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Thema: Delivery Hero SE (DE000A2E4K43)

Thread-Nummer:
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Beitrag #0 von aktiensammler am 10.06.2017 14:44   ( 2.343 Beiträge | Status: ok )
Delivery Hero SE (DE000A2E4K43)

Der Essens-Lieferdienst Delivery Hero AG will an die Börse gehen.

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Der Essens-Lieferdienst Delivery Hero will in den kommenden Monaten an die Börse. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, sollen dabei neu ausgegebene Namensaktien aus einer Kapitalerhöhung sowie bestehende Namensaktien zum Kauf angeboten werden. Der für dieses Jahr geplante Gang an die Börse sei abhängig vom Marktumfeld. Angestrebt werde aus neu ausgegebenen Aktien ein Bruttoerlös von rund 450 Millionen Euro. Die Notierung soll am regulierten Markt in Frankfurt erfolgen.
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Das in mehr als 40 Ländern tätige Unternehmen war bis zuletzt stark gewachsen und hatte neue Investoren angezogen. Der Umsatz lag 2016 bei 347 Millionen Euro mit zuletzt über 6000 Mitarbeitern.

Zu den Anteilseignern von Delivery Hero gehört die börsennotierte Beteiligungsgesellschaft Rocket Internet mit Oliver Samwer an der Spitze. Für die Holding wäre ein erfolgreicher Börsengang einer Beteiligung wichtig. Delivery Hero ist ein Dickfisch im Portfolio. Zuletzt wurde über eine Bewertung von 3,5 bis 3,8 Milliarden Euro spekuliert. Zum Unternehmen gehören in Deutschland die Dienste Lieferheld, Pizza.de und Foodora.

Quelle: onvista.de

Entstanden ist die AG durch die formwechselnde Umwandlung der Delivery Hero GmbH (AG Berlin-Charlottenburg, HRB 135090 B) am 29.05.2017.

Beitrag #1 von aktiensammler am 07.07.2017 13:10   ( 2.343 Beiträge | Status: ok )
Börsengang

Der Börsengang ist geglückt.

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Der Essens-Lieferdienst Delivery Hero ist erfolgreich an der Börse gestartet. Der erste Kurs lag am Morgen bei 26,90 Euro und damit deutlich über dem Ausgabepreis von 25,50 Euro.
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Mit einem Volumen von 996 Millionen Euro ist das Debüt des 2011 gegründeten Startups der bisher größte Börsengang des Jahres in Deutschland.

Knapp die Hälfte der Einnahmen aus dem Börsengang soll in die Kasse des erst sechs Jahre alten Vorzeige-Startups fließen. Mit dem Geld will Östberg einen Teil der aufgehäuften Schulden bezahlen und die weitere Expansion finanzieren. Der Rest geht an die Alteigentümer, insbesondere an Hauptaktionär Rocket Internet.
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Delivery Hero ist im deutschen Markt mit Namen wie "Lieferheld", "Pizza.de" und "Foodora" vertreten. Fahrradkuriere liefern dabei Speisen lokaler Restaurants aus. Die Bestellung läuft über das Internet. Delivery Hero übernimmt die Vermittlung und die Abwicklung.
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Quelle: n-tv.de

Emissionspreis: 25,50 Euro
Erstnotierung: 30.06.2017

Der Chart in Frankfurt:

Chart
Provided by finanzen.net

Delivery Hero AG Namens-Aktien o.N.

Beitrag #2 von aktiensammler am 22.12.2018 19:56   ( 2.343 Beiträge | Status: ok )
Formwechselnde Umwandlung

Am 13.07.2018 wurde aus der AG eine SE.

Amtsgericht Charlottenburg, HRB 187081 B

Veränderungen 13.07.2018

HRB 187081 B: Delivery Hero AG, Berlin, Oranienburger Straße 70, 10117 Berlin.

Rechtsverhaeltnis: Die Delivery Hero N.V. mit Sitz in Amsterdam/Niederlande (Handelsregister der niederländischen Handelskammer unter der Nummer 68560109) ist als übertragender Rechtsträger mit der Gesellschaft aufgrund des Verschmelzungsplanes vom 20.06.2017 sowie der Beschlüsse der Aktionärsversammlung der Delivery Hero N.V. vom 20.06.2018 und der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 26.06.2017 durch Aufnahme unter Auflöschung ohne Abwicklung verschmolzen.

Die Gesellschaft hat dadurch die Rechtsform einer Europäischen Gesellschaft unter der Firma Delivery Hero SE mit Sitz in Berlin (Amtsgericht Charlottenburg, HRB 198015 B) angenommen. Die Firma ist hier gelöscht.

Als nicht eingetragen wird veröffentlicht: Den Gläubigern der an der Verschmelzung beteiligten Rechtsträger ist, wenn sie binnen sechs Monaten nach dem Tag, an dem die Eintragung der Verschmelzung in das Register des Sitzes desjenigen Rechtsträgers, dessen Gläubiger sie sind, als bekannt gemacht gilt, ihren Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit sie nicht Befriedigung verlangen können. Dieses Recht steht den Gläubigern jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft machen, dass durch die Verschmelzung die Erfüllung ihrer Forderung gefährdet wird. Das Recht, Sicherheitsleistung zu verlangen, steht Gläubigern nicht zu, die im Falle der Insolvenz ein Recht auf vorzugsweise Befriedigung aus einer Deckungsmasse haben, die nach gesetzlicher Vorschrift zu ihrem Schutz errichtet und staatlich überwacht ist.

Quelle: unternehmensregister.de

Gliederung zum besseren lesen durch mich.

Beitrag #3 von aktiensammler am 22.12.2018 20:32   ( 2.343 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Das Deutschlandgeschäft, bestehend aus Lieferheld, Pizza.de und foodora wird an die niederländische Takeaway.com N.V. verkauft!

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Delivery Hero veräußert das Lieferdienst-geschäft in Deutschland an Takeaway.com gegen Barmittel und Aktien und investiert in weiteres Wachstum

Berlin, 20. Dezember 2018 - Delivery Hero S.E. ("Delivery Hero") hat heute mit Takeaway.com N.V. und einem verbundenen Konzernunternehmen von Takeaway.com N.V. (zusammen "Takewaway.com") Transaktionsverträge unterzeichnet, wonach Delivery Hero seine deutschen Essenslieferdienste Lieferheld, Pizza.de und foodora an Takeaway.com im Austausch gegen Barmittel und eine Beteiligung an Aktien von Takeaway.com N.V. veräußert. Im Rahmen der Transaktion wird Delivery Hero ausstehende Geschäftsanteile an Delivery Hero Germany GmbH und Foodora GmbH (zusammen "Delivery Hero Germany") an Takeway.com zu einer Gegenleistung von ca. EUR 930 Millionen ("Gegenleistung") verkaufen, welche sich aus Barmitteln und Aktien in Takeaway.com N.V. zusammensetzt. Die Gegenleistung umfasst ungefähr EUR 508 Millionen in bar, die Gegenstand marktüblicher Anpassungsmechanismen sind, sowie 9,5 Millionen Aktien an Takeway.com N.V. mit einem Wert von ca. EUR 422 Millionen (basierend auf EUR 44,40 pro Aktie, entsprechend dem volumengewichteten Durchschnittskurs der Aktie der letzten zehn Handelstage zum 19. Dezember 2018). Nach Ausgabe der Gegenleistungsaktien an Delivery Hero, aber vor einer Ausgabe von Aktien, die benötigt werden um vorerwähnte Barkomponente der Gegenleistung vollständig oder teilweise zu (re)finanzieren, entspricht dies ungefähr 18 % des gesamten ausstehenden Aktienkapitals von Takeaway.com N.V.. Takeaway.com hat sich eine verbindliche Finanzierungszusage in Höhe von EUR 680 Millionen für den Baranteil der Gegenleistung gesichert.

Vorbehaltlich weniger Ausnahmen haben sich die Parteien auf eine Stillhaltefrist von vier Jahren nach Abschluss der Transaktion geeinigt, während derer Delivery Hero den Anteil an Takeaway.com N.V. durch ein Geschäft mit Aktien oder derivativen Wertpapieren an Takeway.com N.V. insbesondere nicht erhöhen darf. Um sein finanzielles Investment an der Gesellschaft abzusichern, wird Delivery Hero darüber hinaus das Recht eingeräumt, verbindlich ein unabhängiges Mitglied des Aufsichtsrates von Takeaway.com N.V. zu nominieren, bis Delivery Hero weniger als 9,99 % der Aktien an Takeaway.com N.V. hält.

Delivery Hero beabsichtigt derzeit, ca. die Hälfte der Barmittel, die ihr aus der Transaktion zufließen, zu reinvestieren und erwartet daher für das Jahr 2019 Umsätze zwischen EUR 1.080 Millionen und EUR 1.150 Millionen sowie ein angepasstes EBITDA zwischen negativen EUR 270 Millionen und negativen EUR 320 Millionen.

Die Transaktion steht noch unter der Bedingung einer Genehmigung durch die Hauptversammlung der Takeaway.com N.V. und wird voraussichtlich in der ersten Hälfte von 2019 abgeschlossen.
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Quelle:

Beitrag #4 von aktiensammler am 28.08.2020 08:47   ( 2.343 Beiträge | Status: ok )
Zahlen für das Q 2 / 2020

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Unter dem Strich stand im ersten Halbjahr im fortgeführten Geschäft ein Minus von rund 443 Millionen Euro und damit mehr als doppelt so viel wie ein Jahr zuvor, wie der Berliner Dax-Neuling mitteilte.

Eigentlich zählt der Essenslieferdienst zu den Profiteuren der Corona-Pandemie. So verdoppelte sich der Segmentumsatz bei Delivery Hero - wie bereits berichtet - dank des Bestellbooms in der Corona-Krise im ersten Halbjahr beinahe auf fast 1,13 Milliarden Euro.
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Allerdings schreibt das 2011 gegründete Unternehmen noch rote Zahlen und das laufende Geschäft deckt bislang die Kosten nicht.
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Das Unternehmen hat den Online-Lebensmittel-Marktplatz Instashop aus Dubai übernommen. Instashop ist in fünf Ländern vertreten - den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar, Bahrain, Ägypten und Libanon.

Quelle: n-tv.de

Instashop heisst richtig InstaShop Ltd.

Beitrag #5 von aktiensammler am 13.05.2021 16:19   ( 2.343 Beiträge | Status: ok )
Zahlen für das GJ 2020

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Im Segment MENA betreibt Delivery Hero sowohl Marktplatzgeschäfte als auch eigene Lieferdienstleistungen in den Märkten Bahrain, Ägypten, Jordanien, Saudi-Arabien, Kuwait, Oman, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten mit den Marken Talabat, Carriage und Hungerstation. Die ehemalige Marke Otlob in Ägypten wurde im Laufe des Jahres 2020 in Talabat umbenannt.
Darüber hinaus ist die Türkei, einer unserer reifsten Märkte für Online-Lebensmittelbestellungen und -lieferungen, im MENA-Segment enthalten, in dem die Gruppe mit der Marke Yemeksepeti vertreten ist.
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Im Februar 2020 erwarb der Konzern die Honest Food Company GmbH („Honest Food“) als eine strategische Investition in virtuelle Küchenkonzepte. Honest Food ist in Österreich, der Tschechischen Republik, Finnland und Ungarn tätig.
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Im Oktober 2020 erwarb der Konzern darüber hinaus im Rahmen eines kombinierten Asset- und Share-Deals das gesamte Lateinamerikageschäft von Glovoapp23, S.L. („Glovo“) Delivery Hero erwarb 100 % der Anteile an der "Glovoapp SLU", die 100 % der Anteile am Geschäft von Glovo in den Ländern Peru, Ecuador, Guatemala, Kolumbien, Costa Rica und Honduras besitzt. Gleichzeitig hat Delivery Hero über seine lokalen Gesellschaften die Vermögenswerte von Glovo in Argentinien, Panama und der Dominikanischen Republik erworben.
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Die DH Gruppe steigerte ihren Umsatz 2020 auf € 2.471,9 Mio. (Vorjahr: € 1.237,6 Mio.). Der Umsatzanstieg resultierte vorwiegend aus dem starken organischen Wachstum der Bestellungen. Der Umsatzanteil von neu erworbenen Unternehmen beträgt 1,0 % der Umsätze im Jahr 2020.
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Im Jahr 2020 stieg das adjusted EBITDA der Segmente auf minus € 567,7 Mio. (Vorjahr: minus € 430,9 Mio.).
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Im Jahr 2020 war der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit mit € 530,0 Mio. negativ, da diverse Tochtergesellschaften durch die Konzentration auf Wachstum noch nicht profitabel operierten. Der negative Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit wurde durch den positiven Cashflow aus Finanzierungstätigkeit überkompensiert.
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Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit im Jahr 2020 beinhaltet im Wesentlichen Mittelzuflüsse in Höhe von € 3.234,9 Mio. (Vorjahr: null), die aus den Erlösen aus der Platzierung der Wandelschuldverschreibungen im Januar und Juli 2020 resultieren, sowie Mittelzuflüsse in Höhe von € 569,1 Mio. aus Kapitalerhöhungen aus genehmigtem Kapital im Zusammenhang mit der Woowa-Transaktion und Mittelzuflüsse in Höhe von € 18,9 Mio. (Vorjahr: € 27,6 Mio.) aus Kapitalerhöhungen im Zusammenhang mit der Ausübung von Aktienoptionen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente.
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Im Jahr 2020 verringerte sich das Eigenkapital des Konzerns um 37,5 % aufgrund des Jahresfehlbetrags von € 1.402,7 Mio.
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Quelle: ir.deliveryhero.com (.pdf)

Laut Bilanz steht für 2020 ein Jahresfehlbetrag über -1.076.000.000 Euro zu Buche (2019: 446.500.000 Euro).

Beitrag #6 von aktiensammler am 13.05.2021 16:28   ( 2.343 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von aktiensammler am 13.05.2021 16:19

Delivery Hero kommt mit der Marke Foodpanda zurück nach Deutschland!

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Rund zwei Jahre nach dem Verkauf seines Deutschland-Geschäfts will der Online-Lieferdienst Delivery Hero hierzulande wieder Fuß fassen. Unter der Marke Foodpanda würden ab Juni zunächst in Berlin nicht nur Restaurant-Essen, sondern auch Lebensmittel und andere Supermarkt-Produkte ausgeliefert, kündigte das in mehr als 50 Ländern aktive Unternehmen an.
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Der Lieferando-Eigner Takeaway.com ließ den Angriff nicht unbeantwortet und gab am Morgen bekannt, sein Lieferangebot ebenfalls auf Lebensmittel aus Supermärkten auszuweiten. In der Zeit der Abwesenheit von Delivery Hero hat sich Takeaway.com in Deutschland als Branchenprimus etabliert.
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Vor allem bei der Lieferzeit sind Kunden zuletzt anspruchsvoller geworden, wozu unter anderem Gorillas beitrug, das erst im März bei Investoren 244 Millionen Euro eingesammelt hat und mit Lieferungen innerhalb von zehn Minuten wirbt. Das will Östberg toppen und stellt sieben Minuten in Aussicht. Um das hinzukriegen, will er auch in Deutschland sogenannte Dmarts - kleine Lagerhäuser in der Innenstadt - errichten.
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Angesichts der hohen Investitionen schreibt Delivery Hero trotz eines starken Umsatzwachstums und zahlreicher Neukunden in der Corona-Krise seit vielen Quartalen rote Zahlen.
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Quelle: n-tv.de

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