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LordofShares Börsenforum

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Thema: innogy SE (DE000A2AADD2)

Thread-Nummer:
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Beitrag #0 von aktiensammler am 13.09.2016 12:20   ( 1.845 Beiträge | Status: ok )
innogy SE (DE000A2AADD2)

Um den Veränderungen am Energiemarkt zu entgegnen hat auch die RWE AG einen Teil ihres Unternehmens abgespalten. Die neue innogy SE soll allerdings über einen IPO an die Börse gebracht werden. Anders als bei der Uniper SE wird nicht die konventionelle Stromerzeugung abgespalten sondern das Ökostromgeschäft, die Stromnetze und der Vertrieb. Die RWE AG behält dagegen das Geschäft mit den Großkraftwerken (Gas-, Kohle-, Atomkraftwerke) und der Energiehandel.

Die innogy SE ist am 26.01.2016 durch die Verschmelzung der "Essent SPV N.V." auf die "RWE Downstream Aktiengesellschaft" und die anschliessende formwechselnde Umwandlung der AG in die "RWE International SE" entstanden. Am 18.04.2016 wurde die "RWE Innogy GmbH" auf die "RWE International SE" verschmolzen welche wiederum am 01.09.2016 in "innogy SE" umfirmierte. Quelle: unternehmensregister.de

...innogy bündelt die Geschäftsbereiche Netz & Infrastruktur, Vertrieb und Erneuerbare Energien. Das Unternehmen kommt auf ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 4,5 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2015. In den Jahren 2016 bis 2018 sollen Investitionen von rund 6,5 Mrd. Euro in die Energiewende gesteckt werden. Speziell im Bereich erneuerbare Energien profitiert das Unternehmen nach eigener Darstellung von verschiedenen nationalen Förderprogrammen mit stabilen Rahmenbedingungen. 2015 erwirtschaftete der Bereich auf Basis des kombinierten Jahresabschlusses ein EBITDA von rund 0,8 Mrd. Euro.
...

Quelle: iwr.de

Beitrag #1 von aktiensammler am 28.09.2016 13:18   ( 1.845 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

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Innogy bietet bis zum 6. Oktober bis zu 139 Millionen Aktien in einer Spanne von 32 bis 36 Euro an.

Mit einem Volumen von bis zu fünf Milliarden Euro wäre es der größte Börsengang in Deutschland seit 16 Jahren. 1,8 bis 2,0 Milliarden Euro davon gehen an Innogy selbst, der Rest an die Muttergesellschaft RWE, die auch nach der Erstnotiz mit mindestens 75 Prozent beteiligt bleibt.
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Quelle: boerse.ard.de

Beitrag #2 von aktiensammler am 11.10.2016 23:21   ( 1.845 Beiträge | Status: ok )
Börsengang

Der Börsengang ist geglückt.

...
Innogy hatte bis zu 139 Millionen Papiere zu je 36 Euro zugeteilt und die Preisspanne damit voll ausgereizt.

Innogy legt den größten Börsengang in Deutschland seit fast 16 Jahren hin. Insgesamt fünf Milliarden Euro spült die Emission Innogy und RWE in die Kasse. Zum Emissionspreis wird Innogy mit 20 Milliarden Euro bewertet - deutlich höher als die hochverschuldete Mutter RWE, die mit mindestens 75 Prozent beteiligt bleibt. Innogy nimmt mit dem Börsengang zwei Milliarden Euro für die Finanzierung der Energiewende ein, RWE erhält bis zu drei Milliarden Euro für den Abbau des Schuldenbergs.
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Quelle: teleboerse.de

Emissionspreis: 36,00 Euro
Erstnotierung: 07.10.2016

Der Chart in Frankfurt:

Chart
Provided by finanzen.net

innogy SE Inhaber-Aktien o.N.

Beitrag #3 von aktiensammler am 23.10.2016 12:17   ( 1.845 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

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RWE muss beim Mega-Börsengang seiner Ökostrom-Tochter Innogy im Nachhinein finanzielle Abstriche machen. Der Essener Energiekonzern nimmt nur 2,6 Milliarden Euro mit der Emission von Innogy ein, 358 Millionen weniger als geplant, wie RWE mitteilte.

Die begleitende Investmentbank Goldman Sachs musste einen Großteil der Aktien aus der Platzierungsreserve, dem sogenannten Greenshoe, in den Wochen nach der Erstnotiz für Stützungskäufe nutzen, um den Kurs der Innogy-Aktie nicht auf Dauer unter den Ausgabepreis von 36 Euro fallen zu lassen.
...
RWE hält nun noch 76,8 Prozent an Innogy. Insgesamt ist der größte Börsengang in Deutschland seit 16 Jahren damit nur noch 4,6 Milliarden Euro schwer. Zwei Milliarden davon gehen an Innogy selbst.
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Quelle: n-tv.de

Beitrag #4 von aktiensammler am 12.03.2018 02:11   ( 1.845 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

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#innogy SE ("innogy") und SSE plc ("SSE") haben vereinbart, die Vertriebsaktivitäten von innogys Tochtergesellschaft Npower mit den Vertriebsaktivitäten B2C (Endkundengeschäft) und Energy+ von SSE in Großbritannien zusammenzuführen. Die Gesellschaft, in der die Geschäftsaktivitäten zusammengeführt werden, soll börsennotiert sein. SSE beabsichtigt, seine Aktien bei Vollzug der Transaktion im Wege der Abspaltung an die eigenen Aktionäre weiterzugeben. innogy wird 34,4 % der Anteile des zusammengeführten Geschäfts halten. Die verbleibenden 65,6 % sollen die Aktionäre von SSE halten. Die Transaktion bedarf der Zustimmung des Aufsichtsrats von innogy und die geplante Abspaltung bedarf der Zustimmung der Hauptversammlung der SSE. Die Transaktion steht ferner unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbs- und Regulierungsbehörden. Sollte die Hauptversammlung der SSE die Zustimmung nicht bis zum 31. Juli 2018 erteilen, kann zugunsten von innogy eine Vertragsstrafe der SSE in Höhe von GBP 60 Mio. anfallen.
...

Quelle: dgap.de

SSE plc ist mit ISIN GB0007908733 börsennotiert.

Beitrag #5 von aktiensammler am 12.03.2018 12:33   ( 1.845 Beiträge | Status: ok )
Zahlen für das GJ 2017

Trotz einer drohenden Übernahme und Zerschlagung durch die E.ON SE hält Innogy an seinen Zielen fest.

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Der vor der Zerschlagung stehende Energiekonzern Innogy hält an seinem Investitionskurs fest und will den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben. Zu den Plänen des Großaktionärs RWE und des Konkurrenten Eon hielt sich Innogy zunächst bedeckt.
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Insgesamt hält Innogy zudem auch an seiner Wachstumsstrategie fest: Bis 2020 will der Konzern netto 2,0 Milliarden bis 2,5 Milliarden Euro jährlich investieren. Schwerpunkt sollen die drei Kernbereiche des Unternehmens sein. Innogy will zeitgleich bis 2020 brutto 400 Millionen Euro sparen.
...
Im vergangenen Jahr erreichte Innogy seine erst im Dezember gesenkte Prognose. Demnach stieg das bereinigte Ebit leicht um drei Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Dazu trug das Netzgeschäft mit rund 1,9 Milliarden Euro den Löwenanteil bei. Das Nettoergebnis wurde mit 778 Millionen Euro nahezu halbiert - unter anderem wegen Abschreibungen auf das britische Vertriebsgeschäft. Bereinigt stieg das Nettoergebnis um neun Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Die Dividende bleibt mit 1,60 Euro je Aktie unverändert.

Innogy war zuletzt schwer gebeutelt. Nach der Gewinnwarnung und einem Kursverlust an der Börse räumte Vorstandschef Peter Terium im vergangenen Dezember seinen Posten.
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Quelle: n-tv.de

Den innogy-Aktionären will E.ON ein Übernahmeangebot über 40 Euro je Aktie unterbreiten.

Beitrag #6 von aktiensammler am 12.11.2018 23:39   ( 1.845 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Inzwischen hat die E.ON SE das Übernahmeangebot abgeschlossen.

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Bis zum Ende der weiteren Annahmefrist am 25. Juli 2018 entschieden sich rund 9,4 Prozent der Aktionäre für den Verkauf ihrer innogy-Aktien an E.ON. Einschließlich des RWE-Anteils an innogy von 76,8 Prozent wird E.ON nach Abschluss der Transaktion bei rund 86,2 Prozent der innogy-Aktien halten. Voraussetzung dafür sind entsprechende behördliche Genehmigungen. E.ON erwartet daher den Vollzug nicht vor Mitte 2019.
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Quelle: anleihencheck.de

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Aufgrund eines verschlechterten Marktumfelds und regulatorischer Eingriffe haben sich innogy SE und SSE plc entschieden, über Anpassungen der im November 2017 bekannt gegebenen Transaktion zur Zusammenlegung ihrer Vertriebsaktivitäten in Großbritannien zu verhandeln. Dies schließt möglicherweise zusätzlich zu erbringende direkte oder indirekte Finanzierungsbeiträge für jede Partei ein. Die Parteien verfolgen derzeit weiterhin das Ziel, die betroffenen Aktivitäten zusammenzuführen und die neue Gesellschaft an der Londoner Börse zu notieren. Die Einzelheiten der erforderlichen Anpassungen sowie deren Auswirkungen auf die Transaktionsstruktur und auf den Zeitplan werden derzeit weiter untersucht und diskutiert.
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Quelle: dgap.de

Beitrag #7 von aktiensammler am 18.12.2018 12:34   ( 1.845 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Aus der Fusion von SSE und Npower wird vorerst nichts.

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Da hinsichtlich der notwendigen direkten und indirekten Finanzierungsbeiträge keine einvernehmliche Lösung gefunden werden konnte, haben innogy SE und SSE plc die Verhandlungen über kommerzielle Anpassungen der im November 2017 bekannt gegebenen Transaktion zur Zusammenlegung ihrer Vertriebsaktivitäten in Großbritannien ergebnislos beendet.

Das britische Vertriebsgeschäft der Npower verbleibt somit vorerst weiter bei innogy. Der Vorstand der innogy prüft alternative Handlungsoptionen. In der Berichterstattung wird Npower daher wieder als fortgeführte Aktivität ausgewiesen. Das erfordert eine Anpassung des im November kommunizierten Ausblicks für das Geschäftsjahr 2018:

Unter Einbeziehung des britischen Vertriebsgeschäfts erwartet innogy nunmehr ein bereinigtes EBIT von rund 2.600 Mio. EUR (vorher: rund 2.700 Mio. EUR) auf Konzernebene sowie ein bereinigtes Nettoergebnis von über 1.000 Mio. EUR (vorher: über 1.100 Mio. EUR).
Im Unternehmensbereich Vertrieb wird nun ein bereinigtes EBIT von rund 650 Mio. EUR (vorher: über 700 Mio. EUR) erwartet. Für die Unternehmensbereiche Erneuerbare Energien (rund 300 Mio. EUR) und Netz & Infrastruktur (rund 1.950 Mio. EUR) sowie für das bereinigte Finanzergebnis (rund -750 Mio. EUR) und die Steuerquote zur Ermittlung des bereinigten Nettoergebnisses (25 - 30%) bleibt der Ausblick unverändert.
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Quelle: dgap.de

Belohnung nach Säure-Anschlag ausgesetzt!

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Rund acht Monate nach dem Säure-Anschlag auf den Innogy-Manager Bernhard Günther hat der Energiekonzern eine Prämie für Hinweise ausgesetzt, die zur Aufklärung der Tat und zur Ergreifung des Täters führen.

Die Belohnung betrage bis zu 80 000 Euro, teilte das Unternehmen am Montagmorgen mit.
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Der Innogy-Finanzchef war am 4. März nach dem Joggen nahe seines Wohnhauses in Haan bei Düsseldorf überfallen worden. Zwei Männer warfen den 51-Jährigen zu Boden und übergossen ihn mit Säure. Günther wurde wenige Wochen nach der Tat aus dem Krankenhaus entlassen und nahm bald darauf die Arbeit wieder auf. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal hatte ihre Ermittlungen im September eingestellt.

Die Belohnung sei ausschließlich für Privatpersonen bestimmt, hieß es in der Innogy-Mitteilung.
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Quelle: stern.de

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