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Thema: Deutsche Bank AG (WKN 514000)

Thread-Nummer:
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Beitrag #20 von aktiensammler am 29.10.2018 17:49   ( 2.051 Beiträge | Status: ok )
Zahlen für das Q 3 / 2018

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Die Deutsche Bank hat im Sommer weniger verdient, hält im Gesamtjahr aber zum ersten Mal seit 2014 einen Gewinn für möglich. Wie das größte heimische Geldhaus erklärte, sank das Vorsteuerergebnis im dritten Quartal auf 506 von 933 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Der seit April amtierende Institutschef Christian Sewing übertraf damit die Erwartungen des Kapitalmarktes. Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn vor Steuern in Höhe von 328 Millionen Euro gerechnet.
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Unter dem Strich verdiente die Deutsche Bank zwischen Anfang Juli und Ende September 229 (649) Millionen Euro. Die von der Bank selbst publizierten Analystenprognosen hatten im Schnitt bei 153 Millionen Euro gelegen. Die Erträge gingen um neun Prozent auf 6,2 Milliarden Euro zurück, die bereinigten Kosten sanken um ein Prozent auf 5,5 Milliarden. Grund dafür waren die niedriger als erwartet ausgefallenen Kosten für den Konzernumbau.
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Quelle: n-tv.de

Beitrag #21 von aktiensammler am 02.12.2018 04:05   ( 2.051 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Hausdurchsuchungen bei der Deutschen Bank wegen der Panama Papers!

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Die Frankfurter Staatsanwaltschaft hat ihre Razzia bei der Deutschen Bank fortgesetzt. Aufgrund des Umfangs des Materials konnten die Durchsuchungen wegen des Verdachts der Geldwäsche im Zusammenhang mit den "Panama Papers" am Vortag nicht abgeschlossen werden, wie eine Sprecherin sagte. Bereits am Donnerstag hatten rund 170 Beamte der Staatsanwaltschaft, des Bundeskriminalamts, der Steuerfahndung und der Bundespolizei Geschäftsräume der Bank an mehreren Standorten in Frankfurt und Umgebung durchsucht. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft beziehen sich die Ermittlungen auf Vorfälle zwischen 2013 und 2018.
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Die Ermittlungen richten sich gegen zwei Mitarbeiter im Alter von 46 und 50 Jahren sowie andere Verantwortliche des Unternehmens. Mindestens einer davon soll in der Compliance-Abteilung arbeiten, die für den Kampf gegen unlautere Geschäfte wie Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zuständig ist.

Die Durchsuchung erstreckte sich auch auf Vorstandsetagen, wie die Staatsanwaltschaft bestätigte. Unter anderem sei das Büro von Regulierungs-Vorständin Sylvie Matherat durchsucht worden, sagte ein Insider.
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Nach einer Auswertung des beim Bundeskriminalamts vorliegenden Datenbestandes der sogenannten "Offshore-Leaks" und "Panama Papers" habe sich der Verdacht ergeben, dass die Deutsche Bank Kunden bei der Gründung von Offshore-Gesellschaften in Steuerparadiesen behilflich war, hieß es bei der Staatsanwaltschaft. Dabei seien Gelder aus Straftaten auf Konten der Deutschen Bank transferiert worden, ohne dass die Bank Geldwäscheverdachtsanzeigen erstattete. Über eine zum Konzern gehörende Gesellschaft mit Sitz auf den Britischen Jungferninseln sollen allein im Jahr 2016 über 900 Kunden mit einem Geschäftsvolumen von 311 Millionen Euro betreut worden sein.
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Quelle: n-tv.de

Beitrag #22 von aktiensammler am 02.02.2019 19:15   ( 2.051 Beiträge | Status: ok )
Zahlen für das GJ 2018

Nach langer Durststrecke endlich ein Erfolg.

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Die Deutsche Bank hat es 2018 nach drei Verlustjahren in Folge wieder in die schwarzen Zahlen geschafft. Wie das größte deutsche Geldhaus in Frankfurt am Main mitteilte, lag das Ergebnis unter dem Strich bei 341 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr hatte das Institut einen Nettoverlust von 735 Millionen Euro hinnehmen müssen.
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In diesem Jahr sollen die Kosten auf 21,8 Milliarden Euro sinken. 2018 lagen die bereinigten Kosten bei 22,8 Milliarden Euro und damit unterhalb der Zielmarke von 23 Milliarden. Die Aktionäre sollen eine stabile Dividende von elf Cent je Aktie bekommen.
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Die Erträge sanken um mehr als eine Milliarde Euro auf rund 13 Milliarden Euro. Vor Steuern blieben davon 530 Millionen Euro übrig. 2017 hatte das Vorsteuerergebnis noch bei 1,1 Milliarden Euro gelegen.

Auch in der Vermögensverwaltung lief es nicht rund für die Deutsche Bank. Hier halbierte sich das Ergebnis von 732 auf 367 Millionen Euro. Das Privat- und Firmenkundengeschäft, in dem auch die Postbank enthalten ist, konnte hingegen die Erträge stabil halten und beim Ergebnis von 465 auf 829 Millionen Euro zulegen.
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Quelle: n-tv.de

Beitrag #23 von aktiensammler am 27.04.2019 17:39   ( 2.051 Beiträge | Status: ok )
Zahlen für das Q 1 / 2019

Nachdem die Fusion mit der Commerzbank AG vom Tisch ist, kommen die Zahlen zum Q 1 / 2019 auf den Tisch.

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Unter dem Strich musste die Unternehmens- und Investmentbank - die größte der drei Säulen des Finanzkonzerns - deshalb einen Verlust von 88 Millionen Euro hinnehmen.
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Das Institut fährt demnach in den ersten drei Monaten einen Gewinn von 201 Millionen Euro ein und übertraf damit die Erwartungen des Finanzmarktes klar. Im vergangenen Jahr hatte das Ergebnis nach Steuern bei 120 Millionen Euro gelegen. Die Einnahmen sanken jedoch um neun Prozent auf knapp 6,4 Milliarden Euro.
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Die Erträge in der Privat- und Firmenkundenbank beliefen sich im ersten Quartal auf 2,5 Milliarden Euro - ein Minus von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr - allerdings legte das verwaltete Vermögen um sechs Prozent auf 502 Milliarden Euro zu. Das Geschäft auf dem Heimatmarkt Deutschland ging um sieben Prozent zurück. Der Gewinn vor Steuern gab um elf Prozent auf 287 Millionen Euro nach.
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In der Vermögensverwaltung - hauptsächlich ist hier die Fondstochter DWS gemeint - sanken die Einnahmen um vier Prozent auf 525 Millionen Euro.
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Das verwaltete Vermögen stieg um 42 auf 706 Milliarden Euro.
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Die Opposition wertete das Aus für die Fusionspläne als Klatsche für Bundesfinanzminister Olaf Scholz.
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Sewing wehrte sich unterdessen gegen den Eindruck, Scholz habe die Fusionsgespräche mit der Commerzbank hinter den Kulissen vorangetrieben.
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Kritiker hatten vor der Fusion auch wegen der Altlasten beider Banken gewarnt. Die Institute haben noch große Baustellen, etwa in der IT oder bei juristischen Fällen.
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Quelle: n-tv.de

Beitrag #24 von aktiensammler am 26.05.2019 12:24   ( 2.051 Beiträge | Status: ok )
Hauptversammlung

Am 23.05.2019 hatte die Deutsche Bank AG ihre Hauptversammlung.

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Noch im vergangenen Jahr habe Konzernchef Christian Sewing den Aktionären etwa versprochen, dass es bei der Deutschen Bank langweiliger werden würde, sagte zum Beispiel Klaus Nieding von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW). Doch auch in den vergangenen zwölf Monaten sei die Bank immer wieder in die Schlagzeilen geraten - etwa mit der Geldwäsche-Razzia im November oder dem Scheitern im US-Stresstest.

"Herr Sewing, wenn das 'langweilig' ist, dann möchte ich nicht erleben, wenn es mal spannend wird in unserer Bank", ätzte der Aktionärsvertreter in seiner Kritik an der Konzernführung.
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Andreas Thomae von der Fondsgesellschaft Deka fühtle sich angesichts der neuerlichen Kursverluste eigenen Angaben zufolge "im falschen Film". "Den Aktienkurs hatten wir im letzten Jahr mit der Fahrt in einer Geisterbahn verglichen", sagte der einflussreiche Aktionärsvertreter in seinem Redebeitrag. "Nun ist daraus ein Horrorfilm mit Überlänge geworden." Kritik übte er auch an den hohen Bonuszahlungen im Investment Banking.
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Die Investmentbank soll nach Sewings Vorstellungen nur noch solche Geschäfte machen, die mindestens entweder ausreichend profitabel sind oder als Dienstleistung für andere Geschäftsbereiche wichtig sind. So will die Deutsche Bank zugleich das ihr zu Verfügung stehende Kapital effektiver einsetzen.
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Schließlich versprach der Vorstandschef, dass Deutschlands prominentestes Geldhaus künftig stärker auf Nachhaltigkeit achten will: "So wollen wir künftig weniger Projekte mit fossilen Energieträgern finanzieren und arbeiten derzeit an entsprechenden Zielen". Damit ging Sewing auch auf Kritik von Demonstranten vor der Frankfurter Messehalle ein, die von der Bank einen Stopp der Finanzierung von Waffenherstellern sowie Kohle- und Gasprojekten forderten. Mit Trommeln und Plakaten kritisierten sie zudem gegen die Geldwäsche-Skandale der Deutschen Bank.

Quelle: n-tv.de

Beitrag #25 von aktiensammler am 07.06.2019 21:33   ( 2.051 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Eine weitere Klage gegen die Deutsche Bank AG.

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Rumen Hranov, ein berühmt-berüchtigter Investor am Schweizer Finanzplatz, hat am Landgericht Frankfurt eine Schadensersatzklage über 370 Millionen Franken (rund 329 Millionen Euro) eingereicht (Az. 2–05 O 375/16), weil er als Kunde der Bank wegen eines schief gelaufenen Optionsgeschäfts viel Geld verlor und dafür das Institut verantwortlich macht.

„Die Angelegenheit ist uns bekannt und die Klage liegt uns vor“, sagte ein Sprecher der Deutschen Bank. „Wir halten die Ansprüche für unbegründet und weisen die Vorwürfe zurück.“
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„Inside Paradeplatz“ zufolge hatte Hranov versucht, über eine Derivatekonstruktion Anteile am Schweizer Konzern OC Oerlikon zu gewinnen. Dann soll der Banker, der das Finanzkonstrukt etabliert hatte, den Kursverlauf der Oerlikon-Aktien manipuliert haben, um eigene Verluste wettzumachen. Dabei soll er den freien Zugang zum Vermögen des Klägers genutzt haben. Soweit die Sicht von Hranov.
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Unklar ist, warum Hranov sich mit der Klage gegen die Deutsche Bank so lange Zeit ließ. Die Verluste machte er 2008. Die Klage reichte er erst im Jahr 2016 ein, wie das Aktenzeichen verrät. Einen Verhandlungstermin gibt es noch nicht.

Das Gericht begründet das unter anderem damit, dass Hranov zwischenzeitlich den Anwalt gewechselt hat und die Klage erweitert hatte. Er wirft der Bank einer Gerichtssprecherin zufolge falsche Anlageberatung und vorsätzlich sittenwidrige Schädigung vor.
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Neben der Deutschen Bank verklagt Hranov auch den Banker, der zunächst bei der Züricher Kantonalbank und später im Dienste der Deutschen Bank die Derivate-Konstrukte entworfen hatte, mit denen sich die Kontrolle über Schweizer Firmen übernehmen ließ. Dieser Banker ist ein in der Schweiz bekannter Derivate-Experte.
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Quelle: handelsblatt.com

Beitrag #26 von aktiensammler am 20.07.2019 16:59   ( 2.051 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Und weiter geht es, diesmal ermittelt die US-Justitz gegen die Deutsche Bank wegen des 1MDB-Skandals!

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Im Skandal um den malaysischen Staatsfonds 1MDB ermitteln US-Behörden laut einem Zeitungsbericht auch gegen die Deutsche Bank. Das US-Justizministerium prüfe, ob der Finanzkonzern bei seiner Arbeit für den Fonds gegen Korruptions- und Geldwäschegesetze verstoßen habe, schrieb das "Wall Street Journal" und berief sich dabei auf "Insider".

Bislang steht vor allem die US-Bank Goldman Sachs wegen ihrer Rolle bei der Affäre unter Druck. Der mittlerweile abgetauchte Berater Jho Low hat mithilfe von Goldman-Bankern offenbar Milliarden aus dem Fonds geklaut.
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Gegen die Deutsche Bank laufen in diesem Zusammenhang schon länger weltweit Ermittlungen unter Leitung des US-Justizministeriums. Es geht wohl unter anderem um eine Transaktion in Höhe von 700 Millionen Dollar. Dabei dreht es sich auch um die Frage, ob die Bank unter Vorspiegelung falscher Tatsachen dazu gebracht wurde, diese Transaktion durchzuführen.
"Erhebliche Falschdarstellungen"

Laut "Wall Street Journal" half die Deutsche Bank 1MDB unter anderem 2014 - als es bereits erste Bedenken gegenüber dem Fonds gab -, eine Finanzierung über 1,2 Milliarden Dollar zu besorgen. Zudem soll eine Mitarbeiterin, die zunächst bei Goldman mit 1MDB arbeitete, später auch bei der Deutschen Bank mit dem Fonds zu tun gehabt haben.
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Der 1MDB-Fonds, aus dem Geld verschwunden und an malaysische Regierungsmitglieder zurückgeflossen sein soll, war 2009 zur Wirtschaftsförderung des Landes eingerichtet worden.

Quelle: n-tv.de

Der Fonds 1Malaysia Development Berhad ist seit dem 23.05.2018 insolvent.

Beitrag #27 von aktiensammler am 18.09.2019 23:40   ( 2.051 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Und nun ermittelt die Europäische Zentralbank gegen die Deutsche Bank wegen unerlaubten Anleihe-Rückaufs!

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Die Europäische Zentralbank (EZB) prüft nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" die Eröffnung eines Verfahrens gegen die Deutsche Bank. Demnach hat das größte deutsche Geldhaus zwischen 2014 und 2017 unerlaubt eigene Anleihen zurückgekauft. Hierbei handele es sich um sogenannte Nachranganleihen.
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Die Deutsche Bank habe Ende 2014 - mehrere Monate nach Beginn des Handels - bei der EZB um die Genehmigung der Geschäfte gebeten. Doch die Aufseher hätten diesen Antrag 2015 abgelehnt und angeordnet, die bereits begonnenen Rückkaufgeschäfte sofort einzustellen. Über diese Anordnung habe sich die Deutsche Bank hinweggesetzt und mit dreistelligen Millionenbeträge eigene Anleihen erworben.

Erst im Jahr 2017 habe die EZB schließlich die Genehmigung erteilt, die aber nicht rückwirkend gegolten habe.
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Quelle: n-tv.de

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