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Thema: Deutsche Bank AG (WKN 514000)

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Beitrag #0 von LordofShares am 27.08.2009 11:30   ( 3.774 Beiträge | Status: ok )
Deutsche Bank AG (WKN 514000)

26.08.2009 | 12:26

Deutsche Bank wird von Anlegern mit Geld überschüttet

FRANKFURT (dpa-AFX) - Für die Deutsche Bank <DBK.ETR> scheint die Finanzkrise so gut wie abgehakt. Mit der erfolgreichen Ausgabe einer risikoreichen Nachrang-Anleihe kehrte am Mittwoch ein weiteres Stück Normalität zurück. Die Anleger überschütteten den heimischen Branchenprimus regelrecht mit Geld. Das kann er für die geplante Übernahme von Sal. Oppenheim und Postbank <DPB.ETR> gut gebrauchen. "Die Nachfrage ist sehr groß gewesen", sagte ein Sprecher am Mittwoch in Frankfurt. Dem Kernkapital von zuletzt 32,5 Milliarden Euro fließen nun weitere 1,25 Milliarden Euro zu.

Die Anleger hatten den Frankfurtern sogar drei Milliarden Euro angedient. Das Vertrauen in das Haus kommt nicht von ungefähr: Die Deutsche Bank ist vergleichsweise gut durch die Finanzkrise gekommen. Nach einem hohen Verlust Ende vergangenen Jahres erwirtschaftete das Institut im ersten und zweiten Quartal wieder Milliardengewinne. Staatshilfen lehnt Konzernchef Josef Ackermann angesichts dessen kategorisch ab und hält an seinem umstrittenen Renditeziel von 25 Prozent fest.

ZWEI GROSSE ZUKÄUFE

Das eingenommene Geld ist nach Angaben des Sprechers nicht für bestimmte Zwecke verplant. Die Deutsche Bank muss in diesem und den Folgejahren aber zwei große Zukäufe stemmen: Zum einen die ins Schlingern geratene Privatbank Sal. Oppenheim, bei der aktuell die Buchprüfung läuft. Zum anderen die im Privatkundengeschäft starke Postbank, an der sie bereits eine Sperrminorität hält. Für den laufenden Geschäftsbetrieb hat die Deutsche Bank dagegen den Großteil des nötigen Geldes schon auf ihren Konten liegen.

Im Unterschied etwa zu Kundeneinlagen wird die Nachrang-Anleihe dem sogenannten Kernkapital zugerechnet. Je mehr Kernkapital eine Bank vorhält, desto mehr Vertrauen genießt sie und desto mehr und risikoreicheres Geschäft kann sie betreiben. Zuletzt lag die wichtige Kernkapitalquote der Deutschen Bank bei 11 Prozent und damit über dem selbst gesteckten Limit von 10 Prozent. Andere Banken liegen teils deutlich unter dem Satz oder können ihn nur dank staatlicher Hilfen erreichen.

HOHE ZINSEN FÜR HOHES RISIKO

Zuletzt war es einer Bank im Euroraum im zweiten Quartal des vergangenen Jahres gelungen, über eine nachrangige Anleihe frisches Geld einzusammeln. Investoren werden bei dieser Anlageform im Falle einer Insolvenz als letzte bedient. Für das erhöhte Risiko erhalten sie einen vergleichsweise hohen Zinssatz von in diesem Falle 9,5 Prozent. Eine nachrangige Anleihe läuft zudem anders als normale Anleihen unbefristet. Mit jedem Jahr steigt jedoch der Zins, den das Institut berappen muss.

Die aktuelle Anleihe kann frühestens am 31. März 2015 von der Deutschen Bank zurückgezahlt werden. Ende des vergangenen Jahres hatte das Institut die Anleger damit verprellt, dass es nicht wie sonst üblich eine Nachrang-Anleihe zum erstmöglichen Zeitpunkt zurückgezahlt hatte. Die damals am Markt zu zahlenden Zinsen waren höher gewesen als die der Anleihe. Zudem war es zur Hochphase der Finanzkrise schwer, überhaupt an frisches Geld zu gelangen. Das Problem scheint behoben: Dem Vernehmen nach hatte die Deutsche Bank jetzt lediglich 300 bis 500 Millionen Euro einsammeln wollen./das/zb/she

Quelle: dpa-AFX


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Beitrag #1 von LordofShares am 27.08.2009 11:32   ( 3.774 Beiträge | Status: ok )
Chart

Chart

Quelle: BigCharts.com


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Beitrag #2 von LordofShares am 28.10.2009 20:54   ( 3.774 Beiträge | Status: ok )
Deutsche Bank kauft Sal. Oppenheim für 1 Milliarde Euro

28.10.2009 | 16:45

Deutsche Bank und Sal. Oppenheim unterzeichnen Rahmenvertrag

Deutsche Bank AG / Firmenübernahme

28.10.2009

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt
durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

---------------------------------------------------------------------------

Deutsche Bank und Sal. Oppenheim unterzeichnen Rahmenvertrag

FRANKFURT AM MAIN / LUXEMBURG, 28. Oktober 2009 - Die Deutsche Bank AG
(XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) und die Eigentümer der Sal. Oppenheim jr. &
Cie. S.C.A. gaben heute den Abschluss eines Rahmenvertrags bekannt, in
dessen Ausführung die Deutsche Bank 100 Prozent an der Sal. Oppenheim
Gruppe zu einem Preis von 1 Milliarde Euro erwerben wird. Gleichzeitig
haben die bisherigen Gesellschafter die Option, sich langfristig an der
deutschen Privatbanktochter Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA in Köln mit bis
zu 20 Prozent zu beteiligen.

Die Vermögensverwaltungsaktivitäten von Sal. Oppenheim werden zukünftig
unter der etablierten Marke der traditionsreichen Privatbank weitergeführt
und ausgebaut, so dass Identität, Werte, Kultur und Servicequalität von
Sal. Oppenheim gewahrt bleiben. Durch die Transaktion stärkt die Deutsche
Bank ihre Position im gehobenen Privatkundengeschäft insbesondere in
Deutschland.

Mit dem Erwerb der in Luxemburg ansässigen Holding Sal. Oppenheim jr. &
Cie. S.C.A. gehen sämtliche Aktivitäten der deutschen Tochter Sal.
Oppenheim jr. & Cie. KGaA, der BHF-BANK AG und das in einer eigenständigen
Holding geführte Private Equity Dachfondsgeschäft der Sal. Oppenheim
Private Equity Partners S.A. (SOPEP) auf die Deutsche Bank über.

Zusätzlich erwirbt die Deutsche Bank die BHF Asset Servicing GmbH (BAS),
die mehrheitlich von den Gesellschaftern der Sal. Oppenheim jr. & Cie.
S.C.A. gehalten wird. Die Deutsche Bank beabsichtigt einen Weiterverkauf
der BAS. Zukünftig wird sich Sal. Oppenheim auf das Kerngeschäftsfeld der
Vermögensverwaltung konzentrieren. An den laufenden Gesprächen über einen
Verkauf der Investment-Banking-Aktivitäten von Sal. Oppenheim wird sich die
Deutsche Bank beteiligen.

Zunächst wird erwartet, dass insgesamt ein Kaufpreis von 1,3 Mrd. Euro für
die verschiedenen zu erwerbenden Einheiten gezahlt wird. Daneben ist mit
den Eigentümern von Sal. Oppenheim jr. & Cie. S.C.A. vereinbart, dass sich
der Kaufpreis in Abhängigkeit von der Entwicklung bestimmter
Risikopositionen erhöhen kann.

Die Sal. Oppenheim Gruppe betreute Ende Juni 2009 rund 135 Mrd. Euro
verwaltetes Kundenvolumen (inklusive rund 5 Mrd. Euro Kundenvolumen der
SOPEP) und beschäftigte rund 4.400 Mitarbeiter.

Die Deutsche Bank verwaltete Ende Juni 2009 im Private Wealth Management
weltweit ein Anlagevolumen von rund 171 Mrd. Euro. Sie wird nach Abschluss
der Transaktion zum Marktführer in Deutschland in der Betreuung vermögender
Privatkunden, Familienvermögen und Stiftungen.

Der Erwerb von Sal. Oppenheim erfolgt auf der Basis noch abzuschließender
Ausführungsvereinbarungen vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen
Aufsichts- und Kartellbehörden und soll voraussichtlich im ersten Quartal
2010 abgeschlossen werden. Die Zahlung des Kaufpreises kann in Aktien der
Deutschen Bank erfolgen. Auch nach der Transaktion liegt die
Tier-1-Kapitalquote der Deutschen Bank voraussichtlich bei rund 11 Prozent.

Über geänderte Strukturen sowie Managementbesetzungen wird zu einem
späteren Zeitpunkt entschieden und berichtet werden.


28.10.2009 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP

---------------------------------------------------------------------------

Sprache: Deutsch
Unternehmen: Deutsche Bank AG
Theodor-Heuss-Allee 70
60486 Frankfurt a. M.
Deutschland
Telefon: +49 (0)69 910-00
Fax: +49 (0)69 910-38 591
E-Mail: Deutsche.Bank@db.com
Internet: http://www.deutsche-bank.de
ISIN: DE0005140008
WKN: 514000
Indizes: DAX, EURO STOXX 50
Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Frankfurt (Prime Standard),
Düsseldorf, München, Hannover, Stuttgart, Hamburg;
Terminbörse EUREX; Auslandsbörse(n) NYSE

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

---------------------------------------------------------------------------

Quelle: DGAP


Versuche stets zu tun, was recht ist, und kämpfe gegen die, die es nicht tun.

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Beitrag #3 von aktiensammler am 22.05.2014 23:00   ( 1.623 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Der Chart in Frankfurt:

Chart
Provided by finanzen.net

Deutsche Bank AG Namens-Aktien o.N.

Beitrag #4 von aktiensammler am 24.05.2014 11:17   ( 1.623 Beiträge | Status: ok )
Kapitalerhöhung

Die Deutsche Bank AG plant eine Riesen-Kapitalerhöhung über 8 Mrd. Euro mit neuem Ankeraktionär!

...
Angriff ist die beste Verteidigung. Nach diesem Motto des preußischen Generals Carl von Clausewitz hat nun auch Anshu Jain, der Co-Chef der Deutschen Bank, gehandelt und am Sonntag abend überraschend eine gigantische Kapitalerhöhung um gut acht Milliarden Euro angekündigt.

Damit will die seit ihrer Amtseinführung in der Defensive feststeckende Führungsspitze von Deutschlands größter Bank in die Offensive gehen und sich selbst, den ungeduldigen Investmentbankern und hoffentlich auch den Aktionären neue Perspektiven aufzeigen. Denn bei der neuerlichen Geldspritze sollen nicht nur regulatorische Vorschriften erfüllt werden. Es geht auch darum, Investitionen in den Ausbau der Geschäfte zu finanzieren - und endlich dem seit Jahren vor sich hindümpelndem Aktienkurs auf die Sprünge zu helfen.

Dass die Deutsche Bank frisches Kapital braucht, um ihre Eigenkapitalquote weiter zu verbessern und die im Bezug auf die Risiken hohe Verschuldung zu senken, war eigentlich klar. Überrascht hat das Ausmaß der angekündigten Maßnahme, mit der Ausgabe von 360 Millionen neuen Aktien, wobei bis zu 300 Millionen auch von Altaktionären gezeichnet werden können.
...
ußerdem will die Bank bis zu 100 Führungskräfte für die Betreuung multinationaler Firmen einstellen. Auch die nur mäßig erfolgreiche Vermögensverwaltung (Wealth Management) soll endlich auf die Beine kommen. Dazu will die Bank die Anzahl der Kundenbetreuer in den nächsten drei Jahren um 15 Prozent steigern. Und im Privatkundengeschäft sollen Investitionen von 200 Millionen Euro dabei helfen, die Kosten zu senken. Auch dazu sollen die erhofften acht Milliarden Euro aus der Kapitalerhöhung eingesetzt werden.

Gleichzeitig läuft das Sparprogramm unverändert weiter. Bis 2015 sollen 4,5 Milliarden Euro eingespart werden. Ziel dieses Maßnahmenpaketes ist es, die Profitabilität der Bank nachhaltig zu verbessern. So soll die wieder in Mode gekommene Kosten/Ertrags-Relation von derzeit fast 90 Prozent auf rund 65 Prozent verbessert werden.
...

Quelle: boerse.ard.de

Bei der Kapitalerhöhung will sich die Deutsche Bank acht Milliarden Euro beschaffen. Davon wurden bereits 60 Millionen Aktien zu einem Preis von 29,20 Euro pro Stück von einer Investmentgesellschaft des Scheichs von Katar gezeichnet. Der steigt damit zu einem Ankeraktionär der Deutschen Bank auf. Die restlichen 6,3 Milliarden Euro will sich die Bank von Altaktionären holen.
...
Durch die Maßnahme wird sich die Kernkapitalquote um rund 230 Basispunkte von 9,5 Prozent zum Ende des ersten Quartals 2014 auf 11,8 Prozent erhöhen. Damit liegt die Bank deutlich über den regulatorischen Anforderungen von 8,0 Prozent. Auch für den bevorstehenden Stresstest der Europäischen Zentralbank (EZB) verschafft sich die Deutsche Bank mit dem Schritt einen größeren Puffer. Sie will das Geld zudem zum Ausbau der Geschäfte in den USA nutzen.
...
Bezugspreis und Zeichnungsfrist

Die Aktionäre der Deutschen Bank können vom 6. Juni an für zweieinhalb Wochen die 6,3 Milliarden Euro schwere Kapitalerhöhung zeichnen. Dabei können sie auf einen satten Abschlag auf den Kurs vom vergangenen Freitag hoffen. Experten gehen von 25 bis 30 Prozent aus. Rein rechnerisch muss der Preis bei mindestens 21 Euro liegen, um die erwünschten 6,3 Milliarden Euro einsammeln zu können.

Quelle: boerse.ard.de

Beitrag #5 von aktiensammler am 01.06.2014 22:56   ( 1.623 Beiträge | Status: ok )
Klage

Der Deutsche Bank AG droht weiterer Ungemach - die Gläubiger der "Oleo e Gás Participações S.A." haben beim höchsten Gericht im US-Bundesstaat New York Klage eingereicht!

Näheres dazu in diesem Thread.

Beitrag #6 von aktiensammler am 29.06.2014 21:40   ( 1.623 Beiträge | Status: ok )
Kapitalerhöhung

Die riesige KE kommt zu 22,50 Euro.

Frankfurt am Main, 5. Juni 2014 - Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) hat heute den Bezugspreis für die neuen Aktien im Rahmen der Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital gegen Bareinlagen auf 22,50 Euro je Aktie festgelegt.

- Ausgabe von 299,8 Mio neuen Aktien
- Bezugsverhältnis liegt bei 18 : 5
- Bruttoemissionserlös von 8,5 Mrd Euro

Insgesamt werden im Rahmen eines öffentlichen Angebots in Deutschland, Großbritannien und den Vereinigten Staaten von Amerika unter Verwendung des genehmigten Kapitals 299,8 Mio neue, auf den Namen lautende Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) ausgegeben. Dies entspricht einem Bezugsverhältnis von 18 : 5, d.h. Deutsche Bank Aktionäre können während der Bezugsfrist, die voraussichtlich vom 6. Juni bis zum 24. Juni 2014 läuft, für jeweils 18 vorhandene Aktien 5 neue Aktien zum Bezugspreis erwerben. Die neuen Aktien haben eine volle Gewinnanteilsberechtigung vom 1. Januar 2014 an. Der Bruttoemissionserlös aus der garantierten Bezugsrechtsemission wird 6,75 Mrd Euro betragen.

Wie bereits am 18. Mai 2014 mitgeteilt, sind Aktien im Wert von 1,75 Mrd Euro bereits bei Paramount Services Holdings Ltd. vor der Bezugsrechts-Emission platziert worden. Paramount Services Holdings Ltd. hat sich verpflichtet, ihre Bezugsrechte im Rahmen der Bezugsrechts-Emission vollständig auszuüben.

Der Bezugsrechts-Emission vorangegangen war kürzlich die Platzierung von neuen Aktien bei Paramount Services Holdings Ltd. und die kürzlich erfolgte Emission von Zusätzlichem Tier 1 (AT1)-Kapital im Volumen von rund 3,5 Mrd Euro. Wären diese Transaktionen zum 31. März 2014 abgeschlossen gewesen, hätte die Common Equity Tier 1 (CET1) Kapitalquote der Bank zu diesem Termin auf Basis einer pro-forma CRD 4 Vollumsetzung 12,0% betragen statt 9,5%. Dieser Anstieg folgt auf eine signifikante Stärkung dieser Quote, die Mitte 2012 unter 6% (pro-forma) stand, im Rahmen der Strategie 2015+. Die Verschuldungsquote auf Basis einer pro-forma CRD4 Vollumsetzung zum Ende des ersten Quartals 2014 hätte 3,4% statt 2,5% betragen.
...

Quelle: dgap.de

Beitrag #7 von aktiensammler am 28.02.2016 22:53   ( 1.623 Beiträge | Status: ok )
Zahlen für das GJ 2015

Die Deutsche Bank AG machte im GJ 2015 6,8 Milliarden Euro Verlust!

...
Wie das größte deutsche Geldhaus am Donnerstagmorgen mitteilte, beliefen sich die Erträge der Sparte Corporate Banking & Securities von Oktober bis Dezember nur noch auf 2,1 Milliarden Euro – nach drei Milliarden Euro im Vorjahr. Vor Steuern machte das Segment mehr als 1,1 Milliarden Euro Verlust – nach 323 Millionen Gewinn vor Jahresfrist. Die Bank verwies auf Bewertungsanpassungen im Handel mit festverzinslichen Papieren und ein schwieriges Marktumfeld.
...
Die Bank bestätigte, dass der Konzern im vergangenen Quartal nach Steuern 2,1 Milliarden Euro Verlust gemacht hat und im Gesamtjahr 6,8 Milliarden Euro.
...
Im Finanzkrisenjahr 2008 aber betrug das Minus „nur“ 3,9 Milliarden Euro nach Steuern.
...
Das „Global Transaction Banking“, also etwa die Zahlungsverkehrsabwicklung für Großkonzerne, konnte gegenüber dem Vorjahr wachsen und steigerte im Gesamtjahr das Vorsteuerergebnis um fast ein Viertel auf 1,4 Milliarden Euro. Auch die Vermögensverwaltung wuchs im Gesamtjahr, glänzte jedoch nicht im vierten Quartal. Das Privat- und Firmenkundengeschäft litt unter Abschreibungen auf den Wert etwa der Postbank und durch hohe Ausgaben für den Filialumbau.
...

Quelle: handelsblatt.com

Die Tochter Deutsche Postbank AG (DE0008001009) wurde per Ex-Tag 30.12.2015 für 35,05 Euro je Aktie komplett übernommen (Sqeeze-out).

Beitrag #8 von aktiensammler am 18.09.2016 13:21   ( 1.623 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Aus den USA droht eine Strafe über 14 Mrd. USD!

...
Bilanztricks, Manipulationen von Zinsen, Devisenkursen und Goldpreis, Verstöße gegen US-Sanktionen, Geldwäsche in Russland, Behinderung der Justiz, Betrug mit Hypothekenpapieren: Die Liste der Skandale bei der Deutschen Bank ist endlos. Bislang schmälerten die vielen Strafen für die krummen Geschäfte nur den Gewinn.
...
Doch nun bedroht die dunkle Vergangenheit erstmals die Existenz der Deutschen Bank.

Die US-Justiz fordert 14 Milliarden Dollar, um den Streit um faule Hauskredite beizulegen, die die Deutsche Bank wie viele andere Investmentbanken vor der Finanzkrise gebündelt und weiterverkauft hatte.
...
Die Deutsche Bank hat für drohende Strafen und Prozesse nur 5,5 Milliarden Euro zurückgestellt. Fällt die Buße höher aus, muss sie Geld auftreiben - sonst droht die Pleite.
...
Die Deutsche Bank war einer der größten Player im Geschäft mit faulen Hauskrediten, die die Welt in die Finanzkrise stürzten. Nun bekommt sie etwas später als die US-Investmentbanken die Quittung dafür.
...
Die Anleger dürften wenig Lust haben, sich erneut schröpfen zu lassen. Besonders weil ihr Geld nicht produktiv investiert, sondern nur dazu dienen würde, eine Megastrafe zu begleichen. Und selbst wenn die Investoren mitziehen ist fraglich, ob genug Geld zusammenkommt.
...

Quelle: n-tv.de

Beitrag #9 von aktiensammler am 28.09.2016 12:41   ( 1.623 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Keine Ünterstützung von der Bundesregierung!

...
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Staatshilfen für die Deutsche Bank im Wahljahr 2017 kategorisch ausgeschlossen. Das berichtet das Magazin "Focus" unter Berufung auf Regierungskreise. Auch wolle sich Merkel nicht in den Rechtsstreit der Deutschen Bank mit dem US-Justizministerium einschalten. Das habe Merkel bereits im Sommer bei einem vertraulichen Treffen mit Bankchef John Cryan signalisiert.

Cryan soll dem Bericht zufolge in dem Gespräch angedeutet haben, dass dem größten deutschen Finanzkonzern eine diplomatische Vermittlung durch die Bundesregierung helfen könnte.
...
Auch wenn die Bundesregierung mehrfach betonte, sich in den aktuellen Rechtsstreit der Deutschen Bank in den USA nicht einmischen zu wollen - hinter verschlossenen Türen haben Regierungsvertreter sich bereits mehrfach mit dem Thema beschäftigt und ihren Sorgen über die Lage der größten Deutschen Bank Ausdruck verliehen. So wurde die Angelegenheit auch im Ausschuss für Finanzstabilität beraten.
...

Quelle: n-tv.de

Warten wir mal ab was daraus nach der Bundestagswahl 2017 wird.

Beitrag #10 von LordofShares am 29.09.2016 02:09   ( 3.774 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von aktiensammler am 28.09.2016 12:41

Alles Lüge fürs dumme Wahlvolk...


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Beitrag #11 von Mittachmahl am 29.09.2016 09:25   ( 140 Beiträge | Status: ok )
Diese Antwort bezieht sich auf den Beitrag von LordofShares am 29.09.2016 02:09

Dasselbe Niveau, wie die Steursenkungsansage vom Seehofer gestern....

Da brennt einigen ganz schön der Kittel - kann man ja auch verstehen, wenn an den Pfründen gerüttelt wird...[teufel]

Beitrag #12 von aktiensammler am 09.07.2017 18:32   ( 1.623 Beiträge | Status: ok )
Nachtrag

Und es wird fleissig weiter gezahlt.

...
Die US-Zentralbank Federal Reserve als Aufsichtsbehörde verhängte wegen Verstößen gegen Devisenmarktbestimmungen und laxer Aufsicht eine Strafe in Höhe von insgesamt fast 157 Millionen Dollar (fast 146 Millionen Euro).
...
Wie die Zentralbank erklärte, werden knapp 137 Millionen Dollar für "gefährliche und unsolide Geschäftspraktiken" auf dem Devisenmarkt fällig. Weitere knapp 20 Millionen Dollar soll die Bank wegen Verstößen gegen das Eigengeschäftsverbot zahlen.

Die Deutsche Bank habe nicht entdeckt und nicht verhindert, dass sich ihre Händler in elektronischen Chatrooms mit Konkurrenten über ihre Geschäfte austauschten, erklärte die Fed. Sie habe zudem nicht dafür gesorgt, dass die sogenannte Volcker-Regel eingehalten wurde. Sie verbietet Banken, auf eigene Rechnung zu spekulieren.
...

Quelle: n-tv.de

Infos zur Volcker-Rule (benannt nach Paul Volcker): de.wikipedia.org und wirtschaftslexikon.gabler.de

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