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Thema: Osram Licht AG (DE000LED4000)

Thread-Nummer:
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Beitrag #20 von aktiensammler am 30.11.2019 16:00   ( 2.087 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Nachdem die österr. ams AG das Angebot auf 41 Euro je Aktie erhöht hat, haben sich Hedgefonds massiv in die Osram Licht AG eingekauft und wetten auf ein höheres Angebot!

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Allem Anschein nach wird der Chip- und Sensorenhersteller AMS bis kommenden Donnerstag (05.12.2019), wenn die Angebotsfrist für das renommierte Lichtunternehmen ausläuft, die selbstgesteckte Schwelle von 55 Prozent nicht mehr erreichen können.
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Zwischen 35 und 45 Prozent der Papiere sollen bereits in den Händen der gefürchteten Heuschrecken liegen.

Ende Oktober war der mächtige britische Hedgefonds Sand Grove Capital Management mit 5,75 Prozent bei Osram eingestiegen.
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Profitieren können Hedgefonds auf zweierlei Weise: Entweder sie wetten darauf, dass es ihnen gelingt, den Kaufinteressenten - in diesem Fall AMS - zu einem höheren Kaufpreis zu zwingen und ihre Aktien mit einem teuren Aufschlag zu verkaufen. Oder sie wetten darauf, dass der Deal platzt, dann setzen sie auf fallende Kurse.
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Die Kaufofferte nachbessern wollen die Österreicher auf keinen Fall. "Um eventuelle Marktspekulationen zu beenden, bestätigt AMS, weder den Angebotspreis von 41 Euro ändern noch die Mindestannahmeschwelle von 55 Prozent senken zu wollen", ließ das Unternehmen wissen.
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Der Anteil von Indexfonds am MDax-Titel Osram wird auf zehn Prozent geschätzt. In Privatbesitz sollen rund ein Viertel der Aktien liegen, womit den Kleinaktionären eine besondere Rolle in diesem Poker zukommt.

Selbst wenn sie alle ihre Anteile AMS andienen würden, würde das nicht ausreichen, um die Hürde von 55 Prozent zu nehmen.
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Quelle: n-tv.de

Beitrag #21 von aktiensammler am 02.01.2020 02:29   ( 2.087 Beiträge | Status: ok )
Übernahme

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Der österreichische Sensorspezialist AMS ist die Übernahme des Münchner Lichttechnikkonzerns Osram gelungen. Mehr als 55 Prozent der Osram-Aktionäre hätten das bis zu 4,6 Milliarden Euro schwere Kaufangebot angenommen, teilte AMS in Premstätten bei Graz mit.
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AMS hat es vor allem auf die zukunftsträchtigen Sensor- und Lichtlösungen von Osram für die Auto- und Informationstechnik abgesehen, die den Konzern aus der Steiermark weniger abhängig vom Großkunden Apple machen sollen. Der Zusammenschluss könne "einen Photonik- und Sensorik-Champion von Weltrang auf den Weg bringen" sagte Berlien.
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AMS hat die Übernahme bisher mit Krediten finanziert. Etwa ein Drittel davon - 1,6 Milliarden Euro - sollen aber bald mit einer Kapitalerhöhung getilgt werden. Im nächsten Schritt sind deshalb nun die AMS-Aktionäre an der Reihe. Sie müssen auf einer Hauptversammlung, die laut AMS für Januar geplant ist, den Weg dafür freimachen.

Es wird noch eine Weile dauern, bis die milliardenschwere Transaktion über die Bühne ist. Bis zum Sommer 2020 dürfte es laut Osram dauern, bis die Zustimmung aller relevanten Aufsichtsbehörden vorliege. In der zweiten Jahreshälfte 2020 könnten dann die erforderlichen Schritte für eine Zusammenführung der beiden Konzerne angegangen werden.

Perspektivisch will AMS auf mehr als 75 Prozent an dem deutlich größeren Traditionskonzern kommen, um Zugriff auf die Finanzmittel von Osram zu bekommen und damit die Kredite für die Übernahme tilgen zu können.
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Quelle: n-tv.de

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