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Thema: Arcandor ist pleite (WKN 627500)

Thread-Nummer:
Anzahl Antworten: 19
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Beitrag #0 von LordofShares am 09.06.2009 15:05   ( 3.804 Beiträge | Status: ok )
Arcandor ist pleite (WKN 627500)

09.06.2009 | 13:10

EANS-Adhoc: Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG Arcandor AG stellt Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens

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Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel
einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent
verantwortlich.
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09.06.2009

Essen, 9. Juni 2009. Die Arcandor AG hat heute beim Amtsgericht Essen den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens wegen drohender Zahlungsunfähigkeit eingereicht. Im Nachgang wurde ebenfalls für die Karstadt Warenhaus GmbH, die Primondo GmbH und die Quelle GmbH der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens wegen drohender Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht Essen gestellt. Vom Insolvenzverfahren werden die Thomas Cook Group plc, die Primondo-Specialty Group GmbH mit ihren Tochter- und Beteiligungsgesellschaften sowie der Homeshopping-Sender HSE24 unberührt bleiben.

Der Vorstand

Ende der Mitteilung                               euro adhoc
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Rückfragehinweis:

Detlef Neveling
Telefon: +49 (0) 201 727-9816
E-Mail: detlef.neveling@arcandor.com

Branche: Einzelhandel
ISIN: DE0006275001
WKN: 627500
Index: Midcap Market Index, MDAX, CDAX, Classic All Share, HDAX,
Prime All Share
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München / Regulierter Markt

Quelle: na-presseportal


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Beitrag #1 von LordofShares am 09.06.2009 15:07   ( 3.804 Beiträge | Status: ok )
Chart

Der 10-Jahres-Chart:

Chart

Quelle: BigCharts.com


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Beitrag #2 von LordofShares am 09.06.2009 15:24   ( 3.804 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von LordofShares am 09.06.2009 15:05

Jetzt gehts ans Ausschlachten. Hier ein Auszug aus einem Bericht auf boerse.ARD.de von heute mittag:

Eine Zerschlagung des traditionsreichen Warenhaus- und Touristikkonzerns ist jetzt die wahrscheinlichste Variante. Aus Berlin heißt es, es gebe mehrere Interessenten für die einzelnen Sparten.

So sei Otto an dem Versandhandel um Quelle, Baby-Walz, mirabeau, Hess Natur und dem Shopping-Kanal HSE 24 interessiert. Auch die Verhandlungen mit der Kaufhof-Muttergesellschaft Metro gehen weiter. Der Konzern will einen Großteil der Karstadt-Filialen von Arcandor übernehmen und sie mit ihrer Tochtergesellschaft Kaufhof in einer Deutsche Warenhaus AG zusammenführen. Die Reisetochter Thomas Cook Group ist von dem Insolvenzverfahren nicht berührt.

Quelle: boerse.ARD.de


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Beitrag #3 von aktiensammler am 09.06.2009 21:26   ( 1.631 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von LordofShares am 09.06.2009 15:24

Sehr wahrscheinlich wird es so sein. Jedoch haben die Eigentümer

1. ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt
2. den Insolvenzexperten Horst Piepenburg aus Düsseldorf mit ins Boot geholt.
Es wird also tatsächlich eine Sanierung angestrebt.

Die AG selbst ist nur eine Holding ohne operatives Geschäft. Das op. Geschäft ist ja in den GmbH's zugange und die sind wesentlich leichter zu verkaufen.

Mal sehen was wird, die Zocker stehen schon in den Startlöchern und ich beobachte sie [lach]

Kursziel: Zunächst 0,01 EUR [rolleyes]

Beitrag #4 von LordofShares am 30.07.2009 23:29   ( 3.804 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von LordofShares am 09.06.2009 15:05

30.07.2009 | 19:30

Quelle-Erben verringern Anteil an Arcandor

FÜRTH/ESSEN (dpa-AFX) - Die Quelle-Erben sind nach dem Verkauf von 6,5 Millionen Aktien künftig nur noch mit 21,53 Prozent an dem Handelskonzern Arcandor <ARO.ETR> beteiligt. Bisher hatten sie über einen sogenannten Pool 26,74 Prozent an Arcandor gehalten, wie ein Konzernsprecher am Donnerstag mitteilte. Am Anteil der Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz ändere sich allerdings nichts; dieser liege weiterhin bei 21,53 Prozent.

Vielmehr habe Schickedanz' Neffe Martin Dedi sich von der Hälfte seines bei bisher bei 5,21 Prozent liegenden Arcandor-Anteils getrennt. Sein Anteil liege nun noch bei 2,57 Prozent. Zugleich sei der Pool der drei Quelle-Familienmitglieder aufgelöst worden. Neben Martin Dedi und Madeleine Schickedanz besitze ihr Mann Leo Herl einen Anteil von 0,001 Prozent.

Mit dem Aktienverkauf unterschreite der bisherige Schickedanz-Pool die Sperrminorität, womit sich theoretisch sein Einfluss auf Hauptversammlungsentscheidungen verringere, sagte ein Arcandor-Sprecher. Da aber zu Hauptversammlungen nie alle Aktionäre erschienen, kämen die Quelle-Erben faktisch auf rund 30 Prozent, womit sie weiterhin Einfluss auf wichtige Unternehmensentscheidungen hätten. Die Gründe für die Auflösung des Pools seien Arcandor nicht bekannt./kt/DP/edh

Quelle: dpa-AFX


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Beitrag #5 von LordofShares am 12.08.2009 17:21   ( 3.804 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von LordofShares am 09.06.2009 15:24

12.08.2009 | 16:19

EANS-Adhoc: Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG Arcandor AG: Äußerst geringe Chancen, neuen Ankerinvestor zu finden

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einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent
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12.08.2009

Essen, 12. August 2009. Der Arcandor-Vorstand wird die Suche nach einem neuen Ankerinvestor für die Arcandor AG am 15. August 2009 beenden. Aufgrund der jüngsten Entwicklungen und eines schwierigen Marktumfeldes sind die Chancen, einen Ankerinvestor zu finden, der die Fortführung des Konzerns ermöglicht, inzwischen als äußerst gering einzustufen. Der Fokus des Vorstandes in den weiteren Bemühungen richtet sich jetzt vor allem auf die Investorensuche für die Handelssegmente im Konzern, Karstadt und Primondo.

Der Vorstand

Ende der Mitteilung                               euro adhoc
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Detlef Neveling
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Quelle: na-presseportal


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Beitrag #6 von LordofShares am 24.08.2009 11:54   ( 3.804 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von LordofShares am 12.08.2009 17:21

24.08.2009 | 10:50

Insolvenzverwalter will Karstadt-Kette als Ganzes erhalten - HB

DJ Insolvenzverwalter will Karstadt-Kette als Ganzes erhalten - HB

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Chancen der Wettbewerber, sich im Zuge eines Insolvenzverfahrens die Filetstücke aus der angeschlagenen Kaufhauskette Karstadt herauszupicken, sinken. "Wir halten Karstadt für eine Gesellschaft, die alleine überlebensfähig ist", zitiert das Handelsblatt (HB-Montagsausgabe) Rolf Weidmann, den Partner der mit der vorläufigen Insolvenzverwaltung beauftragten Kanzlei Görg.

Nach den Worten Weidmanns solle die Tochter des ebenfalls insolventen Arcandor-Konzerns zunächst als Ganzes und eigenständig arbeiten, schreibt das Blatt. Einen Teilverkauf von Karstadt an Interessenten wie Metro oder Sportscheck werde es damit vorerst nicht geben. Der Metro-Vorstandsvorsitzende Eckhard Cordes hatte Arcandor vor Kurzem noch vorgeworfen, durch das Hinauszögern der Verkaufsverhandlungen Karstadts Ertragskraft zu schwächen.

Demgegenüber arbeite der Insolvenzverwalter an einem Plan für die gesamte Warenhauskette, der den Gläubigern eine höhere Entschädigungsquote biete als eine Zerschlagung, heißt es weiter.

Während die Gläubiger von Karstadt damit immerhin auf eine höhere Entschädigung hoffen dürfen, werden die Eigenkapitalgeber des Mutterkonzerns Arcandor - darunter die Eigentümer der Privatbank Sal. Oppenheim oder Madeleine Schickedanz - voraussichtlich leer ausgehen. Denn für diese bleibt nur etwas übrig, wenn bei der Verwertung des Konzerns 100% der Gläubigerforderungen befriedigt würden und darüber hinaus Eigenkapital übrig bleibt.

Dazu müsste aber schon ein Wunder geschehen, zitiert das "HB" Konzernkreise. Somit werde das 1999 eingefädelte Zusammengehen mit Karstadt für Quelle-Erbin Schickedanz wohl mit einem Totalverlust enden. Ihre Arcandor-Aktien, die nur noch mit einem Wert von knapp 20 Mio EUR an der Börse gehandelt werden, seien damit - wie auch die restlichen Papiere - faktisch wertlos.


Webseiten: http://www.handelsblatt.com
http://www.arcandor.com

DJG/eyh/cbr
Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de


(END) Dow Jones Newswires

August 24, 2009 03:49 ET (07:49 GMT)

Copyright (c) 2009 Dow Jones&Company, Inc.

Quelle: Dow Jones Deutschland


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Beitrag #7 von LordofShares am 31.08.2009 16:55   ( 3.804 Beiträge | Status: ok )
Insolvenzeröffnung am 01.09.2009

31.08.2009 | 13:20

ROUNDUP: Lösung für Primondo in Sicht - Arcandor vor Insolvenzeröffnung

ESSEN (dpa-AFX) - Einen Tag vor der erwarteten Eröffnung der Insolvenzverfahren für die wichtigsten Arcandor-Gesellschaften <ARO.ETR> zeichnet sich eine Lösung für die Versandhandelstochter Primondo ab. Die Gespräche über ein neues Finanzpaket für die Arcandor-Tochter verliefen "konstruktiv", sagte ein Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters Klaus Hubert Görg am Montag.

Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montag) sollen die kreditgebenden Banken ihre Bereitschaft zum Schnüren eines neuen Finanzierungspakets bereits signalisiert haben. Damit wäre die Finanzierung bis zum Jahresende gesichert, was das für Primondo so wichtige Weihnachtsgeschäft umfasse.

Die Arcandor-Tochter bekäme damit mehr Zeit für die Investorensuche, schreibt die Zeitung. Die Kreditgeber schienen vom Fortführungskonzept für das Unternehmen überzeugt zu sein. Damit verbunden sei jedoch der Abbau etwa jedes dritten Arbeitsplatzes bei dem Versandhändler.

Für die ebenfalls zum Arcandor-Konzern gehörende Karstadt Warenhaus AG wird eine Sanierung im Zuge eines sogenannten Planinsolvenzverfahrens angestrebt. 19 Warenhäusern droht dabei die Schließung. Unklar ist, ob es gelingt, die Warenhauskette als Ganzes zu erhalten. Konkurrent METRO <MEO.ETR> hatte zuvor bereits Interesse an der Fusion von etwa zwei Dritteln der Karstadt-Filialen mit der eigenen Warenhaustochter Kaufhof signalisiert.

In der Arcandor-Vorstandsetage rechnen Beobachter mit einem Kahlschlag. Aus dem derzeit siebenköpfigen Vorstand würden künftig allenfalls noch Karstadt-Chef Stefan Herzberg und das für den Versandhandel zuständige Mitglied Marc Sommer benötigt, schreiben die "Süddeutsche Zeitung" und die "Financial Times Deutschland" (FTD) übereinstimmend.

Nach der Eröffnung der Insolvenzverfahren rechnen Beobachter bereits am Dienstag mit dem Rückzug von Arcandor-Vorstandschef Karl- Gerhard Eick. Der Manager, der nur ein halbes Jahr an der Spitze des Krisenkonzerns stand, ist wegen garantierter Bezüge von bis zu 15 Millionen Euro in die Kritik geraten.

Auch die von Eick geholten Vorstandsmitglieder Arnold Mattschull und Zvezdana Seeger würden das Unternehmen verlassen. Unklar sei auch die Zukunft von Finanzvorstand Rüdiger Andreas Günther sowie der Verbleib von Thomas-Cook-Chef Manny Fontenlas-Novoa in dem Gremium. Die Anteile an der Arcandor-Reisetochter Thomas Cook sind bereits verpfändet und stehen vor einem Verkauf./uk/DP/wiz

Quelle: dpa-AFX


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Beitrag #8 von LordofShares am 15.09.2009 18:20   ( 3.804 Beiträge | Status: ok )
Anteile an der Thomas Cook Group komplett verkauft

15.09.2009 | 16:36

EANS-Adhoc: Arcandor AG
Ad hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG Thomas Cook Group plc Aktien durch Arcandor-Gläubigerbanken vollständig verwertet


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einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent
verantwortlich.
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15.09.2009

Die Gläubigerbanken der insolventen Arcandor AG (ISIN DE0006275001) haben unter der Führung der Bayerischen Landesbank dem Insolvenzverwalter über das Vermögen der Arcandor AG mitgeteilt, dass alle Aktien an der Thomas Cook Group plc (ISIN GB00B1VYCH82), die die Arcandor AG sowie die Karstadt Quelle Freizeit GmbH im Rahmen der Gruppenfinanzierung an die finanzierenden Banken verpfändet hatten, vollständig und mit dinglicher Wirkung zum Zwecke der Rückführung der Gruppenfinanzierung verwertet worden sind. Damit hält ab sofort weder Arcandor noch eine ihrer Beteiligungsgesellschaften Anteile an der Thomas Cook Group plc.

Arcandor AG i.L./i.I. Der Insolvenzverwalter

Ende der Mitteilung                               euro adhoc
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Rückfragehinweis:

Detlef Neveling
Telefon: +49 (0) 201 727-9817
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München / Regulierter Markt

Quelle: na-presseportal


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Beitrag #9 von LordofShares am 13.10.2009 20:47   ( 3.804 Beiträge | Status: ok )
Sal. Oppenheim senkt Anteil an Arcandor

13.10.2009 | 15:02

Sal. Oppenheim senkt Arcandor-Beteiligung auf unter 10%

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Privatbank Sal. Oppenheim hat ihren Anteil an der
insolventen Arcandor AG deutlich gesenkt. Die Industrieholding der
Gesellschafter von Sal. Oppenheim hält nun noch über diverse Gesellschaften
9,69% an dem Essener Handelskonzern, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten
Stimmrechtsmitteilung hervorgeht. Zuvor lag der Anteil bei 24,9%.

Webseite: http://www.arcandor.com
DJG/nas/brb
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(END) Dow Jones Newswires

October 13, 2009 09:02 ET (13:02 GMT)

Quelle: Dow Jones Newswires


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Beitrag #10 von LordofShares am 20.10.2009 11:25   ( 3.804 Beiträge | Status: ok )
Quelle vor der Schließung

20.10.2009 | 09:50

ROUNDUP: Arcandor-Versender Quelle soll dicht gemacht werden

FÜRTH/ESSEN (dpa-AFX) - Die Rettungsbemühungen für den insolventen Versandhändler Quelle sind gescheitert. Nachdem jeder Versuch fehl lief, das zum ebenfalls insolventen Handelskonzern Arcandor gehörende Unternehmen zu verkaufen, soll Quelle dicht gemacht werden. "Nach intensiven Verhandlungen mit einer Vielzahl von Investoren sehen Insolvenzverwalter wie Gläubigerausschuss jetzt keine Alternative zur Abwicklung von Quelle Deutschland mehr", teilte der Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg am Montagabend mit. Wann das Kapitel Quelle geschlossen werden soll, steht indes noch nicht fest. "Wir rechnen noch", sagte ein Sprecher am Dienstag auf Anfrage.

Die Quelle-Mitarbeiter will der Insolvenzverwalter am Dienstag Nachmittag in Nürnberg informieren. Ohnehin war geplant, rund ein Drittel der 10.500 Arbeitsplätze abzubauen. Jetzt dürften noch mehr Beschäftigte ihren Job verlieren. Quelle-Betriebsratschef Ernst Sindel sprach von einer "Riesen-Katastrophe".

FACTORING KONNTE NICHT GESICHERT WERDEN

Grund für das Scheitern war am Ende das sogenannte Factoring. Diese für Versandunternehmen typische Art der Vorfinanzierung von Kundenforderungen übernimmt die Quelle-Hausbank Valovis mit Unterstützung der Bayern LB und der Commerzbank - allerdings nur bis zum Jahresende. Eine Einigung über den 1. Januar 2010 hinaus habe nicht erzielt werden können, so Görg. Dies hatten die Kaufinteressenten aber als Bedingung gemacht.

Der geplante Verkauf stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Für Quelle läuft ebenso wie für Arcandor und anderen Gesellschaften seit 1. September ein Insolvenzverfahren. Das Unternehmen mit Sitz in Fürth ist Teil der Versandsparte Primondo, zu der auch profitable Geschäfte wie etwa Spezialversender (Hess Natur, Baby Walz) oder der Homeshopping-Kanal HSE 24 gehören.

JETZT VERKAUF VON EINZELTEILEN

Insolvenzverwalter Görg hatte ursprünglich versucht, die Sparte als Ganzes zu verkaufen. Noch letzte Woche hieß es, dass es ernsthaft interessierte Investoren für Primondo gebe und der Verkauf noch im Oktober über die Bühne gehen werde. Branchenbeobachter hatten allerdings von Anfang an geunkt, dass es schwierig sein werde, jemanden zu finden, der sich Quelle ans Bein binden wolle. Der Universalversender war seit Jahren das Sorgenkind in der Primondo-Gruppe. Trotz jahrelanger Restrukturierung wurde die Wende nie richtig geschafft.

Was nun folgen soll, ist ein Verkauf der Primondo-Einzelteile. Für das nach wie vor gesunde Auslandsgeschäft von Quelle will Görg "unverzüglich" den Verkaufsprozess einleiten. "Die internationalen Gesellschaften verfügen nach wie vor über stabiles Geschäft und sind solide, stabile und zuverlässige Partner - bei Kunden wie bei Lieferanten", sagte der Insolvenzverwalter. Gleiches gelte für HSE 24. Die Spezialversender sollen ihr Geschäft autark weiter führen./she/das/wiz

Quelle: dpa-AFX


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Beitrag #11 von LordofShares am 28.10.2009 00:07   ( 3.804 Beiträge | Status: ok )
Sal. Oppenheim senkt Anteil an Arcandor weiter

27.10.2009 | 15:34

Sal. Oppenheim senkt Arcandor-Beteiligung auf unter 5%

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Privatbank Sal. Oppenheim hat ihren Anteil an der
insolventen Arcandor AG deutlich gesenkt. Die Industrieholding der
Gesellschafter von Sal. Oppenheim hält per 20. Oktober noch über diverse
Gesellschaften 4,8% an dem Essener Handelskonzern, wie aus einer am Dienstag
veröffentlichten Stimmrechtsmitteilung hervorgeht. Zuvor lag der Anteil bei
9,7%.

Webseite: http://www.arcandor.com

DJG/jhe/cbr
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(END) Dow Jones Newswires

October 27, 2009 10:34 ET (14:34 GMT)

Quelle: Dow Jones Newswires


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Beitrag #12 von LordofShares am 28.06.2010 22:16   ( 3.804 Beiträge | Status: ok )
Arcandor-Insolvenzverwalter wird 5,7 Mio. Arcandor-Aktien auf den Markt werfen

28.06.2010 | 20:45

EANS-Adhoc: Arcandor AG i.I./i.L.
Veräußerung eigener Aktien


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Aktienbewegung

28.06.2010

Der Insolvenzverwalter der Arcandor AG hat heute beschlossen, die im Vermögen der Arcandor AG befindlichen 5.697.827 eigenen Aktien an der Arcandor AG (entspricht ca. 2,25 % des Grundkapitals) zu verwerten. Die Verwertung erfolgt im Wege der Veräußerung über die Börse.

In diesem Zusammenhang weist der Insolvenzverwalter darauf hin, dass das laufende Insolvenzplanverfahren bezüglich der Karstadt Warenhaus GmbH auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Arcandor AG keine wesentlichen Auswirkungen hat. Ein Insolvenzplanverfahren über das Vermögen der Arcandor AG wird nicht angestrebt; die Arcandor AG soll vielmehr abgewickelt werden. Es ist ausgeschlossen, dass die Aktionäre der Arcandor AG aus den Verwertungserlösen noch Ausschüttungen erhalten.

Essen, 28. Juni 2010

Arcandor AG i.I./i.L. Der Insolvenzverwalter

Ende der Mitteilung                               euro adhoc
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Rückfragehinweis:

Thomas Schulz
Sprecher der Insolvenzverwaltung
Tel.: +49 (0) 201 727-2038
e-mail: tsc@tsc-komm.de

Branche: Einzelhandel
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Stuttgart / Regulierter Markt
Düsseldorf / Regulierter Markt
Hannover / Regulierter Markt
München / Regulierter Markt

Quelle: na-presseportal

Hier also nochmal die offizielle Bestätigung, dass die Arcandor AG mausetot ist und die ganze Karstadt-Geschichte praktisch nichts mehr mit Arcandor zu tun hat (wie bereits im Paketeria-Thread angesprochen)...


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Beitrag #13 von aktiensammler am 27.07.2011 00:29   ( 1.631 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Vollkommen vergessen wurde hier noch die wertlose Umtauschanleihe welche an der Börse gehandelt wird. Hier mal ein aktueller Überblick in Frakfurt:

Chart

8,875% ARCANDOR AG Umt.-Anl. v.08(13) EO 100.000 - DE000A0N0N07

Chart

Arcandor AG Inhaber-Aktien o.N. - DE0006275001

Nach der Umstellung von Nennwertaktien (DM 50) auf Stückaktien und einem gleichzeitigem Split 1:10 im Juli 1999 wurden die neuen, auf den Namen "Karstadt Quelle Aktiengesellschaft" global verbrieft.

Die Aktie wird derzeit mal wieder hochgezockt.

Beitrag #14 von aktiensammler am 01.12.2013 14:35   ( 1.631 Beiträge | Status: ok )
Klage

Thomas Middelhoff verklagt die Arcandor-Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg und Hans-Gerd Jauch wegen angeblichen Rufmordes Schadenersatz in Höhe von 120.000.000 Euro!

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Der frühere Chef des Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor, Thomas Middelhoff, fordert von den Insolvenzverwaltern des Konzerns wegen angeblichen Rufmordes Schadenersatz in Millionenhöhe. Der Manager habe bereits Anfang Oktober beim Landgericht Hagen einen Mahnbescheid in Höhe von 120 Millionen Euro gegen Klaus Hubert Görg und Hans-Gerd Jauch beantragt, sagte ein Gerichtssprecher. Die Insolvenzverwalter hätten jedoch bereits Widerspruch eingelegt.

Middelhoff-Anwalt Winfried Holtermüller begründete die Millionenforderung mit den "Imageschäden" und den "enormen geschäftlichen Schäden", die Middelhoff durch das Vorgehen und die Äußerungen der beiden Insolvenzverwalter erlitten habe. Sie hatten Middelhoff und andere Arcandor-Manager unter anderem wegen angeblicher Managementfehler auf Schadenersatz in Höhe von 175 Milliionen Euro verklagt.

Ein Sprecher der Insolvenzverwalter bestätigte den Eingang der Mahnbescheide. Görg und Jauch hätten jedoch fristgerecht dagegen Widerspruch eingelegt. Jauch sagte: "Wir handeln pflichtgemäß." Angesichts von bislang ergangenen Entscheidungen der Zivilgerichte in Schadenersatzprozessen gegen Middelhoff, in denen der Manager zur Zahlung an den Insolvenzverwalter verpflichtet worden sei, sehe man "einem Verfahren wegen angeblichen Rufmordes gelassen entgegen". Middelhoff war gegen entsprechende Entscheidungen in Berufung gegangen.

Middelhoff-Anwalt Holtermüller kündigte an, das Verfahren nun zeitnah weiter vorantreiben zu wollen. Mit einer schnellen Entscheidung ist nicht zu rechnen. Das Verfahren könne, wenn es durch alle Instanzen gehe, drei bis vier Jahre dauern, sagte Holtermüller.

Quelle: n-tv.de

Beitrag #15 von aktiensammler am 17.09.2014 23:59   ( 1.631 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Für den Ex-Arcandor-Vorstand Thomas Middelhoff kommt es derzeit knüppeldick!

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Im Prozess gegen Thomas Middelhoff werden die Gläubiger ungeduldig: Bei einem Gerichtstermin am 20. August im Landgericht Essen wurde dem ehemaligen Arcandor-Chef einem Medienbericht zufolge eine Uhr direkt vom Arm weggepfändet.

Wie der "Spiegel" schreibt, hat die Armbanduhr der Marke Piaget einen Listenpreis von 20.000 Euro. Dem Bericht zufolge hatte ein Fonds des Berliner Wohnungsbauunternehmens Gewobag Taschenpfändung beantragt. Die Gerichtsvollzieherin habe keine andere Wahl gehabt, als ihm die Uhr abzunehmen, heißt es. Mit seinem Protest, dass das Schmuckstück ein Geschenk seiner Ehefrau sei, sei der ehemalige Manager beim Gericht nicht durchgekommen. Middelhoff soll der Berliner Firma knapp eine Million Euro schulden.

Brisantes Detail: Die Uhr stand bei seiner Vermögensauskunft Ende Juli nicht auf der Liste. Middelhoff soll zwar drei Armbanduhren angegeben haben, die gepfändete Piaget gehörte aber nicht dazu. Ob Middelhoff die Luxusuhr absichtlich nicht angegeben oder vergessen hat, ist unklar.
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Andere Gläubiger wie der Troisdorfer Projektentwickler Josef Esch oder der Unternehmensberater Roland Berger, der ihn zum Offenbarungseid gezwungen hatte, sind bislang nicht so weit gegangen, Taschenpfändung zu beantragen.
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Das Gericht geht zurzeit auch dem Verdacht nach, dass Middelhoff seine wahren Vermögensverhältnisse bewusst verschleiert. Wie das Magazin schreibt, liegt eine Strafanzeige wegen des Verdachts auf Abgabe einer falschen eidesstaatlichen Versicherung vor.
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Das Gericht geht zurzeit auch dem Verdacht nach, dass Middelhoff seine wahren Vermögensverhältnisse bewusst verschleiert. Wie das Magazin schreibt, liegt eine Strafanzeige wegen des Verdachts auf Abgabe einer falschen eidesstaatlichen Versicherung vor.
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Quelle: n-tv.de

Beitrag #16 von Mittachmahl am 14.11.2014 09:50   ( 140 Beiträge | Status: ok )
3 Jahre Haft für Thomas Middelhoff

http://www.focus.de/finanzen/news/urteil...id_4273766.html

Nach sechs Monaten Verhandlung hat das Landgericht Essen am Freitag sein Urteil im Untreue-Prozess gegen Thomas Middelhoff verkündet. Der frühere Top-Manager ist wegen Untreue und Steuerhinterziehung zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Richter Jörg Schmitt hat das Urteil im Untreue-Prozess gegen Thomas Middelhoff gefällt: Der ehemalige Top-Manager hat sich in 27 Fällen von Untreue und drei Fällen von Steuerhinterziehung schuldig gemacht. Er wurde am Freitag vom Essener Landgericht zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt.

Für den ehemaligen Top-Manager Thomas Middelhoff war der seit Mai laufende Untreue-Prozess eine demütigende Erfahrung. "Big T" verbrachte viele Tage auf der Anklagebank, eine Gerichtsvollzieherin nutzte das Verfahren für eine Pfändung. Das hinterlässt Kratzer im Leben des ehemaligen Top-Managers, der jetzt von seinem Wohnsitz in Saint Tropez ins Gefängnis umziehen muss.
Charterjets, Hubschrauber, teure Geschenke

Die Staatsanwaltschaft hatte für den früheren Chef des inzwischen pleitegegangenen Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und drei Monaten gefordert. Sie warf dem 61-J Jährigen vor, den Konzern in den Jahren zwischen 2005 und 2009 in insgesamt 44 Fällen zu Unrecht mit Kosten von insgesamt mehr als 800.000 Euro belastet zu haben.

Hauptsächlich ging es dabei um teure Flüge in Charterjets nach London und New York, die nach Auffassung der Anklagebehörde ganz oder teilweise privat veranlasst waren, aber von Arcandor bezahlt wurden. Middelhoff sei außerdem mit dem Hubschrauber zwischen seinem Wohnsitz in Bielefeld und der Arcandor-Zentrale in Essen hin und her geflogen, um auf dem Weg zur Arbeit dem Stau zu entgehen.
Middelhoff sagte, er habe sich kein Fehlverhalten vorzuwerfen

Ein weiterer Vorwurf: 180.000 Euro habe Arcandor auf Veranlassung Middelhoffs für eine Festschrift zu Ehren des ehemaligen Bertelsmann-Chefs Mark Wössner spendiert – ein „persönliches Geschenk“ an seinen früheren Mentor, das er hätte selbst zahlen müssen.

Middelhoffs Verteidiger hatten hingegen auf Freispruch plädiert. Der ehemalige Top-Manager selber wies die Vorwürfe entschieden zurück. In seinem Schlusswort hatte er gesagt, er habe sich kein Fehlverhalten vorzuwerfen. Er sei zu Karstadt gekommen, um das Unternehmen und Arbeitsplätze zu retten. Das insgesamt fünfjährige Verfahren sei für ihn ein Alptraum. „Ich fühle mich in meiner Würde und Ehre verletzt.“

Beitrag #17 von aktiensammler am 16.11.2015 18:03   ( 1.631 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Das Verfahren zieht sich noch längere Zeit hin, die Aufräumarbeiten sind noch lange nicht beendet.

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Arcandor-Insolvenzverwalter Hans-Gerd Jauch sagte, das Insolvenzverfahren werde noch "viele Jahre" dauern. Grund dafür seien vor allem Rechtsstreitigkeiten, die zum Teil wohl in höchster Instanz entschieden werden müssten.
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Die Staatsanwaltschaft Bochum erhob erst in diesem November beim Landgericht Essen Klage gegen insgesamt 15 frühere Verantwortliche des pleitegegangenen Handelskonzerns. Über eine Zulassung der Klage ist noch nicht entschieden.

Jauch machte den Gläubigern von Arcandor, Karstadt und Quelle kaum Hoffnung, durch das Insolvenzverfahren noch nennenswerte Summen zurückzuerhalten. Bei der Arcandor AG in Liquidation hätten 1077 Gläubiger Forderungen in Höhe von 443 Millionen Euro angemeldet. Doch die zu erwartende Quote liege maximal bei 0,5 Prozent. Von jedem Euro, den ihnen Arcandor schuldet, werden die Gläubiger also wohl nur einen halben Cent wiedersehen.

Zehntausende Gläubiger

Die 11.585 Quelle-Gläubiger, die Forderungen von 894 Millionen Euro angemeldet haben, können nach Angaben des Insolvenzverwalters mit einer Quote von 3,4 Prozent rechnen. Die Quote bei Karstadt Warenhaus - dort fordern 37.500 Gläubiger rund 1,2 Milliarden Euro - liege nach Plan derzeit bei 4 Prozent.

Der Insolvenzverwalter ist nach wie vor darum bemüht, Geld für die Konkursmasse aufzutreiben. So verklagte er erst vor wenigen Monaten die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften des Arcandor-Konzerns auf Schadenersatz in Höhe von fast 100 Millionen Euro. Er wirft ihnen vor, 2008 pflichtwidrig unterlassen zu haben, den Konzern auf seine bereits damals bestehende Zahlungsunfähigkeit hinzuweisen. Auch gegen zahlreiche Ex-Manager des Konzerns laufen Schadenersatzklagen. Doch selbst wenn auf diese Weise noch etliche Millionen in die Konkursmasse kämen: Gemessen an den Schulden seien diese Beträge gering, betonte Jauch.

Quelle: n-tv.de

Beitrag #18 von aktiensammler am 26.11.2016 02:40   ( 1.631 Beiträge | Status: ok )
Insolvenzverfahren

Nur zur Info: Auch dieses Insolvenzverfahren wird uns noch lange begleiten, viele Rechtssteitigkeiten werden wohl erst vor dem BGH entschieden.

AG Essen, HRB 1783
AG Essen, Az. 162 IN 161/09 (Link gültig bis 31.12.2039)

Beitrag #19 von LordofShares am 18.10.2017 22:05   ( 3.804 Beiträge | Status: ok )
Delisting vom Regulierten Markt Hamburg

17.10.2017

ARCANDOR AG
- Widerruf der Zulassung und Notierungseinstellung -


Die Zulassungsstelle der Hanseatischen Wertpapierbörse Hamburg hat
die Zulassung der Aktien der

ARCANDOR AG
WKN 627 500
ISIN DE0006275001

zum Börsenhandel gem. § 39 Absatz 1 Börsengesetz von Amts wegen
widerrufen.

Der Widerruf wird mit Ablauf des

30.10.2017

wirksam.

Die Notierung der Aktien der

ARCANDOR AG
WKN 627 500
ISIN DE0006275001

wird mit Ablauf des

30.10.2017

im Regulierten Markt eingestellt.

Skontroführer: MWB (KV 3808)

Hamburg, den 17. Oktober 2017

Geschäftsführung der Hanseatischen Wertpapierbörse Hamburg

Quelle: Börse Hamburg


Versuche stets zu tun, was recht ist, und kämpfe gegen die, die es nicht tun.

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