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Thema: The Kraft Heinz Company (US5007541064) vormals Kraft Foods Group, Inc. (US50075N1046)

Thread-Nummer:
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Beitrag #0 von aktiensammler am 23.02.2019 13:14   ( 2.040 Beiträge | Status: ok )
The Kraft Heinz Company (US5007541064) vormals Kraft Foods Group, Inc. (US50075N1046)

Der Lebensmittelkonzern The Kraft Heinz Company hat derzeit Probleme und musste die Quartalsdividende von 0,625 USD auf 0,40 USD senken, das entspricht ca. 36 %.

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Für 2018 meldete Kraft Heinz unterm Strich einen Verlust von mehr als zehn Milliarden Dollar - nach einem Gewinn von knapp 11 Milliarden Dollar im Vorjahr. Der Konzern kürzt die Dividende um mehr als ein Drittel.
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Es sind weniger die Horrorzahlen an sich, als ihre Ursachen, die die Anleger in die Flucht schlagen. Bei Kraft geht es - im wahrsten Sinne des Wortes - ans Eingemachte: die "ikonischen" Markenwerte der Firma. Einige dieser vermeintlichen Filetstücke sind offenbar verdorben. Jedenfalls räumt der Konzern ein, dass sie auf einmal viel weniger wert sein sollen, als er bisher behauptet hat: fast 16 Milliarden Dollar. Gleichzeitig hat eine Untersuchung der US-Börsenaufsicht Unregelmäßigkeiten bei der Rechnungslegung im Einkauf und lasche interne Kontrollen aufgedeckt.
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Denn wie bei vielen Konsumgüterfirmen sind nicht etwa Ketchup-Werke, Wurstfabriken oder Getränkemaschinen das Wertvollste, das Kraft Heinz gehört. Mehr als 80 Prozent des Firmenvermögens besteht nur aus Firmen- und Markenwerten und anderen immateriellen Gütern.
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Denn in die Bewertung fließen viele Faktoren ein, die sich naturgemäß kaum schätzen, geschweige denn messen lassen: die Geschmäcker der Kunden etwa. Die sind bekanntlich nicht nur verschieden, sondern ändern sich. Ein Problem für Lebensmittelriesen wie Kraft: Immer mehr Leute wollen lieber Öko-Food statt Makkaroni aus der Mikrowelle. Das drückt die Werte ihrer Marken.
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Folglich habe man rund 16 Milliarden Dollar abschreiben müssen, vor allem auf das US-Tiefkühlgeschäft sowie die Marken Kraft und Oscar Mayer. Genaue Erklärungen bleibt der Konzern schuldig.
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Bis heute hat die Firma rund zwei Drittel ihres Marktwerts verloren. Womöglich ist all das eine Spätfolge der Megafusion, die Warren Buffet und 3G eingefädelt hatten.

Ihr Übernahmeziel Kraft war damals hochprofitabel: Von jedem Euro Umsatz blieben rund 20 Cent operativer Gewinn in der Firma hängen. Doch Buffett und der brasilianischen Investmentfirma war das nicht genug: Sie setzten Kraft Heinz nach der Fusion auf Diät, um noch mehr Rendite herauszuquetschen.
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Der Markencrash bei Kraft Heinz könnte Folgen für die gesamte Branche und den Aktienmarkt haben.
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Quelle: n-tv.de

"Kraft Foods Group Inc." ist am 19.09.2012 durch durch den Spin-off von "Kraft Foods Inc." entstanden. Die alte "Kraft Foods Inc." wurde danach in "Mondelez International Inc." umbenannt.

Mit Ex-Tag 07.07.2015. wurde die Kraft Foods Group Inc. auf H.J. Heinz Holding Corp. verschmolzen und in "The Kraft Heinz Company" umbenannt. Die Aktionäre der Kraft Foods Group Inc. erhielten eine Sonderdividende über 16,50 USD / Aktie und die Aktie die ISIN US5007541064. Grossaktionäre sind Berkshire Hathaway Inc. (27 %) und 3G Capital, Inc. (22 %).


Der Chart an der NASDAQ in USD:

Chart
Provided by finanzen.net

The Kraft Heinz Company Registered Shares o.N.


Der Chart in Frankfurt:

Chart

Beitrag #1 von aktiensammler am 10.08.2019 13:51   ( 2.040 Beiträge | Status: ok )
Zahlen für das Q 2 / 2019

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Der US-Konzern Kraft Heinz muss den Wert einiger seiner Marken erneut abschreiben - und das ist womöglich noch nicht das Ende der Fahnenstange. In der ersten Jahreshälfte des laufenden Geschäftsjahres habe man eine Wertminderung von insgesamt 1,22 Milliarden US-Dollar vorgenommen, erklärte die Gesellschaft, die 2015 aus der Fusion von Kraft Foods und der H. J. Heinz Company entstand.
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Für den Sechsmonatszeitraum meldete das Unternehmen zudem einen Rückgang des Nettogewinns auf 854 Millionen Dollar. Vor Jahresfrist hatte Kraft Heinz noch einen Gewinn von 1,76 Milliarden Dollar oder ausgewiesen. Der Nettoumsatz schrumpfte um 5 Prozent auf 12,37 Milliarden Dollar.

Quelle: n-tv.de

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