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Thema: Solarworld AG (alte ISIN DE0005108401, neue ISIN DE000A1YCMM2)

Thread-Nummer:
Anzahl Antworten: 22
Anzahl Aufrufe: 1.043
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Beitrag #20 von aktiensammler am 22.06.2016 12:05   ( 1.530 Beiträge | Status: ok )
Klage

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Der US-Siliziumhersteller Hemlock hat Deutschlands größten Solarmodulhersteller verklagt. Wegen angeblich nicht eingehaltener Lieferverträge fordern die Amerikaner 770 Millionen Dollar.
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Am 9. Juni entscheidet voraussichtlich das Gericht, ob Hemlock 770 Millionen Dollar zustehen. Sollte es dazu kommen, droht Solarworld die Pleite. Denn eine solch hohe Millionen-Rückstellung haben die Bonner nicht gebildet. Im Geschäftsbericht warnt Solarworld, dass eine Verurteilung auf Zahlung der geforderten Summe das Unternehmen in seinem Bestand gefährden würde.
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Solarworld argumentiert, dass kartellrechtliche Bedenken gegen den Liefervertrag bestehen. In einer ersten Entscheidung hatte ein US-Gericht im Oktober 2015 diesen Einwand jedoch nicht zugelassen. Sollte es zu einer Verurteilung von Solarworld durch die US-Justiz kommen, müsse ein deutsches Gericht die Vereinbarkeit der möglichen Vollstreckung mit dem europäischen Kartellrecht prüfen, sagte Asbeck.

In den Boom-Jahren der Solarbranche waren Zellenhersteller bereit, fast jeden Preis für Silizium zu zahlen und schlossen langfristige Verträge. Als es mit der Branche steil bergab ging, rächte sich das. Nachverhandlungen und Gerichtsverfahren waren die Folge.
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Quelle: boerse.ard.de

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Noch gibt es keine außergerichtliche Einigung. Am 23. Juni soll eine weitere mündliche Verhandlung stattfinden. Ob Hemlock US-Ansprüche in Europa durchsetzen kann, ist ungewiss. Hier greift das EU-Kartellrecht. Im schlimmsten Fall droht Solarworld die Insolvenz. Das wäre jedoch zugleich für Hemlock ein Pyrrhus-Sieg, da man dann kaum Geld bekommen würde. Daher setzen die Analysten weiter auf eine außergerichtliche Einigung oder auf einen Sieg von Solarworld.
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Quelle: 4investors.de

Beitrag #21 von aktiensammler am 17.07.2016 13:36   ( 1.530 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

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Noch ist das offizielle Urteil nicht verkündet. Aber vieles deutet darauf hin, dass Solarworld den Prozess wohl verlieren wird. Der zuständige Richter Thomas Ludington kam zum Schluss, dass Hemlock Schadensersatz zustehe. Er zerriss die Argumente von Solarworld in der Luft und bat Hemlock, bis zum 22. Juli seinen aktuellen Schaden und die Anwaltskosten zu beziffern. Dem Antrag von Hemlock auf ein beschleunigtes Verfahren ohne Jury und weitere Anhörung gab der Richter statt.
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Solarworld-Existenz in Gefahr

Sollte Solarworld tatsächlich 750 Millionen Dollar zahlen müssen, wäre die Firma wohl pleite. Eine nochmalige Kapitalerhöhung, um den Schadensersatz zu bezahlen, dürfte auf wenig Gegenliebe der Aktionäre stoßen. Die früheren Aktionäre hatten noch 2013/14 beim Schuldenschnitt bis zu 95 Prozent ihres Gelds verloren.
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Sollte Hemlock den Prozess gewinnen, wird Solarworld in die Berufung gehen. Zudem setzen die Bonner darauf, dass eine mögliche Entscheidung gegen Solarworld in Deutschland nicht vollstreckt werden könnte. Darüber müsste nochmals ein deutsches Gericht entscheiden.
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Quelle: boerse.ard.de

Beitrag #22 von LordofShares am 22.03.2017 02:11   ( 3.686 Beiträge | Status: ok )
erneute Verlustanzeige gemäß § 92 Abs. 1 AktG

21.03.2017 | 14:32

SolarWorld AG: Anzeige für Einzelgesellschaft gem. § 92 Abs. 1 AktG und Bestätigung der vorabgemeldeten Konzernzahlen 2016 und der Prognose 2017

SolarWorld AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis/Hauptversammlung

21.03.2017 / 14:32 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.



SolarWorld AG: Anzeige für Einzelgesellschaft gem. § 92 Abs. 1 AktG und Bestätigung der vorabgemeldeten Konzernzahlen 2016 und der Prognose 2017

Der Vorstand der SolarWorld AG zeigt gemäß § 92 Abs. 1 AktG für die Einzelgesellschaft SolarWorld AG einen Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals an. Dieser resultiert im Wesentlichen aus Rückstellungen und Wertberichtigungen in Verbindung mit den eingeleiteten Fokussierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen zur Erhöhung der Ertragsstärke der Einzelgesellschaft und des Konzerns.

Das Eigenkapital im HGB-Einzelabschluss für das Geschäftsjahr 2016 sank für die betreffende Einzelgesellschaft durch einen Verlust nach Steuern in Höhe von 28,2 Mio. EUR auf 2,6 (31. Dezember 2015: 30,8) Mio. EUR.

Der Vorstand wird gemäß § 92 Abs. 1 AktG eine Hauptversammlung einberufen.

Für den Gesamtkonzern belief sich das Eigenkapital inklusive aller Einzelgesellschaften zum 31. Dezember 2016 auf 120,5 Mio. EUR. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 18 Prozent. Der Vorstand bestätigt zudem die am 10. Februar 2017 vorab gemeldeten Konzerngeschäftszahlen 2016 und die Prognose für das Jahr 2017 und wird hierzu wie geplant am 29. März 2017 berichten.


Kontakt:

SolarWorld AG
Investor Relations
Tel.-Nr.: 0228/55920-470; Fax-Nr.: 0228/55920-9470,
E-Mail: placement@solarworld.com; Internet: www.solarworld.de/investor-relations



21.03.2017 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap.de



Sprache: 	Deutsch
Unternehmen: SolarWorld AG
Martin-Luther-King-Straße 24
53175 Bonn
Deutschland
Telefon: +49 (0)228 - 559 20 470
Fax: +49 (0)228 - 559 20 9470
E-Mail: placement@solarworld.com
Internet: www.solarworld.de
ISIN: DE000A1YCMM2, DE000A1YDDX6, DE000A1YCN14
WKN: A1YCMM, A1YDDX, A1YCN1
Börsen: Regulierter Markt in Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in
Berlin, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange


Ende der Mitteilung DGAP News-Service

Quelle: DGAP


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