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Thema: CCP AG - Delisting (WKN A0H1P2)

Thread-Nummer:
Anzahl Antworten: 8
Anzahl Aufrufe: 354
Sortierung: normal
Beitrag #0 von LordofShares am 19.11.2014 01:35   ( 3.750 Beiträge | Status: ok )
CCP AG - Delisting (WKN A0H1P2)

18.11.2014 | 12:06

CCP AG: Vorstand und Aufsichtsrat der CCP AG beschließen Delisting der CCP AG Aktien im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse

CCP AG  / Schlagwort(e): Delisting

18.11.2014 12:06

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch DGAP - ein Service
der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
verantwortlich.

---------------------------------------------------------------------------

Kleinostheim - Der Aufsichtsrat und der Vorstand der CCP
AG haben beschlossen, das Vertragsverhältnis mit der Deutsche Börse AG zur
Einbeziehung der CCP AG Aktien in den Entry Standard bei der Frankfurter
Wertpapierbörse mit einer Frist von sechs Wochen zu kündigen.

Die Folge der Kündigung ist, daß der Handel der CCP AG Aktien im Entry
Standard nach Ablauf der Sechs-Wochen Frist eingestellt wird (sog.
Delisting).

Durch den Rückzug der CCP AG vom Freiverkehr ist eine deutliche Reduzierung
des Verwaltungs- und Kostenaufwands der Gesellschaft zu erwarten.

Die Anleger im Streubesitz haben während der Sechs-Wochen Frist die
Möglichkeit, ihre Aktien im Rahmen der bis Ablauf der Frist noch
fortbestehenden Freiverkehrsnotierung zu handeln.


18.11.2014 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

---------------------------------------------------------------------------

Quelle: DGAP


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Beitrag #1 von LordofShares am 19.11.2014 01:37   ( 3.750 Beiträge | Status: ok )
Chart

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Quelle: BigCharts.com


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Beitrag #2 von LordofShares am 19.11.2014 01:38   ( 3.750 Beiträge | Status: ok )
Delisting-Beschluss der Börse Frankfurt

Die Notierung der CCP-Aktien im Frankfurter Freiverkehr (Entry Standard) soll mit Ablauf des 30.12.2014 eingestellt werden.


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Beitrag #3 von Fundi am 20.11.2014 02:28   ( 53 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von LordofShares am 19.11.2014 01:35

Ich hatte das Unternehmen wegen der in den letzten Jahren recht ansehnlichen Dividende auf dem "Radar".
14.07.14 Dividende 0,18 EUR
15.08.13 Dividende 0,15 EUR
29.08.12 Dividende 0,25 EUR

Das Unternehmen hat seit 2007 in jedem Jahr (relativ konstante) Gewinne gemacht und seit 2008 eine Dividende gezahlt.
Mit einer Bilanzsumme von nur 2-3 Mio. € ist CCP natürlich äußerst klein.

Ich habe mich gefragt,warum so ein kleines Unternehmen an die Börse geht.
Klar für die Alteigentümer war es ein gutes Geschäft. Für die "Erstkäufer" Anfang 2007 war es wohl ein Verlustgeschäft,trotz der guten Unternehmensentwicklung und den Dividenden.
Ein typischer Fall von zu teuer gekauft.

Das Delisting ist natürlich ein weiterer ziemlicher Tiefschlag gegenüber den Kleinaktionären.
(Ob die Richter bei dem Urteil wussten was sie anrichten. Ich bezweifle es.)

(Bei 1,82€ befindet sich die Aktie auf Niveau Buchwert. Das KGV beträgt weniger als 9 und die Dividendenrendite wäre fast 2stellig. Ich bin mir nicht sicher,ob man sich vom Delisting abschrecken lassen sollte. Ein halten der Aktie,sofern man das Geld nicht benötigt, könnte durchaus lukrativ sein.)


Beitrag #4 von LordofShares am 24.11.2014 02:14   ( 3.750 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von Fundi am 20.11.2014 02:28

Nur wenn weiterhin Dividenden mindestens in Höhe der letzten paar Jahre gezahlt werden würden. Andernfalls Totalverlust. Das Problem bei CCP ist das Fehlen jeglicher Phantasie. Demgegenüber steht die Gefahr eines geschäftlichen Niedergangs, aus welchen Gründen auch immer...


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Beitrag #5 von Fundi am 24.11.2014 17:11   ( 53 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von LordofShares am 24.11.2014 02:14

Kurz vorweg:
Ich habe das Gefühl,daß man eigentlich fast einen eigenen Thread zum Thema Delisting aufmachen müsste. Durch die neue Rechtsprechung wählen leider viele Unternehmen diesen Weg,um die ihnen lästigen Kleinaktionäre loszuwerden.

Zu "Delistings" allgemein:
Die Beteiligung an einem Unternehmen birgt natürlich ein Risiko. Die Gefahr des geschäftlichen Niedergangs besteht aber auch bei börsennotierten Unternehmen. (Wie auch das Risiko des Wegfalls der Dividende.)

Die Besonderheit und das Problem bei nichtbörsennotierten Unternehmen ist eben die Liquidität des eingesetzten Kapitals. Wenn das Unternehmen erstmal von der Börse genommen ist,dann kann man die Aktien quasi nur noch per Depotübertrag veräußern, sofern man überhaupt einen Käufer findet. (Auf Handelsplattformen wie VEH (VALORA EFFEKTEN HANDEL AG) sollte man nicht setzen.)
So gesehen muss/sollte man wirklich gleich von Anfang an auf das eingesetzte Kapital "verzichten",auch ohne geschäftlichen Niedergang.(Wie ich schon schrieb.)

Vorallem brauchen die "Holdouts" aber starke Nerven und einen langen Atem. Wer nicht gewillt ist für Ewig sein Geld in einem nichtbörsennotierten Unternehmen zu investieren, der sollte es lieber lassen.

Ich kenne die Personen hinter CCP zu wenig, um deren Integrität und Haltung gegenüber Kleinanlegern beurteilen zu können. Das sollte auch ein wichtiges Kriterium sein. "Schmutzige" Machenschaften kann man leider nie ausschließen, allerdings auch nicht bei börsennotierten Unternehmen. Dort könnte man aber immerhin (mit Verlusten) aussteigen.

Zu CCP:
Man muss sich von der Vorstellung des Besitzes einer (handelbaren)Aktie trennen.
Man hält nach dem Delisting nur einen Anteil an einem kleinen Nischen-Unternehmen.
Geld fließt nur wenn die Großaktionäre eine Dividende festlegen, dies war zumindest in der Vergangenheit der Fall.(Die Ausschüttungsquote war zudem recht hoch.)
Die Gewinne in der Vergangenheit waren recht ordentlich, allerdings eben ohne ein Gewinnwachstum.
Der Freefloat betrug nur rd. 25,5%, der größte Teil der Aktien befand sich im Besitz des Managements (incl. Aufsichtsrat).

Andererseits,diese Risiken waren schon immer bei CCP da. Die wegfallende Börsennotierung ändert daran nichts. Wer diese Risiken nicht tragen möchte,der hätte auch früher nicht in CCP investieren sollen.

Mein Fazit:
An der wirtschaftlichen Situation hat sich wenig geändert.
Es reduziert sich also eigentlich alles auf die bald sehr extrem eingeschränkte Veräußerbarkeit und den zukünftigen Kurs des Unternehmens gegenüber den Kleinaktionären.


Beitrag #6 von aktiensammler am 09.01.2015 19:09   ( 1.572 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Vorerst geht es in Berlin weiter:

Chart
Provided by finanzen.net

CCP AG Inhaber-Aktien o.N.

Beitrag #7 von Fundi am 26.02.2015 15:39   ( 53 Beiträge | Status: ok )
Kaufangebot Taunus Capital Management AG 1,08 € pro Aktie

Das Angebot darf man wohl getrost als (versuchte) Abzocke bezeichnen.(Spontan fällt mir zudem der Begriff "Sittenwidrig" ein.)
Der "Wert" der Aktie liegt meiner Meinung nach oberhalb der letzten Kurse,die sich im Bereich von 1,9€ bis 2€ bewegten. (Siehe Beitrag #3 und #5.)

Der Vollständigkeit wegen verweise ich aber auf das Abzock-Angebot und warne gleichzeitig vor seiner Annahme.
Wer seine Aktien loswerden möchte,der sollte lieber Kontakt mit den Hauptaktionären aufnehmen. Diese sind vielleicht bereit einen fairen Wert zu zahlen.


Freiwilliges öffentliches Kaufangebot an die Aktionäre der CCP AG
Wertpapierkennnummer A0H1P2, ISIN DE000A0H1P22

Die Taunus Capital Management AG, Frankfurt am Main, bietet den Aktionären der CCP AG an, deren Aktien (WKN A0H1P2, ISIN: DE000A0H1P22) zu einem Preis von 1,08 EUR je Aktie zu erwerben. Das Angebot ist auf 150.000 Aktien begrenzt. Sollten mehr Aktien zum Kauf angeboten werden, erfolgt die Annahme in der Reihenfolge des Eingangs der Annahmeerklärungen. Das Angebot endet am 20.03.2015, 18:00 Uhr.

Das öffentliche Kaufangebot sowie die auf dieser Basis abgeschlossenen Kaufverträge unterliegen deutschem Recht. Dieses Angebot richtet sich nicht an Anteilsinhaber in einer Jurisdiktion, in der dieses Angebot gegen die dort geltenden Gesetze verstößt.

Aktionäre, die das Angebot annehmen wollen, werden gebeten, dies bis spätestens 20.03.2015, 18:00 Uhr gegenüber der Taunus Capital Management AG, Bockenheimer Landstraße 17-19, 60325 Frankfurt a.M., Telefon: (069) 710 455 486, Telefax: (069) 509 528 1020, www.taunus-capital.de, zu erklären und die Aktien auf das Depot der Taunus Capital Management AG, Depot-Nr. 852 292 002 bei der Bank Schilling, BLZ 790 320 38, zu übertragen. Hierbei fallen bei deutschen Depotbanken grundsätzlich keine Kosten an. Dabei fungiert die Bank Schilling nicht als Treuhänderin für das abzuwickelnde Wertpapiergeschäft, sondern als Depotbank der Taunus Capital Management AG. Der Kaufpreis wird unverzüglich nach Eingang der Aktien auf ein vom Aktionär zu benennendes inländisches Konto überwiesen.

Frankfurt, 25.02.2015

Der Vorstand

Quelle:Taunus Capital


Beitrag #8 von aktiensammler am 10.06.2015 23:13   ( 1.572 Beiträge | Status: ok )
Hauptversammlung

Nachtrag: Die Aktie wurde am 15.01.2015 delistet, letzter Kurs in Berlin: 1,90 Euro. Valora hat die Aktie in den Handel aufgenommen.

Die HV für 2014 ist am 26.06.2015, es wird eine Dividende von 0,20 Euro vorgeschlagen.

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