Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 4 Antworten
und wurde 227 mal aufgerufen
 Nord- & Südamerika
aktiensammler Offline

ok

Beiträge: 1.838

06.08.2013 23:28
Dell, Inc. (US24702R1014) antworten

Der Gründer und Namensgeber des PC-Herstellers Dell, Inc., Michael Dell, will zusammen mit Hilfe von Finanzinvestoren sein angeschlagenes Unternehmen von der Börse nehmen und in Ruhe sanieren.

Einst war der PC-Hersteller Weltmarktführer. Doch jetzt leidet Dell unter der Konkurrenz durch Smartphones und Tablets. In der Not will sich Dell selbst verkaufen. Gespräche mit Finanzinvestoren sollen bereits laufen. Und das könnte Dells Abschied von der Wall Street bedeuten.
...
Die Beratungen würden mit dem Firmengründer Michael Dell geführt, der etwa 14 Prozent der Unternehmensanteile besitzt, berichtete Reuters und berief sich dabei auf zwei mit den Verhandlungen vertraute Personen. Das "Wall Street Journal" meldete, dass sich die Investmentfirmen TPG und Silver Lake zu einer Offerte zusammen tun könnten. JP Morgan sei ebenfalls an den Verhandlungen beteiligt.
...
Aber schließlich verliert der einstige Weltmarktführer Dell seit der Gründung 1984 Marktanteile an Hewlett-Packard und Lenovo. Vor allem die Privatkunden interessieren sich nicht mehr für die klassischen PCs, sondern ersetzen sie zunehmend durch Smartphones und Tablet-Computer.

Und das schlug sich zuletzt auch in den Geschäftszahlen nieder: Der Gewinn brach im dritten Quartal um fast die Hälfte ein, auf 475 Millionen Dollar. Der Umsatz sackte um elf Prozent ab, auf 13,7 Milliarden Dollar.

Quelle: boerse.ard.de


Der Chart in Frankfurt:

Chart
Provided by finanzen.net

aktiensammler Offline

ok

Beiträge: 1.838

06.08.2013 23:30
#2 Nachtrag antworten

Im Übernahmepoker um Dell hat ein Sonderausschuss des schwächelnden Computerkonzerns den Plan des Investors Carl Icahn verworfen und sich für eine Übernahme durch Firmengründer Michael Dell ausgesprochen. Der von Icahn versprochenen Auszahlung einer Sonderdividende stehe eine Finanzierungslücke von nahezu vier Mrd. Dollar (3,06 Mrd. Euro) im Weg, erklärte der Ausschuss am Mittwoch. Deshalb könne die in Aussicht gestellte Sonderausschüttung von zwölf Dollar pro Aktie auf lediglich 8,50 Dollar zusammenschrumpfen. Der Ausschuss empfahl deshalb den Aktionären, das Übernahmeangebot von Michael Dell in Höhe von 13,65 Dollar je Aktie anzunehmen.

Konkurrenzangebot

Konzernchef und -gründer Michael Dell bietet den Aktionären im Tandem mit der Beteiligungsgesellschaft Silver Lake insgesamt 24,4 Mrd. Dollar, um das Unternehmen von der Börse zu nehmen. Icahn und Southeastern Asset Management legten daraufhin ein Konkurrenzangebot vor. Dieses sieht vor, dass die Aktionäre die Sonderdividende einstreichen und ihre Anteilsscheine behalten. Am 18. Juli sollen die Aktionäre auf einer außerordentlichen Hauptversammlung über die Dell-Offerte abstimmen.
...

Quelle: derstandard.at

aktiensammler Offline

ok

Beiträge: 1.838

06.08.2013 23:34
#3 Nachtrag antworten

Die Abstimmung der Aktionäre ist geplatzt: Der Übernahmepoker um den PC-Hersteller Dell zieht sich weiter in die Länge. Michael Dell und sein Gegner Carl Icahn haben also noch ein paar Tage Zeit, ihre Truppen zu sammeln.

Das angeschlagene Unternehmen verschob quasi in letzter Minute eine eigentlich für Donnerstag angesetzte Abstimmung der Aktionäre über das Kaufangebot von Firmengründer Michael Dell. Weil offenbar noch Stimmen fehlen, soll das Votum nun erst am kommenden Mittwoch stattfinden.

Icahn hält dagegen

Dem milliardenschweren Investor Carl Icahn gefallen diese Pläne überhaupt nicht. Der 77-jährige Icahn, der auf der im März aktualisierten Forbes-Liste der reichsten Männer der Welt mit einem Vermögen von 20 Milliarden Dollar den 26. Rang belegt, findet das Angebot zu niedrig. Er will 1,1 Milliarden Aktien für je 14 Dollar kaufen und setzt zusätzlich auf Optionsscheine, die besonders für Hedge-Fonds attraktiv sein sollen. Icahn weiß wie man Geschäfte macht: Seit März 2010 hat er sein Vermögen laut Forbes-Daten in etwa verdoppelt.

Doch das Sondergremium in der Dell-Führung, das den Verkauf überwacht, sprach sich wiederholt gegen die Offerte Icahns aus, weil der Firma damit Schulden aufgebürdet würden und sie an der Börse bliebe.

Dell fehlen noch Stimmen

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, soll Michael Dell einem Insider zufolge zuletzt zwar mehrere Investoren wie Vanguard oder Blackrock überzeugt haben.Trotzdem würden insgesamt noch viele Stimmen fehlen, um den Deal durchzubekommen, hieß es weiter. Dell und Icahn halten selbst größere Aktienpakete. Michael Dell kann als Großaktionär auf 16 Prozent zurückgreifen. Er bietet zusammen mit Silver Lake 13,65 Dollar pro Aktie.
...

Quelle: boerse.ard.de

aktiensammler Offline

ok

Beiträge: 1.838

06.08.2013 23:39
#4 Nachtrag antworten

Michael Dell erhöht sein Angebot.

Aktionäre werden am 12. September über den Übernahmeplan von Gründer Michael Dell abstimmen.

Er muss aber etwas tiefer in die Tasche greifen. Die Aufseher von Dell haben der neuen Offerte zugestimmt. Man hat sich auf einen Preis je Aktie von 13,75 USD plus einer Sonderdividende von 0,13 USD geeinigt. Somit steigt das Gesamtangebot auf 13,88 USD nach ursprünglich 13,65 USD je Aktie.

Michael Dell kämpft seit Monaten um die Übernahme. Mehrere Großaktionäre haben kritisiert, dass die offerierten 13,65 USD je Aktie zu wenig sind. Größter Kritiker ist Carl Icahn. Er will zusammen mit seinem Verbündeten Southeastern Asset Management im Kern durchsetzen, dass Dell einen Teil der Aktien für 14 USD pro Stück zurückkauft.

Quelle: stock-world.de

aktiensammler Offline

ok

Beiträge: 1.838

05.11.2018 03:01
#5 Nachtrag antworten

Es steht eine mögliche Rückkehr zur Börse an, die Schulden den Unternehmens machen es möglich! Der Grossaktionär Carl Icahn klagt dagegen!

...
NEW YORK (dpa-AFX) - US-Investor Carl Icahn will die aktuellen Pläne des PC-Herstellers Dell zur Rückkehr an die Börse mit Hilfe einer Klage torpedieren. Icahn führt unter anderem an, Dell habe den Anlegern wichtige Informationen dazu vorenthalten. Icahn hält 9,3 Prozent an Dell Technologies und ist damit ein einflussreicher Anteilseigner.

Gründer und Chef Michael Dell will den weltweit drittgrößten PC-Bauer nach fünf Jahren wieder an die Börse zurückbringen. Dafür fasst er einen komplexen Aktiendeal um die von Dell im Jahr 2016 übernommene Software-Firma VMware ins Auge. Bei der Übernahme blieb VMware über eine sogenannte "Tracking-Aktie" als eigenständiger Bereich an der Börse notiert, während Dell gut 80 Prozent der Anteile bekam. Im Juli bot Dell den Besitzern dieser Tracking-Aktien jeweils 1,3665 Anteilsscheine von Dell Technologies oder 109 Dollar in bar an. Icahn kritisierte am Donnerstag, die Offerte bevorteile zu sehr den Gründer, dem rund 72 Prozent von Dell Technologies gehören.
...
Der 82-jährige Icahn ist ein bekannter Unruhestifter, der schon die Chefetagen einiger US-Unternehmen aufmischte. Seine übliche Vorgehensweise ist, eine Beteiligung aufzubauen und dann Änderungen an der Geschäftspolitik zu verlangen, die seiner Ansicht nach den Aktienkurs stärken. Bei Dell hatte er seinerzeit bereits versucht, mit einer Klage den Rückzug von der Börse zu verhindern.

Der 53-jährige Michael Dell hatte den einst weltgrößten PC-Hersteller 2013 zusammen mit Finanzinvestoren für rund 25 Milliarden Dollar gekauft und von der Börse genommen. Dadurch - und durch die 67 Milliarden Dollar schwere Übernahme des Speicherspezialisten EMC - entstand allerdings ein drückender Schuldenberg.
...

Quelle: onvista.de

 Sprung  
Xobor Ein Xobor Forum
Einfach ein eigenes Forum erstellen