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Thema: Pfizer Inc. (US7170811035)

Thread-Nummer:
Anzahl Antworten: 5
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Beitrag #0 von aktiensammler am 19.05.2014 15:07   ( 1.529 Beiträge | Status: ok )
Pfizer Inc. (US7170811035)

Der US-Pharmariese Pfizer Inc. schrumpft, das zeigen die Zahlen zum Q1/2014.

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Das Unternehmen mit bereits drei Mega-Übernahmen seit 2001 legte am Montag für das erste Quartal 2014 enttäuschende Zahlen vor. Der Gewinn brach um 15 Prozent auf 2,33 Milliarden Dollar ein und der Umsatz verlor neun Prozent auf 11,35 Milliarden Dollar. Als bestimmende Faktoren für die Schwäche macht Geschäftsführer Ian Read zunehmende Konkurrenz durch Generika-Medikamente aus und das Auflaufen einiger Kooperationen mit anderen Herstellern.
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Pfizer verzichtete bei der Vorlage der Quartalszahlen auf eine Überarbeitung seiner Jahresprognose für den Gewinn pro Aktie. Dies sei nach britischem Übernahmerecht derzeit nicht erlaubt, so das Unternehmen. Der bisherige Wert liegt bei 2,20 bis 2,30 Dollar für 2014. Der Gewinn pro Aktie wird nicht nur durch das erwirtschaftete Ergebnis beeinflusst, sondern auch durch die Zahl der Aktien. Rund 1,7 Milliarden eigene Aktien hat Pfizer im abgelaufenen Quartal zurückgekauft. Sie werden aus der Berechnung eliminiert, so dass nur bei konstantem Ergebnis der Gewinn pro Aktie in Zukunft steigt.

Quelle: wiwo.de


Der Chart in Frankfurt:

Chart
Provided by finanzen.net

Pfizer Inc. Registered Shares DL -,05

Beitrag #1 von aktiensammler am 19.05.2014 15:13   ( 1.529 Beiträge | Status: ok )
Börsengang

Pfizer hat bereits am 01.02.2013 seine Tiergesundheits-Sparte "Zoetis Inc" zu 26 USD an die Börse gebracht, diese hat hier einen eigenen Thread: Zoetis Inc. (US98978V1035)

Beitrag #2 von aktiensammler am 19.05.2014 15:19   ( 1.529 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Pfizer versucht derzeit den brit. Pharmakonzern "AstraZeneca PLC" (ISIN GB0009895292) zu übernehmen. Das Unternehmen entstand 1999 aus der Fusion von Astra AB und Zeneca PLC.

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Der britische Pharmakonzern Astrazeneca hat auch der erhöhten Übernahmeofferte des US-Rivalen Pfizer eine Absage erteilt. Das auf knapp 117 Milliarden Dollar aufgestockte Gebot bewertete das Unternehmen als zu niedrig. Ob sich Pfizer weiter um Astrazeneca bemühen wird, ist damit unklar.

Der Viagra-Hersteller bot zuletzt pro Aktie 55 Pfund und damit zehn Prozent mehr als zuvor. Zudem erhöhte Pfizer den Bargeld-Anteil der Offerte, um das Angebot schmackhafter zu machen. Pfizer nannte das Angebot das allerletzte Wort und schloss eine feindliche Übernahme aus. Zuvor hatte AstraZeneca eine Offerte in Höhe von 50 Pfund je Aktie abgelehnt.
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Pfizer ist vor allem an den vielversprechenden Krebsmitteln von AstraZeneca interessiert und erhofft sich zudem erhebliche Kostensenkungen und Steuervorteile. Sollte der Deal zustande kommen, wäre es die größte Fusion in der Geschichte der Branche sowie die größte Übernahme eines britischen Unternehmens durch einen ausländischen Bieter.

Pfizer stockt Baranteil auf

Die AstraZeneca-Aktionäre sollten nun im Falle einer Übernahme 45 Prozent Bargeld erhalten statt bislang 33 Prozent - den Rest will Pfizer mit eigenen Aktien begleichen.
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Pfizer käme derzeit eine große Übernahme im Ausland gelegen, weil der Konzern mehrere zehn Milliarden Dollar in der Kasse hat, die von ausländischen Töchtern verdient wurden. Wenn Pfizer dieses Geld in die USA zurückführt, werden hohe Steuern fällig.
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Quelle: n-tv.de

Beitrag #3 von aktiensammler am 08.02.2016 17:48   ( 1.529 Beiträge | Status: ok )
Übernahme

Nach der gescheiterten Übernahme der "AstraZeneca PLC" schluckt man den irischen Botox-Hersteller "Allergan PLC (IE00BY9D5467).

Die Pharmakonzerne Pfizer und Allergan haben ihre Megafusion im Volumen von knapp 160 Milliarden US-Dollar besiegelt. Die Boards beider Unternehmen haben dem Zusammenschluss zugestimmt, wie sie gemeinsam mitteilten. Allergans Aktionäre erhalten 11,3 Aktien des fusionierten Unternehmens. Pfizer-Anteilseigner erhalten pro Aktie einen Anteilsschein des fusionierten Konzerns. Die Geschäfte werden zunächst unter dem Dach der Allergan plc gebündelt, die dann in Pfizer plc umbenannt wird. Der Rechtssitz wird Irland sein, wo Allergan bislang seinen Sitz hat. Pfizer erwartet von der Transaktion Synergien von mehr als zwei Milliarden Dollar in den ersten drei Jahren nach Abschluss. Dieser soll in der zweiten Jahreshälfte 2016 erfolgen. (DJ)

Quelle: n-tv.de

Damit wird Pfizer zum Europäer mit IE-ISIN.

Beitrag #4 von aktiensammler am 08.02.2016 17:50   ( 1.529 Beiträge | Status: ok )
Zahlen für das GJ 2015

Der starke Dollar und die Konkurrenz durch kostengünstige Nachahmermedikamente setzen dem US-Pharmariesen Pfizer zu. 2015 fiel der Überschuss um 15 Prozent auf 7,7 Milliarden Dollar, wie das vor der Mega-Übernahme des Botox-Herstellers Allergan stehende Unternehmen mitteilte. Im Schlussquartal halbierte er sich sogar auf 613 Millionen Dollar. Zwar profitierte Pfizer von kräftiger Nachfrage nach Impfstoffen und Krebsmedikamenten. Das Geschäft mit älteren Produkten, die keinen Patentschutz mehr haben oder diesen in den nächsten Jahren verlieren, ließ aber Federn. Der Umsatz fiel im vergangenen Jahr um zwei Prozent auf 48,8 Milliarden Dollar. In diesem Jahr rechnet der Konzern wieder mit einem leicht anziehenden Umsatz. Er bleibt mit seiner Prognose für die Erlöse aber ebenso hinter den Analystenschätzungen zurück wie mit dem Gewinnziel. (rts)

Quelle: n-tv.de

Beitrag #5 von aktiensammler am 24.04.2016 03:35   ( 1.529 Beiträge | Status: ok )
Übernahme gescheitert

Der US-Fiskus hat dem größten Pharma-Deal aller Zeiten den Garaus gemacht. Schon zuvor hatten sich die Zeichen verdichtet, dass Pfizer und Allergan ihre 150 Milliarden Dollar schwere Fusion abblasen.
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Pfizer und Allergan hatten sich im November letzten Jahres auf einen Zusammenschluss per Aktientausch geeinigt. Es sollte ein Deal der Superlative sein. Das neue Unternehmen wäre auf einen Umsatz von rund 64 Milliarden Dollar gekommen und hätte damit die Schweizer Novartis als weltgrößten Arzneihersteller abgelöst.
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Beide Konzerne haben die Rechnung also ohne den Wirt gemacht, sprich den US-Fiskus. Denn das US-Finanzministerium hatte zu Wochenbeginn neue Vorschriften erlassen, die sich gegen Steuervorteile solcher Mega-Transaktionen richten. Das neue fusionierte Unternehmen wollte seinen juristischen Hauptsitz nach Irland verlegen, wo deutlich weniger Steuern anfallen als in den USA. Die operativen Aktivitäten sollten jedoch in den Vereinigten Staaten bleiben.

Pfizer erklärte nun, dass die Entscheidung wegen dieser neuen Beschlüssen des Ministeriums gefallen sei. Anders gesprochen, ohne den eingerechneten Steuervorteil rechnet sich das Ganze nicht. Allergan erklärte lediglich, man habe auch als alleiniges Unternehmen ein starkes Wachstumspotenzial.
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Quelle: boerse.ard.de

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