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Thema: Uniper SE (DE000UNSE018)

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Beitrag #0 von aktiensammler am 18.08.2016 11:41   ( 1.519 Beiträge | Status: ok )
Uniper SE (DE000UNSE018)

Die E.ON SE wird im Herbst ihre konventionelle Stromerzeugung, den Energiehandel sowie die Exploration in die neue Uniper SE abspalten (Spin-off). Die E.ON-Aktionäre erhalten für je 10 E.ON-Aktien eine Uniper Aktie (Verhältnis 10:1).

Die Uniper SE ist durch die Umwandlung der Uniper AG am 14.04.2016 entstanden, welche wiederum am 23.11.2015 aus der Umwandlung der "E.ON Kraftwerke GmbH", Düsseldorf (AG Düsseldorf, HRB 75082) entstand.

Die Uniper SE stellt sich vor:

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Erste Pro-forma-Zahlen für Uniper geben die Entwicklung der Uniper-Aktivitäten innerhalb des E.ON-Konzerns in den vergangenen Jahren wieder. Demnach erwirtschafteten die drei Uniper-Segmente ,Europäische Erzeugung', ,Globaler Handel' und ,Internationale Stromerzeugung' im letzten Jahr ein Bereinigtes EBITDA von 1,7 Milliarden Euro (2014: 2,0 Milliarden Euro) und ein Bereinigtes EBIT von 0,8 Milliarden Euro (2014: 0,8 Milliarden Euro). Alle drei Uniper-Segmente lieferten positive Ergebnisbeiträge. Der Operative Cashflow vor Zinsen und Steuern betrug im letzten Jahr 2,0 Milliarden Euro (2014: 1,7 Milliarden Euro).
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Angesichts der aktuellen Verwerfungen auf den weltweiten Energiemärkten und des Verfalls der Strom- und Gaspreise stellten Schäfer und Finanzvorstand Christopher Delbrück die Notwendigkeit dar, weitere durchgreifende Maßnahmen zu erarbeiten. Ziel sei es, das Unternehmen organisatorisch weiter zu verschlanken und dabei entsprechend die Kosten anzupassen. Angesichts der ökonomischen Nettoverschuldung auf Pro-forma-Basis in Höhe von 4,7 Milliarden Euro sei zudem eine deutliche Reduktion des Verschuldungsgrades geboten. Ziel sei es, insbesondere mit Blick auf einen verbesserten Marktzugang ein komfortables Investment-Grade-Rating für Uniper zu erreichen. Dafür sei es unter anderem notwendig, das Investitionsvolumen des Unternehmens deutlich zu verringern und sich von Aktivitäten in der Größenordnung von mindestens 2 Milliarden Euro zu trennen. Schäfer: "Uniper soll so schlank aufgestellt sein, dass unser Unternehmen auch in einem weiter schwierigen Umfeld handlungsfähig bleibt und seine führende Rolle in der Industrie beibehalten kann. Alle Maßnahmen sollen schnell greifen und bis 2018 ergebniswirksam abgeschlossen sein."

Für das Jahr 2016 sollen 200 Millionen Euro als Dividende ausgeschüttet werden. Ab 2017 sollen Dividendenzahlungen an die Aktionäre dann aus dem freien Cash des operativen Geschäfts gezahlt werden. Sie sind damit an den Erfolg der Geschäftsaktivitäten geknüpft.
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Quelle: dgap.de

Die externe Finanzierung ist auch abgeschlossen, 15 Banken sind daran beteiligt.

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Aufgrund eines geringeren mittelfristigen Finanzierungsbedarfs hat Uniper das Volumen der Finanzierung nun um 500 Millionen Euro auf 4,5 Milliarden Euro reduzieren können. Dies ist vor allem auf abspaltungsbedingte Verbindlichkeiten zurückzuführen, die erst zu einem späteren Zeitpunkt fällig werden. Zudem hatte Uniper Maßnahmen zur Optimierung des Cashflows angekündigt, die sich während der Laufzeit der Finanzierung positiv auf die Finanzkraft des Unternehmens auswirken sollen.

Die Bankenfinanzierung verteilt sich zu gleichen Teilen auf die teilnehmenden Banken und ist weiterhin in zwei Tranchen gegliedert. Ein Darlehen über nunmehr nur noch zwei Milliarden Euro (ursprünglich 2,5 Milliarden Euro) mit einer Laufzeit von drei Jahren ab Anfang Juni 2016 und eine revolvierende Kreditlinie über weitere 2,5 Milliarden Euro mit gleicher Laufzeit, die mit Zustimmung der Banken zweimal um je ein Jahr verlängert werden kann.

Das vollständige Bankenkonsortium setzt sich zusammen aus: Barclays Bank Plc, BayernLB, BNP Paribas, CITI, Commerzbank Aktiengesellschaft, Deutsche Bank, Goldman Sachs, ING, J.P. Morgan, Helaba, Lloyds Bank plc, Morgan Stanley, SEB, Société Générale, UniCredit.
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Quelle: dgap.de

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Es gibt keine Anfechtungsklagen gegen die Aufspaltung des Konzerns, wie Eon mitteilte. "Wir gehen jetzt davon aus, dass wir die Börsennotierung der Uniper SE im September realisieren können", zitierte Eon seinen Vorstandschef Johannes Teyssen.

Bei der Hauptversammlung im Juni hatten einige Aktionäre Widerspruch gegen die Teilung des Konzerns eingelegt und sich damit die Möglichkeit offengehalten, zu klagen. Die Anteilseigner hatten der Aufspaltung mit einer Mehrheit von 99,7 Prozent zugestimmt.

Eon konzentriert sich auf erneuerbare Energien

Die Eon-Aktionäre sollen für jeweils zehn Eon-Papiere zusätzlich eine Uniper-Aktie erhalten. Damit trennt Eon sich zunächst von rund 53 Prozent an Uniper. Auch die restlichen 47 Prozent will der Konzern mittelfristig verkaufen.

Eon hatte bereits Ende 2014 angekündigt, sich angesichts der Umwälzungen auf den Strommärkten in zwei Teile zu spalten.
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Quelle: teleboerse.de

Beitrag #1 von aktiensammler am 13.09.2016 02:08   ( 1.519 Beiträge | Status: ok )
Spin-off

Die Abspaltung ist geglückt.

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Der Name Uniper ist aus den Wörtern "unique" (einzigartig) und "Performance" zusammengesetzt. Uniper soll also für "einzigartige Performance" stehen.
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Dabei wurden insgesamt 53,35 Prozent der Uniper-Aktien an die Eon-Aktionäre ausgegeben. Eon behält vorerst 46,65 Prozent der Uniper-Aktien und dürfte diese Aktien aus steuerlichen Gründen voraussichtlich nicht vor 2018 verkaufen.

Zudem haben sowohl Eon als auch die Tochter Uniper eine Kapitalerhöhung innerhalb von 90 Tagen nach der heutigen Uniper-Erstnotiz ausgeschlossen.
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Quelle: boerse.ard.de

Erster Preis: 10,02 Euro
Erstnotierung: 12.09.2016

Der Chart in Frankfurt:

Chart
Provided by finanzen.net

Uniper SE Namens-Aktien o.N.

Beitrag #2 von aktiensammler am 22.11.2016 13:02   ( 1.519 Beiträge | Status: ok )
Zahlen für das Q 3 / 2016

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Unterm Strich betrug der Neunmonats-Verlust stolze 4,2 Milliarden Euro. Als Grund nannte Uniper bereits zum Halbjahr vorgenommene Abschreibungen auf die Großkraftwerke. Im dritten Quartal lag das Minus bei 350 Millionen Euro - wegen Bewertungsverlusten bei den Absicherungsgeschäften.
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Operativ hingegen ging es aufwärts. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erhöhte sich in den ersten neun Monaten um rund 54 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro.
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Für das Gesamtjahr gab Uniper erstmals eine Prognose. Demnach soll das bereinigte Ebitda bei 1,9 bis 2,2 Milliarden Euro liegen. Das Unternehmen peilt eine Dividende von 55 Cent je Aktie an.
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Durch Einsparungen soll das Ergebnis verbessert werden. Bis 2018 will der Konzern seine Kosten von 2,3 Milliarden Euro im vergangenen Jahr auf 1,9 Milliarden Euro drücken. Rund die Hälfte der Kürzungen soll bereits bis zum Ende des Jahres greifen. Zu den Einsparungen trägt unter anderem die Stilllegung nicht mehr rentabler Kraftwerke bei. Weitere Einschnitte plant Uniper vor allem in der Verwaltung.
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Quelle: boerse.ard.de

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