Herzlich Willkommen in

LordofShares Börsenforum

- Qualität schlägt Quantität -

Hier finden Sie Diskussionen über in- und ausländische, seriöse und unseriöse Unternehmen, sowie Warnungen vor Betrügern, Abzockern und sonstigen Bauernfängern, die an der Börse ihr Unwesen treiben.
Melden Sie sich kostenlos an und diskutieren Sie mit !
[Impressum, Datenschutz und FAQ]
[Startseite]  [Suche]  [Links]   [Registrieren]  [Einloggen]
Foren Suche
Suchoptionen
  • Foren-Beitrag von LordofShares im Thema
  • Thema von LordofShares im Forum Insolvenz-AGs

    Ein Deja-vu. Nach dem Bilanzskandal bei der Hess AG Anfang 2013 kommt nun offenbar die MIFA "unter die Räder":

    15.05.2014 | 08:13

    MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG: Jahresfehlbetrag 2013 nach vorläufigen Zahlen bestätigt, Bilanzverlust von ca. 28 Mio. Euro aufgrund fehlerhafter Bilanzierung auch in Vorjahren

    MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG  / Schlagwort(e): Sonstiges

    15.05.2014 08:13

    Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
    die DGAP - ein Unternehmen der EQS Group AG.
    Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

    ---------------------------------------------------------------------------

    MIFA: Jahresfehlbetrag 2013 nach vorläufigen Zahlen bestätigt,
    Bilanzverlust von ca. 28 Mio. Euro aufgrund fehlerhafter Bilanzierung auch
    in Vorjahren

    - Voraussichtlicher Jahresverlust von ca. 15 Mio. Euro im Geschäftsjahr
    2013 (HGB)

    - Fehlerhafte Erfassung von Beständen in den vergangenen Geschäftsjahren

    - Sanierbarkeit des Geschäfts nach Einschätzung des Vorstands und HERO
    gegeben

    Sangerhausen, 15. Mai 2014 - Gemäß vorläufiger, noch ungeprüfter HGB-Zahlen
    hat die MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG ("MIFA", WKN Aktie: A0B95Y,
    ISIN Aktie: DE000A0B95Y8) im Geschäftsjahr 2013 wie in der
    Ad-hoc-Mitteilung vom 20. März 2014 berichtet einen Jahresfehlbetrag in
    Höhe von ca. 15 Mio. Euro erwirtschaftet. Die Umsatzerlöse auf Ebene des
    Einzelabschlusses lagen im Geschäftsjahr 2013 bei rund 108 Mio. Euro. Vor
    dem Hintergrund aktueller Erkenntnisse rechnet der Vorstand der MIFA für
    das erste Quartal 2014 nicht mehr mit einem ausgeglichenen Ergebnis.

    Im Zuge der Untersuchungen durch den Vorstand und Aufsichtsrat der MIFA
    wurde festgestellt, dass auch die Abschlüsse der Vorjahre wesentliche
    falsche Angaben enthalten.
    Betroffen hiervon sind die Bilanzposten Roh-,
    Hilfs- und Betriebsstoffe sowie fertige Erzeugnisse. Aktuelle Erkenntnisse
    ergeben eine kumulierte Bestandsdifferenz in Höhe von ca. 19 Mio. Euro, die
    sich aus dem Jahresabschluss 2012 und aus Vorjahren ergibt. Gemeinsam mit
    dem Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2013 wird dies voraussichtlich zu
    einem Bilanzverlust in Höhe von ca. 28 Mio. Euro zum 31. Dezember 2013
    führen.

    Der indische Fahrradhersteller Hero Cycles Ltd. ("HERO") sieht auch nach
    dem Bekanntwerden des kumulierten Bilanzverlusts aus den vergangenen
    Geschäftsjahren weiterhin großes Potenzial in einer strategischen
    Partnerschaft mit der MIFA. HERO plant, im Rahmen von Barkapitalerhöhungen
    aus genehmigtem Kapital 15 Mio. Euro Eigenkapital in die Gesellschaft zu
    investieren. Als Voraussetzung für ihr Investment erwartet HERO jedoch
    insbesondere erhebliche Finanzierungsbeiträge der relevanten
    Finanzierungspartner der MIFA.

    Diesbezüglich bereitet sich der Vorstand der MIFA auf intensive
    Abstimmungen mit den relevanten Finanzierungspartnern vor. Auch mit den
    Anleihegläubigern soll das Gesamtrestrukturierungskonzept abgestimmt
    werden. Eine Einladung zu einer Gläubigerversammlung wird voraussichtlich
    in den kommenden Wochen erfolgen.

    Die Beratungsgesellschaft Ernst & Young GmbH
    Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erstellt derzeit ein Sanierungsgutachten,
    auf dessen Basis weitere Maßnahmen zur künftigen Ausrichtung des operativen
    Geschäfts getroffen werden sollen. Das Gutachten wird voraussichtlich im
    Juni vorliegen.


    Kontakt:

    Mark Appoh
    cometis AG
    Unter den Eichen 7
    65195 Wiesbaden
    Telefon: +49 (611) 205855-21
    Fax: +49 (611) 205855-66
    E-Mail: appoh@cometis.de


    15.05.2014 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
    Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
    DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

    ---------------------------------------------------------------------------

    Sprache: Deutsch
    Unternehmen: MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG
    Kyselhäuser Straße 23
    06526 Sangerhausen
    Deutschland
    Telefon: 03464-5370
    Fax: 03464-537251
    E-Mail: b.mirau@mifa.de
    Internet: www.mifa.de
    ISIN: DE000A0B95Y8
    WKN: A0B95Y
    Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr
    in Berlin, Hamburg, München (m:access), Stuttgart

    Ende der Mitteilung DGAP News-Service

    ---------------------------------------------------------------------------

    Quelle: DGAP

  • Foren-Beitrag von LordofShares im Thema

    14.05.2014 | 19:08

    Maier + Partner AG: Maier+Partner AG unterzeichnet Letter of Intent mit der Unternehmensgruppe J.v.G. Thoma GmbH über die Einbringung von Sacheinlagen

    Maier + Partner AG  / Veröffentlichung einer Mitteilung nach § 37x WpHG

    14.05.2014 19:08

    Zwischenmitteilung nach § 37x WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein
    Unternehmen der EQS Group AG.
    Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

    ---------------------------------------------------------------------------


    Maier+Partner AG unterzeichnet Letter of Intent mit der Unternehmensgruppe
    J.v.G. Thoma GmbH über die Einbringung von Sacheinlagen

    - Letter of Intent - Sanierung und Umgestaltung der Maier+Partner AG im
    Jahr 2014

    - Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung

    - Verkauf von Tochtergesellschaften

    - Ausblick


    Letter of Intent

    Maier+Partner AG und die Unternehmensgruppe J.v.G. Thoma GmbH aus Freystadt
    haben heute in einem Letter of Intent (LoI) das Verfahren für die
    Einbringung eines Produktportfolios der J.v.G. Thoma-Gruppe in die
    Maier+Partner AG festgelegt. Dies setzt sich zusammen aus mehreren Modulen,
    die die Anwendungen der Photovoltaik wesentlich erleichtern und nachhaltig
    verbreitern. Sie dienen auch der Speicherung von Photovoltaik erzeugter
    elektrischer Energie. Die Einbringung der Produkte soll in der Form einer
    Kapitalerhöhung aus Sacheinlage erfolgen gegen Gewährung von Aktien aus
    einer noch zu beschließende Kapitalerhöhung. Diese und weitere Struktur-
    und Sanierungsbeschlüsse sollen in einer außerordentlichen
    Hauptversammlung, welche noch in diesem Jahr stattfinden soll, beschlossen
    werden.

    Dieses Vorgehen wurde vom Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen. Es steht
    auch im Zusammenhang mit der Umsetzung der auf der Hauptversammlung vom
    21.02.2014 beschlossenen und im Handelsregister am 14.03.2014 eingetragenen
    Kapitalerhöhung, die unten weiter ausgeführt wird.

    Vorbehaltlich einer noch zu erfolgender Bewertung durch einen
    Sacheinlagenprüfer und der Ergebnisse einer Due Diligence wurden im LoI
    Zielgrößen in Höhe von 2,5 Mio. EUR, als Wert der Sacheinlage und somit
    Kaufpreis angestrebt. Dieses Portfolio setzt sich aus innovativen und zum
    Teil schon marktfähigen und vertriebenen Produkten zusammen.
    Diese Transaktion ist ein weiterer wesentlicher Schritt im Rahmen der
    beschlossenen Sanierung, die nach einem ersten vergeblichen Anlauf in neuer
    Zusammensetzung der Organe ein reguläres Geschäft operativ aufnehmen wird.
    Der durch die vorgesehene Sachkapitalerhöhung in die Gesellschaft
    eintretende Großaktionäre wird die so erneuerte Maier+Partner AG auch zur
    Internationalisierung seiner Produkte nutzen und damit weiterer
    Investoren für den weiteren Auf- und Ausbau der Maier+Partner AG gewinnen.


    Kapitalerhöhung

    Der Vorstand der Maier+Partner AG hat beschlossen aufgrund der Ermächtigung
    der Hauptversammlung am 21.02.2014 die Durchführung einer Kapitalerhöhung
    gegen Bareinlage das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 413.000,00 EUR
    auf bis zu 1.239.000,00 EUR unter Ausnutzung des Bezugsrechts zu erhöhen.

    Der Vorstand wurde von der Hauptversammlung am 21.02.2014 ermächtigt die
    Bedingungen des Bezugs der neuen Aktien festzulegen. Diese erfolgt in den
    nächsten Tagen. Das Bezugsangebot wird in der kommenden Woche im
    Bundesanzeiger bekannt gemacht.

    Die Maier+Partner AG beabsichtigt, die aus der Kapitalerhöhung zufließenden
    Mittel primär zum Ausbau des einzubringenden Geschäfts zu verwenden, auch
    zur Verfolgung ihrer Ansprüche gegen die frühere Verwaltung und zur
    Wiederbeschaffung des veruntreuten Kapitals.


    Verkauf von Tochtergesellschaften

    Die Verhandlungen zum Verkauf der schon seit längerer Zeit nicht operativ
    tätigen Tochtergesellschaft Venture Holding AG stehen kurz vor dem
    Abschluss. Der Verkauf dient kostenverursachende Strukturen zu beseitigen
    und steht damit im Zusammenhang mit den zuvor genannten Maßnahmen.

    Beim verbundenen Unternehmen LBW Venture Capital AG dauern die Bemühungen
    um die Widergewinnung des dort abverfügten Kapitals weiterhin an.


    Umsatz- und Ergebnisentwicklung

    Die Sanierung ist, wie dargestellt, noch nicht abgeschlossen.
    Auftragseingänge sind erst zu erwarten, wenn die oben beschriebene
    Sacheinlage tatsächlich in die Gesellschaft eingebracht wird. Hiermit wird,
    noch in diesem Jahr gerechnet.


    Vermögens- und Finanzlage

    Die Gesellschaft finanziert derzeit durch Investorenkapital und den Verkauf
    wertmäßig abgeschriebener Beteiligungen. Unabhängig hiervon ist die
    vorgesehene KE für den Erhalt und die Entwicklung der Gesellschaft
    unabdingbar.


    Ausblick

    Im strategischen Fokus stehen die beiden Kapitalerhöhungen, die von der
    Hauptversammlung am 21.02.2014 beschlossene und die durch Sacheinlage, wie
    im LoI beschrieben, vorgesehene. Ferner die weitere Sanierung, die
    Verfolgung von Ersatzansprüche gegen frühere Organe und insbesondere die
    Vertragsgestaltung über die einzubringende Sacheinlage. Die Gesamtheit der
    ergriffenen Maßnahmen und Initiativen stellen einen Erfolg dar, der bei der
    Ausgangslage der Jahre 2012 und 2013 so nicht absehbar war. Die
    Gesellschaft hat mit der Gewinnung von Investoren, Einbringung von
    innovativen Produkten eine realistische Perspektive für überaus innovative
    und damit wirtschaftlich attraktive Geschäfte.

    Reutlingen, den 14.05.2014
    Maier+Partner AG
    Vorstand



    14.05.2014 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
    Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
    DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

    ---------------------------------------------------------------------------

    Sprache: Deutsch
    Unternehmen: Maier + Partner AG
    Söderblomstr. 19/1
    72762 Reutlingen
    Deutschland
    Internet: www.maier-und-partner.de

    Ende der Mitteilung DGAP News-Service

    ---------------------------------------------------------------------------

    Quelle: DGAP

    Hier ist sie nun also, die Absichtserklärung. Bemerkenswert, dass sie gerade jetzt, kurz vor der Durchführung der Barkapitalerhöhung kommt, obwohl die Altlasten der Maier + Partner AG noch längst nicht endgültig bereinigt sind (siehe hierzu die Aussagen in der Adhoc vom 18.02.2014, Beitrag #13). Mit der heutigen Adhoc-Mitteilung sollen ganz offensichtlich die Anleger zum Aktienkauf animiert werden, um so den Erfolg der anstehenden Barkapitalerhöhung sicherzustellen...

    Mit Aktiva in Höhe von nur ca. 1,3 Mio. Euro (zum 31.12.2012) handelt es sich bei der J. v. G. Thoma GmbH offensichtlich um eine ziemlich kleine Gesellschaft. Dagegen stehen sogar noch Verbindlichkeiten (inklusive Rückstellungen) in Höhe von ca. 1,1 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss 2012 betrug nichtmal 14.000 Euro...

  • Schuler AG - Delisting (WKN A0V9A2)Datum08.05.2014 01:23
    Foren-Beitrag von LordofShares im Thema

    30.04.2014

    Widerruf der Zulassung

    Die Geschäftsführung hat beschlossen, die Zulassung zum regulierten Markt der

    auf den Inhaber lautenden Stammaktien
    - WKN A0V9A2 / DE000A0V9A22 -

    der

    Schuler Aktiengesellschaft, Göppingen,

    gemäß § 39 Abs. 2 Börsengesetz in Verbindung mit § 22 Abs. 1 Nr. 2 der Börsenordnung der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse zu widerrufen.

    Der Widerruf tritt mit Ablauf von Donnerstag, dem 30. Oktober 2014, in Kraft.

    Stuttgart, den 30. April 2014

    BADEN-WÜRTTEMBERGISCHE
    WERTPAPIERBÖRSE
    Geschäftsführung

    Quelle: Börse Stuttgart

  • Schuler AG - Delisting (WKN A0V9A2)Datum08.05.2014 01:19
    Foren-Beitrag von LordofShares im Thema

    30.04.2014

    Beschluss

    Schuler Aktiengesellschaft, Göppingen
    Widerruf der Zulassung zum regulierten Markt (General Standard)

    Auf Antrag der Gesellschaft wird die Zulassung der auf den Inhaber lautenden Stammaktien,
    der Schuler Aktiengesellschaft, Göppingen, ISIN DE000A0V9A22, gemäß § 39 Abs. 2 BörsG
    i.V.m. § 46 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 und § 46 Abs. 2 Satz 3 BörsO widerrufen. Der Widerruf wird
    mit Ablauf des 30. Oktober 2014 wirksam.

    Frankfurt am Main, 30. April 2014

    Frankfurter Wertpapierbörse
    Geschäftsführung

    Quelle: Börse Frankfurt

  • PrimaCom ist pleite (WKN 625910)Datum07.05.2014 01:52
    Foren-Beitrag von LordofShares im Thema

    06.05.2014

    Beschluss

    PrimaCom AG, Mainz
    Widerruf der Zulassung zum regulierten Markt (General Standard)

    Auf Antrag der Gesellschaft wird die Zulassung der auf den Inhaber lautenden Stammaktien,
    ISIN DE0006259104, gemäß § 39 Abs. 2 BörsG i.V.m. § 46 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 und § 46 Abs.
    2 Satz 3, BörsO widerrufen. Der Widerruf wird mit Ablauf des 06.11.2014 wirksam.

    Frankfurt am Main, 06.05.2014

    Frankfurter Wertpapierbörse
    Geschäftsführung

    Quelle: Börse Frankfurt

  • Foren-Beitrag von LordofShares im Thema

    06.05.2014 | 11:25

    EPG AG: Verlegung der außerordentlichen Hauptversammlung auf den 13. Juni 2014 - Noch umfassendere Bilanzstärkung geplant

    EPG - Engineered nanoProducts Germany AG  / Schlagwort(e):
    Hauptversammlung/Kapitalrestrukturierung

    06.05.2014 11:25

    Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein
    Unternehmen der EQS Group AG.
    Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
    verantwortlich.

    ---------------------------------------------------------------------------

    EPG AG: Verlegung der außerordentlichen Hauptversammlung auf den 13. Juni
    2014 - Noch umfassendere Bilanzstärkung geplant

    EPG (Engineered nanoProducts Germany) AG / Hauptversammlung /
    Kapitalrestrukturierung

    06. Mai 2014

    Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt
    durch die DGAP - ein Unternehmen der EQS Group AG.
    Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

    ---------------------------------------------------------------------------

    EPG AG: Verlegung der außerordentlichen Hauptversammlung auf den 13. Juni
    2014 - Noch umfassendere Bilanzstärkung geplant

    Griesheim, den 06.05.2014 - Vorstand und Aufsichtsrat der EPG (Engineered
    nanoProducts Germany) AG, Griesheim bei Darmstadt (ISIN DE000A0J3TN2),
    haben beschlossen, die ursprünglich für den 09. Mai 2014 geplante
    außerordentliche Hauptversammlung kurzfristig auf den 13. Juni 2014 zu
    verlegen. Eine entsprechende Bekanntmachung wird im Bundesanzeiger per
    07.05.2014 erscheinen.

    Hintergrund der Neuterminierung sind unter anderem aktuell geplante,
    umfangreiche Erweiterungsinvestitionen am Standort Henriville (Lothringen,
    Frankreich) für das Seriengeschäft mit der Automobilindustrie, was nach
    Einschätzung des Vorstands über das bisher vorgeschlagene Maß hinausgehende
    Schritte zur weiteren Stärkung der Bilanz verlangt.

    Entsprechend sieht die geänderte Tagesordnung nunmehr auch eine Tilgung des
    nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags in der Bilanz der EPG AG im
    Wege der Aktienzusammenlegung
    vor - im Verhältnis eine neue für zwei alte
    Aktien.


    Bei der anschließenden Wiederaufstockung des Grundkapitals soll außerdem
    deutlich mehr neues Eigenkapital als bisher vorgesehen eingeworben werden,
    und zwar bis zu Euro 5,4 Mio, sofern auch die Inhaber der ausstehenden
    Wandelanleihen ihr mittelbares Bezugsrecht vollständig ausüben. Unverändert
    ist hingegen der Ausgabepreis von Euro 1,00 je neuer Aktie; diese können
    also weiterhin zum rechnerischen Nennwert bezogen werden.

    Schließlich soll die Ausgabe neuer Wandel- und / oder
    Optionsschuldverschreibungen von bestimmten Bedingungen abhängen, die eine
    Rating-konforme Bilanzstruktur sicherstellen.

    Mit Annahme und Umsetzung der geplanten Schritte glaubt die Gesellschaft
    adäquat für die weiteren Wachstumsschritte gerüstet zu sein. Unverändert
    bleibt dabei die Kündigung der Einbeziehung der Aktien der Gesellschaft in
    den Entry Standard des Freiverkehrs an der Frankfurter Wertpapierbörse
    ("Delisting") Teil des von Vorstand- und Aufsichtsrat entwickelten
    Zukunftskonzeptes.

    EPG (Engineered nanoProducts Germany) AG

    Der Vorstand

    Über die EPG: Die EPG (Engineered nanoProducts Germany) AG, Griesheim bei
    Darmstadt, konzentriert sich auf die gesamte Wertschöpfungskette der
    chemischen Nano- und Sol-Gel-Technik und hält hier eine international
    anerkannte Führungsposition. Diese beruht auf drei Faktoren:
    1. einem langjährig aufgebauten umfassenden IP-Portfolio im Bereich Nano-
    und Sol-Gel-Technologie
    2. der kundenspezifischen Entwicklung und Fertigung hochwertiger
    Nanoprodukte
    3. der eigenen Großserienproduktion von Bauteilen im Auftrag von
    Industriekunden.
    Zu den Kunden der EPG zählen mittelständische und große Unternehmen in
    Deutschland und Europa ebenso wie bekannte Technologiekonzerne in Japan.
    Die EPG ist in zwei Geschäftsfeldern tätig:
    Nanotechnologien für Hightech-Oberflächen auf Metall und auf
    Materialien zur Verbesserung der Erdöl- und Gasgewinnung.

    Kontakt:
    EPG (Engineered nanoProducts Germany) AG
    Telefon: 06332 48192-0; Fax: 06332 48192-44
    Internet: www.e-p-g.de
    E-Mail: email@e-p-g.de


    06.05.2014 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
    Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
    DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

    ---------------------------------------------------------------------------

    Quelle: DGAP

  • Foren-Beitrag von LordofShares im Thema
  • Thema von LordofShares im Forum Europa

    06.05.2014 | 14:15

    biolitec AG: biolitec AG will Handel von Aktien am Entry Standard der FWB einstellen

    Wien (pta026/06.05.2014/14:15) - Handel der biolitec-Aktien an der Frankfurter Börse soll in ca. 6 Monaten eingestellt werden - Konsequenz aus niedrigem Handelsvolumen und hohen laufenden Kosten für das Unternehmen

    Wien, 6. Mai 2014 - Der Vorstand der biolitec AG hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, den Vertrag der biolitec bezüglich des Handels der Aktien (ISIN AT0000A0VCT2) im Entry Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse zu beenden und gemäß den Freiverkehrsrichtlinien zu kündigen. Die Kündigungsfrist für Unternehmen im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse beträgt 6 Wochen. Um für die Aktionäre eine ausreichende Übergangszeit sicherzustellen wird eine Beendigung des Handels in ca. 6 Monaten angestrebt.

    Dazu Dr. Wolfgang Neuberger, Vorstand der biolitec AG: "Die Aktie hat wegen dem mangelnden Interesse und dem illiquiden Handel keine Finanzierungsfunktion mehr für unser Unternehmen. Das Aktionärsinteresse war auch auf der letzten Hauptversammlung sehr gering. Andererseits binden die Kapitalmarktvorgaben der Börse und die Berichtspflichten Kapazitäten und verursachen laufend hohe Kosten."

    Weitere Einzelheiten, wie z.B. der genaue Zeitpunkt der Einstellung der Notierung, werden den Bekanntmachungen der Deutsche Börse AG oder der biolitec AG zu entnehmen sein.

    Über die biolitec:
    Die biolitec AG ist eines der weltweit führenden Medizintechnik-Unternehmen im Bereich Laseranwendungen und der einzige Anbieter, der über alle relevanten Kernkompetenzen - Photosensitizer, Laser und Lichtwellenleiter - im Bereich der Photodynamischen Therapie (PDT) verfügt. Neben der lasergestützten Behandlung von Krebserkrankungen mit dem Medikament Foscan® erforscht und vermarktet die biolitec AG vor allem minimal-invasive, schonende Laserverfahren. ELVeS Radial(TM) (Endo Laser Vein System) ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Lasersystem zur Behandlung der venösen Insuffizienz. Die innovative Kontaktfaser XCAVATOR(TM) ermöglicht in Verbindung mit dem Ceralas® HPD-Laser eine schonende Behandlung bei z.B. gutartiger Prostatavergrößerung (BPH) in der Urologie. Der neue LEONARDO®-Diodenlaser von biolitec® ist der erste universell einsetzbare medizinische Laser, der über eine Kombination von zwei Wellenlängen, 980nm und 1470nm, verfügt und fachübergreifend verwendbar ist. Schonende Laseranwendungen in den Bereichen Proktologie, HNO, Gynäkologie, Thorax-Chirurgie und Pneumologie gehören ebenfalls zum Geschäftsfeld der biolitec AG. biolitec AG (ISIN AT0000A0VCT2) ist im Entry Standard notiert. Weitere Informationen unter www.biolitec.de.

    Investor Relations
    Jörn Gleisner
    Tel.: +49 (0) 3641/5195336
    Fax: +49 (0) 3641/5195333
    E-mail: joern.gleisner@biolitec.com

    (Ende)

    Aussender: 	biolitec AG
    Untere Viaduktgasse 6/Top 9
    1030 Wien
    Österreich
    Ansprechpartner: Jörn Gleisner
    Tel.: +49 3641 51953-36
    E-Mail: joern.gleisner@biolitec.com
    Website: www.biolitec.at
    ISIN(s): AT0000A0VCT2 (Aktie)
    Börsen: Entry Standard in Frankfurt

    Quelle: pressetext

  • Foren-Beitrag von LordofShares im Thema

    Die Fritz Nols AG teilte heute mit, dass die Da Vinci Arbitrage Fund, Singapur, am 05.05.2014 einen Teil ihrer Fritz-Nols-Aktien wieder abgegeben hat. Sie hält nun noch einen Stimmrechtsanteil von 11,07%. Erwerber der abgegebenen Aktien war Frank Scheunert, Dubai, der damit auf einen Stimmrechtsanteil von 12,85% kommt...

  • Foren-Beitrag von LordofShares im Thema
  • 05.05.2014 | 17:35

    NorCom Information Technology AG: Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung eine Kapitalherabsetzung 10:1 vor

    NorCom Information Technology AG  / Schlagwort(e): Kapitalmaßnahme

    05.05.2014 17:35

    Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
    die DGAP - ein Unternehmen der EQS Group AG.
    Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

    ---------------------------------------------------------------------------

    NorCom Information Technology AG: Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der
    Hauptversammlung eine Kapitalherabsetzung 10:1 vor

    München, den 5. Mai 2014: Der Vorstand der NorCom Information Technology AG
    hat heute mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, der
    Hauptversammlung vom 16. Juni 2014 vorzuschlagen, eine Kapitalherabsetzung
    zu beschließen. Das Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von EUR
    10.626.176,00,
    eingeteilt in 10.626.176 auf den Inhaber lautende
    Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von jeweils EUR 1,00 je
    Stückaktie, soll zunächst um EUR 76,00 auf EUR 10.626.100,00 und dann um
    EUR 9.563.553,00,- auf EUR 1.062.617,00,
    eingeteilt in 1.062.617 auf den
    Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von jeweils
    EUR 1,00 je Stückaktie herabgesetzt werden. Die Herabsetzung erfolgt in
    Höhe von EUR 6.206.561,75 zum Zweck der Deckung von Verlusten in dieser
    Höhe und in Höhe von EUR 3.356.991,25 zur Einstellung dieses Betrages in
    die Kapitalrücklage. Die Herabsetzung erfolgt nach den Vorschriften über
    die ordentliche Kapitalherabsetzung nach §§ 222 ff. AktG im Verhältnis 10 :
    1. Sie wird in der Weise durchgeführt, dass jeweils zehn auf den Inhaber
    lautende Stückaktien zu einer auf den Inhaber lautenden Stückaktie
    zusammengelegt werden.

    NorCom Information Technology AG
    Der Vorstand

    Über NorCom Information Technology AG
    Die NorCom Information Technology AG ist Experte für Big Data, Multimedia
    und Cloud Computing. Über seine Kernkompetenz Asset Based Consulting bietet
    das IT- und Beratungsunternehmen seinen Kunden eine leistungsstarke und
    sichere IT-Architektur für verschiedenste Business Cases. NorCom erstellt
    gemeinsam mit dem Kunden maßgeschneiderte Lösungen - entweder auf Basis
    eines selbst entwickelten Software-Frameworks oder von
    Open-Source-Projekten. Zum Consulting-Bereich gehört ein breites Spektrum
    an Dienstleistungen, die von der klassischen Management-Beratung über die
    Analyse und Optimierung von Geschäftsprozessen bis hin zur
    Netzwerkintegration und -sicherheit reichen.

    NorCom hat längjährige Erfahrung im Bankensektor und zählt große, teilweise
    international agierende Unternehmen aus dem Medien-, dem Automotive- sowie
    dem öffentlichen Sektor zu seinen Kunden, wie beispielsweise die
    Commerzbank, Bild digital, die RTL-Gruppe, Audi oder die Bundesagentur für
    Arbeit.

    NorCom Information Technology AG (DE000525 0302) mit Hauptsitz in München
    wurde 1989 gegründet und ist im General Standard der Deutschen Börse AG
    gelistet. Weitere Niederlassungen sind in Nürnberg und San José,
    Kalifornien.

    Weitere Informationen:

    NorCom Information Technology AG
    Gabelsbergerstraße 4
    80333 München

    Thomas Gregoritsch
    Tel. + 49 (0)89 939 48-0
    Fax. +49 (0)89 939 48-111
    mailto:aktie@norcom.de




    Kontakt:
    NorCom Information Technology AG
    Gabelsbergerstraße 4
    80333 München
    Telefon: 089-93948-0
    E-Mail: aktie@norcom.de


    05.05.2014 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
    Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
    DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

    ---------------------------------------------------------------------------

    Sprache: Deutsch
    Unternehmen: NorCom Information Technology AG
    Gabelsbergerstraße 4
    80333 München
    Deutschland
    Telefon: +49 (0)89 93948-0
    Fax: +49 (0)89 93948-111
    E-Mail: aktie@norcom.de
    Internet: www.norcom.de
    ISIN: DE0005250302
    WKN: 525030
    Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard);
    Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München,
    Stuttgart

    Ende der Mitteilung DGAP News-Service

    ---------------------------------------------------------------------------

    Quelle: DGAP

  • Foren-Beitrag von LordofShares im Thema

    05.05.2014 | 17:13

    Swarco Traffic Holding AG: Delisting der SWARCO Traffic Holding-Aktien

    Swarco Traffic Holding AG  / Schlagwort(e): Delisting

    05.05.2014 17:13

    Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
    die DGAP - ein Unternehmen der EQS Group AG.
    Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

    ---------------------------------------------------------------------------

    Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG

    ISIN: DE0007236309

    SWARCO Traffic Holding AG, Bodenseestr. 113, 81243 München

    - Widerruf der Zulassung zum regulierten Markt mit Ablauf des 5. November
    2014

    Die Geschäftsführungen der Wertpapierbörsen Frankfurt und Stuttgart haben
    der SWARCO Traffic Holding AG mitgeteilt, dass sie die Zulassung der Aktien
    der SWARCO Traffic Holding AG zum regulierten Markt jeweils entsprechend
    dem Antrag der Gesellschaft widerrufen haben (§ 39 Abs. 2 Börsengesetz in
    Verbindung mit § 46 Abs. 1 und 2 der Börsenordnung der Frankfurter
    Wertpapierbörse bzw. in Verbindung mit § 22 Abs. 1 und 2 der Börsenordnung
    der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse).

    Der Widerruf wird in beiden Fällen mit Ablauf des 5. Novembers 2014 wirksam
    und der Handel von Aktien der Gesellschaft am regulierten Markt damit
    vollständig beendet.

    München, den 5. Mai 2014

    SWARCO Traffic Holding AG
    Der Vorstand

    Ansprechpartner:
    Max Heinzle
    IR / Vorstandssekretariat
    72669 Unterensingen, Kelterstr. 67
    Telefon 07022 / 6025 - 120
    Email max.heinzle@swarco.com


    05.05.2014 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
    Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
    DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

    ---------------------------------------------------------------------------

    Sprache: Deutsch
    Unternehmen: Swarco Traffic Holding AG
    Bodenseestrasse 113
    81243 München
    Deutschland
    Telefon: +49 (0)89 - 89699-102
    Fax: +49 (0)89 - 89699-331
    E-Mail:
    Internet: www.swarco.com/sth-ag/
    ISIN: DE0007236309
    WKN: 723630
    Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard), Stuttgart;
    Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München

    Ende der Mitteilung DGAP News-Service

    ---------------------------------------------------------------------------

    Quelle: DGAP

  • Sunways AG - Insolvenz (WKN 733220)Datum05.05.2014 01:58
    Foren-Beitrag von LordofShares im Thema

    Am 01.05.2014 wurde auch das Insolvenzverfahren über das Vermögen der 100%-Tochter Sunways Production GmbH eröffnet...

  • Foren-Beitrag von LordofShares im Thema

    Am 30.04.2014 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der EcoUnion AG eröffnet (AG Stuttgart, Az.: 5 IN 151/14)...

  • Foren-Beitrag von LordofShares im Thema

    Am 11.04.2014 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Patrio Plus AG eröffnet...

  • Foren-Beitrag von LordofShares im Thema
  • Foren-Beitrag von LordofShares im Thema
  • 30.04.2014 | 21:34

    Senator Entertainment AG verbucht deutlich negatives Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2013 / Erarbeitung eines umfassenden Restrukturierungskonzepts inklusive umfassender Kapitalmaßnahmen / Verlustanzeige nach § 92 Abs. 1 AktG

    SENATOR Entertainment AG  / Schlagwort(e):
    Jahresergebnis/Unternehmensrestrukturierung

    30.04.2014 21:34

    Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
    die DGAP - ein Unternehmen der EQS Group AG.
    Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

    ---------------------------------------------------------------------------

    Berlin, 30. April 2014 - Nach den heute veröffentlichten Zahlen
    erwirtschaftete das auf Filmproduktion und -verleih fokussierte Unternehmen
    Umsatzerlöse in Höhe von 27,1 Mio. EUR. Dies entspricht einem Rückgang von
    47,1% gegenüber dem Vorjahr (51,2 Mio. EUR). Hauptgrund hierfür ist die
    überdurchschnittlich erfolgreiche Auswertung des Filmes ZIEMLICH BESTE
    FREUNDE im Jahr 2012, an dessen Erfolg die Senator Gruppe im Geschäftsjahr
    2013 nicht anknüpfen konnte. Gleichzeitig konnte die Gesellschaft die
    Umsatzprognose von 30 bis 33 Mio. EUR für das Gesamtjahr nicht erreichen,
    da auch im vierten Quartal die Anzahl der Kinobesucher unter den
    Erwartungen lag.

    Auf das Konzernergebnis wirkten sich zudem mehrere, nicht
    liquiditätswirksame Sondereffekte aus, die sich auf insgesamt 22,6 Mio. EUR
    summierten. 10,8 Mio. EUR resultierten hierbei aus außerplanmäßigen
    Abschreibungen auf Film- und Verwertungsrechte aufgrund verminderter
    Erlöserwartungen in der Zukunft. Hinzu kommen Wertberichtigungen in Höhe
    von 4,6 Mio. EUR auf Forderungen und Finanzanlagen sowie gebildete
    Drohverlustrückstellungen in Höhe von 2,4 Mio. EUR. Das Ergebnis vor Zinsen
    und Steuern (EBIT) belief sich auf -25,7 Mio. EUR (Vorjahr: 6,1 Mio. EUR).
    Das Konzernjahresergebnis betrug -27,4 Mio. EUR nach 4,9 Mio. EUR im
    Vorjahreszeitraum. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von -0,91 EUR
    (Vorjahr: 0,19 EUR). Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2013 ist so
    aufgestellt, dass derzeit vorgebrachte Feststellungen der Deutsche
    Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR), die derzeit die Abschlüsse zum
    31.Dezember 2012 einer Stichprobenprüfung gemäß § 342b unterzieht, nach
    Einschätzung des Vorstands zu keinen wesentlichen Änderungen im
    Eigenkapital zum 31. Dezember 2013 führen würden, soweit die DPR an diesen
    Feststellungen festhalten sollte.

    Aus dem entstandenen Konzernjahresfehlbetrag resultierte im Konzern ein
    negatives bilanzielles Eigenkapital zum Bilanzstichtag in Höhe von -11,4
    Mio. EUR.
    Der Verlust hat gleichzeitig das Grundkapital der
    Einzelgesellschaft Senator Entertainment AG aufgezehrt, weshalb der
    Vorstand eine Hauptversammlung gemäß § 92 AktG einberufen wird. Diese
    findet voraussichtlich im Rahmen der geplanten ordentlichen
    Hauptversammlung Mitte Juli 2014 statt.

    Der Vorstand hat für den Konzern und die Einzelgesellschaft ein umfassendes
    Restrukturierungskonzept erarbeitet, wodurch auch nach Einschätzung eines
    externen Gutachters ernsthafte und begründete Aussichten auf eine
    erfolgreiche Fortführung der Senator Entertainment AG bestehen.

    Zu den finanziellen Restrukturierungsmaßnahmen zählt im ersten Schritt die
    beabsichtigte Begebung einer Zwischenfinanzierung in Form einer bis zu
    neunmonatigen Anleihe im Volumen von bis zu 10 Mio. EUR, die die Senator
    Gruppe bei Bedarf in Anspruch nehmen kann. In einem nächsten Schritt sind
    mehrere Kapitalmaßnahmen in Vorbereitung:

    1. Die geplante Rekapitalisierung sieht vor, der Hauptversammlung Mitte
    Juli 2014 eine vereinfachte Kapitalherabsetzung mit anschließender
    Kapitalerhöhung vorzuschlagen. Geplant ist zunächst ein Kapitalschnitt
    im Verhältnis 2:1,
    wodurch der Bilanzverlust bereinigt und sich die
    Anzahl der Aktien auf rund 14,97 Mio. Stück halbieren werden.

    2. Mittels einer Sachkapitalerhöhung ist geplant, das Unternehmen zu
    entschulden und den Inhabern der ausstehenden Optionsanleihe 2011-2016
    anzubieten, diese Anleihe im Volumen von bis zu ca. 10,0 Mio. EUR in
    Form eines Debt-to-Equity-Swaps in Eigenkapital zu wandeln. Diese
    Maßnahme soll von der Aktionärin Sapinda unterstützt werden, um eine
    möglichst hohe Wandlungsquote zu erzielen. Details zu dem geplanten
    Umtauschangebot für Inhaber der Optionsanleihe werden rechtzeitig im
    Bundesanzeiger veröffentlicht.

    3. In einer Barkapitalerhöhung erhalten alle Anteilseigner sowie alle
    Optionsscheininhaber der ausstehenden Optionsanleihe ein Bezugsrecht
    auf neue Aktien. Details zu der geplanten Barkapitalerhöhung werden
    rechtzeitig im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Gesellschaft ist mit
    der Aktionärin Sapinda in weit fortgeschrittenen Gesprächen, wonach
    Sapinda im Rahmen eines so genannten Backstop Agreements den Erfolg
    dieser Kapitalmaßnahme sicherstellt. Details zu der geplanten
    Kapitalerhöhung werden rechtzeitig veröffentlicht. Die Gesellschaft
    erwartet Mittelzuflüsse aus der Barkapitalerhöhung von rund 16 Mio.
    EUR.

    Zur Verbesserung des operativen Geschäfts hat der Vorstand eine
    strategische Neuausrichtung eingeleitet. Die Gesellschaft strebt künftig
    ein ausgewogenes Verhältnis an Eigen- und Fremdproduktion an, um ein
    verbessertes Chancen-Risiko-Profil zu erlangen. Durch umfassende
    Investitionen in die Entwicklung von Eigen- und Co-Produktionen soll die
    Abhängigkeit von wettbewerbsintensiven Lizenzmärkten reduziert werden. Eine
    verstärkte Nachwuchsförderung soll u. a. mit der Gründung einer
    Nachwuchsakademie am Standort Berlin dieses Konzept stützen und die Senator
    Gruppe mit attraktiven Produktionen stärken. Darüber hinaus ist geplant,
    durch verbesserte Vertriebsaktivitäten zusätzliche Erlöse auf neuen,
    digitalen Vermarktungsplattformen zu erschließen und den Vertrieb zu
    internationalisieren. In diesem Zusammenhang befindet sich der Vorstand
    derzeit in Gesprächen für internationale Kooperationen und mögliche
    Akquisitionen, um mit Unterstützung der Ankeraktionäre eine strategisch
    notwendige, kritische Unternehmensgröße zu erreichen, Marktchancen auch auf
    europäischer Ebene wahrnehmen zu können und die Erlöse auf eine weniger
    schwankungsanfällige Basis zu stellen.

    Der Vorstand ist insgesamt zuversichtlich, mit Hilfe der beschriebenen
    Kapitalmaßnahmen und der schrittweisen Umsetzung der veränderten Strategie
    im Geschäftsjahr 2014 Umsatzerlöse vor etwaigen Veränderungen im
    Konsolidierungskreis im Volumen von 25 bis 30 Mio. EUR zu erwirtschaften.
    Aufgrund der anfallenden Restrukturierungskosten wird ein noch negatives
    Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im niedrigen einstelligen
    Millionenbereich erwartet.

    < Ende der Ad hoc-Mitteilung >

    Kontakt

    Investor Relations
    cometis AG
    Ulrich Wiehle / Janis Fischer
    Tel: +49 (611) 205855-11
    Email: wiehle@cometis.de


    30.04.2014 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
    Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
    DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

    ---------------------------------------------------------------------------

    Sprache: Deutsch
    Unternehmen: SENATOR Entertainment AG
    Schönhauser Allee 53
    10437 Berlin
    Deutschland
    Telefon: +49 (0)30 88-091-662
    Fax: +49 (0)30 88-091-774
    E-Mail: investor@senator.de
    Internet: www.senator.de
    ISIN: DE000A0BVUC6
    WKN: A0BVUC
    Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard);
    Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München,
    Stuttgart

    Ende der Mitteilung DGAP News-Service

    ---------------------------------------------------------------------------

    Quelle: DGAP

  • Foren-Beitrag von LordofShares im Thema

    29.04.2014 | 20:35

    Hesse Newman Capital gibt Geschäftszahlen 2013 bekannt / Hauptversammlung soll Kapitalherabsetzung beschließen

    Hesse Newman Capital AG  / Schlagwort(e): Jahresergebnis/Kapitalmaßnahme

    29.04.2014 20:35

    Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
    die DGAP - ein Unternehmen der EQS Group AG.
    Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

    ---------------------------------------------------------------------------

    Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG: Hesse Newman Capital AG

    Hesse Newman Capital gibt Geschäftszahlen 2013 bekannt / Hauptversammlung
    soll Kapitalherabsetzung beschließen

    Hamburg, 29. April 2014 - Die Hesse Newman Capital AG (ISIN: DE000HNC2000)
    veröffentlicht heute den Jahres- und Konzernabschluss 2013.

    Einzelabschluss der Hesse Newman Capital AG (HGB)
    Im Jahr 2013 wurde zusammen mit der Joint-Venture-Gesellschaft HHCP Hamburg
    Capital Partners GmbH Anlegerkapital in Höhe von 65,9 Mio. Euro eingeworben
    (Vorjahr: 73,0 Mio. Euro). Die Umsatzerlöse betrugen 3,9 Mio. Euro
    (Vorjahr: 10,0 Mio. Euro). Der überproportionale Rückgang ist insbesondere
    auf im Jahr 2012 erfolgte Finanzierungsvermittlungen und die im Laufe des
    Geschäftsjahrs 2013 vorgenommene Ausgliederung des Vertriebs in die HHCP
    Hamburg Capital Partners GmbH zurückzuführen. Der Materialaufwand ist von
    im Vorjahr 5,9 Mio. Euro auf 2,6 Mio. Euro gesunken, der Personalaufwand
    von 2,8 Mio. Euro auf 2,3 Mio. Euro. Die sonstigen betrieblichen
    Aufwendungen belaufen sich auf 6,8 Mio. Euro (Vorjahr: 3,5 Mio. Euro),
    davon entfallen 3,2 Mio. Euro auf die Wertberichtigung von Forderungen
    gegen die HFT Hanseatische Fonds Treuhand GmbH. Auch der Buchwert der
    stillen Beteiligung an der HFT Hanseatische Fonds Treuhand GmbH wurde - wie
    bereits am 27. März 2014 per Ad-hoc-Mitteilung gemeldet - in Höhe von 15,0
    Mio. Euro vollständig abgeschrieben.

    Als außerordentlicher Ertrag ist der Forderungsverzicht des
    Mehrheitsaktionärs SBW Schweizer Beteiligungs-Werte AG in Höhe von 7,4 Mio.
    Euro zu verzeichnen. Es ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von 13,5 Mio. Euro
    (Vorjahr: 0,1 Mio. Euro). Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31.
    Dezember 2013 4,7 Mio. Euro
    und damit weniger als die Hälfte des
    Grundkapitals von 15,0 Mio. Euro. Der Vorstand hat deswegen bereits eine
    außerordentliche Hauptversammlung gemäß § 92 Abs. 1 AktG einberufen, die am
    15. Mai 2014 stattfindet. Zum Ausgleich des Bilanzverlusts wird der für den
    16. Juni 2014 geplanten ordentlichen Hauptversammlung vorgeschlagen, in
    vereinfachter Form und mit Rückwirkung auf den 31. Dezember 2013 das
    Grundkapital der Gesellschaft auf 4,5 Mio. Euro herabzusetzen.
    Die
    vereinfachte Kapitalherabsetzung ist gemäß den gesetzlichen Bestimmungen im
    Jahresabschluss 2013 bereits berücksichtigt. Zur angemessenen Dotierung der
    Kapitalrücklage soll darüber hinaus eine ordentliche Kapitalherabsetzung
    auf 2,0 Mio. Euro beschlossen werden.


    Konzernabschluss (IFRS)
    Der Konzernabschluss nach IFRS weist für das Jahr 2013 einen Umsatz in Höhe
    von 5,9 Mio. Euro aus (Vorjahr: 10,4 Mio. Euro). Material- und
    Personalaufwand betragen 4,0 bzw. 2,9 Mio. Euro (Vorjahr: 6,1 bzw. 3,0 Mio.
    Euro). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 5,9 Mio.
    Euro (Vorjahr: 3,1 Mio. Euro) und enthalten 3,2 Mio. Euro Wertberichtigung
    von Forderungen gegen die HFT Hanseatische Fonds Treuhand GmbH. Der
    Buchwert der stillen Beteiligung an der HFT Hanseatische Fonds Treuhand
    GmbH wurde auch nach IFRS vollständig, und zwar in Höhe von 21,1 Mio. Euro
    abgeschrieben. In der Rechnungslegung nach IFRS wirkt sich der
    Forderungsverzicht der SBW Schweizer Beteiligungs-Werte AG
    eigenkapitalerhöhend, aber nicht ertragswirksam aus. Der Konzernfehlbetrag
    beläuft sich auf 26,4 Mio. Euro
    (Vorjahr: Konzerngewinn 0,3 Mio. Euro), das
    Eigenkapital beträgt 4,7 Mio. Euro (Vorjahr: 23,7 Mio. Euro). Auch bei der
    Aufstellung des Konzernabschlusses wurde die vereinfachte
    Kapitalherabsetzung bereits berücksichtigt, muss aber noch durch die
    Hauptversammlung beschlossen werden und wird erst mit der Eintragung in das
    Handelsregister wirksam.

    Hesse Newman Capital AG, Gorch-Fock-Wall 3, 20354 Hamburg
    ISIN: DE000HNC2000
    Notierung: Geregelter Markt in Frankfurt (General Standard), Freiverkehr in
    Berlin-Bremen, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart

    Kontakt:
    Hesse Newman Capital AG
    Dr. Marcus Simon
    Vorstand Finanzen und Verwaltung
    Tel.: +49 (0)40 339 62 458
    E-Mail: marcus.simon@hesse-newman.de


    29.04.2014 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
    Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
    DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

    ---------------------------------------------------------------------------

    Sprache: Deutsch
    Unternehmen: Hesse Newman Capital AG
    Gorch-Fock-Wall 3
    20354 Hamburg
    Deutschland
    Telefon: 040/339 62 437
    Fax: 040/339 62 481
    E-Mail: Investor.Relations@hesse-newman.de
    Internet: www.hesse-newman.de
    ISIN: DE000HNC2000
    WKN: HNC200
    Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard);
    Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München,
    Stuttgart

    Ende der Mitteilung DGAP News-Service

    ---------------------------------------------------------------------------

    Quelle: DGAP

Inhalte des Mitglieds LordofShares
Beiträge: 3900
Seite 50 von 50 « Seite 1 45 46 47 48 49 50 Seite »
Xobor Ein Xobor Forum
Einfach ein eigenes Forum erstellen