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Thema: Hoffnung für Pfaff - keine Hoffnung für die Aktionäre (WKN 623016)

Thread-Nummer:
Anzahl Antworten: 15
Anzahl Aufrufe: 1.546
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Beitrag #0 von LordofShares am 23.03.2009 17:59   ( 3.708 Beiträge | Status: ok )
Hoffnung für Pfaff - keine Hoffnung für die Aktionäre (WKN 623016)

23.03.2009 17:15

Hoffnung für Traditionsunternehmen Pfaff - "Fortführungslösung"

Für das angeschlagene Traditionsunternehmen Pfaff besteht nach Darstellung des Insolvenzverwalters Paul Wieschemann große Hoffnung. "Es wird zu einer Fortführungslösung von Pfaff kommen", sagte Wieschemann am Montag nach einer Sitzung des Gläubigerausschusses. Nach seinen Angaben haben die Gläubiger von vier Interessenten zwei in die engere Wahl genommen. "Einer von beiden ist sicher", sagte Wieschemann. Die endgültige Entscheidung werde am kommenden Donnerstag getroffen, zunächst müssten noch Detailfragen geklärt werden. "Es besteht grundsätzlich für die Beschäftigten Hoffnung, dass es weitergeht", sagte Wieschemann. Wie viele Arbeitsplätze möglicherweise gerettet werden, hänge vom jeweiligen Konzept ab.

Wer die beiden verbliebenen Bieter sind, wollte der Insolvenzverwalter nicht sagen. Er bestätigte jedoch einen Bericht der Tageszeitung "Die Rheinpfalz", wonach der Maschinenbauer Joachim Richter (Konken), der Nähmaschinenhersteller Dürkopp-Adler (Bielefeld) und zwei chinesische Nähmaschinenfabrikanten im Rennen um Pfaff lagen. Der traditionsreiche Hersteller von Industrienähmaschinen hatte am 11. September 2008 Insolvenzantrag stellen müssen, nachdem sich kein neuer Investor für das seit Jahren defizitäre Unternehmen gefunden hatte./jr/DP/edh

AXC0157 2009-03-23/17:15


Quelle: dpa-AFX

--------------------------------------------

Für die Pfaff-Aktionäre besteht jedoch nach wie vor keine Hoffnung, die Pfaff AG ist und bleibt pleite. Die in dem Artikel genannte "Fortführungslösung" bezieht sich ausschließlich auf das operative Geschäft der Pfaff AG, das nun voraussichtlich im Rahmen eines "asset deals" aus der AG herausgelöst und an einen Investor verkauft wird. Zurück bleibt die hoffnungslos überschuldete AG-Hülle, die im Rahmen des Insolvenzverfahrens abgewickelt und anschließend gelöscht wird...


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Beitrag #1 von LordofShares am 23.03.2009 19:00   ( 3.708 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von LordofShares am 23.03.2009 17:59

Zusatzinformation:

Bereits am 03.02.2009 hat der für Pfaff zuständige Insolvenzverwalter Masseunzulänglichkeit angezeigt, d.h. der Liquidationserlös wird nicht ausreichen, um den Schuldenberg vollständig abzubauen.

Natürlich stürzen sich die Zocker dennoch auf die wertlosen Aktien, es ist immer dasselbe Spiel... [rolleyes]


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Beitrag #2 von LordofShares am 26.03.2009 15:03   ( 3.708 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von LordofShares am 23.03.2009 17:59

26.03.2009 14:35

Traditionsunternehmen Pfaff hat neuen Eigentümer

Gute Nachrichten für das insolvente Traditionsunternehmen Pfaff: Das Maschinenbauunternehmen Joachim Richter aus Konken (Kreis Kusel) übernimmt den Hersteller von Industrienähmaschinen. Das teilten Insolvenzverwalter Paul Wieschemann und Firmeninhaber Joachim Richter am Donnerstag in Kaiserslautern mit. Das Traditionsunternehmen Pfaff hatte am 11. September 2008 Insolvenzantrag stellen müssen, nachdem sich kein Investor für das seit Jahren defizitäre Unternehmen gefunden hatte./jr/DP/edh

AXC0173 2009-03-26/14:35


Quelle: dpa-AFX

--------------------------------------------

Nun ist es also amtlich: Das operative Geschäft der Pfaff AG wird von einem Investor übernommen.
Für die Pfaff-Aktionäre eine gute Gelegenheit, ihre wertlosen Aktien noch zu Geld zu machen, den Zockern sei Dank...


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Beitrag #3 von LordofShares am 27.03.2009 14:29   ( 3.708 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von LordofShares am 26.03.2009 15:03

Der 1-Jahres-Chart zeigt, wie extrem der Kurs in den letzten Tagen hochgekauft wurde (das Kurstief lag zwischen 2 und 3 Cent):

Edit: kein Chart mehr vorhanden wegen Delisting

Angesichts der Tatsache, dass der Verkauf des operativen Geschäfts nichts an der Insolvenz der Pfaff AG ändert (schlimmer noch, mit dem Verkauf wurde quasi das Ende der Pfaff AG besiegelt, sie ist jetzt nur noch eine leere, überschuldete Hülle), erscheint diese Kursexplosion völlig absurd. Ich vermute, interessierte Kreise haben den Kurs absichtlich so weit hochgetrieben, um ihre noch vorhandenen Aktienpakete auf einem möglichst hohen Preisniveau liquidieren zu können. In die Karten spielt diesen Kreisen natürlich die unpräzise Berichterstattung in den Medien, die in der Regel nicht zwischen dem operativen Geschäft und der Aktiengesellschaft, der dieses operative Geschäft gehört, unterscheiden. Dort heißt es dann einfach nur "Pfaff gerettet"... [rolleyes]

Beitrag bearbeitet von LordofShares am 16.05.2010 16:30


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Beitrag #4 von LordofShares am 28.03.2009 18:18   ( 3.708 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von LordofShares am 27.03.2009 14:29

Es ist sogar noch schlimmer als zunächst angenommen. In einer AP-Meldung vom Donnerstag steht explizit, Zitat:

"Der Hersteller von Nähmaschinen für den Haushalt, Pfaff, hängt mit der jetzt geretteten Pfaff Industrie Maschinen AG schon seit 1999 nicht mehr zusammen."

(Quelle: http://de.news.yahoo.com/1/20090326/tbs-...rs-f8250da.html)

Das ist nicht nur unpräzise, sondern einfach falsch. Gerettet wurde nicht die Pfaff Industrie Maschinen AG, sondern ausschließlich deren operatives Geschäft. Da stellt sich die Frage, warum an derart heikle Themen Journalisten gelassen werden, die davon offensichtlich keine Ahnung haben. Mit solchen Falschmeldungen im Rücken haben Abzocker und Bauernfänger leichtes Spiel... [rolleyes]


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Beitrag #5 von LordofShares am 28.03.2009 18:32   ( 3.708 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von LordofShares am 26.03.2009 15:03

Hier noch ein interessantes Detail aus einer Meldung der "Nürnberger Nachrichten", Zitat:

"Das neue Unternehmen mit dem Namen Pfaff Industriesysteme und Maschinen AG werde etwa 300 Mitarbeiter zählen, «wenn möglich werden wir sie aus der ehemaligen Pfaff übernehmen», sagte Richter."

(Quelle: http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=991545&kat=5&man=3)

Und siehe da, ein Unternehmen mit dem Namen "PFAFF Industriesysteme und Maschinen Aktiengesellschaft" gibt es tatsächlich - eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Kaiserslautern unter HRB 30633. Die insolvente "Pfaff Industrie Maschinen AG", deren operatives Geschäft nun an den Maschinenbauer Joachim Richter verkauft wurde, wird dagegen unter HRB 3701 geführt. Schon daraus ist ersichtlich, dass die Pfaff-Aktionäre an dem neuen Unternehmen NICHT beteiligt sind...


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Beitrag #6 von LordofShares am 28.03.2009 20:06   ( 3.708 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von LordofShares am 28.03.2009 18:18

In einschlägigen Börsenforen wird offenbar immer noch darüber gestritten, ob es sich bei der sog. "Pfaff-Rettung" um einen "asset deal" oder einen "share deal" handelt. Dazu ist folgendes zu sagen:

Bei einem "share deal" erwirbt der Investor einen möglichst großen Anteil der Aktien von einem Großaktionär (oder mit Hilfe von Kapitalmaßnahmen, dafür ist aber ein diesbezüglicher Hauptversammlungsbeschluss zwingend notwendig). Dies allein nutzt dem Investor jedoch noch garnichts, da die Gesellschaft nach wie vor insolvent ist. Zur Überwindung der Insolvenz muss der Investor mit Hilfe des Insolvenzverwalters und der Gläubiger ein komplexes Insolvenzplanverfahren durchführen, das sich insgesamt durchaus über mehrere Jahre hinziehen kann. (Beispielsweise muss eine Hauptversammlung einberufen werden, deren Beschlüsse wiederum von Aktionären angefochten werden können, usw.) Kurz gesagt handelt es sich bei einer Rettung über einen "share deal" um eine überaus langwierige und komplizierte Angelegenheit, die sich überhaupt nur dann lohnt, wenn die Gläubiger praktisch auf ihre gesamten Forderungen verzichten. Warum sollte sich ein Investor diese Mühe machen, wenn er das, was er eigentlich haben will, nämlich das operative Geschäft ohne Schulden, auch ganz einfach über einen "asset deal" bekommen kann ?

Bei einem "asset deal" kauft der Investor ausschließlich die werthaltigen Teile des insolventen Unternehmens, der "Schrott" sowie die ganzen Schulden verbleiben in der AG-Hülle. (Der Investor erwirbt also nur das, was er auch tatsächlich haben will - und das zu 100%, ohne mit den Aktionären teilen zu müssen.) Hierfür benötigt der Investor lediglich die Zustimmung der Gläubiger, die zeitnah in einer Gläubigerversammlung erteilt werden kann. Dieses Verfahren ist somit schnell und unkompliziert, also das genaue Gegenteil eines "share deals"...

Mit diesem Wissen möge sich der geneigte Leser noch einmal die in diesem Thread eingestellten Pressemeldungen durchlesen und überlegen, zu welchem Verfahren die darin enthaltenen Informationen besser passen - zu einem "share deal" (langwierig und kompliziert - und man muss sich mit allen Beteiligten einigen, insbesondere mit dem bisherigen Großaktionär) oder zu einem "asset deal" (schnell und unkompliziert - und man muss sich nur mit den Gläubigern einigen) ?


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Beitrag #7 von LordofShares am 30.03.2009 14:15   ( 3.708 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von LordofShares am 28.03.2009 20:06

Nachricht auf der Pfaff-Homepage:
(Quelle: http://www.pfaff-industrial.de/pfaff/de/...0aktionaersinfo)

Information an die Aktionäre der PFAFF Industrie Maschinen AG - 30.03.2009

Insolvenzverfahren über das Vermögen der Firma PFAFF Industrie Maschinen AG, Königstraße 154, 67655 Kaiserslautern, Az.: InsO IN 209/08, Amtsgericht Kaiserslautern

Mit Kaufvertrag vom 26.03.2009 hat die neu gegründete PFAFF Industriesysteme und Maschinen AG, Eintragung im Handelsregister des Amtsgerichtes Kaiserslautern unter HRB 30633, ausgewählte Vermögensgegenstände der PFAFF Industrie Maschinen AG i. I. aus der Insolvenzmasse erworben (sog. Asset-Deal).

Ein Verkauf des Firmenmantels der PFAFF Industrie Maschinen AG i. I. (Share-Deal) durch den Insolvenzverwalter ist aufgrund der Gesetzessystematik nicht möglich. Die PFAFF Industrie Maschinen AG i. I. wurde mit Insolvenzeröffnung aufgelöst. Der Rechtsträger konnte im Rahmen eines Insolvenzplanverfahrens gemäß §§ 217 ff. InsO, § 274 AktG nicht erhalten werden.

Der Insolvenzverwalter:

Paul Wieschemann
Rechtsanwalt

--------------------------------------------------------------

So, nun gibt es sogar die schriftliche Aussage des Insolvenzverwalters, dass es sich bei der "Pfaff-Rettung" lediglich um einen sog. "asset deal" gehandelt hat...


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Beitrag #8 von LordofShares am 03.04.2009 17:06   ( 3.708 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von LordofShares am 23.03.2009 17:59

Delisting der Pfaff-Aktien mit Ablauf des 30.04.2009:

Heute hat die Börse Frankfurt die Einstellung der Preisfeststellung für die Pfaff-Aktien angekündigt. Letzter Handelstag ist der 30.04.2009...


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Beitrag #9 von Marvin1992 am 03.04.2009 19:02   ( 3 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von LordofShares am 03.04.2009 17:06

Jetzt also das Delisting. Vor ein paar Tagen bei w:o noch wahnsinnige Euphorie und Pushbeiträge. Und die, die anderer Meinung waren wurden als Basher beschimpft und gesperrt.
Jetzt das traurige Ende[kopfschuettel]


Beitrag #10 von LordofShares am 08.04.2009 12:40   ( 3.708 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von Marvin1992 am 03.04.2009 19:02

Oha, gestern meldete sich auch noch "DER AKTIONÄR" zu Pfaff zu Wort (siehe http://www.deraktionaer.de/xist4c/web/Pf...Id_9934909_.htm) - und offenbarte damit mal wieder mangelhaftes Wissen bzw. Recherche:

So schreibt "DER AKTIONÄR" unter anderem, Zitat: "Ende März hatte der Maschinenbauer Joachim Richter die Übernahme von Pfaff in Aussicht gestellt, ..."

Das ist nicht korrekt, die Übernahme des operativen Pfaff-Geschäfts wurde Ende März (genau gesagt am Donnerstag, den 26.03.) bereits endgültig beschlossen...

Zuletzt schreibt "DER AKTIONÄR" noch, Zitat: "Ausschließlich hartgesottene Zocker sollten auf eine Sanierung von Pfaff setzen und sich die Aktie ... ins Depot legen."

Diese Schlussbemerkung ist als gefährliche Falschinformation einzustufen, da Kapitalanleger durch den Kauf von Pfaff-Aktien nun gerade nicht mehr von einer Sanierung des operativen Pfaff-Geschäfts profitieren können. Offensichtlich ist "DER AKTIONÄR" entgangen, dass das operative Pfaff-Geschäft überhaupt nicht mehr zur Pfaff AG gehört, da es im Rahmen eines "asset deals" an einen Investor verkauft wurde. Entgangen ist "DER AKTIONÄR" offenbar auch die Ankündigung des Delistings der Pfaff-Aktien mit Ablauf des 30.04.2009. Damit bekommt obige Schlussbemerkung sogar noch eine zusätzliche Brisanz, da das Delisting der Aktien für die Pfaff-Aktionäre den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bedeutet...


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Beitrag #11 von LordofShares am 05.05.2009 21:04   ( 3.708 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von Marvin1992 am 03.04.2009 19:02

Nun ist es also vollbracht, die Pfaff-Aktien sind delisted, sowohl in Frankfurt als auch in Berlin. Damit geht wieder einmal ein äußerst unrühmliches Kapitel Börsengeschichte zu Ende. Bleibt zu hoffen, dass sowohl diejenigen, die sich von dem dummen Geschwätz der Pusher irreführen ließen, als auch die Medien, deren unpräzise bzw. falsche Berichterstattung das Treiben der Pusher massiv unterstützt hat, etwas daraus lernen. Nicht zuletzt hat auch ein gewisses, stark frequentiertes Börsenforum zur Desinformation der Anleger beigetragen, indem kritische Äußerungen dort gezielt gelöscht wurden, während man die Pusher unbehelligt gewähren ließ...


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Beitrag #12 von aktiensammler am 08.06.2009 23:01   ( 1.530 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von LordofShares am 08.04.2009 12:40

Oha, gestern meldete sich auch noch "DER AKTIONÄR" zu Pfaff zu Wort (siehe http://www.deraktionaer.de/xist4c/web/Pf...Id_9934909_.htm) - und offenbarte damit mal wieder mangelhaftes Wissen bzw. Recherche:

So schreibt "DER AKTIONÄR" unter anderem, Zitat: "Ende März hatte der Maschinenbauer Joachim Richter die Übernahme von Pfaff in Aussicht gestellt, ..."

Ich hatte dem Autor dieses Artikels eine Mail über deren Kontaktformular geschrieben. Gemeldet hat sich freilich niemand.

Die Aktie ist nun nur noch über L&S handelbar. Wert: 0,00 EUR [lach]
Für die Arbeitsplätze / Mitarbeiter freue ich mich jedoch, die wurden wenigstens (teilweise) gerettet.

http://tool.boerse.de/index.php?WKN=623016&kurse_alle

Mal sehen wie lange das noch weitergeht.

Beitrag #13 von aktiensammler am 02.07.2009 20:14   ( 1.530 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von aktiensammler am 08.06.2009 23:01

Nachtrag:

Die L&S Notierung ist nach wie vor aktuell und der Bericht auf "Der Aktionär" wurde gelöscht.

Beitrag #14 von aktiensammler am 09.07.2009 22:27   ( 1.530 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von aktiensammler am 02.07.2009 20:14

Mal eine Zusammenfassung der Pfaff-Gesellschaften.

Das hier ist die erste:

G.M.Pfaff, Aktiengesellschaft - AG Kaiserslautern, HRB 1087 - 1 IN 127/99 seit 09/1999
(eingetragen am 11. Jun. 1926 - Grundkapital 148.397.650,00 DM)

Durch die Umstellung der Aktien wurden aus 50 DM Aktien 10 Stückaktien ohne Nennwert.

Die G.M.Pfaff AG ist noch nicht gelöscht und war mit WKN 691430 börsennotiert.
Am 02.08.2000 wurde die Aktie delistet, letzter Kurs war 0,25 EUR. Da liegen noch so
einige effektive Stücke in den Depots der Aktionäre.


Dann kommt die Nachfolgerin:

G.M. Pfaff Kaiserslautern Industriemaschinen AG - AG Kaiserslautern, HRB 3601
(eingetragen am 14. Sep. 2000 und am 21.06.2006 durch HV aufgelöst - wird abgewickelt)
Diese AG war nie an der Börse.

Pfaff Industrie Maschinen AG - AG Kaiserslautern, HRB 3701 / IN20908 seit 09/2008
(eingetragen am 28. Mrz. 2002, entstanden durch Umwandlung einer GmbH)
Um diese AG geht es hier.


Und die Nachfolgerin der Nachfolgerin ;-)

PFAFF Industriesysteme und Maschinen Aktiengesellschaft - AG Kaiserslautern, HRB 30633
(eingetragen am 12. Mrz. 2009) Grundkapital 100.000 EUR

Ob die "neue" es diesmal schafft und auch an die Börse geht? Ich bezweifele es.

Daneben gab / gibt es noch eine Menge GmbH's die ich aber hier nicht aufzähle.

Beitrag #15 von aktiensammler am 19.01.2010 23:17   ( 1.530 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von aktiensammler am 09.07.2009 22:27

Nachtrag:

Nachdem der Handel auf dem letzten verbliebenden Handelsplatz L&S am 10.08.09 eingestellt wurde, wurde er am 13.01.10 wieder aufgenommen.

Da wird wertloses Zeug gehandelt [lach]

http://tool.boerse.de/index.php?WKN=623016&kurse_alle=1

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