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Thema: GoPro, Inc. (US38268T1034) vormals Woodman Labs, Inc

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Beitrag #0 von aktiensammler am 08.06.2014 11:25   ( 1.572 Beiträge | Status: ok )
GoPro, Inc. (US38268T1034) vormals Woodman Labs, Inc

Der Hersteller von wasserdichten und stoßsicheren Videokameras, GoPro, Inc., will an die Börse gehen. Die deutsche Website befindet sich unter http://de.gopro.com.

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Gut möglich, dass Nick (Nicolas) Woodman seinen ersten Gang vor die Kurstafel der Technologiebörse Nasdaq mit einer Kamera auf dem Kopf filmen wird. Seine Kameras haben in den vergangenen Jahren bei Radfahrern, Skiläufern oder Bergsteigern einen Siegeszug angetreten, die Woodmans Börsenamibionen angefacht haben dürften.

Auch hierzulande haben sich die kleinen Kameras, die hochauflösende Bilder oder Videos vom Fahrrad- oder Skihelm aus der "Ich-Perspektive" machen, rasend schnell verbreitet. Jeder Nutzer der "Hero"-Kameras wird damit leicht zum Actionheld in Eigenregie. Videos von der letzten Skitour oder dem letzten Tauchgang im Urlaub werden tausendfach auf Video-Plattformen wie Youtube verbreitet.

Hohe Qualität, hohe Preise

Woodman, der 2002 die ersten seiner Kameras für das Filmen beim Surfen entwickelte, hat sein ganzes Unternehmen nach seinem Credo genannt: "Go Pro", also "werde Profi", soll dem Käufer Aufnahmen in professioneller Qualität ernöglichen, wie sie zuvor nur professionellen Filmteams möglich waren.

Der Erfolg der eher hochpreisigen Kameras (in Deutschland ab 300 Euro) ist auch geschäftlich imposant. Im vergangenen Jahr konnte der Umsatz mit den Geräten um 87 Prozent auf 985,7 Millionen Dollar gesteigert werden. GoPro verdient außer an der Kamera-Hardware auch mit Halterungen, Gehäuse (für Unterwasser-Aufnahmen) und Accessoires.
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Das Unternehmen verdiente 2013 rund 60,6 Millionen Dollar, eine glatte Verdopplung gegenüber dem Vorjahresergebnis.

Aus dem Börsenprospekt, der am Montag in den USA veröffentlicht wurde, geht zwar noch keine Preisvorstellung für die Aktie und kein Emissionsdatum hervor, wohl aber eine Größenordnung für den Emissionserlös: 100 Millionen Dollar will GoPro mit seinem IPO einspielen. Mittel, die wohl in erster Linie für die weitere Expansion eingesetzt werden dürften.

Quelle: boerse.ard.de

Beitrag #1 von aktiensammler am 27.06.2014 10:32   ( 1.572 Beiträge | Status: ok )
Börsengang

Der Börsengang war erfolgreich, man ist an die NASDAQ gegangen.

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Insgesamt flossen 427 Millionen Dollar zur Hälfte ans Unternehmen und an einige Alteigentümer. Die Kalifornier brachten einen ersten Schwung Aktien zum anvisierten Höchstpreis von 24 Dollar unter die Anleger. Damit wird das Unternehmen zum Börsengang mit rund drei Milliarden Dollar bewertet.
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Die Wachstumsgeschichte klingt imposant. GoPro verdiente 2013 rund 60,6 Millionen Dollar, eine glatte Verdopplung gegenüber dem Vorjahresergebnis. Der Umsatz mit den Geräten klettert 2013 um 87 Prozent auf 985,7 Millionen Dollar.

Die Fachleute des US-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen IDC rechnen damit, dass der der Markt für diese sogenannten Point-of-View-Kameras im Jahr 2014 um 67 Prozent wachsen wird. Bis zum Jahr 2018 soll das jährliche Wachstum zumindest zweistellig ausfallen.
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Quelle: boerse.ard.de


Emissionspreis: 24 US-Dollar
Erstnotierung: 26.06.2014


Der Chart sn der Nasdaq in USD:

Chart
Provided by finanzen.net

GoPro Inc. Registered Shares Class A o.N.

Der Chart in Frankfurt:

Chart
Provided by finanzen.net

Beitrag #2 von aktiensammler am 07.02.2015 13:08   ( 1.572 Beiträge | Status: ok )
Zahlen für das Q 4 / 2014

Quartalsausblick und Manager-Abgang

Der Hauptgrund liegt nach ersten Experteneinschätzungen im Ausblick, den die Investoren als nicht gut genug empfinden: GoPro hat für das laufende erste Quartal einen Gewinn je Aktie von 15-17 Cents je Aktie in Aussicht gestellt. Analysten hatte bis dato "mindestens" 17 Cents je Anteilsschein erwartet. Wie schlecht es bei wachstumsstarken High-Tech-Unternehmen ankommt, wenn Erwartungen nicht regelmäßig übertroffen werden, zeigt sich nun auch bei GoPro.

Neben dem nicht ausreichenden Blick in die Zukunft sorgte auch eine Personalie bei Aktionären für Unruhe: Die für das operative Geschäft zuständige Managerin Nina Richardson wird das Unternehmen Ende Februar verlassen.

"Action" auf dem Gabentisch

Im vierten Geschäftsquartal, über das GoPro in erster Linie am gestrigen Abend berichtete, lief dagegen alles blendend: Die Action-Kameras, die immer mehr Hobbyfilmer auf Rad- und Skihelmen oder beim Schnorcheln im Urlaub benutzen, verkauften sich prächtig: Der Umsatz stieg, auch dank des Weihnachts-Geschäfts, auf 634 Millionen Dollar, ein Plus von 75 Prozent. Firmenchef Nicolas Wooman sprach von einem der "bestverkauften Produkte an den Feiertagen".

Dank der hohen Margen, die GoPro-Geräte werden hierzulande für rund 300 Euro angeboten, kletterten die Gewinn überproportional: Das Vorjahresergebnis von 33 Millionen Dollar wurde auf 122 Millionen Dollar fast vervierfacht.

Quelle: boerse.ard.de

Beitrag #3 von aktiensammler am 29.02.2016 02:10   ( 1.572 Beiträge | Status: ok )
Zahlen für das Q 3 / 2015

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Pünktlich zur Technik-Messe CES in Las Vegas wurde die nächste Hiobsbotschaft für GoPro veröffentlicht: Der Kamera-Spezialist Nikon stellt seine neue Action-Kamera "KeyMission 360" vor. Mit Linsen auf Vorder- und Rückseite können 360° Aufnahmen gemacht werden. Stellte Nikon damit das neue "Spielzeug" für Sportbegeisterte vor?

Noch Anfang letzten Jahres hatte der Pionier GoPro die Firma Kolor gekauft, die auf 360°-Videos spezialisiert ist. Mit der Software von Kolor ist es möglich, Aufnahmen mehrerer Kameras zu Panorama-Bildern zu verbinden. Eine Technik, die Nikon nun mit einem Gerät bewerkstelligen kann.
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Auch Sony hat "Action Cams" im Angebot, ebenso wie Panasonic. Mittlerweile drängen auch günstigere Modelle auf dem Markt wie beispielsweise von der Firma Sjcam aus Shenzhen.
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An den Zahlen des dritten Quartals kann es nicht liegen - die Umsätze waren um 43 Prozent auf 400 Millionen Dollar gestiegen, der Gewinn um 30 Prozent auf 18,8 Millionen Dollar.
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Dennoch war auch GoPro-Chef und Erfinder Nicholas Woodman nicht zufrieden - was vor allem an den schwächelnden Absätzen des Modells "Hero Session4" lag. "Rückblickend betrachtet glauben wir, dass der Preis von 399 Dollar zu hoch war", so Woodman.
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Vielleicht hilft ja die Neuheit in der GoPro-Familie? Die soll im Januar dieses Jahres herauskommen: die GoPro-Drohne. Die Entwicklung von Drohnen ist zwar keine Innovation - GoPro will seinen "Quadcopter" mit herausragender Kameraqualität ausrüsten.
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Quelle: boerse.ard.de

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