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Thema: windeln.de SE (DE000WNDL110)

Thread-Nummer:
Anzahl Antworten: 6
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Beitrag #0 von aktiensammler am 24.05.2015 13:32   ( 1.540 Beiträge | Status: ok )
windeln.de SE (DE000WNDL110)

Der Online-Babyartikelhändler windeln.de AG ist am 06.05.2015 an die Bärse Frankfurt gegangen. Die AG ist am 25.03.2015 durch die Umwandlung der windeln.de GmbH (München) enstanden.


Emissionspreis: 18,50 Euro
Erstnotierung: 06.05.2015

Der Chart in Frankfurt:

Chart
Provided by finanzen.net

windeln.de AG Inhaber-Aktien o.N.

Beitrag #1 von aktiensammler am 24.05.2015 13:34   ( 1.540 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Der Börsengang war eine Enttäuschung.

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Der Online-Babyartikelhändler Windeln.de nimmt mit seinem Börsengang wegen des Kurssturzes 27,5 Millionen Euro weniger ein als erhofft. Wie die Deutsche Bank mitteilte, wurde die Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) nicht ausgeübt.

Das Geld aus der Ausgabe dieser Aktien wäre dem Unternehmen zugeflossen, nun muss sich Windeln.de mit 100 Millionen Euro begnügen. Die Bank hatte seit der Erstnotiz massiv versucht, den Aktienkurs von Windeln.de zu stützen.
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Quelle: teleboerse.de

Beitrag #2 von aktiensammler am 08.02.2016 17:10   ( 1.540 Beiträge | Status: ok )
Zahlen für das Q 3 / 2015

Der Onlineanbieter von Produkten für Babys und Kleinkinder konnte sich auch in den Sommermonaten vor Aufträgen kaum retten. Leider sind mit den Umsätzen auch die Kosten explodiert.
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Dabei hat das Unternehmen auch im dritten Quartal seinen Umsatz weiter rasant gesteigert, um 76 Prozent auf 43,3 Millionen.

Das ist zwar weniger als im ersten Halbjahr, in dem Windeln.de mit einem Umsatzwachstum von 85 Prozent glänzte.
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Zweitens wurde Ende August die Direktlieferung zu Kunden in China eingeführt. Dadurch verkürzt sich die durchschnittliche Lieferzeit für die Kunden auf ungefähr zehn Tage. Für das Unternehmen bedeutet dies jedoch eine Verlängerung des Abrechnungszeitraums und zusätzliche Kosten.
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Gleichzeitig kämpft Windeln.de mit einer Verdoppelung der Vertriebs- und Verwaltungskosten sowie einer deutlichen Verschlechterung des Finanzergebnisses. Dadurch hat sich der Vorsteuerverlust im dritten Quartal von 2,9 Millionen Euro auf 7,74 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Als Belastung hat sich auch der Zukauf der Feedo Gruppe für rund acht Millionen Euro erwiesen.
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Windeln.de gibt sich dennoch zuversichtlich. So sei die Zahl der Kunden im dritten Quartal weiter gestiegen. Auch die Zahl der Kunden, die zum 30. September 2015 in den vergangenen zwölf Monaten mindestens eine Bestellung getätigt haben, sei auf rund 743.000 gestiegen, nach 613.000 zum 30. Juni 2015. Auch deute der Trend bei Onlinebestellungen auf anhaltend zweistellige Wachstumsraten hin.

Quelle: boerse.ard.de

Beitrag #3 von aktiensammler am 19.05.2016 13:16   ( 1.540 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

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Windeln.de erwartet für dieses Jahr nur noch ein Umsatzwachstum von rund 30 Prozent. Das klingt immer noch beachtlich, doch zuvor hatte das Unternehmen rund 50 Prozent Plus in Aussicht gestellt. Und im vorigen Jahr hatte der Online-Händler für Babyprodukte noch Wachstumsraten von 80 bis 90 Prozent erreicht.

Auch auf der Ergebnisseite dampft Windeln.de seine Prognose ein. Die bereinigte Ebit-Marge wird nun zwischen minus zehn und minus zwölf Prozent erwartet, nachdem bisher eine Spanne von minus sechs bis minus acht Prozent erwartet wurde.
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Die Käufe chinesischer Kunden sind im April und im bisherigen Verlauf des Mai hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Hintergrund seien die am 8. April dieses Jahres geänderten Importregeln und Zölle für Warenlieferungen nach China. Zwar seien die Lieferungen von Windeln.de nach China davon kaum betroffen - bis auf eine moderate Zollerhöhung.

Die neuen Regelungen zielten vor allem darauf ab, unkontrollierte Warenlieferungen von nicht legitimierten Händlern nach China zu reduzieren und erstmals zu besteuern.
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Quelle: boerse.ard.de

Die Aktie stürzte um gut 2 Euro auf 5,76 Euro in die Tiefe.

Beitrag #4 von aktiensammler am 30.08.2016 01:13   ( 1.540 Beiträge | Status: ok )
Zahlen für das Q 1 / 2016

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München, 24. August 2016. Die windeln.de AG, der führende Online-Händler für Baby- und Kleinkinderprodukte in Europa, ist im ersten Halbjahr mit einem Umsatz von 101,6 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr um 35 % gewachsen. Der Umsatz der fortgeführten Aktivitäten (ohne das Segment Shopping Clubs) kletterte ebenfalls um 35 % auf 91,9 Mio. Euro.

Vor allem im europäischen Ausland erreichte windeln.de im ersten Halbjahr kräftige Zuwächse. Das Segment International Shops, das feedo, bebitus, pannolini und windeln.ch umfasst, stand im ersten Halbjahr mit 26,0 Mio. Euro bereits für rund ein Viertel aller Umsätze.
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Der Deutsche Shop, über den auch das China-Geschäft abgewickelt wird, verzeichnete im ersten Halbjahr einen Umsatz von 66,0 Mio. Euro, was einem Wachstum von 2 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Während das Geschäft in Deutschland leicht zulegte, führte die Verunsicherung der chinesischen Kunden über geänderte Importregeln im zweiten Quartal zu rückläufigen Umsätzen. Im Halbjahresvergleich bewegte sich der Umsatz in China nahezu auf Vorjahresniveau.
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Bereinigtes EBIT aufgrund kommunizierten Sondereffekten unter Vorjahr

Das Bruttoergebnis vom Umsatz stieg von 19,6 Mio. Euro im Vorjahr auf 29,6 Mio. Euro. Dies entspricht einer Bruttomarge von 29,2 % (Vorjahr: 26,2 %).

Das bereinigte EBIT betrug im ersten Halbjahr aufgrund der internationalen Expansion, des niedrigeren China-Geschäfts sowie der Beeinträchtigung durch die ERP Umstellung -15,6 Mio. Euro (Vorjahr: -4,0 Mio. Euro); ohne die Shopping Clubs ergab sich ein bereinigtes EBIT von -12,7 Mio. Euro. Die bereinigte EBIT-Marge lag im ersten Halbjahr bei -15,3 % (Vorjahr - 5,3 %) bzw. -13,8 % für die fortgeführten Aktivitäten.

Die liquiden Mittel beliefen auf rund 81 Mio. Euro inklusive 67 Mio. Euro Barmittel zum Halbjahresstichtag sowie maximal EUR 14 Mio. Borrowing-Base-Finanzierung. Damit verfügt windeln.de über ausreichend Liquidität für die Umsetzung der Unternehmensstrategie bis zur Erreichung des Profitabilitätsschwelle .

nakiki wird Online Plattform für Kinderprodukte bis zu 6 Jahren

Für das laufende Jahr rechnet windeln.de, wie Ende Juli veröffentlicht, mit einem Wachstum der fortgeführten Aktivitäten von rd. 25 % gegenüber dem Vorjahr auf ca. 200 Mio. Euro. Die Bruttomarge der fortgeführten Aktivitäten sollte bei mindestens 28% und die bereinigte EBIT-Marge aufgrund geplanter Ergebnisverbesserungen im zweiten Halbjahr im Geschäftsjahr 2016 bei -10 % bis -12 % auslaufen.
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Quelle: dgap.de

Beitrag #5 von aktiensammler am 28.09.2016 12:23   ( 1.540 Beiträge | Status: ok )
Zahlen für das Q 2 / 2016

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Das Chinageschäft schwächelt

Auch bei den jetzt vorgelegten Zahlen für das erste Halbjahr verweist das Unternehmen darauf, dass die Verunsicherung der chinesischen Kundschaft auf die im April geänderten Zoll- und Einfuhrbeschränkungen anhalte. Dies trotz der teilweisen Aussetzung der Importbestimmungen, mit denen vor allem unseriöse Händler getroffen werden sollten und eben nicht Windeln.de. Der Deutsche Shop, über den das China-Geschäft läuft, setzte im ersten Halbjahr 66 Millionen Euro um, ein vergleichsweise bescheidenes Wachstum im Jahresvergleich von zwei Prozent.

Windeln.de musste die Wachstumsprognose im Mai von rund 50 auf 30 Prozent und die Entwicklung der operativen Gewinnmarge (Ebit-Marge) von minus acht bis minus sechs auf minus zehn bis minus zwölf Prozent zurücknehmen.
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Operativ stieg der Umsatz im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahr um 35 Prozent auf 101,6 Millionen Euro. Besser lief es dabei vor allem im europäischen Ausland, und hier vor allem in Osteuropa. Mit 26 Millionen Euro entfiel rund ein Viertel der Umsätze auf dieses geografische Segment.
Weiter im Minus, Unternehmen im Umbau

Insgesamt aber war das erste Halbjahr weiter tiefrot, trotz der Umsatzzuwächse. Das bereinigte Ebit lag bei minus 15,6 Millionen Euro nach minus 4,0 Millionen Euro im Vorjahr. Die Ebit-Marge lag bei minus 15,3 Prozent nach minus 5,3 Prozent im Vorjahr. Das Bruttoergebnis vom Umsatz stieg allerdings deutlich von 19,6 auf 29,6 Millionen Euro entsprechend einer Bruttomarge von 29,2 Prozent.
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Operativ wird die Marke "nakiki" zukünftig ein reiner Onlineanbieter, der sich neu aufstellt und auf Kleinkinder bis sechs Jahre konzentriert. Das bisherige Shopping Club Geschäft von nakiki wird aufgegeben.
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Die Aktien haben den Anlegern seit dem Börsengang im Mai vergangenen Jahres wenig Freude gemacht. Wer hier zu 18,50 Euro mit dabei war, sitzt inzwischen auf einem Verlust von fast 80 Prozent

Quelle: boerse.ard.de

Beitrag #6 von aktiensammler am 17.01.2017 11:50   ( 1.540 Beiträge | Status: ok )
Fomwechselnde Umwandlung

Aus der AG wurde per HV-Beschluss vom 17.06.2016 die Windeln.de SE welche am 31.08.2016 in das Handelsregister eingetragen wurde! Quelle: unternehmensregister.de

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