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Thema: Glencore Xstrata plc (JE00B4T3BW64) vormals Glencore International PLC

Thread-Nummer:
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Beitrag #0 von aktiensammler am 05.05.2011 00:30   ( 1.631 Beiträge | Status: ok )
Glencore Xstrata plc (JE00B4T3BW64) vormals Glencore International PLC

Der Schweizer Rohstoff-Konzern Glencore International AG geht an die Börse. Es sollen 11 Mrd. US-Dollar eingenommen werden. 7,9 Mrd. USD kommen durch eine Kapitalerhöhung direkt in die Gesellschaft, weitere 2,1 Mrd. Dollar sind für die Altaktionäre bestimmt.

Quelle: boerse.ard.de

Ein Blick in das Handelsregister des Kanton Zug (Nr. CH-170.3.012.738-3) verrät uns das Grundkapital: Es beträgt 75.000.000 CHF und ist in 15.0000 vinkulierte Namenaktien zu je CHF 500,- eingeteilt.

Es gibt mehrere ISIN-Codes welche der Gesellschaft zugeordnet sind: 1 für Aktien und 5 für Anleihen. Hier geht es um die Aktie.

Die ISIN CH0003063044 (WKN A0YBK8) ist den Aktien mit Nennwert CHF 500,- zugeordnet. Ich gehe davon aus das diese nicht gelistet wird da der Nennwert für einen Börsengang wohl zu hoch ist und der Kurs dann zu "schwer" wird.

Beitrag bearbeitet von aktiensammler am 26.05.2013 19:38

Beitrag #1 von aktiensammler am 23.05.2011 00:19   ( 1.631 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Die Erstnotitz wurde mit der ISIN JE00B4T3BW64 / WKN A1JAGV durchgeführt.

Glencore International PLC, Registered Shares DL -,01

Hier noch ein Artikel der Financial Times Deutschland (FTD.de) vom 19.05.2011.

Beitrag #2 von LordofShares am 23.05.2011 01:00   ( 3.804 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von aktiensammler am 23.05.2011 00:19

Hmmm, Firmensitz in der Schweiz, Aktien mit Jersey(JE)-ISIN und 0,01 US-Dollar Nennwert, die in London und Hongkong gelistet wurden bzw. werden. Ein wahrlich internationales Unternehmen, doch warum diese undurchsichtige Konstruktion ? Andere Weltkonzerne haben das doch auch nicht nötig...
[confused]


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Beitrag #3 von aktiensammler am 07.11.2011 01:16   ( 1.631 Beiträge | Status: ok )
Chart

Seltsam ist diese Konstruktion allemal, aber hier erstmal der Frankfurter Chart zum beobachten.

Emissionspreis: 0,53 GBP (530 Pence)
Erstnotierung: 24.05.2011

Chart

Glencore International PLC, Registered Shares DL -,01

Beitrag #4 von aktiensammler am 06.03.2012 03:24   ( 1.631 Beiträge | Status: ok )
Glencore-Holding auf Jersey

Nachtrag zu #2, die Holding auf Jersey ist juristischer Sitz von Glencore, deshalb auch die JE-ISIN.

Die Schweizer Glencore-Gesellschaften sind neu Töchter der neuen Dachgesellschaft auf Jersey. Damit verschiebt sich der juristische Sitz von Baar ZG auf die Insel im Ärmelkanal, wie aus dem Börsenprospekt hervorgeht: "Das Unternehmen wurde eingetragen und registriert in Jersey am 14. März 2011."

Aus dem Umfeld von Glencore heisst es, die Sitzverschiebung sei wegen der Kotierung in London und Hongkong nötig geworden. So unterwirft sich der Konzern im Falle von Übernahmen und Fusionen britischen Regeln. Daneben gilt für Glencore neu das als sehr liberal und flexibel geltende Unternehmensrecht von Jersey.

Beispielsweise gibt es für Verwaltungsräte keine Pflicht, die Interessen der Angestellten oder die Auswirkungen der Unternehmenstätigkeit auf die Umwelt zu berücksichtigen – dies kann besonders in der Rohstoffbranche von Vorteil sein.

Operativ und damit auch steuertechnisch bleibt Glencores Hauptsitz in der Schweiz. Letztes Jahr lieferte das Unternehmen bei einer effektiven Steuerrate von 9,3 Prozent 234 Millionen Dollar an Gewinnsteuern ab.

Quelle: handelszeitung.ch vom 18.05.2011

Beitrag #5 von aktiensammler am 06.03.2012 03:27   ( 1.631 Beiträge | Status: ok )
Fusion mit Xstrata PLC (GB0031411001)

Glencore übernimmt die Xstrata PLC.

Die Bergbaubranche erlebt die größte Fusion ihrer Geschichte: Der weltgrößte Rohstoffhändler Glencore und der Bergbaukonzern Xstrata schließen sich in einer 90 Mrd. US-Dollar schweren Fusion zu einem neuen Branchenriesen zusammen. Der Zusammenschluss soll schon im dritten Quartal über die Bühne gehen.

Xstrata-Aktionäre würden im Rahmen des Zusammenschlusses unter Gleichen, wie die Firmen betonten, für jedes ihrer Papiere 2,8 neue Glencore-Titel erhalten, teilte Xstrata mit. Ausgenommen sind Xstrata-Aktien, die bereits im Besitz von Glencore sind. Den Firmenangaben zufolge enthalten die Bedingungen einen Aufschlag von 15,2 Prozent auf die Xstrata-Titel basierend auf dem Schlusskurs vom 1. Februar 2012.

Quelle: n-tv.de

Die Aktionäre der Xstrata PLC erhalten je gehaltene Aktie 2,8 Glencore-Aktien, hier der Xstrata-Chart in Frankfurt.

Chart

Xstrata PLC Registered Shares DL -,50

Beitrag bearbeitet von LordofShares am 18.09.2012 00:31

Beitrag #6 von aktiensammler am 15.09.2012 03:08   ( 1.631 Beiträge | Status: ok )
Glencore erhöht Angebot

Die Xstrata-Aktionäre sollen nun 3,05 Glencore-Aktien je Xstrata-Aktie erhalten.

Bislang hatte der Rohstoffhändler 2,8 Anteilsscheine geboten. Offen war zunächst, ob Glencore mit seiner höheren Offerte die bisher skeptischen Xstrata-Großaktionäre überzeugen kann.

Allen voran hatte das Emirat Katar die bisherige Offerte als zu niedrig zurückgewiesen und angekündigt, die Übernahme bei der Hauptversammlung zu blockieren. Glencore weigerte sich lange, das Angebot vom Februar aufzustocken. Erst am Freitagvormittag wurden die für diesen Tag geplanten Aktionärsversammlungen beider Konzerne wegen der neuen Entwicklungen verschoben. Viele Beobachter hatten bereits mit einem Scheitern des Zusammenschlusses gerechnet.

Im Gegenzug für das höhere Angebot will Glencore die komplette Macht über Xstrata. Der Konzern änderte den Status des Geschäfts. Aus der bislang offiziell als «Zusammenschluss unter Gleichen» bezeichneten Transaktion soll nun auch formal eine Übernahme werden. Zudem reklamiert Glencore-Chef Ivan Glasenberg die Führungsposition für sich. Bislang war diese Rolle für Xstrata-Chef Mick Davis vorgesehen.

Xstrata betonte in der Mitteilung, dass es sich noch nicht um eine festes Angebot handele. Es könne noch Änderungen geben. Zudem müsse der Xstrata-Verwaltungsrat noch darüber entscheiden. Danach solle ein neuer Termin für die Hauptversammlung gefunden werden. Im August hatte Glasenberg noch betont, dass ein Scheitern nicht das Ende der Welt sei. Es gehe «nicht um einen Deal, den man unbedingt machen muss». Um die Übernahme zu blockieren, benötigen die Gegner bei der Xstrata-Hauptversammlung gerade einmal 16,48 Prozent der Stimmen. Glencore selbst hält bereits 34 Prozent der Xstrata-Aktien, darf aber nach dem maßgeblichen britischen Recht bei der Übernahme nicht mitstimmen.

Neben dem Golfstaat Katar, der erst nach dem Übernahmeangebot vom Februar seinen Anteil an Xstrata von 3 auf 12 Prozent erhöht hatte, forderten auch andere wichtige Aktionäre wie Fonds einen höheren Preis. Damit war der Anteil der skeptischen Aktionäre zuletzt bereits nahe an der kritischen Schwelle. Katar hatte zuletzt 3,25 Aktien pro Xstrata-Anteilsschein gefordert.
...

Quelle: n-tv.de

Beitrag #7 von aktiensammler am 02.12.2012 18:12   ( 1.631 Beiträge | Status: ok )
Fusion genehmigt

Die Xstrata-Aktionäre haben der Fusion zugestimmt.

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Der Xstrata-Verwaltungsrat hat am Montag den Weg frei gemacht für eine der größten Fusionen im Rohstoffsektor. Wie die Nachrichtenagentur "Bloomberg" berichtet, hat sich der Verwaltungsrat des Bergbauriesen für die Annahme des verbesserten Angebots des Rohstoffhändlers Glencore ausgesprochen.

Glencore, das ebenso wie Xstrata seinen Firmensitz in der Schweiz hat, bietet im Rahmen eines Aktiendeals rund 33 Milliarden Dollar.
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Um die Fusion hatte es zuletzt ein heftiges Gezerre gegeben, sogar ein Scheitern des gesamten Deals lag zwischenzeitlich in greifbarer Nähe. Glencore musste sein Angebot von ursprünglich 2,8 eigenen Aktien auf 3,05 Anteile aufstocken. Denn obwohl Glencore bereits 34 Prozent an Xstrata hält, sind die Aktien auf der Hauptversammlung nicht stimmberechtigt.

Damit hätte schon eine Quote von 16,5 Prozent der Stimmen gereicht, um das Angebot scheitern zu lassen. Größter Einzelaktionär ist der staatliche Anlagefonds aus dem Golfstaat Katar, der bereits im Vorfeld der seit längerem diskutierten Fusion am Markt Xstrata-Aktien zugekauft hatte und rund zwölf Prozent hält.

Quelle: boerse.ard.de, 01.10.2012

Beitrag #8 von aktiensammler am 02.03.2013 18:00   ( 1.631 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Die Fusion verzögert sich, die fusionierte Gesellschaft soll "Glencore Xstrata plc" heissen.

Die angestrebte Fusion in der Rohstoffbranche verzögert sich: Der Vollzug des Zusammenschlusses der Konzerne Glencore und Xstrata könne nicht wie vorgesehen bis zum 15. März abgeschlossen werden, teilte Glencore am Freitag an der Londoner Börse mit. Die Verzögerung sei auf Kontrollen durch die Regulierungsbehörden zurückzuführen, hieß es. Glencore will am kommenden Dienstag bei der Präsentation seiner Geschäftszahlen für 2012 erklären, wie der Fusionsprozess bisher gelaufen ist und dann auch einen korrigierten Zeitplan vorlegen.

Quelle: boerse.ard.de

Beitrag #9 von aktiensammler am 10.03.2013 18:48   ( 1.631 Beiträge | Status: ok )
Zahlen für das GJ 2012

Die Fusion wird keine Luxus-Hochzeit, die Gewinne sind eingebrochen.

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Unabhängig von der neuerlich verschobenen Hochzeit gaben beide Konzerne am Dienstag zudem ihre Geschäftszahlen für das Jahr 2012 bekannt. Demnach brach der Reingewinn des weltgrößten Rohstoffhändlers Glencore im Vergleich zum Vorjahr um 75 Prozent ein auf eine Milliarde US-Dollar. Vor allem eine Abschreibung auf den russischen Aluminiumproduzenten Rusal lastete auf dem Gewinn.
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Quelle: boerse.ard.de

Der Xstrata plc geht es auch nicht viel besser

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Der Bergbaukonzern Xstrata hingegen befindet sich derzeit in einer Übergangsphase: Zahlreiche Minen sind erschöpft, stehen kurz vor der Schließung, während die Errichtung neuer Abbaustätten die Kosten in die Höhe treibt. Die Folge: 2012 ging der Reingewinn bei Xstrata um 79 Prozent zurück auf 1,18 Milliarden Dollar.
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Quelle: boerse.ard.de

Die fusionierte Gesellschaft soll "Glencore Xstrata plc" heissen.

Beitrag #10 von aktiensammler am 26.05.2013 19:35   ( 1.631 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Der Aktientausch wurde per 02.05.2013 durchgeführt, die Firma auf Glencore Xstrata plc geändert und die Xstrata plc delistet.

Beitrag #11 von aktiensammler am 19.08.2015 15:37   ( 1.631 Beiträge | Status: ok )
Zahlen für das Q 2 / 2015

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Glencore büßte beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen rund 30 Prozent auf 4,6 Milliarden Dollar ein. Beim bereinigten Nettoergebnis ging es sogar um mehr als die Hälfte auf 882 Millionen Dollar bergab.
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Dicke Verluste durch Sonderbelastungen bescherten Glencore im Halbjahr vor allem Öl-Aktivitäten im Tschad. Dadurch fiel der "unbereinigte" Nettogewinn mit 676 Millionen Dollar in die Verlustzone. Im Vorjahreszeitraum hatte man noch einen Gewinn von 1,7 Milliarden Dollar erzielt.
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Glencore bemüht sich durch sein zweites Standbein, den Rohstoffhandel, die Abhängigkeit von den Weltmarktpreisen der Rohstoffe zu verringern. Ein Viertel des übrig gebliebenen Gewinns stammte im Halbjahr aus diesem Bereich.
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Auch Glencore versucht damitdie Aktionäre bei der Stange zu halten: Wie im Vorjahr wird eine Zwischendividende von 0,06 Dollar je Aktie ausgeschüttet. 2015 gab es insgesamt 0,16 Dollar (Zwischendividende und Schlussdividende) an Ausschüttungen.
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Quelle: boerse.ard.de

Beitrag #12 von aktiensammler am 02.03.2016 12:20   ( 1.631 Beiträge | Status: ok )
Zahlen für das GJ 2015

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Die Umbaukosten, Wertberichtigungen und Verkäufe von Kupferminen haben Glencore im vergangenen Jahr einen Verlust von 4,96 Milliarden Dollar eingebrockt. 2014 hatte das Unternehmen noch einen Gewinn in Höhe von 2,3 Milliarden Dollar erzielt. Bereinigt um diese Sondereffekte bleibt Glencore aber ein profitables Unternehmen, das im vergangenen Jahr 1,34 Milliarden Dollar verdient hat. Dies sind aber wegen der stark gefallenen Rohstoffpreise fast 70 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
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Glencore steuert mit Verkäufen, geringeren Investitionen und dem Verzicht auf Dividenden bereits seit einiger Zeit gegen. So hat sich der Konzern Ende letzten Jahres den Verkauf von zwei Kupferminen in Australien und Chile angekündigt. Auch die Zinkproduktion wurde gekürzt. Im September hatte Glencore dann angekündigt, die Ausschüttung vorerst ausfallen zu lassen.
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Tatsächlich haben im Herbst letzten Jahres 60 Banken – darunter etwa BNP Paribas und UniCredit – dem Rohstoffhaus Kreditlinien von 15,25 Milliarden Dollar bewilligt. Insgesamt, so die Schätzung von Analysten, dürfte sich das Engagement von Banken bei Glencore auf insgesamt 100 Milliarden Dollar belaufen.

Beruhigt hat auch die Aussage, dass Glencore bis Ende dieses Jahr seine Verschuldung auf 18 bis 19 Milliarden Dollar drücken will, nach 30 Milliarden Ende 2014.

Quelle: boerse.ard.de

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