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Thema: Die Griechenland-Krise: Griechenland braucht viel mehr Geld

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Beitrag #0 von LordofShares am 28.04.2010 20:58   ( 3.749 Beiträge | Status: ok )
Die Griechenland-Krise: Griechenland braucht viel mehr Geld

28.04.2010 | 15:01

GESAMT-ROUNDUP 2: Griechenland braucht viel mehr Geld

BERLIN (dpa-AFX) - Griechenland braucht zur Abwehr einer Staatspleite in diesem Jahr viel mehr Geld als die bisher bekannten 45 Milliarden Euro. Voraussichtlich werden die Europäische Union (EU) und der Internationale Währungsfonds (IWF) ihre Hilfe auch deutlich aufstocken. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch aus Koalitions- und Regierungskreisen. Schon in diesem Jahr sei ein zusätzlicher zweistelliger Milliarden-Betrag nötig, hieß es.

Die Finanzkrise der Griechen spitzte sich zu, nachdem griechische Staatsanleihen am Dienstagabend von der Ratingagentur Standard&Poor's auf Ramschniveau heruntergestuft worden waren. Zusätzliche Hektik löste die Nachricht aus, dass auch das ebenfalls mit Defiziten kämpfende Portugal erneut herabgestuft wurde. Die EU-Staaten gerieten unter enormen Druck, eine Kettenreaktion zu vermeiden.

AKTIENMÄRKTE MIT VERLUSTEN

International erlitten die Aktienmärkte Verluste. Der Euro fiel auf einen der niedrigsten Stände seit einem Jahr. "Die Märkte sind mit voller Wucht von der Problematik in den angeschlagenen EU-Ländern getroffen worden", sagte Chefhändler Matthias Jasper von der WGZ Bank. Die Bundesregierung richtete einen Krisenstab ein.

Athen braucht bis spätestens 19. Mai um die neun Milliarden Euro, um Anleihen zu bedienen. EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy kündigte einen Eurozonen-Gipfel für den 10. Mai an. Bei einer Pressekonferenz in Tokio bemühte er sich um Beruhigung der Lage. "Die Verhandlungen sind auf dem richtigen Weg." Es sei keine Rede von einer Umschuldung.

UMSCHULDUNG IM FOKUS

Nach Einschätzung des wirtschaftsnahen Forschungsinstitutes IW Köln ist ein Umschuldungsprozess aber kaum zu vermeiden. Ein Sprecher von EU-Währungskommissar Olli Rehn betonte aber in Brüssel, EU und IWF verfolgten nur den Weg eines milliardenschweren Hilfspaketes für Griechenland. "Es gibt kein Szenario, die griechischen Schulden zu restrukturieren." Eine Restrukturierung könnte Experten zufolge etwa bedeuten, dass griechische Anleihen später zurückgezahlt werden.

Die Bundesregierung hält es für denkbar, dass die Hilfen aufgestockt werden. Entsprechende Signale habe es in den vergangenen Tagen aus dem Umfeld des IWF gegeben, hieß es. Dann würden auch die Euro-Länder ihre Unterstützung für den Drei-Jahres-Plan erhöhen. Auch die spanische EU-Ratspräsidentschaft ist für eine Aufstockung. IWF- Chef Dominique Strauss-Kahn und EZB-Präsident Jean-Claude Trichet sprachen in Berlin mit Vertretern von Regierung und Parlament.

KABINETTSRUNDE

Bislang wollte der IWF in diesem Jahr 15 Milliarden Euro und die EU 30 Milliarden Euro zahlen. Davon trägt Deutschland bis zu 8,4 Milliarden Euro. Der IWF könnte laut "Financial Times" (Mittwoch) seinen Anteil an den Hilfen um 10 auf 25 Milliarden Euro aufstocken.

[...]

Quelle: dpa-AFX


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Beitrag #1 von LordofShares am 04.05.2010 19:22   ( 3.749 Beiträge | Status: ok )
Griechenland bekommt 110 Milliarden Euro

02.05.2010 | 20:25

GESAMT-ROUNDUP 2: Lob für Athens Sparkurs - 110 Milliarden Hilfe

BRÜSSEL/ATHEN/BERLIN (dpa-AFX) - Die Euro-Länder haben die massiven Sparanstrengungen Griechenlands akzeptiert und wollen nun den Staat mit rund 110 Milliarden Euro Finanzhilfen vor der Pleite retten. Dies teilte Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker am Sonntag in Brüssel nach Beratungen der Finanzminister der 16 Euro-Staaten mit. Griechenland werden die Mittel in den kommenden drei Jahren als Kredite zur Verfügung gestellt. 80 Milliarden Euro sollen von der Euro-Zone aufgebracht werden, 30 Milliarden vom Internationalen Währungsfonds (IWF). Deutschland soll nach dem aktuellen Verteilungsschlüssel zwischen 22 und 23 Milliarden Euro schultern.

Für 2010 sind 30 Milliarden der Euro-Länder vorgesehen, davon 8,4 Milliarden Euro aus Deutschland, und bis zu 15 Milliarden des IWF. Die ersten Beträge sollen vor dem 19. Mai ausbezahlt werden, wenn griechische Schulden fällig werden.

[...]

AUSZAHLUNG IST DIE EINHALTUNG DER SPARMAßNAHMEN GEKNÜPFT

Die Auszahlung der Hilfen ist an die Einhaltung der Sparmaßnahmen geknüpft, die zwischen IWF, Eurogruppe, Europäischer Zentralbank (EZB) und Athen vereinbart wurden. Regierungschef Giorgos Papandreou kündigte am Sonntagmorgen unter anderem massive Einkommenskürzungen und Steuererhöhungen an. So wird die Mehrwertsteuer zum zweiten Mal in diesem Jahr um zwei Punkte auf dann 23 Prozent heraufgesetzt.

Bis 2013 will die Regierung 30 Milliarden Euro sparen und bis 2014 das Haushaltsdefizit von derzeit 13,6 Prozent auf die EU-Obergrenze von 3,0 Prozent drücken. Die beiden größten Gewerkschaftsverbände in Griechenland kündigten für die nächsten Tage weitere Streiks an. IWF, EZB und EU-Kommission wollen die Sparmaßnahmen regelmäßig alle drei Monate überprüfen.

[...]

Quelle: dpa-AFX


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Beitrag #2 von Traumstrand am 04.05.2010 23:56   ( 66 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von LordofShares am 04.05.2010 19:22

Ich frage mich, ob ein knallhartes Durchgreifen gegen den langjärigen Dauerschwindler Griechenland nicht die bessere Lösung gewesen wäre, d.h. also ein Rauswurf aus dem EURO??? So wird der Euro nur weicher, evtl. neue Kandidaten haben keinen Respekt mehr. Und woher die duetsche Regierung die Kohle nehmen will??---denn die ist ganz klar weg, glaube nicht, daß man das Geld zu 100% zurückerhält, von Zinsen ganz zu schweigen. Aber die Deutschen dürfen für die Kreditaufnahme Zinsen blechen.

Wenn natürlich daran gelegen ist, daß der Euro nix wert ist, damit man mehr exportieren kann?!?!?! Und daß dann wegen Entwertung auch Inflation zuschlägt und die ganzen Schuldenberge aufschmilzt?


Beitrag #3 von LordofShares am 05.05.2010 01:38   ( 3.749 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von Traumstrand am 04.05.2010 23:56

Tja, letztendlich sind die Finanzhilfen für Griechenland nichts anderes als verdeckte Subventionen für die deutsche (Export-)Wirtschaft und insbesondere für die Banken (die exportieren Geld gegen Zinsen). Dank der Finanzhilfen können die Griechen weiter über ihre Verhältnisse leben, deutsche Produkte kaufen und Zinsen für die von deutschen Banken gewährten Kredite bezahlen. Zumindest so lange, bis das Geld aus den Finanzhilfen aufgebraucht ist...

Die ehrlichste Lösung wäre gewesen, Griechenland nicht zu helfen. Die Folge wäre dann natürlich der Staatsbankrott. Dieser hätte aber die Möglichkeit eröffnet, Griechenland in einem Insolvenzverfahren zu sanieren. Im Zuge dieser Sanierung hätten die Gläubiger auf einen großen Teil ihrer Forderungen verzichten müssen. Hierdurch wären genau die Richtigen bestraft worden, nämlich diejenigen, die Griechenland die ganze Zeit mit Geld versorgt und damit die schier unglaubliche Misswirtschaft erst ermöglicht haben...


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Beitrag #4 von MFC500 am 05.05.2010 22:29   ( 146 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von LordofShares am 05.05.2010 01:38

es kommt noch besser:

...
Derweil wurde ein neues, wichtiges Detail der Griechenland-Hilfe bekannt. So haben die Euro-Länder untereinander vereinbart, dass einzelne Staaten zeitweise die Kreditvergabe einstellen können, wenn sie selbst am Markt mehr Zinsen zahlen müssen, als sie von Athen erhalten. Dies geht aus einer Vorlage für den Bundestagsfinanzausschuss hervor, die der FTD vorliegt. Demzufolge sollen die anderen Staaten entweder die Zusatzkosten übernehmen - oder gleich für die komplette vierteljährliche Kredittranche einspringen. Als Kandidat für die Klausel gelten Risikoländer wie Portugal. Der Anteil Deutschlands würde entsprechend steigen.
...


http://isht.comdirect.de/html/news/actua...tBy=NWS_Date+up


Beitrag #5 von LordofShares am 07.05.2010 14:35   ( 3.749 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von Traumstrand am 04.05.2010 23:56

06.05.2010 | 22:03

Argentinien warnt Griechenland: 'Das wird böse enden'

BUENOS AIRES (dpa-AFX) - Die argentinische Präsidentin Cristina Kirchner hat Griechenland vor den Folgen drakonischer Sparmaßnahmen gewarnt: "Das wird böse enden", prophezeite sie am Donnerstag in Buenos Aires. Griechenland würden nun "die selben Rezepte aufgezwungen" wie 2001 Argentinien, betonte die peronistische Politikerin.

Ende 2001 war es angesichts der Überschuldung des südamerikanischen Landes, eingefrorener Konten und unpopulärer Sparmaßnahmen der Regierung zu einer sozialen Explosion gekommen. Kirchner und ihr Vorgänger im Amt und Ehemann, Néstor Kirchner, machen vor allem Auflagen des Internationalen Währungsfonds (IWF) für die Krise von 2001 verantwortlich.

Bei Unruhen starben damals mindestens 28 Menschen. Die Regierung von Präsident Fernando de la Rua stürzte. Anschließend wurde die Dollarbindung des Peso aufgegeben, die Bedienung der Auslandsschulden eingestellt und die Landeswährung stark abgewertet. Während die neue Regierung Ratschläge des IWF und anderer Wirtschafts- und Finanzexperten in den Wind schlug, erholte sich die Wirtschaft des Landes nach einer Phase politischer Instabilität ab 2003 erstaunlich schnell./ro/DP/he

Quelle: dpa-AFX

Tja, vielleicht tritt Griechenland demnächst auch freiwillig aus dem Euro-Verbund aus, um der eigenen Währung so die Möglichkeit der Abwertung zu geben. Im Prinzip ist ein Währungsverbund mit derart unterschiedlich starken Partnern sowieso ein unglaublicher Irrsinn, da hierdurch die ausgleichende Wirkung von Wechselkurs-Schwankungen praktisch komplett eliminiert wird...

Die großen Profiteure des Euros sind die Unternehmen, die vom Export (egal ob Waren oder Kapital) in schwache Euro-Länder leben. Alle anderen (also auch wir) zahlen die Zeche... [rolleyes]


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