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  • Foren-Beitrag von aktiensammler im Thema

    Die ehemal. Aktionäre der Hypo Real Estate Holding AG klagen auf Schadenersatz vor dem Oberlandesgericht München (Az. Kap 3/10)!

    ...
    Die Hypo Real Estate (HRE) hat nach der bisherigen Einschätzung des Oberlandesgericht München ihre Anleger zu spät über die Folgen der Finanzkrise für die Bank informiert. In einem Hinweis sagte der Vorsitzende Richter Guido Kotschy, die Bank habe in einer Pressemitteilung im August 2007 betont, keine negativen Auswirkungen durch die Krise zu befürchten. Dies aber hätte korrigiert werden müssen, nachdem der Bank der Ernst der Lage klar geworden sei. Die Pflichtmitteilung vom 15. Januar 2008 sei dafür wohl zu spät gekommen.

    Die Pressemitteilung sei "wesentlich zu optimistisch" gewesen, sagte Kotschy. Diese Veröffentlichung werde von großer Bedeutung für den Prozess sein. "Dass diese Mitteilung vom 3.8. 2007 sehr positiv war, dass diese Ansage zu positiv war, das die dahinterstehende Einschätzung sich als unzutreffend erwiesen hat und dass eine Korrektur der Veröffentlichung notwendig war, das ist unsere vorläufige Einschätzung", erläuterte der Vorsitzende Richter. "Wir sehen das ganz deutlich, dass man spätestens im November hätte tätig werden müssen mit dem Quartalsbericht."
    Bank-Chef wird vernommen

    Das Gericht verhandelt in einem Musterprozess über Schadenersatz-Forderungen ehemaliger Aktionäre der nach der Rettung durch den Bund verstaatlichten Bank. Genauere Informationen erhofft sich Kotschy aus der Vernehmung des damaligen HRE-Chefs Georg Funke am Donnerstag. Er war nach dem HRE-Desaster von München nach Mallorca gezogen und handelt dort mit Ferienimmobilien.

    Ehemalige Aktionäre der verstaatlichten Immobilienbank werfen dem Unternehmen vor, viel zu spät auf die Belastungen durch die Finanzkrise hingewiesen zu haben. Das Gericht hat die Flut der Klagen in einem Musterprozess vor dem Oberlandesgericht München gebündelt, um zentrale Fragen der Beweisaufnahme damit für alle Verfahren klären zu können.

    Die Anwälte der HRE und des ebenfalls verklagten früheren Vorstandschefs Georg Funke wiesen die Vorwürfe zurück. Die Bank habe alle wesentlichen Tatsachen mitgeteilt, unter anderem in ihrem Quartalsbericht und einer Analystenkonferenz im November 2007. Sie habe sich dabei lediglich auf belastbare Fakten beschränkt, da man den Kapitalmarkt nicht mit vagen Informationen habe verunsichern wollen.

    Sollte die HRE den Prozess verlieren, kommen auf die deutschen Steuerzahler weitere Belastungen zu. Dem Bund, der Funke im Jahr 2008 aus dem Amt drängte, fällt nun Rolle zu, die Informationspolitik des früheren HRE-Chefs zu verteidigen.
    ...

    Quelle: n-tv.de

    Das Spruchverfahren gegen den Squeeze-out vom 05.10.2009 läuft vor der Kammer für Handelssachen des Landgerichts München I (Az. 5 HK O 18800/09).

  • General Electric Company (US3696041033)Datum03.02.2014 23:21
    Foren-Beitrag von aktiensammler im Thema

    Nun soll auch das Kreditkartengeschäft an die Börse gebracht werden.

    General Electric macht vorwärts mit dem Börsengang der Kreditkartensparte. Das Unternehmen habe bereits die Banken Goldman Sachs und JPMorgan als Konsortialführer beauftragt, berichtet die «Financial Times». Mit einem Antrag auf Erstkotierung sei in den nächsten zwei Monaten zu rechnen. GE will sich mit dem Schritt unabhängiger von der schwankungsanfälligen Finanzbranche machen. Im November hatte der Mischkonzern angekündigt, rund 20 Prozent des Bereichs an die Börse zu bringen.
    ...
    Die GE-Finanzsparte betreibt unter anderem das Geschäft mit Kreditkarten, die Anbieter wie die Einzelhandelskette Wal-Mart dann unter eigenem Namen an ihre Kunden ausgeben. Zudem verdient die Abteilung mit eigenen Verbraucherkrediten beispielsweise für Urlaubsreisen ihr Geld. Zu ihren besten Zeiten steuerte sie fast die Hälfte des GE-Gewinns bei, doch im Krisenjahr 2008 drohte sie den ganzen Konzern mit in die Tiefe zu reissen. Banker schätzen, dass das neue Unternehmen rund 16 bis 18 Milliarden Dollar wert sein könnte.
    ...

    Quelle: handelszeitung.ch

  • Foren-Beitrag von aktiensammler im Thema

    Der Börsengang war erfolgreich.

    Emissionspreis: 24,00 US-Dollar
    Erstnotierung: 23.01.2014


    Der Chart an der NYSE in USD:

    Chart
    Provided by finanzen.net

    Santander Consumer USA Holdings Inc. Registered Shares DL -,01


    Der Chart in Frankfurt:

    Chart

  • Foren-Beitrag von aktiensammler im Thema

    Die Verschmelzung mit der "Prime Office-REIT AG" ist vollzogen. Die Oaktree Capital Group Holdings GP, LLC (ISIN US6740012017) hält rund 64,5% des Grundkapitals.

    Zuerst wurde eine Kapitalerhöhung beschlossen und vollzogen, diese steht mit der Verschmelzung im Zusammenhang.

    Amtsgericht Köln HRB 67370

    Veränderungen 21.01.2014

    HRB 67370: OCM German Real Estate Holding AG, Köln, Maarweg 165, 50825 Köln.

    Die Hauptversammlung vom 23.09.2013 hat zum Zwecke der Verschmelzung mit der Prime Office REIT-AG, München (AG München HRB133535) die Erhöhung des Grundkapitals um 51.941.345,00 und die entsprechende Änderung der Satzung in § 5 (Grundkapital) beschlossen. Die Kapitalerhöhung ist durchgeführt. 133.941.345,00 EUR.

    Quelle: unternehmensregister.de

    Anschliessend wurde die eigentliche Verschmelzung eingetragen.

    Amtsgericht Köln HRB 67370

    Veränderungen 21.01.2014

    HRB 67370: OCM German Real Estate Holding AG, Köln, Maarweg 165, 50825 Köln.

    Die Gesellschaft ist als übernehmender Rechtsträger nach Maßgabe des Verschmelzungsvertrages vom 07.08.2013 sowie der Zustimmungsbeschlüsse ihrer Hauptversammlung vom 23.09.2013 und der Hauptversammlung des übertragenden Rechtsträgers vom 24.09.2013 mit der Prime Office REIT-AG mit Sitz in München (Amtsgericht München, HRB 133535) verschmolzen.

    Als nicht eingetragen wird bekannt gemacht: Den Gläubigern der an der Verschmelzung beteiligten Rechtsträger ist, wenn sie binnen sechs Monaten nach dem Tag, an dem die Eintragung der Verschmelzung in das Register des Sitzes desjenigen Rechtsträgers, dessen Gläubiger sie sind, nach § 19 Absatz 3 UmwG als bekanntgemacht gilt, ihren Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit sie nicht Befriedigung verlangen können. Dieses Recht steht den Gläubigern jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft machen, dass durch die Verschmelzung die Erfüllung ihrer Forderung gefährdet wird.

    Quelle: unternehmensregister.de

    Und zuletzt wurden die Firma angepasst und Satzungsänderungen beschlossen.

    Amtsgericht Köln HRB 67370

    Veränderungen 21.01.2014

    HRB 67370: OCM German Real Estate Holding AG, Köln, Maarweg 165, 50825 Köln.

    Die Hauptversammlung vom 23.09.2013 mit Anderung vom 26.11.2013 hat die Neufassung der Satzung und insbesondere die Änderung der Satzung in § 1 (Firma) und § 2 (Gegenstand des Unternehmens) beschlossen. Die Hauptversammlung vom 23.09.2013 hat die Schaffung eines bedingten Kapitals (§ 6 neue Fassung) und eines genehmigten Kapitals (§ 5 neue Fassung) beschlossen. Das bisherige genehmigte Kapital 2012 ist aufgehoben.

    Neue Firma: Prime Office AG.

    Neuer Unternehmensgegenstand: ist das Betreiben von Immobiliengeschäften und damit zusammenhängender Geschäfte jedweder Art, insbesondere (z.B.) der Erwerb, das Halten, die Bewirtschaftung, die Vermietung, die Verpachtung und das Leasing, der Neu- und Umbau sowie die Verwaltung und der Verkauf von Immobilien und dinglichen Nutzungsrechten an Immobilien, die Projektentwicklung sowie das Erbringen von sonstigen Dienstleistungen im Zusammenhang mit Immobilien. Die Gesellschaft unterliegt keinen Beschränkungen hinsichtlich der Auswahl der Immobilien und der sonstigen Modalitäten des Betreibens der Immobiliengeschäfte einschließlich der Haltedauer und der Ausgestaltung der Finanzierung.

    Bedinges Kapital 2013: Das Grundkapital der Gesellschaft ist um bis zu EUR 25.000.000,00 durch Ausgabe von bis zu 25.000.000 neuen auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2013). Das bedingte Kapital 2013 dient der Gewährung von Aktien an die Inhaber oder Gläubiger von Wandel- und Optionsschuldverschreibungen, die gemäß der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 23.09.2013 bis zum Ablauf des 22.09.2018 von der Gesellschaft ausgegeben werden. Genehmigtes Kapital 2013: Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital bis zum 22.09.2018 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe von bis zu 66.970.672 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt EUR 66.970.672,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2013).

    Quelle: unternehmensregister.de
    Neues Grundkapital: 133.941.345,00 EUR

    Der Chart in Frankfurt:

    Chart
    Provided by finanzen.net

    Prime Office AG Inhaber-Aktien o.N.

  • Foren-Beitrag von aktiensammler im Thema

    Zuerst wurde eine OCM-Tochter auf die AG verschmolzen.

    Amtsgericht Köln HRB 67370

    Veränderungen 17.01.2014

    HRB 67370: OCM German Real Estate Holding AG, Köln, Maarweg 165, 50825 Köln.

    Die Gesellschaft ist als übernehmender Rechtsträger nach Maßgabe des Verschmelzungsvertrages vom 11.11.2013 sowie der Zustimmungsbeschlüsse ihrer Hauptversammlung vom 11.11.2013 und der Gesellschafterversammlung des übertragenden Rechtsträgers vom 11.11.2013 mit der German Acorn Real Estate GmbH mit Sitz in Köln (Amtsgericht Köln, HRB 61291) verschmolzen.

    Als nicht eingetragen wird bekannt gemacht: Den Gläubigern der an der Verschmelzung beteiligten Rechtsträger ist, wenn sie binnen sechs Monaten nach dem Tag, an dem die Eintragung der Verschmelzung in das Register des Sitzes desjenigen Rechtsträgers, dessen Gläubiger sie sind, nach § 19 Absatz 3 UmwG als bekanntgemacht gilt, ihren Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit sie nicht Befriedigung verlangen können. Dieses Recht steht den Gläubigern jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft machen, dass durch die Verschmelzung die Erfüllung ihrer Forderung gefährdet wird.

    Quelle: unternehmensregister.de

  • Foren-Beitrag von aktiensammler im Thema

    Die Liquidation der Motors Liquidation Corp. ist wohl noch nicht zu Ende, der Trust "Motors Liquidation Company GUC Trust Units of Beneficial Interest" (ISIN US62010U1016) schüttet nun folgende Optionsscheine aus:

    Anspruch für alle Positionen vor dem: 23.12.2013

    Umtauschverhältnis: 1 zu 0,192278
    Ex-Tag: 20.12.2013
    Bezogener Titel: US37045V1263 General Motors Co. Warrants 10.07.19 GenMotor 18,33 (Optionsschein)

    und

    Umtauschverhältnis: 1 zu 0,192278
    Ex-Tag: 20.12.2013
    Bezogener Titel: US37045V1180 General Motors Co. Warrants 10.07.16 GenMotor 10 (Optionsschein)

    und

    Umtauschverhältnis: 1 zu 0,192278
    Ex-Tag: 20.12.2013
    Bezogener Titel: US37045V1263 General Motors Co. Warrants 10.07.19 GenMotor 18,33 (Optionsschein)

    Diese Optionsscheine und der Trust selbst sind in Deutschland nicht gelistet und können nur in den USA an der Nasdaq OTC gehandelt werden. Die IR des Trust sind hier zu finden.

    Chart
    Provided by finanzen.net

    Motors Liquidation Company GUC Trust Units of Beneficial Interest US62010U1016

  • Foren-Beitrag von aktiensammler im Thema

    Die Verschmelzung auf die "OCM German Real Estate Holding AG" ist vollzogen.

    Amtsgericht München HRB 133535

    Veränderungen 17.01.2014

    Prime Office REIT-AG, München, Hopfenstr. 4, 80335 München.

    Die Gesellschaft ist als übertragender Rechtsträger auf Grund des Verschmelzungsvertrages vom 07.08.2013 sowie des Beschlusses ihrer Hauptversammlung vom 24.09.2013 und des Beschlusses der Hauptversammlung der übernehmenden Gesellschaft vom 23.09.2013 mit der OCM German Real Estate Holding AG mit dem Sitz in Köln (Amtsgericht Köln HRB 67370) verschmolzen. Die Verschmelzung wird erst wirksam mit der Eintragung der Verschmelzung in das Handelsregister der übernehmenden Gesellschaft.

    Nicht eingetragen: Den Gläubigern der an der Verschmelzung beteiligten Rechtsträger ist, wenn sie binnen sechs Monaten nach dem Tag, an dem die Eintragung der Verschmelzung in das Register des Sitzes desjenigen Rechtsträgers, dessen Gläubiger sie sind, nach § 19 Abs. 3 UmwG bekannt gemacht worden ist, ihren Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit sie nicht Befriedigung verlangen können. Dieses Recht steht ihnen jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft machen, dass durch die Verschmelzung die Erfüllung ihrer Forderung gefährdet wird.

    Quelle: unternehmensregister.de

    Damit ist dieser Thread zu Ende, weiter geht es hier.

  • Foren-Beitrag von aktiensammler im Thema

    Prokon investierte auch in rumänischen Wald, der macht nun auch Probleme.

    ...
    Dem angeschlagenen Windanlagenfinanzierer Prokon steht offenbar neuer ärger ins Haus. Wie die "Welt am Sonntag" berichtet, könnte das Unternehmen 80 Millionen Euro im Zusammenhang mit einem Wald-Kauf in Rumänien verlieren.

    Vor einem Jahr sollen sich laut dem Bericht Prokon-Chef Carsten Rodbertus und ein Partner verpflichtet haben, in Rumänien 43.000 Hektar Wald zu kaufen. Die der Zeitung vorliegende Vereinbarung sei jedoch nicht umgesetzt worden. Der Deal umfasse rund 140 Millionen Euro].

    Doch unter anderem habe die staatliche Forstbehörde Ansprüche auf die Gebiete geltend gemacht und in einem ersten Verfahren vor Gericht auch Recht bekommen. In weiteren Käufen soll Prokon aber eigenen Angaben zufolge bereits [rot]Waldflächen für 80 Millionen Dollar erworben haben.[/rot

    Darüber hinaus hätten zwei Vermittler des Geschäfts angekündigt, vor Gericht angeblich nicht gezahlte Provisionen in Höhe von zwei Millionen Euro einklagen zu wollen.
    ...

    Quelle: n-tv.de

  • Foren-Beitrag von aktiensammler im Thema

    Und schon kommen die ersten "Schnäppchenjäger", auch der Investor Frank Scheunert ist dabei!

    Beim angeschlagenen Windanlagenfinanzierer Prokon bringen sich Schnäppchenjäger in Stellung. Der Hamburger Solarpark- und Windkraftbetreiber Capital Stage hat Interesse an einem Kauf von Prokon-Anlagen. "Die Übernahme von Bestandsparks gehört zu unserem Geschäft", sagte ein Sprecher. Man wolle abwarten, bis das Insolvenzverfahren eröffnet sei und dann Kontakt zum Verwalter aufnehmen. Auch der niederländische Hedgefonds Exchange Investors hat ein Auge auf Prokon geworfen und erklärte, er wolle Prokon-Anlegern Genussscheine abkaufen.

    Dessen Vorstand Frank Scheunert, der den Fonds von Dubai aus verwaltet, kündigte an: "In etwa zwei Wochen wollen wir ein konkretes Angebot vorlegen." Viel werde er für die Genussrechte aber nicht offerieren. Exchange Investors werde wohl zunächst für die bereits gekündigten Genussrechte bieten. Da es für Genussrechte keine Börsenkurse gebe, bereiteten Broker wie Nicolaus Stifel den Handel der Genussrechte vor.
    ...
    75.000 Anleger hatten in der Hoffnung auf hohe Renditen Prokon insgesamt 1,4 Milliarden Euro an Genussrechtskapital zur Verfügung gestellt und zittern nun nach der Insolvenz um ihr Geld. Denn Halter von Genussscheinen müssen sich in der Insolvenz hinter anderen Gläubigern anstellen. Den Kleinanlegern könnten nun die Hedgefonds gegenübertreten. Sie müssen überlegen, ob sie bei einem Verkauf wenigstens etwas Geld mitnehmen oder auf die weiter unsichere Rettung des Unternehmens hoffen - und bei einem Scheitern einen vielleicht noch höheren Verlust riskieren.
    ...
    Nach Firmenangaben von Ende vergangener Woche hatten Anleger rund 227 Millionen Euro zurückgefordert.

    Quelle: n-tv.de

  • Foren-Beitrag von aktiensammler im Thema

    So ist es um die zugekauften Shops bestellt:

    ...
    Zur Getgoods.de AG zählen damit nur noch der Mitte 2013 übernommene Shopping-Club Pauldirekt und der davor zugekaufte B2B-Händler Xgsm.com, die beide nicht mehr viel wert sein dürften: Loggt man sich bei Pauldirekt ein, stellt man schnell fest, dass es sich bei dem Shopping-Club nur noch um eine Hülle handelt, die mit Affiliate-Angeboten von Spezialanbietern wie z.B. Private Outlet SAS befüllt wird. Noch krasser stellt sich der Fall Xgsm dar: Ursprünglich plante Getgoods, das B2B-Geschäft in die dazugekaufte Gesellschaft zu überführen. Nun ist nicht einmal mehr die Webseite von Xgsm.com erreichbar. Warum zur Trennung von Endkunden- und B2B-Geschäft seinerseits extra der ominöse, selbst in Branchenkreisen komplett unbekannte Onlineshop übernommen wurde, bleibt allerdings ohnehin eines der ungelösten Geheimnisse von Getgoods-Chef Markus Rockstädt-Mies.
    ...

    Quelle: channelpartner.de

  • Foren-Beitrag von aktiensammler im Thema

    Im Juli 2009 hatte die EU-Kommission im Rahmen eines Kartellverfahrens ein Bussgeld über 13,3 Mio. Euro gegen die die SKW-Gruppe festgesetzt. Nun hat ein EU-Gericht diese Summe um 1 Mio. Euro auf 12,3 Mio. Euro reduziert. Gigaset AG (damals noch Arques Industries AG) zahlte einen Teilbetrag über 6,65 Mio. Euro. Dieses Geld will man sich per Klage bei der SKW-Gruppe zurückholen.

    Das Europäische Gericht Erster Instanz hat mit Urteil vom heutigen Tage der Klage der Gigaset AG (vormals: Arques Industries AG) gegen den Bußgeldbescheid der EU-Kommission in der Kartellsache SKW teilweise stattgegeben und das verhängte Bußgeld gegenüber der Gigaset AG um EUR 1 Mio. herabgesetzt. Im Übrigen wurde die Klage abgewiesen.

    Die Europäische Kommission hatte im Juli 2009 im Rahmen eines Kartellverfahrens gegen verschiedene Unternehmen des Kalziumkarbidsektors ein Gesamtbußgeld in Höhe von EUR 61,1 Mio. festgesetzt. Dabei wurde ein Bußgeld in Höhe von insgesamt EUR 13,3 Mio. gesamtschuldnerisch gegen die unmittelbar kartellbeteiligte Unternehmen SKW Stahl-Metallurgie GmbH sowie deren Muttergesellschaft SKW Stahl-Metallurgie Holding AG (beide zusammen nachstehend 'SKW') verhängt.

    Für das gegen SKW verhängte Bußgeld ordnete die Kommission eine gesamtschuldnerische Haftung auch der heutigen Gigaset AG an, weil diese als seinerzeitige Konzernmuttergesellschaft mit SKW eine 'wirtschaftliche Einheit' gebildet habe.

    Die Gigaset AG bezahlte auf den Bußgeldbescheid hin in den Jahren 2009 bis 2010 vorläufig (d. h. für die Dauer des Rechtsmittelverfahrens) einen Betrag von EUR 6,65 Mio. an die EU-Kommission. Parallel dazu wehrte sie sich im Klagewege gegen den Bußgeldbescheid. Über diese Klage wurde erstinstanzlich heute entschieden. Die Gigaset AG erwartet nach vorläufiger rechtlicher Einschätzung, aufgrund des heutigen Urteils einen Teil des bereits bezahlten Bußgeldes zurückzuerhalten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig; Gigaset wird sorgfältig prüfen, ob gegen den klageabweisenden Teil der Entscheidung Rechtsmittel eingelegt werden müssen.

    Parallel zu dem heute entschiedenen Rechtsstreit erhob die Gigaset AG Klage vor den Zivilgerichten gegen SKW mit der Begründung, diese habe als unmittelbare Urheberin des Kartells das Bußgeld allein zu tragen und folglich das von der Gigaset AG bereits anteilig bezahlte Bußgeld zu erstatten. Dieses Verfahren hat bislang keine Klarheit über die rechtlich zutreffende Verteilung der Bußgeld-Gesamtschuld zwischen der SKW als unmittelbar Kartellbeteiligter einerseits und Gigaset AG als lediglich aufgrund 'wirtschaftlicher Einheit' mithaftender ehemaliger Konzernmuttergesellschaft andererseits gebracht. Die Rechtsfrage liegt derzeit dem Bundesgerichtshof zur revisionsrechtlichen Klärung vor. Der Bundesgerichtshof hat sie mit Beschluss vom 9. Juli 2013 dem Europäischen Gerichtshof zur Vorabentscheidung vorgelegt. Gigaset geht unverändert weiterhin davon aus, dass SKW als unmittelbar Kartellbeteiligte im Innenverhältnis das Bußgeld allein zu bezahlen hat.
    ...

    Quelle: dgap.de

  • Foren-Beitrag von aktiensammler im Thema

    Nun wurde auch die letzte Beteiligung aus Arques-Zeiten verkauft.

    Die Gigaset-Gruppe trennt sich von ihrem Tochterunternehmen, der SM Electronic GmbH. Das Unternehmen geht an die Microelectronic NH GmbH, welche die SME als strategisches Investment in ihren Unternehmensverbund übernimmt. Über den Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

    Mit dem Verkauf der SM Electronic veräußert die Gigaset AG eines der letzten Geschäftsfelder, die im Zuge der strategischen Neuausrichtung und dem damit einhergehenden Wandel vom Beteiligungs- zum reinen Telekommunikationsunternehmen als nicht fortzuführend identifiziert wurden. Die SM Electronic vertreibt Set-Top-Boxen, Sat-Anlagen, Kabel und weiteres TV-Zubehör. Das Unternehmen machte 2012 einen Jahresumsatz in Höhe von EUR 17,7 Mio.

    Kürzlich hatte Gigaset angekündigt, zum Kerngeschäft DECT-Telefone auch in den Markt für Smartphones und Tablets einzusteigen. Die ersten beiden Tablets hat das Unternehmen im Dezember 2013 an den Markt gebracht.
    ...

    Quelle: gigaset.com

  • Foren-Beitrag von aktiensammler im Thema

    Die Pongs & Zahn AG ist gleich mit 3 Wertpapieren am Markt vertreten: die Aktie, eine Anleihe und ein Inhaber-Genussschein!

    Der Chart Aktie in Frankfurt:

    Chart
    Provided by finanzen.net

    Pongs & Zahn AG Inhaber-Aktien o.N. DE0006954001


    Der Chart des Genussscheins in Frankfurt:

    Chart

    Pongs & Zahn AG Inhaber-Genussschein 2005 (unbegrenzt) EO 100,- DE000A0F52H5


    Der Chart der Anleihe in Frankfurt:

    Chart
    Provided by finanzen.net

    8,500% Verion AG Anleihe 2003 (01.11.2014) EO 1000,- DE0005568695

    Die Rückzahlungsansprüche der Anleihe wurden im Januar 2011 auf die Verion AG (offline) übertragen! Die Verion AG ist eine Tochter der Pongs & Zahn AG und seit dem 07.08.2013 ebenfalls insolvent (AG München Az. 1502 IN 62/13).

  • Foren-Beitrag von aktiensammler im Thema

    Die heutige Cleanventure AG entstand übrigens aus der ehemal. Wallbergbahn AG Rottach und hatte danach noch folgende Namen: T H E internet.z AG Rottach-Egern (später München), KIMON Life Venture AG, KIMON Beteiligungen AG Hamburg. Eine effektive Auslieferung der Aktien ist nicht möglich!

    Nach der Aktienzusammenlegung gibt es auch einen neuen Chart in Stuttgart:


    Chart
    Provided by finanzen.net

    Cleanventure AG konvertierte Inhaber-Aktien o.N. DE000A1YCNN8

  • Foren-Beitrag von aktiensammler im Thema

    Nach dem Delisting in Frankfurt geht es nun in Düsseldorf weiter:

    Chart
    Provided by finanzen.net



    Und noch der Chart der jungen Aktien (DE000A1TNXS3) in Düsseldorf:

    Chart
    Provided by finanzen.net

  • Foren-Beitrag von aktiensammler im Thema

    Die HV hat die Frima geändert.

    Amtsgericht Charlottenburg (Berlin), HRB 104364 B

    Veränderungen 17.04.2012

    BBK Kontor Berlin AG, Berlin, Am Kohlgraben 08, 17498 Neuenkirchen.
    Firma: Aphera AG

    Gegenstand: Die Identifizierung, Erforschung und Optimierung von Wirkstoffen und medizinischen Therapieverfahren zur Blutreinigung, sowie die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Blutreinigungs- und damit zusammenhängenden Datenverarbeitungssystemen.

    Rechtsform: Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 16.12.2011 ist die Satzung geändert in § 1 (Firma), § 2 (Gegenstand) und § 4 (Grundkapital).

    Rechtsverhaeltnis: Das genehmigte Kapital vom 19.07.2007 ist aufgehoben. (Genehmigtes Kapital 2007/I); Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 16.12.2011 ermächtigt, das Grundkapital bis zum 30.11.2016 um einen Betrag bis zu 179.967 EUR zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2012/I); Das am 19.07.2007 beschlossene bedingte Kapital besteht nicht mehr.

    Quelle: unternehmensregister.de

    Die Aktie wurde am 15.11.2011 delistet. Letzter Kurs: 0,48 Euro in Frankfurt.
    Homepage: www.kontor.ag

  • Foren-Beitrag von aktiensammler im Thema

    Inzwischen hat die AG ihr Domizil eingebüsst.

    Claimpicker AG, in Zug, CH-320.3.063.919-6, Aktiengesellschaft
    (SHAB Nr. 111 vom 11.06.2012, S. 0, Publ. 6713744). Domizil neu:
    [Das Geschäftsdomizil wird im Handelsregister gelöscht.].

    Quelle: shab.ch

    Handelsregister: Kanton Zug, CHE-114.475.568

    Auf der Homepage ist folgendes vermeldet:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Claimpicker AG hat ihren bisherigen Geschäftsbetrieb endgültig eingestellt.

    Hintergrund hierfür ist die Erkenntnis des Managements, dass die ambitionierten Ziele der Gesellschaft nur mit wesentlich höheren Marketingaufwendungen zu realisieren wären, als in der Budgetplanung ursprünglich vorgesehen waren und zur Verfügung standen.

    Gemeinsam mit den Grossaktionären ist es nun gelungen, einen Partner zu finden, der einen Teil seiner Geschäftsaktivitäten in der Gesellschaft bündeln möchte. Zur Neubesetzung der Organe und Neustrukturierung der Gesellschaft wird es noch im 2. Quartal 2012 eine ausserordentliche Generalversammlung geben, zu der in Kürze eingeladen wird.

    Die Tagesordnung und auch weitere Informationen werden wir Ihnen dann hier zum Download zur Verfügung stellen.

    Ihr Claimpicker-Team

    Quelle: claimpicker.com


    Die Aktie wurde am 15.11.2011 delistet. Letzter Kurs: 0,001 Euro in Frankfurt.

  • Foren-Beitrag von aktiensammler im Thema

    Die KE soll erst im Mai kommen, das dürfte jedoch zu spät sein.

    ...
    Die Aktionäre der klammen italienischen Banca Monte dei Paschi di Siena haben am Wochenende einer Kapitalerhöhung von 3 Milliarden Euro zugestimmt - allerdings soll diese erst nach Mitte Mai erfolgen. Die Auflage der Aktionäre stürzt das älteste Geldinstitut der Welt erneut in eine ungewisse Zukunft. Es braucht dringend Geld, um einer Verstaatlichung zu entgehen.

    In den vergangenen Wochen haben die Manager der Bank heftig für die Ausgabe neuer Aktien im Januar geworben. Aber die gemeinnützige Monte-dei-Paschi-Stiftung, die mit einem Anteil von 33,5 Prozent der größte Aktionär der Bank ist, will eine solche Kapitalerhöhung nicht vor Mitte Mai zulassen.

    Die Stiftung selbst hat nicht genug Geld, um sich selbst an der Kapitalerhöhung zu beteiligen, würde also nach dem Verkauf neuer Aktien mit einem kleineren Anteil an der Bank dastehen. Die Stiftung hofft, ihren Anteil noch vor einer Kapitalerhöhung ganz oder zumindest teilweise verkauft zu bekommen.
    ...
    Die Finanzkrise des Jahres 2008 und verlustreiche Derivatespekulationen hatten Monte dei Paschi in extreme Geldnot gestürzt. Im Februar nahm die Bank einen Notkredit über 4,1 Milliarden Euro von der italienischen Regierung an. Allerdings gestand die Bank mit der Annahme des Hilfskredites zu, dass das Rettungsdarlehen automatisch in Aktienkapital gewandelt und dem Staat zugesprochen wird, wenn ihr im Jahr 2014 keine Kapitalerhöhung über 3 Milliarden Euro gelingen sollte. Das Kreditinstitut, dessen Börsenwert bei rund 2 Milliarden Euro liegt, würde damit praktisch verstaatlicht.

    Quelle: n-tv.de

  • Foren-Beitrag von aktiensammler im Thema

    ...
    Die Gigaset AG ('Gigaset') hat ihren Rechtsstreit mit der Evonik Degussa GmbH ('Evonik') zu 70% gewonnen.

    Evonik hatte im Mai 2012 eine Schiedsklage gegen Gigaset erhoben und die Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von EUR 12 Mio. verlangt.

    In dem Schiedsspruch, der Gigaset heute zugestellt wurde, sprach das Schiedsgericht Evonik nunmehr EUR 3,5 Mio. zu und wies die Schiedsklage im Übrigen ab. In der Sache obsiegte Evonik also nur zu 30%.

    Gigaset hatte in dieser Angelegenheit Rückstellungen in Höhe von zuletzt EUR 3,6 Mio. gebildet. Das Urteil wird somit das Jahresergebnis nicht belasten.

    Gigaset wird den Schiedsspruch sorgfältig prüfen und dann entscheiden, ob dieser im Wege eines sog. Aufhebungsantrags einer Überprüfung durch ein ordentliches Gericht unterzogen werden muss.
    ...

    Quelle: dgap.de

  • Foren-Beitrag von aktiensammler im Thema

    Auch Mike Lazaridis will Blackberry nicht kaufen.

    Bangalore Der BlackBerry-Mitgründer Mike Lazaridis erwägt keinen Kauf des angeschlagenen Smartphone-Herstellers mehr. Seine Beteiligung hat er nach eigenen Angaben zudem auf knapp unter fünf Prozent von zuvor acht Prozent reduziert.

    BlackBerry steht mit dem Rücken zur Wand, weil die Kunden in Scharen zu Apple und Samsung abwandern. Verluste in Milliarden-Höhe und Massenentlassungen sind die Folge. BlackBerry hatte über Monate einen Käufer gesucht, der Kapital mitbringt, war aber nicht fündig geworden. Lazaridis hatte zusammen mit dem anderen Firmengründer Douglas Fregin eine Offerte erwogen.

    Quelle: wiwo.de

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