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Thema: Wintershall Dea GmbH vormals Wintershall Holding AG

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Beitrag #0 von aktiensammler am 15.09.2019 22:04   ( 2.040 Beiträge | Status: ok )
Wintershall Dea GmbH vormals Wintershall Holding AG

Der deutsche Erdgas- und Erdölunternehmen Wintershall Dea GmbH soll 2020 an die Börse gebracht werden. Eigentümer sind die luxemb. Letter One Holdings S.A. (kontrolliert duch die russische Alfa Group) und die deutsche BASF SE (ISIN DE000BASF111).

Ursprünglich war die GmbH eine AG welche am 27.01.2010 formwechselnd in eine GmbH umgewandelt wurde (AG Lüneburg, HRB 200519). Für den Börsengang ist die erneute Umwandlung in eine AG notwendig.

Eines der Tochterunternehmen ist die "Wintershall Dea Deutschland AG" (AG Hamburg, HRB 6882) welche in der Vergangenheit diverse Firmierungen besass (Deutsche TEXACO AG, Deutsche Erdöl AG, RWE Dea AG, DEA Deutsche Erdoel AG) und sicher nicht unbekannt ist ("Hier ist DEA, hier tanken Sie auf").

Um an die Börse zu gehen wurden zunächst Wintershall und DEA "fusioniert".

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Der Zusammenschluss wurde vollzogen, indem LetterOne sämtliche Anteile an DEA Deutsche Erdoel AG in die Wintershall Holding GmbH eingebracht und neue Anteile von dieser erhalten hat. Nach Beschluss der Anteilseigner wird die Gesellschaft in Wintershall Dea GmbH umbenannt. Das Joint Venture wird Hauptverwaltungsstandorte in Kassel und Hamburg haben. Nach formaler Eintragung der entsprechenden Kapitalerhöhung wird BASF 67 % und LetterOne 33 % der Stammanteile von Wintershall Dea halten; dies spiegelt den Wert der jeweiligen Explorations- und Produktionsgeschäfte von Wintershall und DEA wider. Um den Wert des Gastransportgeschäfts der Wintershall abzubilden, erhält BASF zusätzliche Vorzugsanteile. Daraus ergibt sich eine anfängliche BASF-Gesamtbeteiligung an Wintershall Dea von 72,7 %. Spätestens 36 Monate nach dem Zusammenschluss, in jedem Fall aber vor einem Börsengang, werden diese Vorzugsanteile in Stammanteile der Wintershall Dea umgewandelt.
...

Quelle: basf.com

...
Ein Börsengang werde für die zweite Jahreshälfte 2020 angestrebt.

Die BASF-Tochter Wintershall wird mit Dea zum größten unabhängigen europäischen Gas- und Ölunternehmen. Dabei fallen laut früheren Angaben in beiden Konzernen insgesamt 1000 von 4200 Stellen weg. Nach Angaben von BASF sollen ab dem dritten Jahr nach Abschluss der Transaktion Synergien von mindestens 200 Millionen Euro pro Jahr geschaffen werden.

Nach dem Zusammenschluss soll das Geschäft wachsen: Die durchschnittliche Tagesproduktion des neuen Unternehmens soll auf künftig bis zu 800.000 Barrel (je 159 Liter) innerhalb der nächsten vier Jahre steigen, bekräftigte der Konzern. Die LetterOne-Gruppe des russischen Milliardärs Michail Fridman hatte Dea mit Hauptsitz in Hamburg 2014 zunächst für rund 5,1 Milliarden Euro vom Stromversorger RWE übernommen.

Quelle: n-tv.de

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