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LordofShares Börsenforum

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Thema: F.A.M.E. AG (jetzt Deutsche Cannabis AG) - Kurstreiberei (WKN A0BVVK)

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Beitrag #20 von MFC500 am 07.09.2010 21:51   ( 146 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von LordofShares am 07.09.2010 19:02

ist jedenfalls eine interessante Entwicklung. Offen bleibt, woher die zugekauften Aktien stammen. Mal sehen, wie das ausgeht


Beitrag #21 von LordofShares am 09.09.2010 15:38   ( 3.770 Beiträge | Status: ok )
Kapitalerhöhung beschlossen

09.09.2010 | 13:24

F.A.M.E. AG beschließt Kapitalerhöhung

F.A.M.E. AG / Schlagwort(e): Kapitalerhöhung

09.09.2010 13:24

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

---------------------------------------------------------------------------

F.A.M.E. AG beschließt Kapitalerhöhung

Der Vorstand der F.A.M.E. AG hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine
Kapitalerhöhung unter Ausnutzung des genehmigten Kapitals beschlossen. Das
Grundkapital wird von derzeit EUR 1.160.000,00 auf bis zu EUR 1.740.000,00
durch die Ausgabe von bis zu Stück 580.000 neuen auf den Inhaber lautenden
Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 1,00
erhöht.

Die Kapitalerhöhung erfolgt gegen Bareinlage mit einem Bezugsrecht für die
Aktionäre im Verhältnis 2 zu 1. Der Preis pro neuer Aktie beträgt EUR 1,00.
Die Bezugsfrist läuft zwei Wochen ab dem Tag nach Bekanntgabe des
Bezugsangebots. Nicht gezeichnete Aktien werden im Wege einer
Privatplatzierung ausgewählten Investoren angeboten. Der Großaktionär der
F.A.M.E. AG garantiert die Hälfte der Kapitalerhöhung, was Stück 290.000
der neuen Aktien entspricht.

Diese Kapitalmaßnahme dient der Neuausrichtung und der Reaktivierung des
operativen Geschäfts der F.A.M.E. AG. Der Emissionserlös soll zur
Finanzierung der Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung an einer Gesellschaft
aus dem Bereich der erneuerbaren Energien verwandt werden. Mehr Details
dazu werden wir in Kürze veröffentlichen. Das Bezugsangebot wird
voraussichtlich in der 37. KW 2010 im elektronischen Bundesanzeiger
veröffentlicht.

F.A.M.E. AG
Schillstr. 9
10785 Berlin
ir@fame.de




09.09.2010 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

---------------------------------------------------------------------------

Sprache: Deutsch
Unternehmen: F.A.M.E. AG
Schillstr. 9
10785 Berlin
Deutschland
Telefon: +49 (0)30 88 000 333
Fax: +49 (0)30 88 000 388
E-Mail: ir@fame.de
Internet: www.fame.de
ISIN: DE000A0BVVK7
WKN: A0BVVK
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard);
Freiverkehr in München, Düsseldorf, Berlin, Stuttgart

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

---------------------------------------------------------------------------

Quelle: DGAP


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Beitrag #22 von LordofShares am 08.11.2010 18:32   ( 3.770 Beiträge | Status: ok )
DMF Beteiligungen GmbH rudert zurück

08.11.2010 | 15:36

F.A.M.E. AG: Aktionär der F.A.M.E. AG zieht Antrag auf Befreiung vom Pflichtangebot gemäß § 35, Abs.1, Satz 1 WpÜG zurück

F.A.M.E. AG  / Schlagwort(e): Sonstiges

08.11.2010 15:36

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

---------------------------------------------------------------------------

Berlin, 8. November 2010 - Der F.A.M.E. AG (ISIN: DE000A0BVVK7) wurde von
ihrem Aktionär, der DMF Beteiligungen GmbH (DMF) mitgeteilt, dass die DMF
ihren am 12. August bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
(BaFin) eingereichten Antrag zurückgenommen hat. Damit beantragt DMF nicht
mehr die Befreiung von den Pflichten nach § 35 Abs. 1 Satz 1 WpÜG
(Veröffentlichung Kontrollerlangung) nach §35 Abs. 2 Satz 1 WpÜG
(Übermittlung Angebotsunterlage an BaFin) sowie nach §§ 35 Abs. 2, Satz 1
i.V.m. 14 Abs. 2 Satz 1 WpÜG (Veröffentlichung Pflichtangebot).

Laut DMF erfolgte die Zurücknahme des Antrages im Hinblick auf die von der
BaFin ausführlich dargestellte Rechtsauffassung, die keinen positiven
Ausgang des Verwaltungsverfahrens erwarten ließe.

F.A.M.E. AG
Schillstr. 9
10785 Berlin
ir@fame.de




08.11.2010 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

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Sprache: Deutsch
Unternehmen: F.A.M.E. AG
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Ende der Mitteilung DGAP News-Service

---------------------------------------------------------------------------

Quelle: DGAP

Na da hat die Griechin aber eine Abfuhr von der BaFin bekommen... [grins] Überraschend kommt diese Abfuhr freilich nicht, da die Begründung der DMF für den Befreiungsantrag höchst fragwürdig war (siehe die Adhoc vom 12.08.2010). Tja, liebe Griechin, es ist doch nicht ganz so einfach, sich mehr als 30% der Aktien einer im Regulierten Markt notierten Gesellschaft anzueignen...
[keks]

Aber vermutlich war das alles genau so vorgesehen, um von dem absurden Plan, zigtausend FAME-Aktien zum Preis von je 1 Euro zu erwerben, Abstand nehmen und die Schuld dafür der BaFin in die Schuhe schieben zu können... [rolleyes]


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Beitrag #23 von Raider301 am 09.11.2010 15:11   ( 12 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von LordofShares am 08.11.2010 18:32

Da DMF im Rahmen der Kapitalerhöhung für 290.000 Aktien garantiert hat, kommt DMF nach Eintragung der Kapitalerhöhung ins Handelsregister, auf insgesamt 600.000 Aktien. Da, nach Kapitalerhöhung, insgesamt 1.600.000 Aktien ausgegeben wurden, hält DMF 37.5%. Somit wird (nach Eintragung der KE ins HR), m.E. ein Pflichtangebot, zu mindestens 1.- Euro pro Aktie, fällig.


Beitrag #24 von MFC500 am 09.11.2010 16:33   ( 146 Beiträge | Status: ok )
Pflichtangebot

Man wird sehen, wie das weitergeht. Jedenfalls fehlt in der ad hoc der Hinweis, daß man nun unverzüglich ein Pflichtangebot gemäß §... unterbreiten wird. Ob dies nur Schlampigkeit ist oder andere Gründe hat, wird sich erweisen.


Beitrag #25 von Raider301 am 09.11.2010 17:04   ( 12 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von MFC500 am 09.11.2010 16:33

Meiner Meinung nach hat es andere Gründe, zumal die Schwelle von 30% erst nach Eintragung der KE ins HR überschritten wird und auch erst dann das Pflichtangebot fällig wird.
Ich vermute, daß die Eintragung der KE erst nach der HV (24.11.) vorgenommen wird. Das würde Sinn machen, da Punkt 20. der Tagesordnung der HV vorsieht, sich von den Pflichten des §27a Abs. 1 WpHG befreien zu lassen. So könnte der Großaktionär dann das Pflichtangebot machen, ohne die Pflichten des § 27a. Abs. 1 berücksichtigen zu müssen (es ist zu umfangreich, hier jetzt den kompletten 27a. Abs 1. einzufügen, aber es könnte darauf hindeuten, daß der Großaktionär weitere Käufe beabsichtigt).


Beitrag #26 von LordofShares am 09.11.2010 18:16   ( 3.770 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von Raider301 am 09.11.2010 15:11

Hallo Raider301,

also erstmal sollen im Rahmen der Kapitalerhöhung bis zu 580.000 neue FAME-Aktien ausgegeben werden, d.h. nach der Kapitalerhöhung gäbe es bis zu 1.740.000 FAME-Aktien. Aber auch dann hätte die DMF, sollte sie tatsächlich 290.000 neue FAME-Aktien erwerben, nach der Kapitalerhöhung mehr als 30% der FAME-Aktien bzw. Stimmrechte (ca. 34,5%, um genau zu sein), d.h. sie müsste ein Übernahmeangebot abgeben. Was aber, wenn die DMF nun doch keine neuen FAME-Aktien erwirbt, oder die Kapitalerhöhung ganz abgeblasen wird ? Dann ist nix mit Pflichtangebot...
[keks]

Noch kurz zum § 27a WpHG: Der greift bereits beim Überschreiten der 10%-Schwelle, d.h. die DMF hätte längst eine Erklärung gemäß § 27a WpHG abgeben müssen. Sie will dies aber offensichtlich unter keinen Umständen tun (sie will wohl nicht sagen, woher das ganze Geld kommt [rolleyes]), und lässt sich daher nachträglich durch einen entsprechenden HV-Beschluss von dieser Verpflichtung befreien. Mit der Problematik "Überschreitung der 30%-Schwelle" hat das rein garnichts zu tun...


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Beitrag #27 von Raider301 am 09.11.2010 18:48   ( 12 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von LordofShares am 09.11.2010 18:16

Hallo Lord,

erstmal Glückwunsch zu Deinem Forum! Gefällt mir sehr gut.
Die Kapitalerhöhung wurde bereits durchgeführt, es wurden insgesamt 440.000 Aktien gezeichnet. Da nicht alle angebotenen 580.000 Aktien gezeichnet wurden, bedeutet das wohl, daß die Garantie der DMF in Anspruch genommen werden musste. Insofern sollte meine Rechnung richtig gewesen sein und das Pflichtangebot muß dann wohl nach Eintragung der KE erfolgen.

Der 27a. greift beim Erreichen jeder Schwelle ab 10% wieder neu. Er würde also auch beim Erreichen der 30%-Schwelle wieder greifen. Das Versäumnis nicht bereits beim Überschreiten der 10%-Schwelle die Pflichten des 27a. beachtet zu haben, kann nicht durch einen späteren HV-Beschluss geheilt werden, es bleibt ein Versäumnis (das aber wohl nicht sanktioniert wurde von Seiten Bafin).

Das ich der Ansicht bin, daß der TOP 20 der HV mit der Absicht der DMF zu tun haben könnte , weitere Anteile zu zu kaufen, begründet sich in Abs. (1) Satz 2 des 27a.: "..er innerhalb der nächsten zwölf Monate weitere Stimmrechte durch Erwerb oder auf sonstige Weise zu erlangen beabsichtigt".

Sollte ich was übersehen haben, dann sorry, aber ich denke es ist sogfältig recherchiert.


Beitrag #28 von LordofShares am 09.11.2010 20:00   ( 3.770 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von Raider301 am 09.11.2010 18:48

Erstmal Danke ! [smile]

Zum Thema: Eine Kapitalerhöhung ist erst dann durchgeführt, wenn die Durchführung ins Handelsregister eingetragen wurde. Bis dahin ist noch garnichts sicher, und ich gehe auch davon aus, dass die Kapitalerhöhung entweder rückabgewickelt wird, oder die DMF nur soviele neue FAME-Aktien erwirbt, dass sie auch nach der Kapitalerhöhung noch unter der 30%-Schwelle bleibt. Achso, die Garantie. Die ist aber nur soviel wert wie derjenige, der sie abgibt. Wer garantiert für die DMF ?

In Sachen § 27a WpHG hast Du im Prinzip recht, aber wie Du auch schon geschrieben hast, wird das Unterlassen der Meldung von der BaFin (zumindest bisher) nicht sanktioniert. Die DMF hat ja erst kürzlich die 25%-Schwelle überschritten, hätte also auch anlässlich dieses Ereignisses eine Meldung gemäß § 27a WpHG abgeben müssen. Hat sie aber nicht, und genausowenig würde sie sich beim Überschreiten der 30%-Schwelle um diese Verpflichtung scheren...


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Beitrag #29 von Raider301 am 10.11.2010 09:34   ( 12 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von LordofShares am 09.11.2010 20:00

Das sind Überlegungen, die ich auch angestellt habe. Den Gedanken der Rückabwicklung der KE habe ich allerdings wieder verworfen, da sich dies negativ auf den Kurs auswirken würde und daran kann DMF am allerwenigsten ein Interesse haben.

Bleibt die Möglichkeit, die Aktien so umzuplazieren (neue Rechtschreibung mag ich nicht, deshalb "platzieren" wir nicht um), daß sie unter der 30%-Schwelle bleiben. Allerdings hätten wir hier vermutlich "Acting in concert", so daß doch wieder ein Pflichtangebot fällig wäre.

Bleibt noch die Möglichkeit während des Pflichtangebotes den Kurs, von "befreundeten Aktionären", hochziehen zu lassen (selber hochziehen geht nicht, da sich dann ja der Pflichtangebotspreis erhöhen würde), so daß niemand oder nur wenige das Pflichtangebot annehmen würden.

P.S. Auffällig auch, daß Klaus Käsinger und insbesondere auch RSI/Pohl ihre Positionen wohl nicht reduziert haben. Klaus Käsinger wohl gar nicht, denn der lag knapp über Meldeschwelle mit 15,17% und RSI/Pohl zumindest nicht unter 5%.


Beitrag #30 von MFC500 am 18.11.2010 15:20   ( 146 Beiträge | Status: ok )
Neuausrichtung

18. November 2010 - Die F.A.M.E. AG hat erfolgreich frisches Kapital bei ihren Aktionären eingeworben. Unter Ausnutzung des genehmigten Kapitals wurden alle 580.000 angebotenen nennwertlosen Stückaktien zum Preis von 1 EUR bezogen. Nach Schließung der Kapitalerhöhung wurde die Eintragung in das Handelsregister angemeldet.

Die im Zuge der Kapitalerhöhung eingeworbenen frischen Mittel sind eine gute Basis, um das operative Geschäft wiederzubeleben. Hierzu wurde ein Aktienpaket von knapp unter 25% am Photovoltaik-Anlagendienstleister und -vermittler, Envire Solar AG, erworben und zwischen den beiden Vorständen eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Darüber hinaus laufen zurzeit Gespräche mit Unternehmen in weiteren Wachstumsmärkten, an denen sich die F.A.M.E. AG beteiligen möchte.

Nähere Informationen zur F.A.M.E. AG sowie zur bevorstehenden Hauptversammlung erhalten Sie auf der Internetseite der Gesellschaft unter www.fame.de oder ir@fame.de
http://www.comdirect.de/inf/news/detail....TDIR=DESCENDING



Envire Solar JA 2009
http://www.envire-solar.de/uploads/media...ter_JA_2009.pdf
Umsatz knapp 130.000 Euro!

Wieviel Geld man in diese Klitsche investiert hat, bleibt leider (wohlweislich?) unerwähnt. Wobei m.E. jeder € ein € zuviel ist.


Beitrag #31 von Raider301 am 18.11.2010 15:27   ( 12 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von MFC500 am 18.11.2010 15:20

Viel kann es nicht sein, da der Überschuss 2009 ja nur rund 9.000.- Euro betrug.
Überraschend allerdings, daß die KE doch vollständig plaziert werden konnte.

Eine Frage sei allerdings erlaubt: Warum hast Du eigentlich F.A.M.E.-Aktien (du schreibst bei W.O., u.a., von "mein Geld"), wenn du so negativ darüber denkst? Schon mal danke im voraus für
d)eine Antwort, gerne auch als PM.


Beitrag #32 von MFC500 am 18.11.2010 16:11   ( 146 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von Raider301 am 18.11.2010 15:27

Viel kann es nicht sein,...

Theoretisch richtig, aber warum nennt man dann den Betrag nicht?

Im Übrigen stellt sich doch ohnehin die Frage, warum man überhaupt in diese Klitsche investiert. Wer sich ein bißchen mit dem Solarmarkt befasst (hat) weiß, wie hart umkämpft dieser ist und unter welchen Schwierigkeiten sogar die (deutschen) Großen leiden. Wie will sich dieses Mini-Unternehmen da behaupten? Schon deswegen wäre es wichtig, die Höhe des Investments zu kennen.

Warum hast Du eigentlich F.A.M.E.-Aktien (du schreibst bei W.O., u.a., von "mein Geld"),

"Mein" steht ja absichtlich in " "; ich meinte damit ganz allgemein aus Sicht eines Aktionärs, denn es sind ja die Gelder der FAME-AG, die investiert wurden. Im Übrigen habe ich nie behauptet, FAME-Aktien zu besitzen. Außerdem äußere ich mich schon seit langem prinzipiell nicht mehr zu meinen Käufen oder Verkäufen. Ebensowenig gebe ich Kauf- oder Verkaufsratschläge, ausgenommen bei eindeutigen Abzockerpapieren. Ich gebe meine Meinung wider, unabhängig von meinem Investitionsgrad, wie auch in von mir selbst vorgestellten (d.h. als attraktiv befundenen) AKtien nachgelesen werden kann. Diese Unabhängigkeit wahre ich auch, indem ich mich nicht zu meiner Positionierung in einer Aktie äußere.


Beitrag #33 von Raider301 am 18.11.2010 16:25   ( 12 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von MFC500 am 18.11.2010 16:11

Dir vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich dachte es mir auch schon, aber versuchte die Motivation nach zu vollziehen, da ich prinzipiell nur meine Meinung äußere, wenn ich eine eigene Position (long oder short) habe. Für alles andere fehlt mit leider die Zeit.

Ich finde, im Moment (!), die F.A.M.E.-Aktie deshalb so interessant, da ich, wie hier ja schon geschrieben, mit einem Pflichtangebot rechne, daß dann auf mindestens 1.- Euro pro Aktie lauten muß.

Zu Solar Envire: Immerhin hat das Unternehmen schon zehn Jahre überlebt.
Hier übrigens ein interessanter Artikel, warum es sinnvoll sein könnte in den Solarsektor zu investieren = http://www.smartinvestor.de/news/smartinvestor


Beitrag #34 von MFC500 am 18.11.2010 17:14   ( 146 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von Raider301 am 18.11.2010 16:25

Im Solarsektor fokusiere ich mich auf chin. Unternehmen. Unter den deutschen Firmen wird es m.E. noch eine kräftige Marktbereinigung geben (müssen). Schau dir nur die Margen im Vergleich zu den Chinesen an. Oder die Bewertung (KGV, KCF, usw). Und der Preisdruck hält an. Zudem haben die Chinesen einen weiteren entscheidenden Vorteil: massive finanzielle Unterstützung durch (indirekt) den Staat.

da ich prinzipiell nur meine Meinung äußere, wenn ich eine eigene Position (long oder short) habe.

Da läuft bei mir so manches nebenher, teilweise aus Neugier oder alter Verbundenheit (ich habe damals mit FAME glücklicherweise gutes Geld gemacht, weil ich nicht zu gierig war). Manchmal schaue ich mir auch ein neu vorgestelltes Unternehmen an, falls es interessant klingt. Warum soll ich meine Erkenntnisse, gerade wenn sie negativ sind, nicht weitergeben? Beispiel FAME: ich sah die Meldung und war dann kurz interessehalber (ich hatte so eine Vorahnung) auf der SE-Homepage, um den Geschäftsbericht einzusehen. Da dies keine tiefgehende Analyse beinhaltete, kostete mich das insgesamt höchstens ein paar Minuten. Was habe ich davon? Nix. Was hat LoS davon, daß er dieses Forum ins Leben gerufen hat? Nix. Man muß nicht immer nur auf den eigenen Vorteil bedacht sein, oder?


Beitrag #35 von Raider301 am 18.11.2010 17:47   ( 12 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von MFC500 am 18.11.2010 17:14

"Zudem haben die Chinesen einen weiteren entscheidenden Vorteil: massive finanzielle Unterstützung durch (indirekt) den Staat"

Nun ja, deutsche Unternehmen werden durch den (deutschen) Staat, zumindest indirekt unterstützt. Da regenerative Energien eines der Lieblingskinder unserer Politiker sind, sollte sich daran wohl auch in Zukunft nichts ändern. Samrt Investor vermutet, m.E. zu recht, daß "unser" Staat zur Not die deutsce Solarindustrie mit (weiteren) massiven Subventionen retten wird.

Zu F.A.M.E.: Klar hätte man den Kaufpreis veröffentlichen können. Die Nichtreaktion des Marktes auf diese Ad Hoc ist wohl auch damit zu erklären.
Wenn man nur hätte veröffentlicht können, das die KE doch voll plaziert werden konnte, wäre dies für den Kurs sicher positiver gewesen. Obwohl das nicht reagieren (nicht mal Bid und Ask hat sich im Level 2 um ein einziges Stück geändert)auf die Ad Hoc möglicherweise auch damit zu tun hat, daß kein Material mehr zu 1,00 Euro oder niedriger vorhanden ist und man somit, trotz Erwartung eines Pflichtangebotes, ins Risiko gehen muß.


Beitrag #36 von LordofShares am 18.11.2010 18:48   ( 3.770 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von MFC500 am 18.11.2010 15:20

Hmmm, in der Adhoc steht nicht, wieviele neue FAME-Aktien die DMF nun letztlich gezeichnet hat. Dass die DMF ein Pflichtangebot abgeben wird, glaube ich daher erst, wenn ich es sehe. Es war allerdings schon zu vermuten, dass die Kapitalerhöhung doch durchgeführt wird, da ja offensichtlich viele FAME-Aktionäre ihr Bezugsrecht wahrgenommen und haufenweise neue FAME-Aktien zu je 1 Euro gezeichnet haben. Dieses Geld wollte die Griechin natürlich "mitnehmen"...
[keks]

Was in der Adhoc (natürlich) auch nicht steht: Wie ist "man" überhaupt auf diese "Envire Solar AG" gekommen ? Das ist doch ein völlig unbekanntes und unbedeutendes Unternehmen. Und falls es tatsächlich aussichtsreich sein sollte (was ich aufgrund der bereits von MFC500 genannten Gründe bezweifle), warum hat die Griechin (bzw. die DMF) das "Aktienpaket von knapp unter 25%" nicht privat erworben ? Das Geld dafür hatte sie ja offensichtlich. Und von wem wurde das Aktienpaket eigentlich erworben ? Bestehen zwischen den involvierten Personen persönliche Beziehungen ? Es ist zumindest zu vermuten...


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Beitrag #37 von Raider301 am 18.11.2010 19:06   ( 12 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von LordofShares am 18.11.2010 18:48

Die "persönlichen Beziehungen" habe ich auch gleich (über Genios Datenbanken und E.Bu.) gecheckt.
Es bestehen zwischen F.A.M.E., Envire und DMF keine Doppelmandate bei Vorstand, AR und GF.
Zumindest was die Besetzung des AR angeht, sieht Envire sehr seriös aus. Und auch nur zwei Vorstände in zehn Jahren. (Zwischen)Fazit: Verglichen mit einem anderen Berliner Solarwert [wink]ist es ein seriöses Unternehmen, wenn auch recht klein. Da Envire, über eine seiner Betriebs-GmbH`s, zumindest ein Solarprojekt in Griechenland laufen hatte, vermute ich, das daher eine Verbindung (zu DMF) besteht.
Wahrscheinlich ist Envire der befreundete Investor, von dem in einer Ad Hoc mal die Rede war, was ein prima "Acting in concert" ergibt. Auf diesem Weg würden sie schon mal nicht um das Pflichtangebot rum kommen. Über den Punkt 20. der HV von kommenden Mittwoch hatten wir ja schon diskutiert. Ich bin hier nach wie vor der Ansicht, daß dieser TOP nur Sinn macht, wenn DMF weitere Käufe von F.A.M.E.-Aktien beabsichtigt.


Beitrag #38 von MFC500 am 20.11.2010 09:32   ( 146 Beiträge | Status: ok )
Envire-Beteiligung

Lt. Zwischenbericht erwarb Die F.A.M.E. 146.000 Aktien zu je 1 Euro, d.h. das Unternehmen wird mit knapp 600.000 € bewertet. Ein stolzer Preis, gleichgültig welche Bewertungskennziffern man heranzieht (Buchwert, KUV, KGV, KCF, usw). Hinzu kommt, daß man unter 25% bleibt, also nicht einmal über eine Sperrminorität verfügt.


Beitrag #39 von Raider301 am 20.11.2010 13:00   ( 12 Beiträge | Status: ok )
Zwischenmitteilung

In der Zwischenmitteilung standen ein paar interessante Sachen (Hervorhebung und Bemerkung in Klammern durch mich):

"Vor der Kapitalerhöhung besaß die DMF 26,7% der Anteile an der F.A.M.E. AG".

"Vorstand und Aufsichtsrat der F.A.M.E. AG beschlossen, .... eine Kapitalerhöhung von bis zu EUR 580.000 durchzuführen. .... Nach Ablauf der zweiwöchigen Bezugsfrist wurde DMF das exklusive Recht gewährt, alle nicht gezeichneten Aktien (das waren 140.000 Stück die nicht gezeichnet wurden) selbst zu zeichnen. Im Rahmen der Kapitalerhöhung wurden alle neuen Aktien gezeichnet".

D.h., DMF hat mindestens 140.000 Aktien gezeichnet und kommt so nach der Kapitalerhöhung auf mindestens 450.000.
Da man nicht ernsthaft daran glauben kann, daß im Rahmen der Kapitalerhöhung alle Aktionäre, außer DMF, ihre Bezugsrechte vollständig wahrgenommen und dann noch zusätzlich zu den vollständig wahrgenommenen Bezugsrechten fast 15.000 Aktien gezeichnet haben, ist es erheblich wahrscheinlicher daß DMF die eigenen Bezugsrechte komplett wahrgenommen hat und 155.000 Aktien gezeichnet und dann noch die 140.000 ursprünglich nicht gezeichneten Aktien übernommen hat. So kommt man auf 295.000 von DMF gezeichnete Aktien, das sind dann auch ziemlich genau die 290.000 Aktien, für die DMF garantiert hatte.
Die Folgen dieser Aktienverteilung (= Pflichtangebot) hatte ich ja bereits weiter oben skizziert.


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