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LordofShares Börsenforum

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Thema: Bewährungsstrafe für Frick

Thread-Nummer:
Anzahl Antworten: 7
Anzahl Aufrufe: 952
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Beitrag #0 von Mittachmahl am 01.04.2011 13:18   ( 139 Beiträge | Status: ok )
Bewährungsstrafe für Frick

Grossartiger Rechtssport in Berlin - höchste Kunst.
Man sieht: Es lohnt sich also doch.

http://berlinkriminell.de/2_2011/gericht_akt367.htm

Beitrag #1 von MFC500 am 01.04.2011 13:50   ( 146 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von Mittachmahl am 01.04.2011 13:18

Eine Schande für den Rechtsstaat. Mehr verkneife ich mir aus Gründen der Selbstzensur


Beitrag #2 von LordofShares am 01.04.2011 15:56   ( 3.686 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von Mittachmahl am 01.04.2011 13:18

Eine Schande, in der Tat. Allerdings musste man nichtmal über außergewöhnliche hellseherische Fähigkeiten verfügen, um einen solchen Ausgang vorherzusehen. Abzocke gilt in Deutschland immernoch als Kavaliersdelikt, und wer sich abzocken lässt, ist selbst schuld...
[keks]

Zitat aus dem oben verlinkten Artikel:

[...]

Ein Vorsatz, da sind sich Gericht und Staatsanwalt Tarvo Hovi einig, ist dem Angeklagten nicht nachzuweisen. Hovi: "Eine vorsätzliche, sittenwidrige Handlung kann dem Angeklagten nicht nachgewiesen werden." Angeblich hielt Markus Frick die drei russischen Schrottaktien, mit deren Empfehlungen er Kaufwellen unter den Anlegern auslöste, selbst für wertvoll. Allerdings verlor er, das dreimal in Folge, just in dem Moment den Glauben an diese Aktien, als ihr Wert auf dem Zenit stand. Frick verkaufte, den Anlegern blieb der Schaden.

[...]

Noch Fragen ? [rolleyes]


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Beitrag #3 von LordofShares am 14.04.2011 11:54   ( 3.686 Beiträge | Status: ok )
Urteil im Fall Frick verkündet

Jetzt ist es amtlich:

http://www.ftd.de/karriere-management/:agenda-leichtes-spiel-fuer-markus-frick/60039098.html

Zitat aus dem Artikel:

[...]

Mehr als 20.000 Anleger sollen über Jahre seinen Tipps gefolgt sein und für mehr als 760 Mio. Euro Aktien gekauft haben. Insgesamt 80 Mio. Euro auf Konten und Depots diverser Beteiligter hat die Staatsanwaltschaft im Zuge der Ermittlungen einfrieren lassen. Knapp 45 Mio. Euro aus der Beute sollen nach dem Willen der Ankläger an den Staat fallen.

[...]

Und was ist mit den restlichen 35 Mio. Euro ? Die dürfen Frick & Konsorten behalten ? [eek]


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Beitrag #4 von aktiensammler am 20.10.2013 18:43   ( 1.530 Beiträge | Status: ok )
Neue Anklage in Frankfurt

Frick wurde nun schon wieder angeklagt - diesmal von der Staatsanwaltschaft Frankfurt. Vorgeworfen wird ihm "Verdacht auf versuchten sowie vollendeten bandenmäßigen Betrug sowie Marktmanipulation"! Er sitzt seit Anfang des Jahres in Untersuchungshaft. Dabei geht es um die Aktien der Letsbuyit Group AG, Autev und Venatus Interactive.

Quelle: wiwo.de

Beitrag #5 von Guffel am 09.12.2013 13:46   ( 8 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von aktiensammler am 20.10.2013 18:43

Versteh einer, wie die nachts noch alle ruhig schlafen können...


Beitrag #6 von aktiensammler am 29.03.2014 03:53   ( 1.530 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Frick wurde zu 2 Jahren und 7 Monaten Haft verurteilt.

...
Der heute 41-Jährige gab über seinen E-Mail-Börsenbrief Anlagetipps. Den Kunden wurde vorgegaukelt, die Aktien von LetsBuyIt, Autev und Venatus Interactive seien unterbewertet.

Die Titel wurden dann von seinen Hintermännern zu überhöhten Preisen an die Anleger verkauft. Im fraglichen Zeitraum sind die drei Aktien in einem Volumen von rund 21 Millionen Euro an der Börse gehandelt worden. Rund 30 Geschädigte sollen den Ermittlungen zufolge zusammen rund 625.000 Euro verloren haben. Für seine Dienste hat Frick 1,9 Millionen Euro erhalten.
Schadenersatz für geprellte Anleger

Laut Frankfurter Landgericht hat Frick seinen Anteil am illegalen Gewinn von 1,24 Millionen Euro auf ein Treuhänderkonto in Berlin eingezahlt. Wenn geprellte Anleger einen rechtskräftigen Titel erwirkt haben, können sie Schadensersatz beantragen. Darüber hinaus fließen 660.000 Euro aus Fricks Vermögen an die Staatskasse.
...

Quelle: boerse.ard.de vom 25.02.2014

Beitrag #7 von Fundi am 19.08.2014 01:48   ( 53 Beiträge | Status: ok )
Revision und weitere Ermittlungen gegen Markus Frick

Verdacht auf Marktmanipulation - Weitere Ermittlungen gegen Börsen-Guru Markus Frick

Im Februar wurde Markus Frick zu 31 Monaten Haft verurteilt, der Börsenbrief-Macher hat Revision eingelegt. Jetzt ermitteln Staatsanwälte weiter. Frick könnte Kurse getrieben und dafür Werbegelder kassiert haben.
...
ISP stellte an mit den Univerma-Gründern verbundene Unternehmen Rechnungen über mindestens 1,5 Millionen Euro aus. Empfehlungen und Geldflüsse gingen Hand in Hand: So schickte ISP vor der Empfehlung in „das-musterdepot“ mehrere Rechnungen an die Fabian Voß Vermögensverwaltung und die Univerma Vertriebspartner AG. Die erste Firma gehört Univerma-Gründer Voß, die zweite Voß und Co-Gründer Hoffmann gemeinsam.

Mehrfach gingen bei ISP Ende 2010 Gelder von Voß und Univerma Vertriebspartner ein, insgesamt über 1,8 Millionen Euro – mehr noch als die 1,5 Millionen aus den von ISP ausgestellten Rechnungen. So sollte Voß laut Rechnung vom 20. Dezember 2010 stolze 595 000 Euro zahlen. Gegenleistung: ein Werbebanner bei „MoneyMoney TV“ sowie „Exklusiv-Zeit-Slots“ à 150 000 Euro auf drei „MoneyMoney“-Börsenseminaren, die ISP Wochen später veranstalten wollte. Viel Geld, gemessen daran, dass auf den Seminaren maximal wenige Hundert Leute auftauchen. Weder Voß noch Hoffmann waren erreichbar, Anrufe und E-Mails blieben unbeantwortet.

Quelle: WirtschaftsWoche 18.08.2014

Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln.
Mittlerweile wird ist der Fall vollkommen zur Farce verkommen.

Die Aussage vom LordofShares vom 01.04.2011 stimmt leider noch immer:
Abzocke gilt in Deutschland immernoch als Kavaliersdelikt,...

Zu Univerma gibt es hier im Forum übrigens auch bereits einen Thread (mittlerweile unter Insolvenzen):
UNIVERMA AG (WKN A0V9MF)


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