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Thema: IVG Immobilien AG (DE0006205701)

Thread-Nummer:
Anzahl Antworten: 18
Anzahl Aufrufe: 1.155
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Beitrag #0 von aktiensammler am 27.03.2013 14:55   ( 1.627 Beiträge | Status: ok )
IVG Immobilien AG (DE0006205701)

Die Bonner IVG Immobilien AG hat immense Probleme. Sie muss ihre Hauptversammlung für das GJ 2012 vom 16.05.2013 auf Ende Juli verschieben. Per 31.12.2012 sitzt die Immobiliengesellschaft auf 4,23 Mrd. Euro Schulden, was einer Verschuldungsquote von 70,6% entspricht. Die Banken könnten Kredite kündigen und im März 2014 muss auch noch eine Wandelanleihe über 400 Mio. Euro zurückgezahlt werden.

...
IVG-Chef Schäfers bezifferte die Gesamtverschuldung Ende 2012 auf 4,23 Milliarden Euro, was einer Verschuldungsquote von 70,6 Prozent entspricht. "Selbst wenn wir "The Squaire" verkaufen könnten, liegt unsere Verschuldung auf einem Niveau, das für die Banken nicht mehr darstellbar ist", so Schäfers.

"Mit einer Verschuldung von 70 Prozent sind wir nicht nachhaltig kapitalmarktfähig", räumte Finanzvorstand Hans Volkert Volckens auf der Bilanz-PK ein. Und bei einem Verschuldungsgrad von 75 Prozent könnten die Banken vertragsgemäß die Kredite vorzeitig kündigen.

Bis Ende 2014 müssen 3,16 Milliarden Euro refinanziert werden. Ende 2013 läuft eine Bankfinanzierung für das Frankfurter Projekt "The Squaire" über 500 Millionen Euro aus. Mit dem früher "Airrail Center" genannten Projekt am Frankfurter Flughafen hatten sich die Bonner erheblich verspekuliert. Schließlich muss IVG auch noch eine im März 2014 auslaufende Wandelanleihe über 400 Millionen Euro zurückzahlen. Die Refinanzierung gestaltet sich offensichtlich schwierig. IVG nennt in der heutigen Pressemitteilung unter anderem die von Basel III vorgegebenen strengeren Eigenkapitalvorschriften für Banken als Grund.
...

Quelle: boerse.ard.de

Warten wir ab was passiert, eine Insolvenz scheint nicht mehr weit weg zu sein.


Der Chart in Frankfurt:

Chart

Edit: Zahlenangabe korrigiert

Beitrag bearbeitet von LordofShares am 29.03.2013 01:57

Beitrag #1 von aktiensammler am 27.03.2013 14:56   ( 1.627 Beiträge | Status: ok )
Unternehmensanleihe

Hier der Chart der oben genannten Wandelanleihe in Frankfurt. Diese wird jedoch nicht 2014 sondern 2017 fällig.

Chart

1,750% IVG Finance B.V. Wandelanleite 2007 (29.03.2017) EO 100.000,- DE000A0LNA87


Und noch eine Hybridanleihe aus 2006:

Chart

8,000% IVG Immobilien Hybridanleihe 2006 (unbefristet) EO 100.000,- DE000A0JQMH5

Beitrag #2 von aktiensammler am 04.05.2013 02:18   ( 1.627 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Im Jahr 2012 sind rund 100 Millionen Euro Verlust angefallen! Ausserdem stehen mehr als 3 Mrd. Euro Schulden zu Buche.

...
Das Unternehmen wird von einer Schuldenlast fast erdrückt. Allein 3,16 Milliarden Euro an Bankkrediten wabern im Hintergrund, der Großteil von ihnen ist Ende 2014 fällig. Eine 400 Millionen Euro schwere Hybridanleihe und eine Wandelanleihe drohen ebenfalls.
Aussichten bleiben mau

Die Altlasten stammen noch aus der Zeit vor dem derzeitigen Management unter Vorstandschef Wolfgang Schäfers und Finanzchef Hans Volckens. Der Konzern hatte milliardenschwere Projekte gestemmt, wie das Prestige-Projekt "The Squaire" am Frankfurter Flughafen, das heute unverkäuflich erscheint. Schäfers und Volckens ringen um eine Sanierung, die durch das schwache laufende Geschäft noch behindert wird. Das Jahr 2012 musste IVG mit einem Nettoverlust von 100 Millionen Euro abschließen, der gewerbliche Immobilienmarkt liegt bereits seit Ausbruch der Finanzkrise am Boden.
...
Wie die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag unter Berufung auf Finanzkreise berichtete, haben Banken bislang zwischen 500 und 700 Millionen an Krediten mit deutlichen Abschlägen an Finanzinvestoren weitergereicht. Der Glaube an eine erfolgreiche Restrukturierung schwindet offenbar zusehends.
...

Quelle: boerse.ard.de

Hier kommt sicher eine Umwandlung der Schulden in Aktien (Debt-to-Equity-Swap) und/oder eine kräftige Kapitalerhöhung. Schlechte Zeiten für die Aktionäre.

Beitrag #3 von aktiensammler am 09.05.2013 22:55   ( 1.627 Beiträge | Status: ok )
Zahlen für das Q 1 / 2013

Hier die Zahlen für das erste Quartal 2013.

...
Im ersten Quartal schrieb die IVG einen Verlust von 45,1 Millionen Euro. Vor allem Abschreibungen auf weniger werthaltige Immobilien belasteten die Bilanz. So musste IVG dem Versicherer Allianz massive Mietzugeständnisse für seinen Bürokomplex am Frankfurter Mainufer machen. Die Allianz hatte mit Wegzug gedroht, verlängerte dann aber auf Druck der Politik den Vertrag um mehrere Jahre - zu günstigeren Konditionen. Der Deal mit der Allianz führte zu einer Wertberichtigung von über 21 Millionen Euro.

Auch operativ schlitterte IVG in die roten Zahlen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) betrug minus 20,2 Millionen Euro. Fast 13 Prozent der Flächen bei der IVG stehen leer.
...
Nach den Vorstellungen des Unternehmens sollen die vorrangig besicherten Kreditgeber, größtenteils Hedgefonds, auf einen Teil ihrer Forderung verzichten und dafür eine Mehrheit der IVG-Aktien erhalten. Die Zeichner einer Wandel- und Hybridanleihe sowie die jetzigen Anteilseigner, darunter die Familien Mann und Strüngmann, die knapp 30 Prozent der Anteile halten, über einen Kapitalschnitt einen Großteil ihres Geldes verlieren. Die Wandel- und Hybrid-Anleihen-Zeichner könnten zum Trost Aktien oder Besserungsscheine erhalten.
...

Quelle: boerse.ard.de

Folgende bekannte Immobilien besitzt die IVG:
- "The Squaire" in Frankfurt-Flughafen
- "Hackesches Quartier" in Berlin
- "The Gherkin" (die Essiggurke) in London
- "The Square" in Luxemburg
- "Horizon Plaza" in Warschau
- Eine Immobile in der Rue Réaumur in Paris
- "Edificio J." in Mailand
- "Artquadrat" in Bonn

Beitrag #4 von aktiensammler am 03.06.2013 21:41   ( 1.627 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Nun wurde die Hauptversammlung auf den 30.08.2013 verschoben um sich etwas Luft zu verschaffen.

...
Hauptversammlung zwei Wochen später

Derzeit kämpft Vorstandschef Wolfang Schäfers bei Gläubigern um Zugeständnisse, ließen jüngst mit den Verhandlungen vertrauten Personen wissen. Das Unternehmen versuche noch im Juli zu einer Grundsatzeinigung zu gelangen.

Um über ausreichend Zeit für die zur Umsetzung der Finanzierungsstrategie erforderlichen und aktuell andauernden Gespräche mit allen wesentlichen Kreditgebern zu verfügen, verschob IVG zudem die Hauptversammlung auf den 30. August vom 14. August.
...

Quelle: boerse.ard.de

Beitrag #5 von LordofShares am 14.07.2013 16:45   ( 3.791 Beiträge | Status: ok )
Refinanzierungsplan in Arbeit - Liquiditätsbedarf von bis zu 120 Mio. Euro ab Oktober 2013

12.07.2013 | 20:06

IVG Immobilien AG: Entwicklung der umfassenden Refinanzierungsstrategie

IVG Immobilien AG  / Schlagwort(e):
Kapitalrestrukturierung/Unternehmensrestrukturierung

12.07.2013 20:06

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP - ein Unternehmen der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

---------------------------------------------------------------------------

Wie am 31. Mai 2013 angekündigt, führt die IVG Immobilien AG (IVG oder
Gesellschaft) derzeit mit wesentlichen Aktionären und allen wesentlichen,
in sog. 'Ad hoc-Committees' zusammengeschlossen Kreditgebern der
Gesellschaft hinsichtlich (i) dem Kreditvertrag über EUR 1.350 Mio. vom 25.
September 2007/13. April 2012 (SynLoan I), (ii) dem Kreditvertrag über EUR
1.047,4 Mio. vom 12. Mai 2009/24. Februar 2012 (SynLoan II), (iii) der
Wandelanleihe (ISIN: DE000A0LNA87) und (iv) der Hybridanleihe (ISIN:
DE000A0JQMH5) Gespräche zur Entwicklung und Umsetzung einer umfassenden
Refinanzierungsstrategie. Grundlage eines noch zu vereinbarenden,
umfassenden Konzepts zur Refinanzierung wird dabei aus Sicht der
Gesellschaft insbesondere Folgendes sein:

1. Das vom Vorstand der IVG verabschiedeten Business Plan Szenario für den
Zeitraum 2013-2018 (Business Plan Szenario): Der Vorstand geht gemäß dem
Business Plan Szenario davon aus, dass die IVG-Gruppe aufgrund einer
konsequenten Ausrichtung an den Stärken des Geschäftsmodells der IVG als
integrierter Plattform von Investment- und Fondsgeschäft für Immobilien und
Infrastruktur (Kavernen), insbesondere verbunden mit

(i) einer strategischen Fokussierung und - zur angestrebten Sicherung
nachhaltig marktüblicher Renditekennziffern, und um eine etwaige
Ergebnisbelastung aufgrund unrealisierter Wertänderungen zukünftig zu
vermeiden - ggf. teilweisen Neubewertung des Immobilienportfolios,
einschließlich der voraussichtlichen Veräußerung von ca. 60 kleinteiligen,
nicht-strategiekonformen Immobilien bis 2016 (das THE SQUAIRE-Ensemble soll
voraussichtlich in den Eigenbestand überführt werden) und verstärkten,
werterhöhenden Investments in den eigenen Immobilienbestand (jährlich ca.
EUR 50 Mio. ab 2015),

(ii) der Realisierung (bereits vereinbarter) Kavernen-Verkäufe im Umfang
von ca. EUR 500 Mio. und einer moderaten - mit Blick auf abgeschlossene
Mietverträge bedarfsgesteuerten - Neuentwicklung von weiteren Kavernen bis
2018 für den eigenen Bestand (voraussichtlich eine Öl- und zwei
Gaskavernen),

(iii) dem Ausbau des Fondsgeschäfts primär mit institutionellen und
semi-institutionellen Investoren mit einem angestrebten Netto-Wachstum der
Assets under Management im Umfang von ca. EUR 500 Mio. bis ca. EUR 700 Mio.
p.a.), wobei - anknüpfend an die erfolgreichen Co-Investments, die die IVG
bereits in der Vergangenheit eingegangen ist (Protect Fonds, Premium Green
Fonds, IVG Kavernenfonds I/II, Silberturm) - ab 2015 für Co-Investments
jährlich ca. EUR 100 Mio. zur Verfügung stehen sollen, die mit weiteren
Investorenmitteln zum Aufbau von bis zu weiteren EUR 1.000 Mio. Assets
under Management pro Jahr führen können,

(iv) weiteren Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen im Umfang von
ca. EUR 25 Mio. jährlich,

ein im Planzeitraum stetig wachsendes, jährliches EBIT von mittelfristig
stabil deutlich über EUR 200 Mio. erreichen kann. Die in dem Business Plan
Szenario enthaltenen Projektionen sind nach Abschluss der strategischen
Überprüfung sämtlicher Geschäftsbereiche und ihrer Wertansätze, die die
Gesellschaft derzeit - wie am 31. Mai 2013 durch Ad hoc-Meldung mitgeteilt
- durchführt, voraussichtlich anzupassen. Es kann nach derzeitiger
Einschätzung der Gesellschaft nicht ausgeschlossen werden, dass es auch
kurzfristig zu Wertanpassungen in einem Umfang kommen könnte, der eine
Anzeige des Verlustes der Hälfte des Grundkapitals der Gesellschaft (§ 92
Abs.1 AktG) erforderlich machen könnte.


2. Eine vorläufige, indikative Liquiditätsanalyse: Diese hat ergeben, dass
bei der Gesellschaft ab Oktober 2013 (bis März 2014) ein noch zu deckender
- für die Gesellschaft ggf. bestandsgefährdender - Liquiditätsbedarf von -
nach derzeitigen Prognosen und Einschätzungen u.a. hinsichtlich der
Umsetzbarkeit spezifischer Maßnahmen zur Liquiditätsoptimierung, die in
Zukunft ggf. anzupassen sind - voraussichtlich bis zu ca. EUR 120 Mio.

entstehen könnte. Gründe hierfür sind insbesondere, dass (i) der
automatisierte zero-balancing Cash Pool angesichts der verschlechterten
Gesamtsituation der Gruppe aus Gründen der rechtlichen Vorsicht
abgeschaltet wurde und (ii) die Gesellschaft außergewöhnliche Aufwendungen
für Kosten im Zusammenhang mit den Refinanzierungsbemühungen der
Gesellschaft zu tragen hat. Für die Zeit bis zur Durchführung der
umfassenden Refinanzierung könnte die Gesellschaft eine Brückenfinanzierung
aufnehmen, über die die Gesellschaft in konstruktiven Gesprächen mit
bereits investierten Kreditgebern steht.

3. Eine von einer internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im
Auftrag der Gesellschaft erstellte Analyse der im Falle eines
insolvenzrechtlich induzierten Liquidationsszenarios der IVG-Gruppe
voraussichtlich zu erwartenden Befriedigungsquote der einzelnen
Gläubigergruppen sowie des für die Gesellschafter in diesem Fall
verbleibenden Liquidationserlöses
('Entity Priority Model' - EPM): Das EPM
kommt u.a. zu dem kalkulatorischen Ergebnis, dass die Befriedigungsquoten
bei bestimmten Liquidationsszenarien der IVG-Gruppe für die
Gläubigergruppen voraussichtlich - u.a. abhängig von (i) der in den
einzelnen Liquidationsszenarien jeweils angenommenen rechtlichen
Durchsetzbarkeit verschiedener, den einzelnen Gläubigern gewährten
Sicherheiten sowie (ii) der jeweils angenommenen Erlöswerte der als
Sicherheiten gewährten Gegenstände - bei (i) ca. 46% bis ca. 55% (SynLoan
I), (ii) ca. 86% bis ca. 89% (SynLoan II), (iii) ca. 27% bis ca. 41%
(Wandelanleihe), bzw. (iv) ca. 96% bis ca. 100% (Carve-out debt) liegen
würde; die Gläubiger der Hybridanleihe und die Aktionäre der Gesellschaft
würden in diesen Fällen voraussichtlich jeweils keine Befriedigung
erhalten.
Die kalkulatorischen Befriedigungsquoten setzen an Kreditvolumina
per 31. Dezember 2012 auf. Insoweit sind für den SynLoan II noch
geleistete/zugesagte Tilgungen zu berücksichtigen.

Ziel der Gesellschaft bleibt es, kurzfristig eine Einigung zu einem von
möglichst allen wesentlichen Kreditgebern und den Aktionären der
Gesellschaft getragenen, umfassenden Refinanzierungskonzept zu erreichen.
Kernpunkte einer einvernehmlichen Lösung sollen vor der Übermittlung der
Einladung zur Hauptversammlung 2013 zum Bundesanzeiger gefunden werden,
damit diese den Aktionären in der Hauptversammlung 2013 zur Abstimmung
vorgelegt werden können.


12.07.2013 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

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Sprache: Deutsch
Unternehmen: IVG Immobilien AG
Zanderstr. 5-7
53177 Bonn
Deutschland
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Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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Quelle: DGAP


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Beitrag #6 von LordofShares am 31.07.2013 01:36   ( 3.791 Beiträge | Status: ok )
Fortbestehensprognose wird geprüft - Insolvenz droht

30.07.2013 | 22:00

IVG Immobilien AG: Vorstand der IVG Immobilien AG prüft positive Fortbestehensprognose für die IVG Immobilien AG

IVG Immobilien AG  / Schlagwort(e):
Kapitalrestrukturierung/Unternehmensrestrukturierung

30.07.2013 22:00

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP - ein Unternehmen der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

---------------------------------------------------------------------------

Im Rahmen der Gespräche der IVG Immobilien AG (IVG oder Gesellschaft) mit
wesentlichen Kreditgebern und Aktionären der Gesellschaft sah der von der
Gesellschaft mit Blick auf die zur umfassenden Restrukturierung der
Gesellschaft notwendigen Maßnahmen aufgestellte und per Ad hoc-Mitteilung
vom 31. Mai 2013 veröffentliche Zeitplan der IVG ursprünglich vor, dass ein
Vorschlag für eine konsensuale Restrukturierung der Gesellschaft außerhalb
eines Insolvenzverfahrens vor dem 20. Juli 2013 vorliegen muss, damit die
Aktionäre in einer Hauptversammlung der Gesellschaft am 30. August 2013
darüber entscheiden können. Aufgrund der Erklärungen der Rechtsberater
bestimmter, zu 'Ad hoc-Komitees' zusammengeschlossener, wesentlicher
Gläubiger von SynLoan I, SynLoan II und der Wandelanleihe vom 19. Juli 2013
(siehe dazu die Ad hoc-Mitteilung der Gesellschaft vom 19. Juli 2013),
hatte sich die Gesellschaft bereit erklärt, die Hauptversammlung
voraussichtlich auf den 12. September 2013 zu verschieben, damit der bis
zum 30. Juli 2013 erwartete gemeinsame Restrukturierungsvorschlag den
Aktionären der IVG in dieser Hauptversammlung zur Beschlussfassung
vorgelegt werden kann.

Der Vorstand der Gesellschaft musste heute feststellen, dass ein solcher,
umfassender und gemeinsamer Restrukturierungsvorschlag der vorgenannten
drei Gläubigergruppen - entgegen der Erwartung und wiederholter Aufrufe der
Gesellschaft an die Vertreter der Gläubigergruppen - nicht vorliegt.


Vor diesem Hintergrund prüft der Vorstand der IVG derzeit sorgfältig, ob
die positive Fortbestehensprognose für die IVG aufrecht erhalten bleiben
kann. Das Ergebnis der Überprüfung wird die Gesellschaft so bald wie
möglich mitteilen.


30.07.2013 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

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Quelle: DGAP


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Beitrag #7 von LordofShares am 11.08.2013 22:27   ( 3.791 Beiträge | Status: ok )
Verlustanzeige gemäß § 92 Abs. 1 AktG - Kapitalmaßnahmen geplant

10.08.2013 | 18:53

IVG Immobilien AG: Wesentliche Eckpunkte eines Restrukturierungskonzepts, Verlustanzeige gemäß § 92 Abs. 1 Satz 1 AktG

IVG Immobilien AG  / Schlagwort(e):
Kapitalrestrukturierung/Unternehmensrestrukturierung

10.08.2013 18:53

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP - ein Unternehmen der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

---------------------------------------------------------------------------

Im Rahmen der von der IVG Immobilien AG (IVG oder Gesellschaft) mit den
Vertretern der zu 'Adhoc-Komitees' zusammengeschlossenen, wesentlichen
Gläubiger (i) des Kreditvertrags über EUR 1.350 Mio. vom 25. September
2007/13. April 2012 (SynLoan I), (ii) des Kreditvertrags über EUR 1.047,4
Mio. vom 12. Mai 2009/24. Februar 2012 (SynLoan II), (iii) des bilateralen
Kreditvertrags über EUR 100 Mio. vom 30. November 2007/13. April 2013
(LBBW-Kredit) sowie der Wandelanleihe (ISIN: DE000A0LNA87) geführten
Verhandlungen wurden von den Gläubigern wesentliche Eckpunkte eines
umfassenden Restrukturierungskonzepts vorgelegt:

Im Wege einer vereinfachten Kapitalherabsetzung zur Verlustdeckung soll das
bestehende Grundkapital im Verhältnis 200 zu 1 auf 0,5% des bisherigen
Grundkapitals herabgesetzt werden. Danach ist unter anderem vorgesehen,
dass der SynLoan I sowie die Wandelanleihe jeweils mit ihrem vollständigen
Gesamtnominalbetrag im Wege der Sachkapitalerhöhung in die Gesellschaft
eingebracht werden (sog. debt-to-equity swap), was zu einer relativen
Beteiligung dieser beider Gläubigergruppen am Grundkapital von 80% (SynLoan
I) zu 20% (Wandelanleihe) führen würde.

Darüber hinaus sieht das Finanzierungskonzept eine Barkapitalerhöhung mit
Bezugsrechten der Alt-Aktionäre und - als Gegenleistung für deren
Anspruchsverzicht - mit Zulassung der Inhaber der Hybridanleihe (ISIN:
DE000A0JQMH5) bzw. eine wirtschaftliche vergleichbare, alternative Struktur
vor, die es den Alt-Aktionären und den Inhabern der Hybridanleihe
ermöglicht, in einem noch fest zu legenden Binnenverhältnis zusätzlich bis
zu 3% des Grundkapitals nach Sach- und Barkapitalerhöhung zu übernehmen.

Darüber hinaus haben die Gläubiger des SynLoan I der Gesellschaft eine
Brückenfinanzierung in Höhe von ca. EUR 140 Mio. zur Deckung des
zusätzlichen Liquiditätsbedarfs auf Basis einer Vereinbarung über
wesentliche Eckpunkte zugesagt. Mit der Brückenfinanzierung wäre der
Bestand der Gesellschaft voraussichtlich bis zum geplanten Abschluss der
Restrukturierung gesichert. Zudem wurde ein Hinausschieben der Fälligkeit
der Rückzahlungsansprüche aus dem LBBW-Kredit in Aussicht gestellt. Die
Vertreter der Gläubiger der Wandelanleihe haben zudem in Aussicht gestellt,
eine zeitliche Verschiebung des Kündigungsrechts zum 29. März 2014
(sogenannte Put-Option) zu unterstützen, sofern dies im Rahmen der
Umsetzung des Restrukturierungskonzepts erforderlich werden sollte.

Die Gesellschaft wird kurzfristig diese Ergebnisse prüfen, auf dieser Basis
weitere Verhandlungen führen und im Falle einer detaillierten
Gesamteinigung zur Hauptversammlung und zur Versammlung der
Hybridanleihegläubiger einladen, um das ganzheitliche
Restrukturierungskonzept den Aktionären und Hybridanleihegläubigern zur
Abstimmung vorzulegen.

Der Vorstand gibt hiermit zudem bekannt, dass die - in den Ad
hoc-Mitteilungen der Gesellschaft vom 12. und 19. Juli 2013 angekündigte -
strategische Überprüfung sämtlicher Geschäftsbereiche und ihrer Wertansätze
zum 30. Juni 2013 einen Abschreibungsbedarf in Höhe von insgesamt ca. EUR
350 Mio.
(HGB) ergeben hat, wobei dieser Betrag auf Abschreibungen in
verschiedenen Bereichen beruht; zu nennen sind insbesondere
Bewertungsanpassungen im Immobilienbereich, im Kavernengeschäft sowie im
Bereich von Beteiligungen und Forderungen.

Der Vorstand zeigt dementsprechend hiermit an, dass ein Verlust von mehr
als der Hälfte des Grundkapitals der Gesellschaft besteht (§ 92 Absatz 1
AktG).

Der Halbjahresbericht zum 30. Juni 2013 als Konzern- und Einzelabschluss
wird - wie mit Ad hoc-Mitteilung der Gesellschaft vom 19. Juli 2013
angekündigt - voraussichtlich am 26. August 2013 veröffentlicht werden.


10.08.2013 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
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Quelle: DGAP


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Beitrag #8 von LordofShares am 21.08.2013 01:34   ( 3.791 Beiträge | Status: ok )
Insolvenz

20.08.2013 | 16:00

IVG Immobilien AG: IVG Immobilien AG: Scheitern der Restrukturierungsverhandlungen, Antrag auf Schutzschirmverfahren

IVG Immobilien AG  / Schlagwort(e): Unternehmensrestrukturierung/Insolvenz

20.08.2013 16:00

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
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In den von der IVG Immobilien AG (IVG oder Gesellschaft) mit den Vertretern
der zu 'Ad hoc-Komitees' zusammengeschlossenen, wesentlichen Gläubigern (i)
des Kreditvertrags über EUR 1.350 Mio. vom 25. September 2007/13. April
2012 (SynLoan I), (ii) des Kreditvertrags über EUR 1.047,4 Mio. vom 12. Mai
2009/24. Februar 2012 (SynLoan II), (iii) des bilateralen Kreditvertrags
über EUR 100 Mio. vom 30. November 2007/13. April 2013 (LBBW-Kredit) sowie
(iv) der Wandelanleihe (ISIN: DE000A0LNA87) geführten Verhandlungen über
ein umfassendes Restrukturierungskonzept und die zur Deckung des bei
Umsetzung eines Restrukturierungskonzepts zusätzlichen Liquiditätsbedarfs
erforderliche Brückenfinanzierung konnte trotz der von wesentlichen
Gläubigern vorgelegten und mit Ad hoc-Meldungen vom 10.08.2013 und
12.08.2013 veröffentlichten Eckpunkte eines Restrukturierungskonzepts keine
Einigung gefunden werden, welche die Interessen sämtlicher Stakeholder der
Gesellschaft ausreichend berücksichtigt und eine erfolgreiche Umsetzung des
Restrukturierungskonzepts hinreichend gesichert erscheinen lässt.

Die mit wesentlichen Eigen- und Fremdkapitalgebern geführten Gespräche
haben ergeben, dass bei diesen - mit Ausnahme von wesentlichen Aktionären -
keine Unterstützung für das von Gläubigern des SynLoan I/LBBW-Kredits und
der Wandelanleihe vorgelegte Konzept zu erwarten ist.

Vor diesem Hintergrund ist der Vorstand - nach intensiver Diskussion mit
dem Aufsichtsrat - zu dem Ergebnis gekommen, dass die positive
Fortbestehensprognose für die IVG nicht aufrecht erhalten werden kann.

Der Vorstand wird daher heute beim zuständigen Amtsgericht Bonn den Antrag
auf Eröffnung eines Schutzschirmverfahrens stellen. Ziel ist die
nachhaltige Sanierung der Gesellschaft in Eigenverwaltung.

Der Antrag betrifft ausschließlich die IVG als Muttergesellschaft des IVG
Konzerns.

Sämtliche Tochtergesellschaften der IVG, insbesondere die IVG Institutional
Funds GmbH, die IVG Asset Management GmbH, die IVG Caverns GmbH, die IVG
Investment GmbH, die IVG Development GmbH, die IVG Private Funds GmbH, die
IVG Private Funds Management GmbH, die IVG Immobilien Management REIT-AG
sowie alle Objektgesellschaften sollen von dem Verfahren unberührt bleiben.
Auch das operative Geschäft soll unverändert weiterlaufen.


20.08.2013 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
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DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

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Unternehmen: IVG Immobilien AG
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Deutschland
Telefon: +49 (0)228 844-400
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Der Thread wird nun ins Forum "Insolvenz-AGs" verschoben...


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Beitrag #9 von LordofShares am 03.11.2013 01:40   ( 3.791 Beiträge | Status: ok )
Insolvenzverfahren eröffnet - Sanierung geplant

01.11.2013 | 09:52

IVG Immobilien AG: Amtsgericht Bonn bestätigt Eigenverwaltung - Sanierung soll im Planverfahren erfolgen

IVG Immobilien AG  / Schlagwort(e): Kapitalrestrukturierung/Insolvenz

01.11.2013 09:52

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP - ein Unternehmen der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Das Amtsgericht Bonn hat dem Antrag der IVG Immobilien AG vom 20. August
2013 auf Durchführung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung endgültig
stattgegeben. Zuvor hatte das Unternehmen im Rahmen des sogenannten
Schutzschirmverfahrens begonnen, einen Insolvenzplan zu erarbeiten. Im
nächsten Schritt soll der Plan bei Gericht voraussichtlich noch vor
Weihnachten vorgelegt werden. Wird der Plan danach von den Gläubigern
angenommen und vom Gericht bestätigt, kann die Aufhebung des
Insolvenzverfahrens wie geplant im ersten Halbjahr 2014 erfolgen


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Beitrag #10 von aktiensammler am 09.12.2013 22:25   ( 1.627 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Die ehem. Vorstände sollen Schadenersatz zahlen!

...
Der insolvente Immobilienkonzern IVG versucht, die Geschichte seiner Pleite erfolgreich aufzuarbeiten und ein paar Löcher in den klammen Kassen zu schließen: Wegen angeblichen Fehlverhaltens des Managements verlangt die IVG von vier früheren Vorständen Schadenersatz in Millionenhöhe. Ein IVG-Sprecher bestätigte einen entsprechenden Medienbericht, nach dem der bis 2008 amtierende Vorstandsvorsitzende Wolfhard Leichnitz und seine damaligen Vorstandskollegen Bernd Kottmann, Andreas Barth und Georg Reul jeweils rund 8,5 Millionen Euro plus Zinsen an den Konzern überweisen sollen.

Zur Begründung heißt es, die von der IVG mit einer Prüfung beauftragte Anwaltskanzlei Hengeler Mueller habe beim Kauf des sogenannten Gherkin Towers in London 2007 ein Fehlverhalten der Manager festgestellt. Angesichts der "Pflichtverletzung der handelnden Vorstandsmitglieder" sei eine Klage durch den IVG-Aufsichtsrat "aussichtsreich", zitiert die "Wirtschaftswoche" die Juristen.

Den Angaben zufolge sollen die damaligen Vorstände einem Fonds der britischen Investment-Bankengruppe Evans-Randall ein Darlehen von 52 Millionen Pfund gewährt haben, das der Aufsichtsrat in dieser Höhe nicht genehmigt hatte. Die IVG hatte das Hochhaus zusammen mit Evans Randall für 950 Millionen Euro gekauft. Die vier betroffenen Manager äußerten sich gegenüber der "Wirtschaftswoche" nicht zu den Vorwürfen.

Weitere Forderungen möglich

Die Schadenersatzforderungen könnten auch noch höher ausfallen. Dem Bericht zufolge plant der IVG-Vorstand eine Sonderprüfung aller IVG-Geschäfte zwischen 2006 und 2008. Die Untersuchung soll klären, ob es möglicherweise weitere Fehlentscheidungen gegeben hat. In die fragliche Zeit fallen unter anderem der Kauf der Allianz Gewerbeimmobilien für 1,3 Milliarden Euro und der Weiterbau des Airrail-Centers am Frankfurter Flughafen, das heute "The Squaire" heißt.
...

Quelle: n-tv.de

Beitrag #11 von Mittachmahl am 24.02.2014 13:36   ( 140 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von aktiensammler am 09.12.2013 22:25

IVG Immobilien AG: Niederlegung des Insolvenzplans durch das Amtsgericht Bonn


IVG Immobilien AG / Schlagwort(e): Insolvenz

24.02.2014 12:22

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP - ein Unternehmen der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Ad hoc-Mitteilung bei Niederlegung des Insolvenzplans
gemäß § 234 InsO

IVG Immobilen AG: Niederlegung des Insolvenzplans
durch das Amtsgericht Bonn

Das Amtsgericht Bonn hat heute den von der IVG Immobilien AG (IVG oder
Gesell-schaft) eingereichten Insolvenzplan zur Einsicht der Beteiligten in
der Geschäfts-stelle des Gerichts niedergelegt.
Der niedergelegte Insolvenzplan sieht unter anderem die folgenden Maßnahmen
zur Schaffung einer soliden und marktfähigen Kapital- und
Finanzierungsbasis vor:

(i) Einen sogenannten debt-to-equity swap, in dessen Rahmen das
Grundkapital der Gesellschaft zunächst auf Null herabgesetzt wird, ehe die
Gläubiger (a) des syndizierten Kreditvertrags über EUR 1.350 Mio. vom 25.
September 2007/13. April 2012 (SynLoan I), (b) des bilateralen
Kreditvertrags über EUR 100 Mio. vom 30. November 2007/13. April 2012
(LBBW-Kredit) sowie (c) der Wandelanleihe (ISIN: DE000A0LNA87) im Rahmen
einer sich anschließenden Kapitalerhöhung - unter Ausschluss des
Bezugsrechts der Alt-Aktionäre - die wirtschaftliche Möglichkeit erhalten,
100% der neu auszugebenden Aktien an der Gesellschaft zu erwerben. Das
Zeichnungsrecht der vorgenannten Gläubigergruppen bzw. deren Recht zum
Erwerb von Finanzinstrumenten an den neu zu gründenden
Holdinggesellschaften verteilt sich im Verhältnis ca. 80% (Gläubiger des
SynLoan I und des LBBW-Kredits) zu ca. 20% (Gläubiger der Wandelanleihe).
Die Kapitalherabsetzung auf Null im Rahmen des debt-to-equity swaps hat zur
Folge, dass die Börsennotierung der Gesellschaft endet. Unabhängig hiervon
wird die Gesellschaft kurzfristig bei der Frankfurter Wertpapierbörse
beantragen, vom Prime Standard in den General Standard des dortigen
regu-lierten Marktes zu wechseln.

(ii) Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft aufgrund des Kreditvertrags
über EUR 1.047,4 Mio. vom 12. Mai 2009/24. Februar 2012 (SynLoan II) werden
gestundet und während des Stundungszeitraumes verzinst.

(iii) Für die nachrangigen Verbindlichkeiten der Gesellschaft aufgrund der
Hybridanleihe (ISIN: DE000A0JQMH5) sind im niedergelegten Insolvenzplan
keine Regelungen vorgesehen, so dass diese mit Rechtskraft des
gerichtlichen Bestätigungsbeschlusses nach den Regelungen der
Insolvenzordnung als erlassen gelten.

(iv) Die allgemeine Planquote beträgt gemäß dem niedergelegten
Insolvenzplan 60%. Gesicherten Gläubigern und Gläubigern mit Sonderrechten
werden im niedergelegten Insolvenzplan erhöhte Planquoten als Gegenleistung
für die Aufgabe ihrer Sicherheiten und Sonderrechte angeboten. Die Höhe
dieser er-höhten Planquoten hängt insbesondere von dem Umfang der
Sicherungs- und Sonderrechte ab und liegt gemäß dem niedergelegten
Insolvenzplan zwischen 68% und 80%; für die Gläubiger der Wandelanleihe
beträgt diese erhöhte Planquote 68%.


24.02.2014 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
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Beitrag #12 von LordofShares am 25.02.2014 02:06   ( 3.791 Beiträge | Status: ok )
Horrornachricht

Das ist die schlimmstmögliche Nachricht für die IVG-Aktionäre: Sie werden komplett enteignet, die IVG-Aktien werden im Zuge der Kapitalherabsetzung auf NULL an allen Börsenplätzen delistet. Es ist dasselbe Vorgehen wie bei der Pfleiderer AG...
[keks]


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Beitrag #13 von LordofShares am 21.03.2014 01:35   ( 3.791 Beiträge | Status: ok )
Insolvenzplan angenommen

20.03.2014 | 17:14

IVG Immobilien AG: Gläubiger und Aktionäre stimmen dem Insolvenzplan zu

IVG Immobilien AG  / Schlagwort(e): Sonstiges

20.03.2014 17:14

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP - ein Unternehmen der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Bonn, 20. März 2014 - Im Insolvenzplanverfahren der IVG Immobilien AG hat
die Mehrheit der Verfahrensbeteiligten heute bei dem vom Gericht
angesetzten Erörterungs- und Abstimmungstermin dem vom Vorstand erstellten
Insolvenzplan zugestimmt.

Alle im Zuge des Insolvenzplanverfahrens gebildeten Gruppen stimmten dem
Insolvenzplan zu. Innerhalb der einzelnen Gruppen wurde der Insolvenzplan
von den Gläubigern bzw. Aktionären entweder einstimmig oder mit
überwiegender Mehrheit angenommen.

Die Gläubiger stimmten dem Plan insgesamt mit 99,47 Prozent zu, die
Aktionäre mit 56,93 Prozent der Stimmen.

Der Insolvenzplan bedarf nun noch der Bestätigung durch das
Insolvenzgericht.

Der Insolvenzplan sieht die Zahlung einer Insolvenzquote von mindestens 60
Prozent an nicht nachrangige unbesicherte Gläubiger vor. Das Bezugsrecht
der Altaktionäre bei den nach einer Kapitalherabsetzung auf Null
vorgesehenen Kapitalerhöhungen wurde ausgeschlossen. Für Nachranggläubiger
wurde im Insolvenzplan keine Regelung getroffen.

Nach erfolgter Bestätigung des Insolvenzplans durch das Gericht und
anschließender Rechtskraft ist die Durchführung der Kapitalmaßnahmen für
die Mitte des Jahres 2014 vorgesehen.
Das Unternehmen geht derzeit davon
aus, dass eine Aufhebung des Insolvenzverfahrens im dritten Quartal 2014
erfolgen kann.


20.03.2014 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
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Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Prime
Standard), München; Freiverkehr in Hamburg, Hannover,
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Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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Quelle: DGAP


Versuche stets zu tun, was recht ist, und kämpfe gegen die, die es nicht tun.

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Beitrag #14 von Mittachmahl am 17.07.2014 10:28   ( 140 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von LordofShares am 21.03.2014 01:35

IVG Immobilien AG: Zwischenmitteilung 3. Quartal 2013


IVG Immobilien AG / Veröffentlichung einer Mitteilung nach § 37x WpHG

17.07.2014 10:19

Zwischenmitteilung nach § 37x WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein
Unternehmen der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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IVG Immobilien AG: Zwischenmitteilung 3. Quartal 2013

Zwischenmitteilung nach § 37x WpHG

Die Geschäftsentwicklung der IVG Immobilien AG (ISIN DE0006205701) wurde im
3. Quartal 2013 insbesondere durch die Eröffnung des Schutzschirmverfahrens
nach § 270b InsO als wesentliches Ereignis beeinflusst.

Nachdem wesentliche die Gesellschaft finanzierende Banken ihre
Kreditforderungen im 2. Quartal 2013 an internationale Finanzinvestoren
verkauft hatten, versuchte die Gesellschaft die große Zahl der Gläubiger
für ein ganzheitliches Refinanzierungskonzept zu gewinnen. Da sich die
Gläubigervertreter der diversen Kapitalschichten der Gesellschaft (SynLoan
I / LBBW Kredit und SynLoan II, Wandelanleihe, Hybrid) auch nach mehreren,
intensiven Verhandlungsrunden nicht auf ein gemeinsames, umfassendes
Refinanzierungskonzept für die Gesellschaft sowie die zur
Liquiditätsdeckung der bei Umsetzung eines Restrukturierungskonzepts
erforderliche Brückenfinanzierung verständigen konnten, konnte nach
eingehender Prüfung - und ausweislich der Ad hoc-Mitteilung vom 20.08.2013
- die positive Fortbestehensprognose der Gesellschaft nicht weiter
aufrechterhalten werden. Der in der Folge errechnete Überschuldungsstatus
zu insolvenzrechtlichen Liquidationswerten ergab für die IVG Immobilien AG
eine Unterdeckung von 0,9 Mrd. Euro, so dass keine Erwartung bestand, die
Verbindlichkeiten aus den Liquidationserlösen befriedigen zu können.
Entsprechend stellte die Gesellschaft aufgrund gescheiterter
Refinanzierungsverhandlungen einen Insolvenzantrag wegen Überschuldung.


Dem entsprechenden Antrag des Vorstands der Gesellschaft auf Eröffnung des
Schutzschirmverfahrens mit dem Ziel einer nachhaltigen Sanierung in
Eigenverwaltung nach § 270b InsO vom 20.08.2013 wurde am 21.08.2013 seitens
des Amtsgerichts Bonn stattgegeben. Zum Sachwalter wurde der Düsseldorfer
Rechtsanwalt Horst Piepenburg bestellt. Der Antrag betraf ausschließlich
die Muttergesellschaft des IVG Konzerns, die IVG Immobilien AG mit Sitz in
Bonn. Die operativen Tochtergesellschaften der IVG Immobilien AG waren von
dem Insolvenzantrag nicht betroffen. Die Durchführung des
Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung wurde am 01.11.2013 gerichtlich
bestätigt.

Seit Eröffnung des Schutzschirmverfahrens konzentrierte sich die
Gesellschaft insbesondere auf die Erstellung eines Insolvenzplans, um die
Gesellschaft im Rahmen eines Planverfahrens finanziell zu restrukturieren
und die Verschuldung auf eine marktübliche Verschuldungsquote
zurückzuführen. Kern der finanziellen Restrukturierung im Rahmen des
Insolvenzverfahrens bildet der Tausch von Forderungen gegen die
Gesellschaft in Anteile an der Gesellschaft im Rahmen einer
Sachkapitalerhöhung ('Debt-Equity Swap'). Dem Insolvenzplan ist am
20.03.2014 von Gläubigern und Aktionären zugestimmt worden.

Darüber hinaus initiierte der Vorstand der Gesellschaft die operative
Restrukturierung mit dem Ziel, die Unternehmens- und Kostenstruktur des
Konzerns zu optimieren. Die eingeleitete operative Restrukturierung
beinhaltete auch die Einstellung der Geschäftstätigkeit der IVG Private
Funds GmbH, aufgrund der fehlenden nachhaltigen Profitabilität des
Geschäftsbereichs.

Mit Ad hoc-Mitteilungen vom 10. und 12. 08. 2013 gab der Vorstand bekannt,
dass die - in den Ad hoc-Mitteilungen der Gesellschaft vom 12. und
19.07.2013 angekündigte - strategische Überprüfung sämtlicher
Geschäftsbereiche und ihrer Wertansätze zum 30.06. 2013 einen signifikanten
Abschreibungsbedarf in dreistelliger Millionenhöhe ergeben hatte, wobei
dieser Betrag auf Abschreibungen in verschiedenen Bereichen beruhte; zu
nennen waren insbesondere Bewertungsanpassungen im Immobilienbereich, im
Kavernengeschäft sowie im Bereich von Beteiligungen und Forderungen.
Gleichzeitig zeigte der Vorstand dementsprechend an, dass ein Verlust von
mehr als der Hälfte des Grundkapitals der Gesellschaft bestand (§ 92 Absatz
1 AktG).

Darüber hinaus hatten folgende Ereignisse einen Einfluss auf die Finanz-,
Vermögens- und/oder Ertragslage der Gesellschaft im 3. Quartal 2013:

- Segment IVG Real Estate: Insgesamt vier Teil-/Verkäufe mit einem
Verkaufserlös von rund 25 Mio. Euro wurden im 3. Quartal 2013
realisiert. Hierdurch floss der Gesellschaft freie Liquidität in
zweistelliger Millionenhöhe zu.

- Segment IVG Caverns: Obwohl im Juli 2013 noch ein Mietvertragsabschluss
für eine IVG-eigene Ölkaverne in der Größenordnung von 150.000 cbm für
7 Jahre erreicht werden konnte, setzte sich ansonsten die generell
schwache Nachfrage nach langfristigen Mietverträgen zur Lagerung von Öl
oder Gas im Bereich des Kavernengeschäfts fort.

Die gesamtwirtschaftliche Lage und insbesondere das Umfeld für
Büroimmobilien zeigte eine stabile Entwicklung im 3. Quartal 2013. Das
Transaktionsvolumen in deutschen Gewerbeimmobilien zeigte sich mit rund 6
Mrd. Euro unverändert zum Vorquartal.

Aufgrund der Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung zum
01.11.2013 erstellt die Gesellschaft derzeit einen Konzernabschluss zum
31.10.2013 (Rumpfgeschäftsjahr), aus dem weitere Informationen zur
Finanzlage der Gesellschaft hervorgehen werden, die auch das 3. Quartal
2013 betreffen.

Bonn, 17.07.2014

Der Vorstand



17.07.2014 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
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Sprache: Deutsch
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53177 Bonn
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Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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Beitrag #15 von LordofShares am 14.08.2014 01:40   ( 3.791 Beiträge | Status: ok )
Kapitalherabsetzung durchgeführt, Delisting

13.08.2014

Bekanntmachung
Regulierter Markt - General Standard

IVG Immobilien AG,
Bonn


Entsprechend dem Insolvenzplan der o. g. Gesellschaft wurde das Grundkapital der Gesellschaft im Rahmen der
vereinfachten Kapitalherabsetzung nach den Vorschriften der §§ 229 ff. AktG auf Euro 0,00 herabgesetzt. Die
Eintragung der Kapitalherabsetzung ist am heutigen Tage erfolgt. Mit Eintragung der Kapitalherabsetzung auf Euro
0,00 ist der Gegenstand der Zulassung erloschen und damit die Börsenzulassung der IVG Immobilien AG entfallen.

Die Preisermittlung für die

auf den Inhaber lautenden Stammaktien ohne Nennwert

ISIN: DE0006205701

wird daher eingestellt.

Einstellung der Preisermittlung mit Ablauf des 13. August 2014

Frankfurt am Main, den 13. August 2014

Frankfurter Wertpapierbörse
Geschäftsführung

Quelle: Börse Frankfurt


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Beitrag #16 von aktiensammler am 18.09.2014 23:48   ( 1.627 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Hier noch der Handelsregistereintrag:

Amtsgericht Bonn, HRB 4148

Veränderungen 13.08.2014

HRB 4148:IVG Immobilien AG, Bonn, Zanderstraße 5-7, 53177 Bonn.
Aufgrund des im Insolvenzverfahren über das Vermögen der Gesellschaft im Rahmen des Erörterungs- und Abstimmungstermins vom 20. März 2014 beschlossenen Insolvenzplans, der durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Bonn - Insolvenzgericht- vom 13. Juni 2014 bestätigt wurde (nachfolgend auch der "Insolvenzplan") ist das Grundkapital der Gesellschaft von EUR 207.883.884,00 (in Worten:zweihundertsieben Millionen achthundertdreiundachtzigtausend achthundertvierundachtzig Euro) um EUR 207.883.884,00 (in Worten zweihundertsieben Millionen achthunderdreiundachtzigtausend achthundervierundachtzig Euro) auf EUR 0,00 (in Worten: Null Euro) herabgesetzt. Die Kapitalherabsetzung ist durchgeführt. Die Kapitalherabsetzung ist nach den Vorschriften über die vereinfachte Kapitalherabsetzung (§§ 229 ff.AktG) in voller Höhe zum Zwecke des Ausgleichs von Wertminderungen und zur Deckung sonstiger Verluste erfolgt.

Aufgrund des Insolvenzplans ist das auf EUR 0,00 (in Worten: null Euro) herabgesetzte Grundkapital der Gesellschaft gegen Bareinlagen um EUR 50.000,00 (in Worten: fünfzigtausen Euro) auf EUR 50.000,00 (in Worten fünfzigtausen Euro) erhöht. Die Barkapitalerhöhung ist durchgeführt durch Ausgabe von 50.000 (in Worten fünfzigtausend) neuen auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen anteiligen Betrag am Grundkapital der Gesellschaft von EUR 1,00 (in Worten: einem Euro) je Stückaktien.

Aufgrund des Insolvenzplans ist das nach Durchführung der Kapitalherabsetzung und der Barkapitalerhöhung auf EUR 50.000,00 (in Worten: fünfzigtausend Euro) erhöhte Grundkapital der Gesellschaft durch Bar- und Sacheinlagen um weitere EUR 12.450.000,00 (in Worten: zwölf Millionen vierhundertfünfzigtausend Eur) auf EUR 12.500.000,00 (in Worten: zwölf Millionen fünfhunderttausend Euro) erhöht worden. Die Kapitalerhöhung ist durchgeführt durch Ausgabe von weiteren 12.450.000 (in Worten: zwölf Millionen vierhundertfünfzigtausend) neuen, auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen anteiligen Betrag am Grundkapital der Gesellschaft von EUR 1,00 (in Worten: einem Euro) je Stückaktie zum geringsten Ausgabebetrag von EUR 1,00 ( in Worten: einem Euro) je Stückaktie. § 3 Abs.1 der Satzung ist neu gefasst.

Aufgrund des Insolvenzplans ist die in § 3 Abs. 2 der Satzung der Gesellschaft erteilte Ermächtigung des Vorstands, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats um insgesamt bis zu EUR 103.941.942,00 durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2012), aufgehoben. § 3 Abs.2 der Satzung der Schuldnerin ist gestrichen. Aufgrund des Insolvenzplans ist die in § 3 Abs. 3 der Satzung der Gesellschaft enthaltene bedingte Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft um bis zu EUR 8.654.262,00 aufgehoben. § 3 Abs. 3 der Satzung der Gesellschaft ist gestrichen.

Aufgrund des Insolvenzplans ist die in § 3 Abs.4 der Satzung der Gesellschaft enthaltene bedingte Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft um bis zu EUR 95.287.680,00 (Bedingtes Kapital 2012) aufgehoben. § 3 Abs.4 der Satzung der Gesellschaft ist gestrichen. Neues Grundkapital: 12.500.000,00 EUR.

Quelle: unternehmensregister.de

Ich denke das die IVG mit den neuen Aktien (ISIN DE000A11QXV6) in (ferner) Zukunft wieder an die Börse zurückkommt - entweder durch ein Listing oder einen Börsengang.

Beitrag #17 von aktiensammler am 16.09.2016 12:42   ( 1.627 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Die neuen Aktien werden auf Valora gehandelt.

Chart
Provided by finanztreff.de

IVG Immobilien AG neue Inhaber-Aktien o.N.

...
Ein Verkauf des milliardenschweren Büroimmobilien-Portfolios an den Finanzinvestor Blackstone sei vom Tisch, sagten Insider. Die Blackstone-Offerte über rund 3,3 Milliarden Euro inklusive Schulden habe die Eigner, darunter viele Hedgefonds, nicht überzeugt. Zur Stunde tage noch der Aufsichtsrat, der endgültig grünes Licht für den Börsengang geben müsse. Die Pläne sollten dann spätestens am Freitag bekannt gegeben werden, sagten die Insider. Die IVG wollte sich zu den Informationen nicht äußern.
...

Quelle: n-tv.de

Beitrag #18 von aktiensammler am 04.10.2016 16:50   ( 1.627 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Nach dem gescheiterten Verkauf der Büroimmobilien an Blackstone wurden diese in die OFFICEFIRST Immobilien AG ausgelagert und sollen an die Börse gebracht werden.

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