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Thema: Rocket Internet SE (DE000A12UKK6)

Thread-Nummer:
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Beitrag #0 von aktiensammler am 01.06.2014 23:09   ( 1.617 Beiträge | Status: ok )
Rocket Internet SE (DE000A12UKK6)

Die Beteiligungsholding Rocket Internet GmbH der Gebrüder Samwer (Zalando) soll an die Börse gebracht werden.

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Das Berliner Internet-Beteiligungsunternehmen Rocket Internet der Gebrüder Samwer erwägt offenbar seinen milliardenschweren Börsengang.
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Rocket Internet wurde 2007 gegründet. Die Holding kopiert erfolgreiche Internet-Geschäftsmodelle und bringt sie in verschiedenen Ländern der Welt auf den Markt. Dieses Erstellen von Klons bestehender Unternehmen ist nicht unumstritten. Hinter Rocket stehen die Brüder Oliver, Marc und Alexander Samwer. Sie gehören zu den prominentesten Internet-Unternehmern in Deutschland.

Begonnen hat ihre Karriere Ende der 1990er-Jahre, als sie das Internet-Auktionshaus Alando gründeten und später mit hohem Gewinn an Ebay verkauften. Ähnliches gelang ihnen mit dem Klingelton-Anbieter Jamba. 2008 finanzierten sie die Gründung von Zalando - die Seite gilt als Kopie des US-Online-Schuhladens Zappos.

Aktuell investiert Rocket als sogenannter Inkubator in 75 Internetunternehmen. Rocket und ihre Unternehmen haben den Angaben der schwedischen Holdinggesellschaft Investment AB Kinnevik zufolge externe Finanzierungen im Umfang von über zwei Milliarden Euro erhalten.

Quelle: n-tv.de

Die aktuellen Beteiligungen findet man hier.

Beitrag #1 von aktiensammler am 27.08.2014 23:49   ( 1.617 Beiträge | Status: ok )
Umwandlung

Die GmbH wurde am 01.07.2014 in die Rocket Internet AG umgewandelt (AG Charlottenburg (Berlin), HRB 159634 B).

Die oben genannte Investment AB Kinnevik ist mit ISIN SE0000164600 (A-Aktien) und SE0000164626 (B-Aktien) börsennotiert.

Beitrag #2 von aktiensammler am 17.09.2014 23:12   ( 1.617 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Die ISIN der Rocket Internet-Aktien lautet DE000A12UKK6.

Beitrag #3 von aktiensammler am 24.09.2014 21:40   ( 1.617 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

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Die Berliner Startup-Schmiede Rocket Internet will bei ihrem anstehenden Börsengang bis zu 1,6 Milliarden Euro einnehmen. Der Start ist für den 9. Oktober geplant, wie das Unternehmen bekanntgab. Die Preisspanne für die Aktien wurde auf 35,50 Euro bis 42,50 Euro festgelegt.
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Die bestehenden Anteilseigner wollen bei dem Börsengang keine Anteile verkaufen, es sollen nur neue Aktien platziert werden. Die Papiere werden nun den Investoren angeboten. Die Einnahmen aus dem Börsengang sollen in die Entwicklung neuer und bestehender Internet-Firmen unter dem Rocket-Dach fließen.
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Rocket startet im Börsen-Segment Entry Standard, in dem die Transparenz-Anforderungen etwas niedriger sind. So wird Rocket aktuelle Zahlen nur alle sechs Monate statt jedes Quartal vorlegen müssen. Man wolle innerhalb von 18 bis 24 Monaten in den General oder Prime Standard wechseln, hieß es.

Die Samwer-Brüder werden mit dem Börsengang ihre Mehrheit bei Rocket Internet aufgeben. Derzeit halten sie 52,32 Prozent. Mit der Ausgabe der neuen Aktien dürfte der Anteil auf 39,78 Prozent sinken. Nach Ablauf aller Sperrfristen sollen rund 24 Prozent der Aktien an der Börse gehandelt werden. Mehrere Investoren hätten sich bereits verpflichtet, Rocket-Aktien zum Angebotspreis im Wert von 582,5 Millionen Euro zu erwerben, hieß es. Bei dem Börsengang sollen 32.951.177 neue Aktien von Rocket Internet ausgegeben werden plus 4.941.176 im Rahmen einer Mehrzuteilungsoption für die begleitenden Banken.
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Quelle: n-tv.de

Beitrag #4 von aktiensammler am 04.10.2014 01:53   ( 1.617 Beiträge | Status: ok )
Börsengang

Der Börsengang erfolgte am 02.10.2014.

Emissionspreis: 42,50 Euro
Erstnotierung: 02.10.2014


Der Chart in Frankfurt:

Chart
Provided by finanzen.net

Rocket Internet AG Inhaber-Aktien o.N.

Beitrag #5 von aktiensammler am 24.05.2015 14:03   ( 1.617 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Weitere Börsengänge in Planung.

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Rocket wolle Aktien der Modeversand-Gruppe Global Fashion Group und der Essenslieferdienste-Gesellschaft Global Delivery Group am Kapitalmarkt platzieren, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag vorab unter Berufung auf Brancheninsider. Der Konzern könne die Börsengänge noch in diesem, spätestens aber im kommenden Jahr über die Bühne bringen. Ein Rocket-Sprecher wollte den Bericht auf Nachfrage nicht kommentieren. Rocket-Aktien legten am Donnerstag um zwei Prozent zu.

Delivery Hero hatte zuletzt selbst angekündigt, an die Börse zu gehen. Rocket Internet hält derzeit rund 40 Prozent an dem Unternehmen.
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Quelle: onvista.de

Beitrag #6 von aktiensammler am 29.02.2016 01:30   ( 1.617 Beiträge | Status: ok )
Formwechselnde Umwandlung

Die Hauptversammlung vom 30.09.2014 hatte die Umwandlung der AG in eine SE beschlossen: Aus der Rocket Internet AG wurde am 18.03.2015 die Rocket Internet SE.

Beitrag #7 von aktiensammler am 29.02.2016 01:43   ( 1.617 Beiträge | Status: ok )
Anleihe

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Das Berliner Unternehmen kündigte am Montagmorgen an, bis zu 150 Millionen Euro in die eigene börsennotierte Wandelanleihe (ISIN DE000A161KH4) zu stecken, diese also zum Teil zurückzukaufen. Das Papier notiert derzeit nur bei rund 70 Prozent vom Nennwert. Ein Euro Schulden wird von der Börse damit nur mit 70 Cent bewertet. Sollte der Kurs der Wandelanleihe auf diesem Niveau bleiben, könnte Rocket also theoretisch seine Schuldenlast um 150 Millionen Euro drücken und dafür nur rund 105 Millionen Euro bezahlen. Der gesparte Betrag läge bei 45 Millionen Euro.
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Einer der Beweggründe für den Rückkauf dürfte sein, den Investoren zu zeigen, dass man über reichlich liquide Mittel verfügt. Denn praktisch alle Beteiligungen von Rocket verbrennen Barmittel, da sie sich noch in der Expansionsphase befinden.

Anfang Februar hatte sich Rocket Internet angesichts des scharfen Wettbewerbs mit seinen Essenslieferdiensten aus mehreren Märkten zurückgezogen.
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Quelle: boerse.ard.de


Der Chart in Frankfurt:

Chart
Provided by finanzen.net

3,00 Rocket Internet SE Wandel-Anleihe 2015 (22.07.2022) EO 100.000 - DE000A161KH4

Beitrag #8 von aktiensammler am 28.09.2016 12:15   ( 1.617 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

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Nach einem Verlust von über 600 Millionen Euro im ersten Halbjahr fällt jetzt eine riesige Abschreibung an - zum zweiten Mal in diesem Jahr.

Dabei geht es um den Online-Möbelhändler Home24. Er wird jetzt nur noch mit 420 Millionen Euro bewertet, wie Rocket Internet am späten Mittwoch mitteilte. Zuvor stand die Firma mit 981 Millionen in den Büchern - das sind 561 Millionen Euro mehr.
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Nach einem Verlust von über 600 Millionen Euro im ersten Halbjahr fällt jetzt eine riesige Abschreibung an - zum zweiten Mal in diesem Jahr.

Dabei geht es um den Online-Möbelhändler Home24. Er wird jetzt nur noch mit 420 Millionen Euro bewertet, wie Rocket Internet am späten Mittwoch mitteilte. Zuvor stand die Firma mit 981 Millionen in den Büchern - das sind 561 Millionen Euro mehr.
Im ersten Halbjahr trug dieser Schritt mit 383 Millionen Euro zum Sechs-Monats-Verlust von 617 Millionen Euro bei Rocket Internet bei. Das Risiko ist also groß, dass Rocket auch in der zweiten Jahreshälfte einen Verlust in dreistelliger Millionenhöhe ausweisen muss. Home24 bekam in der neuen Finanzierungsrunde einen Betrag von 20 Millionen Euro. Von Rocket kamen dabei 1,4 Millionen. Der Anteil des Startup-Entwicklers sei dadurch von 44,6 auf 42,9 Prozent gesunken.
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Quelle: boerse.ard.de

Beitrag #9 von aktiensammler am 26.02.2017 05:09   ( 1.617 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Rocket-Großaktionär Investment AB Kinnevik hat sich von einem Teil seiner Aktien getrennt.

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Am Mittwochabend hatte sich Rocket-Großaktionär Kinnevik von einem umfangreichen Aktienpaket getrennt. Bei institutionellen Investoren wurden rund 10,9 Millionen Aktien zu 19,25 Euro das Stück platziert - etwa die Hälfte der gesamten Beteiligung Kinneviks. Das entspricht 6,6 Prozent des Aktienkapitals von Rocket Internet. Kinnevik nimmt nach eigenen Angaben rund 209 Millionen Euro ein.

Kinnevik nahm bei der Platzierung einen ungewöhnlich starken Abschlag von zehn Prozent zum Xetra-Schlusskurs von 21,34 Euro hin.
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Spekulationen über einen Komplettausstieg von Kinnevik gab es aber schon vorher. Bereits 2016 hatten die Schweden beide Vertreter aus dem Aufsichtsrat von Rocket zurückgezogen. Zwist hatte es laut Insidern unter anderem im Zusammenhang mit dem abgeblasenen Börsengang des Lebensmittel-Lieferanten HelloFresh gegeben. Kinnevik habe ihn blockiert, während Rocket auf die Emission gedrängt habe, um einen erfolgreichen Ausstieg realisieren zu können.

Quelle: n-tv.de

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