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Thema: QuantumScape Corp. (US74767V1098) vormals Kensington Capital Acquisition Corp.

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Beitrag #0 von aktiensammler am 11.12.2020 02:52   ( 2.273 Beiträge | Status: ok )
QuantumScape Corp. (US74767V1098) vormals Kensington Capital Acquisition Corp.

Der US-Batteriehersteller QuantumScape Corporation ist an die US-Börse NYSE gegangen. Allerdings fand sie ihren Weg an die Börse nicht per IPO sondern über ein an der Börse bereits gelistetes Unternehmen. Ein Börsengang durch die Hintertüre!

Dazu wurde am 27.11.2020 die Kensington-Tochter "Kensington Merger Sub Corp" auf die "QuantumScape Corporation", verschmolzen. Die "Kensington Capital Acquisition Corp." wurde in "QuantumScape Corporation" und die alte "QuantumScape Corporation" in "QuantumScape Subsidiary, Inc." umbenannt.

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Der Feststoffbatterie-Spezialist und Volkswagen-Partner QuantumScape geht an die US-Börse. Die Firma hat sich zu diesem Zweck mit der Investmentgesellschaft Kensington Capital Acquisition auf eine Fusion verständigt. Die Aktien sollen an der New York Stock Exchange unter dem Kürzel “QS” gehandelt werden.
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Die Transaktion soll im vierten Quartal dieses Jahres abgeschlossen sein. QuantumScape erzielt durch den Unternehmenszusammenschluss nach eigenen Angaben Einnahmen in Höhe von über 700 Millionen US-Dollar. Im Juni hatte bereits Volkswagen angekündigt, weitere bis zu 200 Millionen Dollar in den US-Batteriespezialisten zu investieren. Die Wolfsburger erhoffen sich von der Zusammenarbeit Fortschritte bei der Entwicklung von Feststoffbatterien und bei deren späterer Großserienfertigung.
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Bereits 2018 hatte Volkswagen 100 Millionen Dollar in QuantumScape investiert und ist seitdem der größte automobile Anteilseigner des Batteriespezialisten, der eine Ausgründung der Stanford University ist. Das Gesamtinvestment von 300 Millionen Dollar entspricht bei aktuellem Wechselkurs einem Wert von 265 Millionen Euro.
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QuantumScape geht davon aus, dass der Erlös aus der jetzt bekannt gegebenen Transaktion das Unternehmen bis zur Aufnahme der Serienfertigung über Wasser halten wird.
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Quelle: electrive.net

Es folgende Aktien

- Class A common stock mit einem Nennwert über 0,0001 USD mit 1 Stimmrecht
- Class B common stock mit einem Nennwert über 0.0001 USD mit 10 Stimmrechten (nicht börsennotiert)

Das FORM 8-K Dokument dazu ist hier zu finden.

Erstnotierung nach Fusion: 27.11.2020


Der Chart an der NYSE in USD:

Chart
Provided by finanzen.net

QuantumScape Corp. Registered Shares Class A DL -,0001


Der Chart in Frankfurt:

Chart

Beitrag #1 von aktiensammler am 11.12.2020 02:57   ( 2.273 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

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Es ist der heilige Gral der Akku-Forschung: Ein Stromspeicher, der sich schnell laden lässt, bei frostigen Temperaturen funktioniert, äußerst langlebig ist und auch noch reichweitenstark, zugleich leicht und hitzebeständig. Der außerdem nicht gekühlt werden muss und sich auch noch günstig produzieren lässt.
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Am Dienstag präsentierten Quantumscape-CEO Jagdeep Singh und sein Team erstmals Testdaten. Demnach lässt sich ihr Akku statt in einer Stunde in unter 15 Minuten auf 80 Prozent der Kapazität laden. Er funktioniert auch bei Temperaturen von minus 30 Grad ohne großen Leistungsabfall und hält extremer interner Hitzeentwicklung stand, ohne Feuer zu fangen. Es wäre ein Durchbruch für die Elektromobilität, nicht nur für Autos, sondern auch für Flugzeuge. Fast zu gut, um wahr zu sein.
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Möglich wird dieser mit einer sogenannten Festkörperbatterie, die aus Lithium-Metall besteht und keine klassische Anode aus Graphit benötigt. Die Idee ist clever: Die Anode formt sich aus Lithium-Metall, wenn der Akku geladen wird. Weil das Material eine hohe Energiedichte erlaubt, soll die Kapazität doppelt so hoch sein wie bei den derzeitigen Lithium-Ionen-Akkus.
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Probleme bereiten sogenannte Dendriten, kleinste elektrochemische Ablagerungen, die sich beim Laden und Entladen bilden und Kurzschlüsse auslösen.

„Wir haben dieses Problem mit einem speziellen Keramik-Material in den Griff bekommen“, erklärt nun Quantumscape-Chef Singh. Noch muss das Start-up allerdings beweisen, dass es die so beschichten Zellen in großen Stückzahlen und geringer Ausschussquote herstellen kann. Denn bei der Fertigung gilt es, auch die allerkleinste Unreinheit zu vermeiden.

Sollte das gelingen, würde es das Kräfteverhältnis in der Fahrzeugbranche stark beeinflussen.
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2024, sagte Jürgen Leohold am Dienstag, könnte man so weit sein.
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Quelle: wiwo.de

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