Herzlich Willkommen in

LordofShares Börsenforum

- Qualität schlägt Quantität -

Hier finden Sie Diskussionen über in- und ausländische, seriöse und unseriöse Unternehmen, sowie Warnungen vor Betrügern, Abzockern und sonstigen Bauernfängern, die an der Börse ihr Unwesen treiben.
Melden Sie sich kostenlos an und diskutieren Sie mit !
[Impressum, Datenschutz und FAQ]
[Startseite]  [Suche]  [Links]   [Registrieren]  [Einloggen]

Thema: Facebook, Inc. (US30303M1027)

Thread-Nummer:
Anzahl Antworten: 8
Anzahl Aufrufe: 602
Sortierung: normal
Beitrag #0 von aktiensammler am 14.06.2011 01:08   ( 1.766 Beiträge | Status: ok )
Facebook, Inc. (US30303M1027)

Wie schon allgemein bekannt möchte das Online-Netzwerk Facebook, Inc. 2012 an die Börse.

Die Investmentbank Goldman Sachs hat das soziale Netzwerk Facebook mit 50 Milliarden Dollar bewertet.

Quelle: boerse.ard.de

CNBC berichtete, die Bewertung könne bei über 100 Milliarden Dollar liegen - womit Facebook an der Börse höher bewertet wäre als etwa Deutsche Bank, Deutsche Post und Lufthansa zusammen.

Quelle: handelsblatt.com

Weitere Berichte: daf.fm - boerse.ard.de

100 Milliarden Dollar? [eek] Eine neue Internet-Blase? Mal sehen was da auf uns zukommt.

Beitrag bearbeitet von LordofShares am 08.05.2012 00:07

Beitrag #1 von aktiensammler am 09.04.2012 23:59   ( 1.766 Beiträge | Status: ok )
Übernahme des Fotodienst Imstagram (Burbn, Inc.)

Facebook schluckt kurz vor dem Börsengang den Fotodienst Imstagram von Burbn, Inc. für 1 Mrd. US-Dollar.

Kurz vor dem geplanten Börsengang wagt Facebook noch eine dicke Übernahme: Das weltgrößte soziale Netzwerk schluckt für rund 1 Milliarde Dollar (760 Mio Euro) den Fotodienst Instagram. „Wir können nun noch enger mit dem Instagram-Team zusammenarbeiten“, schrieb der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg am Montag in seinem Facebook-Profil. Er billige der Neuerwerbung aber gleichzeitig Eigenständigkeit zu.

Quelle: focus.de

Beitrag #2 von aktiensammler am 07.05.2012 20:36   ( 1.766 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Die ISIN ist nun bekannt, sie lautet US30303M1027. Die dt. WKN lautet A1JWVX.

Facebook Inc. Reg. Shares Class A DL -,000006

Eine Aktie hat also einen Nennwert über 0,000006 US-Dollar.

Beitrag #3 von aktiensammler am 20.05.2012 21:38   ( 1.766 Beiträge | Status: ok )
Börsengang

Der Facebook-Börsengang ging am 18.05.2012 über die Bühne, die US-Börsenaufsicht SEC will jedoch einige Ungereimtheiten und technische Pannen untersuchen. Ausgabepreis war 38 Dollar.

Ausserdem steht Facebook eine US-Sammelklage über 15 Mrd. USD ins Haus.

Doch die Pannenserie beim Börsengang sind zurzeit nicht das einzige Problem von Facebook: Zeitgleich zum heiß ersehnten Handelsstart reichten ehemalige Facebook-Nutzer eine 15-Milliarden-Dollar-Klage gegen den Internetriesen ein. Facebook hatte die Nutzerspuren der Kläger auch dann noch im Internet aufgezeichnet, nachdem diese sich aus dem sozialen Netzwerk längst abgemeldet hatten.

Quelle: focus.de

Der Chart an der Nasdaq in USD:

Chart

Facebook Inc. Reg. Shares Class A DL -,000006


Der Chart in Frankfurt:

Chart

Beitrag #4 von aktiensammler am 22.05.2012 15:53   ( 1.766 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Hier ist übrigens der vollständige Börsenprospekt zu finden: sec.gov

Ausgegebene Aktien: 421.233.615 "Class A Common Stock" zu 0,000006 Dollar Nennwert je Aktie. Davon stammen 180.000.000 Aktien von Facebook selbst, der Rest über 241.233.615 Aktien kommt von den Altaktionären.

Beitrag #5 von aktiensammler am 17.11.2013 03:40   ( 1.766 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Inzwischen hat das auf vielen Smartphones installierte Programm "WhatsApp" Facebook überholt. Quelle: faz.net

Beitrag #6 von aktiensammler am 04.10.2014 03:18   ( 1.766 Beiträge | Status: ok )
Übernahme

Facebook darf WhatsApp Inc. übernehmen.

...
Grünes Licht für die Übernahme des Nachrichtendienstes WhatsApp durch Facebook: Das soziale Netzwerk darf die beliebte Anwendung für Smartphones ohne Auflagen übernehmen, hat die EU-Kommission entschieden.
...
"Facebook Messenger und WhatsApp sind zwar zwei der beliebtesten Apps, aber die meisten Menschen nutzen ohnehin mehr als eine App", sagte EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia. "Wir haben die geplante Übernahme sorgfältig geprüft und sind zu dem Schluss gekommen, dass sie den Wettbewerb auf diesem dynamischen, expandierenden Markt nicht beeinträchtigen wird."

Facebook hatte im Februar den Kauf von WhatsApp angekündigt. Das soziale Netzwerk will 19 Milliarden Dollar (knapp 15 Milliarden Euro) in bar und in Aktien zahlen.
...

Quelle: tagesschau.de

Beitrag #7 von aktiensammler am 07.04.2018 16:33   ( 1.766 Beiträge | Status: ok )
Nutzerdaten-Skandal

Am 17.03.2018 wurde publik, das das Analyse-Unternehmen Cambridge Analytica LLC zu Unrecht an Informationen von Millionen Facebook-Usern ohne deren Wissen kam. 87 Millionen Nutzer könnten weltweit betroffen sein, darunter rund 310.000 Anwender aus Deutschland. Nach Angaben der EU-Kommission wurden in der Europäischen Union die Daten von bis zu 2,7 Millionen Menschen aus den Facebook-Systemen gezogen. Quelle: tagesschau.de Konzernchef Zuckerberg glaubt, dass es "einige Jahre" dauern könnte, alle Datenprobleme zu beheben. Quelle: tagesschau.de

So kontrolliert man seine Facebook-Daten (FAQ):

...
Aus den Erklärungen von Facebook geht hervor, dass allerdings beim absoluten Großteil dieser Nutzer nur Grund-Informationen zum Profil zugänglich gewesen seien.
...
Vertieftes Wissen erhielt Cambridge Analytica laut Facebook aber über Menschen, die eine die 270.000 Mal heruntergeladene Umfragen-App ausfüllten. Die scheinbar harmlose Umfrage mit dem Namen "thisisyoudigitallife" versprach Nutzern einen Persönlichkeitstest.

Ihr Initiator, Professor Alexander Kogan von der Cambridge-Universität, habe dafür von den Nutzern die Erlaubnis zum Zugriff auf ihre Informationen erhalten. Die Umfrage war als wissenschaftliche Forschung deklariert.
...
Aufgeflogen ist das Ganze durch Christopher Wylie, der Daten von Kogan erhalten hatte. Wylie legte Informationen zur Zusammenarbeit mit Cambridge Analytica unter anderem der "New York Times" und der britischen Zeitung "Guardian" offen.
...

Quelle: boerse.ard.de vom 18.03.2018

...
Laut Geschäftsführerin Sheryl Sandberg ist noch immer unklar, welche Informationen der Nutzer genau bei der umstrittenen Firma Cambridge Analytica gelandet sind und was damit passiert ist. "Bis zum heutigen Tage wissen wir nicht, welche Daten Cambridge Analytica hat", sagte sie der "Financial Times".
...

Quelle: finanznachrichten.de

...
Facebook-Chef Mark Zuckerberg kündigte derweil eine strengere Kontrolle politischer Werbung auf Facebook an. So müsse bei entsprechenden Beiträgen künftig ausgewiesen werden, wer für die Werbung bezahlt. Dabei kann es sich beispielsweise um als Werbung verbreitete Botschaften zu kontroversen Themen wie Einwanderung oder Spannungen zwischen politischen und sozialen Gruppen handeln. Die Neuerungen werden zunächst in den USA eingeführt und sollen in den kommenden Monaten auf den Rest der Welt ausgeweitet werden.
...
Im Datenskandal um die umstrittene Firma Cambridge Analytica steht Facebook weiter unter Druck. Wie das US-Unternehmen bekannt gab, wusste man seit mehr als zwei Jahren von dem Datenleck, das erst vor knapp drei Wochen an die Öffentlichkeit gelangt war.
...
Cambridge Analytica habe dem Konzern damals versichert, dass es die Daten gelöscht habe, sagte Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg dem öffentlichen US-Radiosender NPR. Facebook habe sich dann nicht weiter um die Angelegenheit gekümmert. Dies sei ein Fehler gewesen, auch könne der Konzern nicht ausschließen, dass es weitere Datenlecks gegeben habe, sagte Sandberg dem US-Fernsehsender NBC. Entsprechende Untersuchungen seien im Gange.
...
Cambridge Analytica hatte die Nutzerdaten mittels einer App mit einem Persönlichkeitstest abgefischt. Durch die App erlangte die Firma auch Zugriff auf die Daten von Facebook-"Freunden" der Testteilnehmer. Es besteht der Verdacht, dass diese Daten unter anderem zur Wählerbeeinflussung bei der US-Präsidentschaftswahl 2016 benutzt wurden.

Quelle: n-tv.de

...
Der Social-Media-Konzern hat im Zuge des Datenskandals um Cambridge Analytica (CA) die Zusammenarbeit mit einem weiteren Unternehmen beendet und die kanadische Politikberatungs- und Datenanalysefirma AggregateIQ suspendiert.
...
AggregateIQ war in die "Vote Leave"-Kampagne beim Brexit-Referendum involviert und hatte erhebliche Teile von deren Budget erhalten.

Der ehemalige CA-Mitarbeiter Christopher Wylie behauptet, AggregateIQ sei mit seiner Hilfe gewissermaßen als Außenstelle von CA gegründet worden.
...

Quelle: heise.de

Gemeint ist dieses kanadische Unternehmen: AggregateIQ Data Services Ltd.

Beitrag #8 von aktiensammler am 02.06.2018 19:18   ( 1.766 Beiträge | Status: ok )
Hauptversammlung

Am 01.06.2018 wurde die Hauptversammlung von Facebook abgehalten.

...
Eine Frau musste den Saal verlassen, weil sie in Zwischenrufen verlangte, Gründer und Chef Mark Zuckerberg die Wiederwahl in den Verwaltungsrat zu verweigern.

Ein weiterer Aktionär forderte, die Aktien mit mehr Stimmrechten abzuschaffen, die Zuckerberg die Kontrolle über das Unternehmen sichern.
...
Es gab auch direkte Kritik am Abfluss von Informationen von Millionen Facebook-Nutzern an die Firma Cambridge Analytica, der den aktuellen Datenskandal ausgelöst hatte. Eine Vertreterin des Investors NorthStar Asset Management sagte, damit seien Menschenrechte verletzt worden.
...
Aktionäre forderten unter anderem die Einrichtung eines Gremiums zur Einschätzung von Risiken sowie ausführlichere Berichte über Steuerzahlungen in einzelnen Ländern und über die Schere bei der Bezahlung von Männern und Frauen. Die Vorschläge wurden abgelehnt - wenig überraschend, da Zuckerberg die Mehrheit der Stimmrechte kontrolliert.

Quelle: n-tv.de

Xobor Ein Xobor Forum
Einfach ein eigenes Forum erstellen