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Thema: SKW Stahl-Metallurgie Holding AG (DE000SKWM021)

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Beitrag #0 von aktiensammler am 15.08.2014 21:04   ( 1.519 Beiträge | Status: ok )
SKW Stahl-Metallurgie Holding AG (DE000SKWM021)

Der Spezialchemie-Anbieter SKW Stahl-Metallurgie Holding AG kommt wegen schlechter Geschäftsentwicklungen in einzelnen Sparten möglicherweise in eine finanz. Schieflage - man muss eine Wertberichtigung in Höhe von 84 Mio. Euro vornehmen!

...
Der neue Vorstand der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG überprüft derzeit im Rahmen einer grundlegenden Analyse sämtliche Geschäftsaktivitäten des SKW Metallurgie Konzerns. Nach vorläufiger Einschätzung und Erkenntnissen sind bei einzelnen Konzernunternehmen im Vergleich zu den bisherigen Planungen weitaus konservativere Geschäftsentwicklungen zu erwarten. In diesem Kontext hat der Vorstand entschieden, die Strategie der Rückwärtsintegration nicht weiter zu forcieren. Der SKW Metallurgie Konzern prüft aktuell alle zur Verfügung stehenden Optionen für die betroffenen Konzernunternehmen in Bhutan und Schweden.

Im Rahmen der Erstellung des Konzernzwischenabschlusses zum 30. Juni 2014 nimmt der SKW Metallurgie Konzern gemäß den internationalen Rechnungslegungsstandards Werthaltigkeitsprüfungen (Impairment Tests) vor.
Dabei werden zum 30. Juni 2014 außerordentliche Wertberichtigungen in voraussichtlicher Höhe von EUR 84 Mio. erforderlich; der überwiegende Teil der Wertberichtigungen betrifft Sachanlagen in Bhutan und Schweden sowie immaterielle Vermögenswerte und Wertberichtigungen aktivierter latenter Steuern.

Außerordentliche Wertberichtigungen sind nicht zahlungswirksam und beeinflussen daher unmittelbar weder das operative Geschäft noch die vorhandenen liquiden Mittel des SKW Metallurgie Konzerns. Weiterer außerordentlicher Wertberichtigungsbedarf wird derzeit nicht erwartet.

Der neue Vorstand des SKW Metallurgie Konzerns hat ein umfassendes Programm zur strategischen Neuausrichtung ("ReMaKe") aufgelegt. Mittelfristig sollen hierüber auf Konzernebene Umsatz und Ergebnis gesteigert sowie ein dauerhaft positiver Free Cash Flow sichergestellt werden.

Der mit der Neuausrichtung verbundene Einmalaufwand wird voraussichtlich vor allem im EBITDA des zweiten Halbjahrs 2014 (im einstelligen Millionen-Euro-Bereich) enthalten sein. Positive Netto- rgebnisbeiträge werden ab 2015 erwartet. Eine weitergehende Quantifizierung der Effekte aus dem Programm zur strategischen Neuausrichtung ist derzeit nicht möglich und wird nach Abschluss der entsprechenden Analysen spätestens mit dem Konzernzwischenabschlusses zum 30. September 2014 veröffentlicht.

Für das zweite Quartal 2014 und damit für das erste Halbjahr 2014 geht der SKW Metallurgie Konzern nach nun vorliegenden vorläufigen Zahlen davon aus, dass Umsatz und EBITDA des Konzerns die Vorjahreswerte nicht erreichen werden. Durch die erwähnten außerordentlichen Posten werden das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), das Ergebnis vor Steuern (EBT) sowie das Konzernperiodenergebnis und das Ergebnis je Aktie (EPS) im ersten Halbjahr 2014 deutlich negativ ausfallen und damit deutlich unter Vorjahr liegen.

Für das zweite Halbjahr 2014 und das Gesamtjahr 2014 hat der SKW Metallurgie Konzern, ausgehend von der derzeitigen Konzernstruktur, seine Erwartungen wie folgt aktualisiert:

* Der Umsatz des Konzerns wird im zweiten Halbjahr 2014 leicht über dem des zweiten Halbjahres 2013 erwartet. Der Vorstand geht jedoch nicht davon aus, dass die schwachen Umsätze des ersten Quartals 2014 vollständig kompensiert werden können, so dass für das Gesamtjahr 2014 ein Umsatz leicht unter Vorjahr erwartet wird.
* Das Konzern-EBITDA (vor Restrukturierungsaufwendungen) wird im zweiten Halbjahr 2014 über den ausgewiesenen Werten des Vergleichszeitraums 2013 erwartet.
* Das Konzern-EBITDA (ausgewiesen, nach Restrukturierungsaufwendungen) wird im zweiten Halbjahr und auch im Gesamtjahr 2014 unter den ausgewiesenen Werten des Vergleichszeitraums 2013 erwartet.

Das Konzernjahresergebnis und das Ergebnis je Aktie (EPS) werden auf Grund der beschriebenen Sachverhalte im Gesamtjahr 2014 deutlich negativ ausfallen und damit deutlich unter Vorjahr liegen.

Der SKW Metallurgie Konzern geht außerdem davon aus, dass auf Ebene der Konzernobergesellschaft SKW Stahl-Metallurgie Holding AG auf Grund hoher Wertberichtigungen das Eigenkapital deutlich sinken sowie im Gesamtjahr 2014 ein signifikanter Bilanzverlust eintritt.

Die nun erwarteten Ergebnisse der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zum 30. Juni 2014 und deren Auswirkungen auf die Konzern-Bilanz zum 30. Juni 2014 hätten zur Folge, dass die SKW Stahl- etallurgie Holding AG bestimmte vereinbarte Finanzkennzahlen (Financial Covenants) aus den laufenden Finanzierungsverträgen nicht einhalten kann und hieraus Kündigungsmöglichkeiten der Kreditgeber resultieren. Derzeit finden konstruktive Gespräche mit den finanzierenden Banken statt.

Die kreditgebenden Banken haben für den Rahmenkreditvertrag eine so genannte "Waiver"-Vereinbarung (Kündigungsverzicht) betreffend den zum 30. Juni 2014 eingetretenen Covenant-Bruch unterzeichnet; dieser Kündigungsverzicht ist zunächst bis 30. September 2014 befristet.

Der Halbjahresfinanzbericht des Konzerns, der einer prüferischen Durchsicht unterzogen wird, wird am 28. August 2014 veröffentlicht. Die Verschiebung ist notwendig, um die oben dargestellten Sachverhalte vollständig abzubilden.
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Quelle: dgap.de


Der Chart in Frankfurt:

Chart
Provided by finanzen.net

SKW Stahl-Metallurgie Holding AG Namens-Aktien o.N.

Beitrag #1 von aktiensammler am 26.12.2014 00:08   ( 1.519 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

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Unterneukirchen (Deutschland), 19. November 2014. Der globale Spezialchemie-Konzern SKW Metallurgie setzt die vom neuen Vorstand unter Leitung von CEO Dr. Kay Michel eingeleitete strategische Neuausrichtung (Projekt "ReMaKe") konsequent um. Insbesondere wird die Strategie der Rückwärtsintegration nicht weiter forciert. Vor diesem Hintergrund hat sich der SKW Metallurgie Konzern mit Wirkung zum 19. November 2014 von seinem schwedischen Werk für die Kalziumkarbidproduktion getrennt, indem 100% der Anteile an der SKW Metallurgy Sweden AB an den AlzChem Konzern verkauft wurden. Über den Kaufpreis wurde zwischen beiden Parteien Stillschweigen vereinbart.

"Mit AlzChem als Käufer ist unsere schwedische Gesellschaft in kompetente Hände abgegeben. Nach dieser Portfolio-Bereinigung werden wir uns noch stärker auf unser profitables Kerngeschäft fokussieren sowie den Ausbau unserer Position in Schlüsselmärkten stärken", so Dr. Kay Michel, CEO der SKW Metallurgie.

Die SKW Metallurgy Sweden AB wird mit der Transaktion umfirmiert in Nordic Carbide AB.
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Quelle: dgap.de

Beitrag #2 von aktiensammler am 05.10.2015 18:26   ( 1.519 Beiträge | Status: ok )
Zahlen für das Q 2 / 2015

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Der Konzern der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG, Unterneukirchen (Deutschland), ISIN DE000SKWM021, hat nach vorläufigen Zahlen im zweiten Quartal Umsatzerlöse ca. 5 % unter Vorjahr (Q2-2014: EUR 69,5 Mio.) sowie ein Ergebnis vor Abschreibungen, Ertragsteuern und Zinsen (EBITDA) in Höhe von EUR -0,1 Mio. (Q2-2014: EUR 2,8 Mio.) erzielt. In diesen Zahlen sind die Konzerngesellschaften SKW-Tashi (Bhutan) sowie SKW-Quab (USA) als zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte gemäß Rechnungslegungsstandard IFRS 5 nicht mehr enthalten. Gründe für diese Entwicklung sind operativ zum einen ein deutlicher Rückgang der Stahlproduktion auf dem für den SKW Metallurgie Konzern wichtigen US-Markt, zum anderen die auch in anderen Regionen negativ verlaufende Stahlkonjunktur. Gegenzurechnen ist im zweiten Quartal 2015 ein Nettowährungsaufwand in Höhe von ca. EUR 3,5 Mio. (Vorjahr: Nettowährungsertrag in Höhe von EUR 0,7 Mio.), bei dem es sich überwiegend um nicht-realisierte Währungseffekte aus konzerninternen Darlehensbeziehungen handelt. Nach zusätzlicher Bereinigung des Vorjahresquartals um außerordentliche Wertberichtigungen in Höhe von EUR 1,7 Mio. betrug das operative EBITDA im zweiten Quartal 2014 EUR 3,8 Mio.; somit lag der vergleichbare, operative Wert des zweiten Quartals 2015 mit EUR 3,4 Mio. um EUR 0,4 Mio. unter dem Vorjahreswert. Die Gesellschaft geht von keiner grundsätzlichen Erholung der globalen und insbesondere der US-amerikanischen Stahlkonjunktur bis Ende 2015 aus und muss daher ihre Planungen an die erwartete mengenseitige Entwicklung der Stahlproduktion, die Auswirkungen des Preisverfalls insbesondere auch bei Verbrauchsmaterialien für die Stahl-Produktion sowie an die vorläufigen Zahlen für das zweite Quartal 2015 anpassen.
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Quelle: finanznachrichten.de

Beitrag #3 von aktiensammler am 05.10.2015 18:28   ( 1.519 Beiträge | Status: ok )
Kapitalerhöhung abgesagt

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Unterneukirchen (Deutschland), 2. Oktober 2015. Vorstand und Aufsichtsrat der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG, Unterneukirchen (Deutschland), ISIN DE000SKWM021, haben am 2. Oktober 2015 beschlossen, die von der Hauptversammlung am 9. Juni 2015 beschlossene Kapitalerhöhung gegen Bareinlage von derzeit EUR 6.544.930,00 um bis zu EUR 6.544.930,00 auf bis zu EUR 13.089.860,00 durch Ausgabe von bis zu 6.544.930 Aktien nicht durchzuführen. Angesichts der deutlich veränderten Rahmenbedingungen auf den Stahl- und Kapitalmärkten sehen Vorstand und Aufsichtsrat die Geschäftsgrundlagen, die dem Beschluss der Hauptversammlung vom 9. Juni 2015 zu Grunde lagen, nicht länger als gegeben an.
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Quelle: finanznachrichten.de

Beitrag #4 von aktiensammler am 20.12.2015 04:18   ( 1.519 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Die 51%ige Tochter SKW-Tashi Metals & Alloys Private Ltd. ist insolvent.

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Unterneukirchen (Deutschland), 18. Dezember 2015. SKW-Tashi Metals & Alloys Private Ltd., Phuentsholing (Bhutan), eine 51%-Beteiligung der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG, Unterneukirchen (Deutschland), ISIN DE000SKWM021, hat heute beim zuständigen bhutanischen Gericht die Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft angezeigt und die Durchführung eines Insolvenzverfahrens nach örtlichem Recht beantragt.
Bereits im Jahr 2014 waren auf Ebene der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG der Beteiligungsbuchwert der bhutanischen Gesellschaft sowie die Ausleihungen und Forderungen an diese Gesellschaft vollständig wertberichtigt worden. Zeitgleich war auf Ebene der SKW-Tashi Metals & Alloys Private Ltd. das Sachanlagevermögen vollständig wertberichtigt worden. Somit führt die Insolvenz der bhutanischen Gesellschaft zu keinem nennenswerten Wertberichtigungsbedarf.
Im Übrigen wird die bhutanische Beteiligung bereits seit dem Halbjahresabschluss 2015 im SKW Metallurgie Konzern lediglich als "eine zur Veräußerung gehaltene Gruppe von Vermögenswerten (IFRS 5)" bilanziert, deren Geschäftszahlen daher nicht mehr in Konzern-Umsatzerlöse und -EBITDA eingehen.
Das Konzern-EBITDA wird jedoch im vierten Quartal 2015 die avisierten positiven Einmaleffekte der vollständigen Entkonsolidierung der bhutanischen Gesellschaft enthalten; diese nicht-zahlungswirksamen Effekte werden im positiven mittleren einstelligen Millionen-Euro-Bereich erwartet.
Die Mithaftung der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG konnte auf eine Garantie für ein Darlehen der bhutanischen Gesellschaft in Höhe von USD 0,6 Mio. reduziert werden; es werden keinerlei wesentliche weitere zahlungswirksame Effekte erwartet.
Die bhutanische Gesellschaft hat bereits seit längerem Konzerngesellschaften des SKW Metallurgie Konzerns nicht mehr nennenswert beliefert, so dass es zu keinerlei Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit des Konzerns kommt.
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Quelle: dgap.de

Beitrag #5 von LordofShares am 29.01.2016 01:57   ( 3.674 Beiträge | Status: ok )
Verlustanzeige gemäß § 92 Abs. 1 AktG - AG-Eigenkapital negativ

28.01.2016 | 21:47

SKW Stahl-Metallurgie Holding AG: Verlust von mehr als der Hälfte des Grundkapitals im Sinne von § 92 Abs. 1 AktG erwartet - Außerordentliche Hauptversammlung

SKW Stahl-Metallurgie Holding AG  / Schlagwort(e): Vorläufiges
Ergebnis/Hauptversammlung

28.01.2016 21:47

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Unterneukirchen (Deutschland), 28. Januar 2016. Der Vorstand der SKW
Stahl-Metallurgie Holding AG, Unterneukirchen (Deutschland), ISIN
DE000SKWM021, teilt mit, dass nach dem derzeitigen Stand der
Jahresabschlussarbeiten für das Geschäftsjahr 2015 bei pflichtmäßigem
Ermessen angenommen werden muss, dass für den HGB-Einzelabschluss zum 31.
Dezember 2015 ein Verlust von mehr als der Hälfte des Grundkapitals im
Sinne von § 92 Abs. 1 AktG eingetreten ist. Das Eigenkapital im
Jahresabschluss (HGB-Einzelabschluss) der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG
zum 31. Dezember 2015 wird nach vorläufiger Einschätzung leicht unter EUR 0
(Vorjahr: EUR 7,2 Mio.) liegen.

Wesentlicher Grund für diesen Rückgang ist die Summe folgender drei
Sachverhalte:
* Bei der mit der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG über einen
Ergebnisabführungsvertrag verbundenen Tochtergesellschaft SKW
Stahl-Metallurgie GmbH, Unterneukirchen (Deutschland), existiert eine
Rückstellung für ein kartellrechtliches Bußgeld. Es handelt sich um ein
bereits im Jahre 2009 verhängtes Bußgeld betreffend einen Zeitraum von 2004
bis 2007, über dessen Höhe und Aufteilung nach wie vor gerichtliche
Auseinandersetzungen anhängig sind. Die Rückstellung für dieses Bußgeld
(einschließlich Zinsen) muss zum 31. Dezember 2015 auf Grund neuer
Entwicklungen risikogerecht erhöht werden.
* Weiterhin ist auf Grund des Einbruchs der Stahlkonjunktur, insbesondere
in den USA, trotz massiver Gegensteuerung außerplanmäßiger
Wertberichtigungsbedarf für bestimmte konzerninterne Darlehen und
Beteiligungsbuchwerte erkennbar.
* Eigenkapitalerhöhend wirkt eine außerplanmäßige Wertaufholung auf Grund
einer konzerninternen Transaktion im Zusammenhang mit der Umsetzung der
Wachstumsstrategie in Indien.
Die Arbeiten zum Konzernabschluss nach IFRS sind noch nicht abgeschlossen;
erste Erkenntnisse lassen ein weiterhin deutlich positives
Konzern-Eigenkapital zum 31. Dezember 2015 sowie ein trotz der genannten
Rückstellungserhöhung deutlich positives EBITDA für das Geschäftsjahr 2015
erwarten.
Die Gesellschaft hat Gespräche mit den am Konsortialkreditvertrag
beteiligten Banken über eine Anpassung der Kreditbedingungen aufgenommen.
Als Grundlage dient eine von dem SKW Metallurgie Konzern gemeinsam mit
einer renommierten Restrukturierungsberatung erarbeitete Weiterentwicklung
der Sanierungskonzeption (ReMaKe 2.0), die den zusätzlichen
Herausforderungen der derzeitigen dramatischen Verschlechterung der
Stahlkonjunktur begegnet. Auf Basis dieser Planung kann eine positive
Zukunft für die SKW Stahl-Metallurgie Holding AG und den SKW
Metallurgie-Konzern erwartet werden.
Parallel erörtern Aufsichtsrat und Vorstand intensiv ergänzende Maßnahmen
für die weitere Entwicklung der Gesellschaft.
Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben wird der Vorstand der SKW
Stahl-Metallurgie Holding AG unverzüglich eine Hauptversammlung einberufen
und ihr gemäß § 92 Abs. 1 AktG den Verlust anzeigen.


28.01.2016 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

---------------------------------------------------------------------------

Sprache: Deutsch
Unternehmen: SKW Stahl-Metallurgie Holding AG
Rathausplatz 11
84579 Unterneukirchen
Deutschland
Telefon: +49 (0)8634 62720-15
Fax:
E-Mail: info@skw-steel.com
Internet: www.skw-steel.com
ISIN: DE000SKWM021
WKN: SKWM02
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr
in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

---------------------------------------------------------------------------

Quelle: DGAP


Versuche stets zu tun, was recht ist, und kämpfe gegen die, die es nicht tun.

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Beitrag #6 von aktiensammler am 29.06.2016 21:31   ( 1.519 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Naht die Rettung? Die indische Somani Group will sich mehrheitlich an SKW beteiligen - allerdings nur mit vorherigem Kapitalschnitt!

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Das Unternehmen leidet massiv unter der Stahlkrise vor allem in den USA, wo die Spezialchemie-Firma mehr als die Hälfte des Umsatzes erwirtschaftet. In den vergangenen drei Jahren verbuchte das Unternehmen aus dem bayerischen Unterneukirchen Verluste.
...
Wie das bayerische Unternehmen in einer Pflichtmitteilung darlegt, ist der indische Mischkonzern Somani daran interessiert, sich mehrheitlich an SKW zu beteiligen. Voraussetzung sei, dass die wichtigsten Kreditgeber ebenfalls einen Beitrag zur Sanierung leisteten, indem sie auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten.

Somani selbst will über einen Kapitalschnitt auf mindestens 51 Prozent an SKW kommen.
...

Quelle: boerse.ard.de

Der Vorstand der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG, München (Deutschland), ISIN DE000SKWM021, teilt mit, dass die indische Somani Group eine unverbindliche Interessensbekundung abgegeben hat, sich im Rahmen einer finanziellen Restrukturierung an der Gesellschaft zu beteiligen. Nach Vorstellung der Somani Group soll eine Transaktion eine signifikante Herabsetzung des Grundkapitals und eine anschließende Barkapitalerhöhung mit Bezugsrecht der Aktionäre umfassen. Die Interessenbekundung sieht vor, dass die Durchführung der Barkapitalerhöhung von der Somani Group garantiert wird ("Backstop") unter der Bedingung, dass die Somani Group nach Durchführung der Transaktion mindestens 51% der Aktien an der Gesellschaft hält.
Aus Sicht der Somani Group wäre zudem für die Durchführung einer Transaktion erforderlich, dass sich die wesentlichen Fremdkapitalgeber der Gesellschaft an der finanziellen Restrukturierung durch eigene Beiträge beteiligen.
Aufsichtsrat und Vorstand der Gesellschaft wurden heute davon in Kenntnis gesetzt, dass der größte Aktionär der Gesellschaft (die Gruppe First Holding GmbH/MCGM GmbH) der Somani Group angeboten hat, Gespräche über eine Beteiligung an einer Transaktion aufzunehmen. Die Verhandlungen sind in einem frühen Stadium, und es ist nicht gesichert, ob eine Transaktion mit der Somani Group zur finanziellen Restrukturierung der Gesellschaft zustande kommt. Aufsichtsrat und Vorstand der Gesellschaft werden die Transaktion sowie Alternativen für eine finanzielle Restrukturierung sorgfältig prüfen.

Quelle: dgap.de

Beitrag #7 von aktiensammler am 13.11.2016 02:22   ( 1.519 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Die Hauptversammlung vom 10.5.2016 hat die Sitzverlegung von Unterneukirchen nach München beschlossen (jetzt AG München HRB 226715). Ausserdem hat man der HV den Verlust in Höhe von mehr als der Hälfte des Grundkapitals gemäß § 92 Abs. 1 AktG bekannt gemacht.

Und dann gab es noch Probleme mit dem ARV.

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München (Deutschland), 5. August 2016. Die rechtlichen Auseinandersetzungen im Aufsichtsrat der SKW Stahl-Metallurgie AG, München (Deutschland), ISIN DE000SKWM021, konnten zum Wohle der Gesellschaft einvernehmlich beigelegt werden. Die beteiligten Aufsichtsratsmitglieder sind übereingekommen, den Rechtsstreit durch Rücknahme des Antrags auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen den Vorsitzenden des Gremiums beizulegen. Aufsichtsrat und Vorstand begrüßen nachdrücklich diese Einigung im Sinne des SKW Metallurgie Konzerns.
Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Olaf Marx hat der Gesellschaft durch Erklärung vom heutigen Tag seinen Rücktritt als Aufsichtsratsvorsitzender zum 8. August 2016 erklärt. Er bleibt dem Aufsichtsrat der Gesellschaft als Mitglied erhalten.
Herr Dr. Marx tätigt diesen Schritt im Sinne guter Corporate Governance, um keine Interessenskonflikte im Rahmen zukünftiger Aktivitäten als Investor entstehen zu lassen. Hintergrund ist, dass die MCGM GmbH, deren Geschäftsführer Herr Dr. Marx ist, die Gesellschaft am 1. August 2016 informiert hat, dass sie als Teil einer Investorengruppe gegenüber den finanzierenden Banken ihr unverbindliches Interesse an einer Finanzierungsalternative mit dem Ziel der finanziellen Restrukturierung der Gesellschaft bekundet hat.
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Quelle: dgap.de

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München (Deutschland), 29. September 2016: Der Vorstand der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG, München (Deutschland), ISIN DE000SKWM021, teilt mit, dass die Verhandlungen mit den am Konsortialkreditvertrag beteiligten Banken über Anpassungen der Kreditbedingungen an die Folgen der Stahlkrise über die Laufzeit des derzeitigen Kündigungsverzichts der Banken (29. September 2016) hinaus andauern. Der Konsortialkreditvertrag ist das wesentliche Instrument der Fremdfinanzierung der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG und des SKW Metallurgie Konzerns; er hat ein Volumen von bis zu EUR 86 Mio. und eine derzeitige Laufzeit bis Anfang 2018.
Die Gesellschaft und ihre finanzierenden Banken streben eine über die bisherige Laufzeit des Konsortialkreditvertrages hinausgehende Finanzierungslösung für die SKW Stahl-Metallurgie Holding AG und den SKW Metallurgie Konzern an. Damit soll auch eine nachhaltig positive Fortführungsprognose im Sinne des Handelsrechts ("Going Concern") gewährleistet werden. Für die finale Umsetzung der angestrebten Finanzierungslösung sind noch weitere Arbeitsschritte notwendig; insbesondere müssen in das Sanierungsgutachten vom Jahresbeginn 2016 die aktuellen Entwicklungen der Stahlbranche eingearbeitet werden.
Um kurzfristig den hierfür notwendigen zeitlichen Spielraum zu schaffen, wurde eine Verlängerung des Kündigungsverzichts unter den in solchen Situationen üblichen Auflagen bis zum 15. Dezember 2016 vereinbart.
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Quelle: dgap.de

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