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Thema: Banca Monte dei Paschi di Siena S.p.A. (neu: IT0004984842 / alt: IT0001334587)

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Beitrag #0 von aktiensammler am 02.09.2012 18:07   ( 1.617 Beiträge | Status: ok )
Banca Monte dei Paschi di Siena S.p.A. (neu: IT0004984842 / alt: IT0001334587)

Die älteste Bank der Welt, die Banca Monte dei Paschi di Siena S.p.A. hat einen Milliardenverlust verbucht.

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Die italienische Bank war im ersten Halbjahr mit 1,6 Milliarden Euro in die roten Zahlen gerutscht. Dies hatte das Unternehmen am Dienstag nach Börsenschluss. Analysten hatten lediglich mit einem Minus von einer Milliarde Euro gerechnet. Monte hatte im Juni staatliche Hilfe annehmen müssen. Als Teil des Abkommens wurde Kreisen zufolge vereinbart, dass die Regierung jedes Mal drei Prozent der Bank übernimmt, wenn sie wegen eines Verlustes keine Zinsen zahlen kann.

Monti legte damals auch ein Sparplan vor, der die Schließung von bis zu 400 Filialen und die Streichung von 4600 Stellen vorsieht. Das Institut wurde von der Krise unter anderem deshalb stark in Mitleidenschaft gezogen, weil es auf einem Berg italienischer Staatsanleihen sitzt, die zuletzt deutlich an Wert verloren haben. Auch Problemkredite machen dem Geldhaus zu schaffen.
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Fabrizio Viola, seit Januar Vorstandsvorsitzender bei Monte Paschi, hat sich auf der Suche nach Kapital an den Staat gewandt, nachdem es nicht gelungen war, für die Kapitallücke von 3,3 Mrd. Euro private Investoren zu finden. Diese Lücke war von der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) ermittelt worden. Die EBA gab den größten Banken der Region vor, bis Ende Juni eine Kernkapitalquote Tier 1 von neun Prozent zu erreichen.
Es wäre das zweite Ersuchen um Hilfe der Bank in drei Jahren. 2009 erlöste Monte Paschi mit der Ausgabe sogenannter Tremonti-Bonds 1,9 Mrd. Euro. Diese Verbindlichkeiten werden in neue Wertpapiere gewandelt und sind Teil des angestrebten Gesamtvolumens.
Die Bedingungen für die neuen Anleihen sind im Einzelnen noch nicht fixiert. Die Bank geht davon aus, einen höheren Zins als die 8,5 Prozent für die Tremonti-Bonds zu zahlen, sagte Viola am 27. Juni. Ab Veröffentlichung des Gesetzes hat die Regierung eine Frist von 30 Tagen, zur Festlegung der Konditionen. Im Fall von Verlusten werden die Aktien dem Finanzministerium zum Buchwert ausgegeben, sieht das Gesetz vor. Die Aktie der Bank notiert bei rund 20 Prozent vom Buchwert.
“Wir erwarten eine Kapitalmaßnahme über 640 Mio. Euro, ausgegeben an die Regierung, angesichts von Verlusten in zwei Jahren”, schrieb Aldo Comi, Analyst bei Cheuvreux, in einem Bericht am 5. Juli und bezog sich dabei auf die Jahre 2012 und 2013. Seinem Bericht zufolge würde der Staat 2014 etwa sieben Prozent des Aktienkapitals der Bank halten.
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Quelle: handelsblatt.com

Der Chart in Frankfurt:

Chart

Beitrag #1 von aktiensammler am 30.03.2013 03:28   ( 1.617 Beiträge | Status: ok )
Zahlen für das GJ 2012

Mailand. Rückstellungen für faule Kredite und Belastungen aus Derivate-Geschäften haben der krisengeschüttelten italienischen Bank Monte Paschi einen unerwartet hohen Milliardenverlust eingebrockt. Die älteste Bank der Welt wies unter dem Strich für 2012 einen Fehlbetrag von 3,17 Milliarden € aus. Analysten hatten im Schnitt mit lediglich 2,5 Milliarden € Verlust gerechnet.

Allein für ausfallgefährdete Kredite musste das Institut 2,7 Milliarden € beiseitelegen. Das ist auch Folge der Rezession in Italien, die inzwischen so lang andauert wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr.

Monte Paschi hat im Februar Nothilfen des Staates im Volumen von vier Milliarden € erhalten. Die Bank hatte zuletzt Schlagzeilen durch Verluste in Höhe von rund 700 Millionen € mit Derivate-Geschäften gemacht. Daran waren die Deutsche Bank, die US-Bank JPMorgan und die japanische Investmentbank Nomura beteiligt.

Quelle: wirtschaftsblatt.at

Beitrag #2 von aktiensammler am 01.12.2013 14:48   ( 1.617 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Die Bank braucht dringend eine KE über 3.000.000.000 Euro um der Verstaatlichung zu entgehen! Dazu gibt es am 27.12.2013 eine HV.

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Die angeschlagene italienische Traditionsbank Monte dei Paschi di Siena drückt bei ihrer dringend benötigten Kapitalerhöhung aufs Tempo. Eine vorläufige Vereinbarung mit den begleitenden Geldinstituten laufe bereits Ende Januar aus, teilte das älteste Geldhaus der Welt mit. Sollte bis zu diesem Termin die geplante drei Milliarden Euro schwere Kapitalmaßnahme nicht zustande kommen, müsste sich Monte Paschi ein neues Bankenkonsortium suchen.

Das Kreditinstitut will mit der Kapitalerhöhung der Verstaatlichung entgehen. Die im Jahr 1472 gegründete Traditionsbank war im Zuge der Schuldenkrise und wegen riskanter Derivategeschäfte in Schieflage geraten.

Monte Paschi hat in den vergangenen zwei Jahren fast acht Milliarden Euro Verlust geschrieben und wird wohl auch 2013 mit einem Fehlbetrag abschließen. Im kommenden Jahr will Monte Paschi nach den Worten von Finanzchef Bernardo Mingrone wieder schwarze Zahlen schreiben.

Die Regierung stützt das Institut bereits mit 4,1 Milliarden Euro. Für eine Genehmigung der Staatshilfe verlangt die EU-Kommission eine Kapitalerhöhung. Dem Vorhaben muss noch einer außerordentlichen Aktionärsversammlung zur Abstimmung vorgelegt werden. Diese ist für den 27. Dezember angesetzt.

Quelle: n-tv.de

Beitrag #3 von aktiensammler am 31.12.2013 03:44   ( 1.617 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Die KE soll erst im Mai kommen, das dürfte jedoch zu spät sein.

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Die Aktionäre der klammen italienischen Banca Monte dei Paschi di Siena haben am Wochenende einer Kapitalerhöhung von 3 Milliarden Euro zugestimmt - allerdings soll diese erst nach Mitte Mai erfolgen. Die Auflage der Aktionäre stürzt das älteste Geldinstitut der Welt erneut in eine ungewisse Zukunft. Es braucht dringend Geld, um einer Verstaatlichung zu entgehen.

In den vergangenen Wochen haben die Manager der Bank heftig für die Ausgabe neuer Aktien im Januar geworben. Aber die gemeinnützige Monte-dei-Paschi-Stiftung, die mit einem Anteil von 33,5 Prozent der größte Aktionär der Bank ist, will eine solche Kapitalerhöhung nicht vor Mitte Mai zulassen.

Die Stiftung selbst hat nicht genug Geld, um sich selbst an der Kapitalerhöhung zu beteiligen, würde also nach dem Verkauf neuer Aktien mit einem kleineren Anteil an der Bank dastehen. Die Stiftung hofft, ihren Anteil noch vor einer Kapitalerhöhung ganz oder zumindest teilweise verkauft zu bekommen.
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Die Finanzkrise des Jahres 2008 und verlustreiche Derivatespekulationen hatten Monte dei Paschi in extreme Geldnot gestürzt. Im Februar nahm die Bank einen Notkredit über 4,1 Milliarden Euro von der italienischen Regierung an. Allerdings gestand die Bank mit der Annahme des Hilfskredites zu, dass das Rettungsdarlehen automatisch in Aktienkapital gewandelt und dem Staat zugesprochen wird, wenn ihr im Jahr 2014 keine Kapitalerhöhung über 3 Milliarden Euro gelingen sollte. Das Kreditinstitut, dessen Börsenwert bei rund 2 Milliarden Euro liegt, würde damit praktisch verstaatlicht.

Quelle: n-tv.de

Beitrag #4 von aktiensammler am 24.01.2015 14:45   ( 1.617 Beiträge | Status: ok )
Kapitalschnitt

Am 02.05.2014 wurde ein Kapitalschnitt im Verhältnis 100:1 durchgeführt, die neue ISIN lautet IT0004984842.

Beitrag #5 von aktiensammler am 24.01.2015 14:47   ( 1.617 Beiträge | Status: ok )
Kapitalerhöhung

Mailand (awp/sda/reu) - Die italienische Krisenbank Monte dei Paschi di Siena hat mit ihrer Kapitalerhöhung 4,99 Milliarden Euro eingenommen. Bei der Emission seien 99,85 Prozent der ausgegeben Aktien gezeichnet worden, teilte das Geldhaus am Freitagabend mit. Die nicht gezeichneten Anteilsscheine sollten von 1. bis zum 7. Juli am Markt zum Kauf angeboten werden.

Monte Paschi wollte fünf Milliarden Euro mit der Kapitalerhöhung erlösen. Mit dem Geld will die älteste Bank der Welt Staatshilfen zurückzahlen und Kapitallöcher stopfen. Um Käufer für die neuen Papiere zu finden, musste die Bank eine hohen Abschlag bieten.

Die Bank hatte vergangenes Jahr wegen fauler Kredite und fehlgeschlagener Derivatengeschäfte 4,1 Milliarden Euro an Staatshilfe benötigt. Dieses Geld muss sie nun teilweise zurückzahlen, um einer Verstaatlichung zu entgehen.
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Quelle: handelszeitung.ch

Beitrag #6 von aktiensammler am 24.12.2016 15:09   ( 1.617 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

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Die Lage bei der italienischen Krisenbank Monte dei Paschi di Siena spitzt sich zu. Die Nachricht, dass dem Institut bereits in vier Monaten das Geld ausgehen könnte, hat die Aktie auf Talfahrt geschickt.
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Am Sonntag war die Banca Monte dei Paschi di Siena noch davon ausgegangen, dass ihre Liquidität von rund 11 Milliarden Euro noch elf Monate reichen würde. Darüber hinaus berichten italienische Medien, dass der Tausch von Unternehmensanleihen in Aktien bislang nicht zufriedenstellend verläuft.
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Quelle: n-tv.de

Beitrag #7 von aktiensammler am 24.12.2016 15:18   ( 1.617 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

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Das Traditionshaus erklärte, bisher keinen sogenannten Ankerinvestor gefunden zu haben, also einen Geldgeber, der eine große Last bei der laufenden Kapitalerhöhung schultert. Hoffnungen, dass der Staatsfonds von Katar bei einer Kapitalerhöhung neue Aktien zeichnet, zerschlugen sich am Mittwochabend. Damit wird immer wahrscheinlicher, dass der Staat rettend eingreifen muss.
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Monte dei Paschi ächzt unter einem Berg fauler Kredite, die nun teils abgestoßen werden sollen. Damit der Bank dieser Kraftakt gelingt, muss sie bis zum Jahresende fünf Milliarden Euro an frischem Kapital aufnehmen. Ein Umtausch von Anleihen in Aktien steuert nach Angaben von Monte dei Paschi 2,06 Milliarden Euro an Kapital zu dem Rettungspaket bei. Zudem werden neue Aktien an Investoren verkauft. Die Kapitalerhöhung sollte an diesem Donnerstag enden.
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Zum Stichtag 16. Dezember hatte Monte dei Paschi 10,6 Milliarden Euro an Liquidität.
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Quelle: n-tv.de

Beitrag #8 von aktiensammler am 25.12.2016 11:47   ( 1.617 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Der Rettungsplan für die italienische Bank Monte dei Paschi di Siena ist gescheitert. Das Geldhaus teilt mit, die angestrebte Zielmarke der Kapitalerhöhung verfehlt zu haben. Nun springt der Staat ein.
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Eine Intervention des Staates bedeutet die faktische Verstaatlichung des Geldhauses.

Zuvor teilte das Traditionshaus der Nachrichtenagentur Ansa zufolge mit, es habe bei seiner Kapitalerhöhung weniger Geld eingenommen als die benötigten fünf Milliarden Euro.
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Neben dem Verkauf neuer Aktien, der am Nachmittag endete, sollte dazu auch ein Umtausch von Anleihen in Aktien beitragen. Nach Angaben von Monte dei Paschi steuerte der Umtausch 2,06 Milliarden Euro an Kapital zu dem Rettungspaket bei.
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Quelle: n-tv.de

Beitrag #9 von aktiensammler am 27.12.2016 23:46   ( 1.617 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Es wird immer enger für die Bank!

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Die italienische Krisenbank Monte Paschi benötigt nach eigenen Angaben mehr Geld als bislang angenommen. Die Europäische Zentralbank (EZB) habe einen Kapitalbedarf von 8,8 Milliarden Euro ermittelt, teilte das Geldhaus mit. Bislang war von fünf Milliarden Euro ausgegangen worden. Die Finanzlage habe sich zwischen Ende November und dem 21. Dezember drastisch verschlechtert, hieß es weiter.
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Quelle: n-tv.de

Beitrag #10 von aktiensammler am 31.03.2017 10:49   ( 1.617 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

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Nachdem das akut gefährdete drittgrößte Geldhaus des Landes die zur Sanierung benötigten fünf Milliarden Euro bei Anlegern nicht zusammenbekam, zog der Staat die Reißleine: Per Dekret rief das Kabinett von Ministerpräsident Paolo Gentiloni am Freitag einen 20 Milliarden Euro schweren Fonds zur Stabilisierung des Bankensektors ins Leben.
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Quelle: de.reuters.com

Die Aktie wurde am 23.12.2016 vom Handel ausgesetzt. Gehandelt werden kann nur noch über L&S.

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