die weitere Digitalisierung investieren. Zusätzlich möchte die Gesellschaft ihr Produktportfolio verbreitern und neue Versicherungsprodukte auf den Markt bringen. Des Weiteren plant die DFV innerhalb der nächsten 12 Monate den Eintritt in mindestens einen weiteren europäischen Markt.
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Quelle: dgap.de

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Die DFV setzt ganz auf digitale Prozesse, vom Abschluss bis zur Schadenregulierung. Gearbeitet wird dabei seit 2014 auf einer eigenen IT-Plattform, die hohe Skaleneffekte zulässt. Firmengründer und Macher der DFV ist Stefan Knoll, der bereits im Jahr 1994 das erste Call-Center der deutschen Versicherungswirtschaft ins Leben gerufen hatte.

Die DFV konzentriert sich auf Krankenzusatz- und Sachversicherungen und verwaltet heute einen Bestand von 420.000 aktiven Policen. Die Beitragseinnahmen liegen bei 72 Millionen Euro, seit 2015 werden schwarze Zahlen geschrieben. 2017 lag das Ebit bei 1,4 Millionen Euro.
Alles läuft Online

Beim Vertrieb setzt Knoll größtenteils auf das Internet. Dabei werden rund 80 Prozent der Kunden über Online-Vertriebswege wie Suchmaschinen (Google, Bing), aber auch über Fernsehwerbung gewonnen. 20 Prozent über Kooperationen, unter anderem über gesetzliche Krankenkassen oder Makler. Auch mit dem Amazon-Sprachassistenten und modernen Bezahlmethoden über PayPal oder AmazonPay wird bei der DFV gearbeitet.
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Quelle: boerse.ard.de

Beitrag #1 von aktiensammler am 29.10.2018 17:29   ( 2.277 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

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Der DFV dürften maximal 79 Millionen Euro zufließen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Bei der Ankündigung des Börsengangs Mitte Oktober war noch von rund 100 Millionen Euro die Rede gewesen.

Die Preisspanne für die Aktien legte das Unternehmen auf 17 bis 23 Euro fest. Die Angebotsfrist läuft vom 30. Oktober bis zum 9. November. Die Handelsaufnahme im regulierten Markt (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse ist für den 14. November geplant.

Quelle: boerse.ard.de

Beitrag #2 von aktiensammler am 12.11.2018 22:45   ( 2.277 Beiträge | Status: ok )
Börsengang abgesagt

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DFV Deutsche Familienversicherung AG verschiebt geplanten Börsengang

Frankfurt a.M., 9. November 2018 - Die DFV Deutsche Familienversicherung AG ("DFV") und ihre bestehenden Aktionäre haben heute gemeinsam entschieden, den geplanten Börsengang der DFV aufgrund des schwierigen Kapitalmarktumfelds zu verschieben.
Die DFV beabsichtigt, das Kapitalmarktumfeld im Allgemeinen und Möglichkeiten bezüglich der Wiederaufnahme des Börsengangs zu einem späteren Zeitpunkt zu beobachten und zu bewerten.
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Quelle: dgap.de

Beitrag #3 von aktiensammler am 17.12.2018 01:40   ( 2.277 Beiträge | Status: ok )
Börsengang

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Die Deutsche Familienversicherung (DFV) nimmt ihre Börsenpläne wieder auf. Knapp zwei Wochen nachdem das Unternehmen mit Verweis auf das schwierige Kapitalmarktumfeld den Börsengang auf Eis gelegt hatte, wagt DFV einen erneuten Vorstoß. Gemeinsam mit den Konsortialbanken habe man entschieden, erneut die Möglichkeit zur Zeichnung der Aktien zu geben, teilte DFV am Donnerstag in Frankfurt mit. Angebote könnten zwischen dem 23. und dem 29. November abgegeben werden. Der Preis wurde bei 12 Euro die Aktie festgelegt. Die Handelsaufnahme im regulierten Markt (Prime Standard) ist für den 4. Dezember geplant.
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Quelle: finanznachrichten.de

Der Börsengang ist geglückt.

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Die DFV Deutsche Familienversicherung AG (ISIN: DE000A2NBVD5) ist seit heute im Prime Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. Die Aktien des Frankfurter Insurtech-Unternehmens notierten zum Handelsstart bei 12,30 Euro nach einem Ausgabepreis von 12,00 Euro.

Begleitet wurde der Börsengang von Hauck & Aufhäuser. Die Bank fungiert auch als Designated Sponsor im Xetra-Handel und ist zusammen mit der Mainfirst Bank Joint Bookrunner. Spezialist am Handelsplatz Börse Frankfurt ist Wolfgang Steubing.
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Quelle: deutsche-boerse.com

Emissionspreis: 12,00 Euro
Erstnotierung: 04.12.2018

Der Chart in Frankfurt:

Chart
Provided by finanzen.net

DFV Deutsche Familienversicherung AG Inhaber-Aktien o.N.

Beitrag #4 von aktiensammler am 04.01.2021 22:35   ( 2.277 Beiträge | Status: ok )
Gewinnwarnung

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CareFlex: Neue Konsortialverteilung mit Rückversicherungsrolle für die Deutsche Familienversicherung

- DFV übernimmt Rolle des Rückversicherers und ist nicht mehr Erstversicherer und IT-Dienstleister im CareFlex Konsortium

- Ausblick 2021: Noch keine Profitabilität, aber zusätzliches organisches Wachstum in 2021 geplant

Frankfurt am Main, 30. Dezember 2020 - Die DFV Deutsche Familienversicherung AG ("DFV" oder "Deutsche Familienversicherung"), ein stark wachsendes und in Europa führendes InsurTech-Unternehmen, hatte die Idee für die erste arbeitgeberfinanzierte Pflegezusatzversicherung CareFlex. Diese ist von den Tarifparteien beim Tarifabschluss der chemischen Industrie Ende 2019 als CareFlex Chemie umgesetzt worden. Dafür wurde ein Konsortium aus der Barmenia Krankenversicherung AG, der DFV und der R+V Krankenversicherung AG gebildet. An diesem Konsortium war die DFV mit 35 % beteiligt.

Auf Basis einer intensiven Kommunikation mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zum Nachweis einer ausreichenden Sicherheit bei der Kalkulation des Rechnungszinses von CareFlex Chemie hat der Vorstand der DFV das Gesamtprojekt erneut überprüft. Vor dem Hintergrund eines erwarteten zusätzlichen Kapitalanlagevolumens bei der DFV von 50 Mio. € pro Jahr hat der Vorstand entschieden, dass das Risiko der Erwirtschaftung des einzukalkulierenden Rechnungszinses die Vorteile eines Verbleibens als Erstversicherer im CareFlex-Konsortium deutlich überwiegt. Auf Wunsch der DFV haben sich die Tarifparteien und die Mitglieder des Konsortiums deshalb heute darauf geeinigt, dass die DFV aus dem Projekt CareFlex Chemie als Erstversicherer ausscheidet. Mit der Barmenia wird die DFV einen Rückversicherungsvertrag abschließen. Die DFV wird damit nicht mehr für die IT-technische Umsetzung von CareFlex Chemie verantwortlich sein. Die dafür erforderlichen Vereinbarungen sind heute unterzeichnet worden. Der CareFlex-Tarif ist Ende 2019 in einer Phase von wirtschaftlicher Prosperität kalkuliert und aufgelegt worden. Ausgelöst durch die weltweite Corona-Pandemie kam es in Deutschland zu zwei Infektionswellen und zwei Lock-Downs der Wirtschaft. Ein Ende des jetzigen Lock-Downs ist nicht absehbar. Fachleute prognostizieren eine dritte Infektionswelle und eine "Herdenimmunität" kann nicht vor 2022 erwartet werden. Vor diesem Hintergrund erscheint dem Vorstand die überproportionale Steigerung des Kapitalanlagevolumens um jährlich 50 Mio. € für zu risikoreich und nicht mehr vertretbar für die Größe der Deutschen Familienversicherung.

Die DFV ist von dem innovativen Projekt CareFlex Chemie nach wie vor überzeugt und wird als Rückversicherer weiterhin an der ersten Branchenlösung dieser Art beteiligt sein. Als Rückversicherer übernimmt die DFV jedoch nicht mehr das Risiko der Kapitalanlage, sondern nur noch die versicherungstechnischen Risiken, die keinen Einflüssen durch Corona-Pandemie oder deren wirtschaftliche Folgen unterliegen. Durch das Ausscheiden der DFV als Erstversicherer aus dem CareFlex-Konsortium wird sich der ursprünglich geplante Bestandszuwachs von 70 Mio. € brutto in 2021 nicht mehr realisieren lassen. Stattdessen rechnet die DFV als Rückversicherer mit einem Bestandszuwachs im gleichen Zeitraum von 40 Mio. €.

Dadurch, dass die DFV als Rückversicherer auch nicht mehr für die Abwicklung von CareFlex Chemie verantwortlich ist, entfällt der dafür kalkulierte finanzielle Ausgleich, dem allerdings nun auch keine zusätzlichen CareFlex-bedingten Aufwendungen gegenüberstehen. Die DFV kann sich somit auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Für das Jahr 2021 strebt die DFV dabei eine überproportionale Steigerung des Neugeschäfts, die Internationalisierung des Unternehmens und die Einführung neuer digitaler Versicherungsprodukte sowie die Fortschreibung der Digitalisierung insgesamt an. Die DFV rechnet vor diesem Hintergrund noch nicht mit einem positiven Ergebnis in 2021.
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Quelle: dgap.de

Der Kurs stürzte in Frankfurt um 41,16 % auf 13,398 Euro ab!

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