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Thema: The We Company vormals WeWork Companies Inc.

Thread-Nummer:
Anzahl Antworten: 4
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Beitrag #0 von aktiensammler am 26.09.2019 11:43   ( 2.594 Beiträge | Status: ok )
The We Company vormals WeWork Companies Inc.

Der US-Bürovermieter The We Company will an die Börse gehen. Vorerst ist der Börsengang aber aufgrund Kritik gestoppt worden.

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Der Firmengründer und Chef des US-Bürovermieters WeWork ist nach dem gescheiterten Börsengang auf massiven Druck seiner Geldgeber zurückgetreten. Adam Neumann erklärte nach einer Verwaltungsratssitzung seinen Abgang, wie WeWork mitteilte.
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Firmengründer Neumann behält einen Platz im Verwaltungsrat, aber ohne Management-Funktion.
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Bisher hatten seine Aktien das zehnfache Stimmrecht normaler Anteile, künftig trägt eine der Gründer-Aktien nur noch drei Stimmrechte. Neumann verliert damit die Stimmenmehrheit.
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WeWork hatte den Börsengang vor einer Woche auf Eis gelegt, nachdem sich Investoren skeptisch gezeigt hatten. Sie stießen sich nicht nur an den wachsenden Verlusten, sondern auch an Neumanns großem Einfluss und seinem Führungsstil.
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WeWork mietet Immobilien langfristig an und vermietet Büroflächen an Firmen, Unternehmer und Startups mit kurz laufenden Verträgen.
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Inzwischen ist das Unternehmen an 528 Standorten in 29 Ländern vertreten.

Quelle: n-tv.de

Der Wertpapier-Prospekt ist hier (SEC) zu finden, die angebotenen Class A-Aktien (1 Stimmrecht je Aktie) haben einen Nennwert über 0,001 USD. Die Class B-Aktien (10 Stimmrechte je Aktie, 0,001 USD Nennwert) werden von der WE Holdings LLC gehalten.

Beitrag #1 von aktiensammler am 15.11.2019 21:37   ( 2.594 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Der angeschlagene Bürovermieter The We Co. erhält finanzielle Unterstützung vom Grossaktionär SoftBank Group K.K.! SoftBank Group K.K. ist selbst mit ISIN JP3436100006 börsennotiert.

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Neue Hoffnung für den Büroraumanbieter Wework: Das US-Unternehmen lässt sich von der japanischen Softbank aus der finanziellen Krise helfen.
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Zusätzlich wollen die Japaner eine Kaufofferte von bis zu drei Milliarden Dollar an die bestehenden Wework-Aktionäre richten. Daneben will Softbank eine bestehende Finanzierungsverpflichtung in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar einlösen. Insgesamt umfasst der Rettungsanker für Wework ein Volumen von insgesamt rund 9,5 Milliarden Dollar (rund 8,54 Milliarden Euro).

Milliardensumme für Adam Neumann

Damit übernimmt der Softbank-Konzern, der bislang bereits rund ein Drittel der Wework-Anteil hielt, eigenen Angaben zufolge als künftiger Mehrheitseigentümer bei Wework die Kontrolle. Wework-Mitgründer Adam Neumann wird größtenteils ausgezahlt. Er erhält im Zuge der Vereinbarung knapp 1,7 Milliarden Dollar. Seine Verbindungen zu dem Unternehmen würden dafür weitgehend gekappt, hieß es. Künftig wird Softbank eine Beteiligung von rund 80 Prozent an Wework besitzen.
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Quelle: n-tv.de

Die ehemal. Managerin Merdin Bardhi klagt gegen The We Co. wegen Diskriminierung!

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Jetzt folgen weitere brisante Enthüllungen der ehemaligen Personalchefin: Merdin Bardhi verklagt das Unternehmen wegen eines angeblichen geschlechterspezifischen Lohngefälles, Rauchen von Marihuana vor ihr und der Diskriminierung von schwangeren Frauen, die nach der Geburt ihres Kindes in Mutterschutz gegangen sind.

Bardhi wirft dem Unternehmen vor, dass sie während ihrer Schwangerschaft wiederholt diskriminiert wurde und wegen Neumanns Vorliebe für das Rauchen von Marihuana in Charterflugzeugen um die Gesundheit ihres ungeborenen Kindes fürchtete. Etwa sechs Monate nach der Geburt ihres zweiten Kindes im Jahr 2018 und nur wenige Wochen nachdem sie Bedenken von Diskriminierung im Zusammenhang mit ihren Schwangerschaften formulierte, wurde Bardhi entlassen.
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Neumann bezeichnete den bevorstehenden Mutterschutz auch als "Urlaub", heißt es in der Beschwerde weiter. Jennifer Berrent, eine andere langjährige Führungskraft, habe ihre Schwangerschaft sogar als Problem bezeichnet, das es zu lösen gelte. Das Muster soll sich wiederholt haben als Bardhi 2018 wieder schwanger wurde, ein Kind bekam und wieder in Mutterschutz ging.
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Nach ihrer Rückkehr sei sie degradiert und monatelang von der Arbeit ausgeschlossen worden, berichtet Bardhi weiter. In ihrer Beschwerde wirft sie ihrem ehemaligen Arbeitgeber auch ein geschlechterspezifisches Lohngefälle vor. Einem männlichen Kollegen soll das Unternehmen für die gleiche Position mehr als das Doppelte an Gehalt angeboten haben.
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Quelle: n-tv.de

Beitrag #2 von aktiensammler am 15.11.2019 21:40   ( 2.594 Beiträge | Status: ok )
Zahlen für das Q 3 / 2019

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Wie aus den Geschäftszahlen hervorgeht, sind die massiven Einbußen der Eröffnung von 97 neuen Standorten geschuldet. Zwar legten die Umsätze kräftig zu, doch auch die Ausgaben stiegen angesichts des rasanten Wachstums noch schneller.
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In den drei Monaten per Ende September sprang der Umsatz im Vorjahresvergleich um 94 Prozent auf 934 Millionen US-Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. Unter dem Strich schrieb das New Yorker Startup jedoch einen Verlust von 1,25 Milliarden Dollar, nach einem Minus von 497 Millionen im Vorjahresquartal.

Das dürfte mit ein Grund dafür gewesen sein, dass der geplante Börsengang von Wework im September scheiterte.
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Die Kosten im Zusammenhang mit dem geplanten Börsengang, anderen Transaktionen und der Umstrukturierung beliefen sich auf 83 Millionen Dollar. Nach der Absage seines Börsengangs ging Wework angesichts des rasanten Ausgabenanstiegs fast das Geld aus.
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Quelle: n-tv.de

Beitrag #3 von aktiensammler am 10.04.2020 16:17   ( 2.594 Beiträge | Status: ok )
Klage

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Der Büroflächenvermieter Wework nimmt den Rückzieher des japanischen Beteiligungsunternehmens Softbank nicht hin. Das Unternehmen beurteilt den Rückzug der Offerte von Softbank, Wework-Anteile für drei Milliarden US-Dollar zu kaufen, als Vertragsbruch und hat eine Klage eingereicht. Die Japaner hatten den Rückzieher damit begründet, dass bestimmte Bedingungen, die an den Kauf der Anteilsscheine geknüpft waren, nicht erfüllt worden seien.
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Das Übernahmeangebot von Softbank war Teil eines privaten Rettungspakets für das Unternehmen, nachdem der Börsengang gescheitert war. Wework reichte die Klage vor dem Delaware Court of Chancery ein.

Quelle: n-tv.de

Beitrag #4 von aktiensammler am 01.11.2023 17:41   ( 2.594 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von aktiensammler am 10.04.2020 16:17

Der Börsengang durch die Hintertüre ist geglückt.

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Der Büroraumvermittler Wework hat rund zwei Jahre nach seinem spektakulär gescheiterten Börsengang doch noch einen Weg an den öffentlichen Aktienmarkt gefunden. Das angeschlagene US-Unternehmen ging am Donnerstag über eine Fusion mit der Zweckgesellschaft BowX Acquisition Corp durch die Hintertür an die Nyse. Die Aktie stieg im frühen Handel um mehr als 5 Prozent.

Wework hatte eigentlich 2019 mit großem Rummel sein Börsendebüt geben wollen, doch die Pläne des vom japanischen Tech-Investor Softbank hochgerüsteten und damals mit enormen 47 Milliarden Dollar bewerteten Start-ups endeten in einem großen Debakel. Zweifel am verlustreichen Geschäftsmodell, vor allem aber die Eskapaden und Machtfülle des umstrittenen Mitgründers Adam Neumann (42), schreckten Anleger ab.
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Quelle: manager-magazin.de

Die Fusion lief folgendermassen ab: Die "WeWork Inc." wurde zunächst in "New WeWork Inc." umbenannt. Anschliessend wurde die BowX-Tochter "BowX Merger Subsidiary Corp." wurde auf "New WeWork Inc." verschmolzen. Etwas später wurde die "New WeWork Inc." auf die BowX-Tochter "BowX Merger Subsidiary II, LLC" verschmolzen. Am 26.10.2021 wurde "BowX Acquisition Corp." in WeWork Inc. umbenannt.

Der Wertpapierprospekt ist hier (sec.gov) zu finden.

Emissionspreis: 10,00 USD
Erstnotierung: 21.10.2021


Der Chart an der NYSE in USD:

Chart
Provided by finanzen.net

WeWork Inc. Registered New Shares Class A DL-,0001 US96209A4013

Der Chart in Frankfurt:

Chart
Provided by finanzen.net

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