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Thema: Qimonda AG - Insolvenzeröffnung am 01.04.2009 (WKN A0KEAT)

Thread-Nummer:
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Beitrag #0 von LordofShares am 31.03.2009 22:59   ( 3.791 Beiträge | Status: ok )
Qimonda AG - Insolvenzeröffnung am 01.04.2009 (WKN A0KEAT)

31.03.2009 | 19:21

Insolvenzverfahren für Qimonda wird am Mittwoch eröffnet

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Das Insolvenzverfahren für den ums Überleben kämpfenden Speicherchiphersteller Qimonda <QI.NYS> <QI1A.FSE> wird voraussichtlich an diesem Mittwoch offiziell eröffnet. Im Tagesverlauf sei der entsprechende Beschluss zu erwarten, sagte eine Sprecherin des Amtsgerichts München am Dienstag. Da damit auch der Anspruch auf Lohnfortzahlung für die Beschäftigten im Rahmen des Insolvenzgeldes endet, müssen dann voraussichtlich rund 3.000 Mitarbeiter in München und Dresden in Transfergesellschaften wechseln.

Nach Eröffnung eines Insolvenzverfahrens muss ein Unternehmen die Löhne und Gehälter wieder selbst tragen. Dies kann Qimonda aber nicht stemmen, deshalb wird die Produktion weitgehend stillgelegt. So war Dienstag der vorerst letzte Arbeitstag für mehrere hundert Beschäftigte im Dresdner Werk der Infineon-<IFX.ETR>Tochter. Bis zum Nachmittag sollten dienstliche Unterlagen abgegeben und Schreibtische ausgeräumt werden.

Im Januar hatte das Unternehmen, das unter anderem durch den Preisverfall bei Speicherchips in Not geriet, Insolvenz angemeldet. Die Investorensuche war bisher nicht erfolgreich. In Dresden ist nach letztem Stand vorgesehen, etwa 500 von zuletzt noch 2.700 Mitarbeitern weiter zu beschäftigen. In München sind es etwa 300 von 1.100 Mitarbeitern./cs/DP/he

Quelle: dpa-AFX


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Beitrag #1 von LordofShares am 31.03.2009 23:02   ( 3.791 Beiträge | Status: ok )
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Beitrag bearbeitet von LordofShares am 07.05.2010 15:24


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Beitrag #2 von aktiensammler am 24.09.2014 21:46   ( 1.627 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Das Insolvenzverfahren ist noch am laufen und es wird weiter vor Gericht gestritten.

2006 spaltet Infineon Qimonda ab. Drei Jahre später ist das Speicherchip-Unternehmen pleite. Seit November 2012 läuft ein Prozess vor dem Landgericht München. Es geht um eine Milliardensumme. Ein Anfang ist nun gemacht.

Im Streit um die Patente der ehemaligen Speicherchip-Tochter Qimonda zahlt der Halbleiterhersteller Infineon 260 Millionen Euro. Das sieht ein Teilvergleich vor, auf den sich Qimonda-Insolvenzverwalter Michael Jaffé und Infineon außergerichtlich geeinigt haben, wie beide Seiten mitteilten.

135 Millionen Euro der Gesamtsumme sind als Vergleichsbetrag vorgesehen, weitere 125 Millionen Euro für den Erwerb der Qimonda-Patente. Die Summe werde voraussichtlich im kommenden Quartal überwiesen.
...
Der milliardenschwere Streit vor dem Landgericht München wegen der Ausgliederung von Qimonda ist damit allerdings noch nicht vom Tisch. Seit November 2012 läuft ein Prozess vor dem Landgericht München. Jaffé hatte den Halbleiterhersteller auf 3,35 Milliarden Euro verklagt. Der Insolvenzverwalter wirft Infineon folgenschwere Fehler bei der Ausgliederung des Computerspeicher-Geschäfts in die Qimonda AG im Jahr 2006 vor und fordert deshalb Schadenersatz.
...

Quelle: n-tv.de

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