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LordofShares Börsenforum

- Qualität schlägt Quantität -

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  • DispokreditDatum24.08.2017 22:15
    Foren-Beitrag von Fundi im Thema

    Das können sie ja auch recht gut durch das vergleichsweise hohe Risiko bei nem Dispo begründen.



    Das Risiko ist letztlich nicht viel höher als bei einem normalen (unbesicherten) Kredit.
    Die Banken legen schließlich die Höhe des Dispokredites fest und differenzieren dabei nach "Kreditwürdigkeit".(Wer ein schlechtes Rating bei den Banken hat zahlt nicht mehr, sondern bekommt gar keinen Dispo.)

    Die enormen Aufschläge beim Dispozins sind folglich i.d.R. so nicht gerechtfertigt.

    Vielleicht bekommt die Bundesrepublik mit der neuen Regierung endlich einen Minister für Verbraucherschutz.

  • Foren-Beitrag von Fundi im Thema

    Danke für das Update.


    Die Ekotechnika GmbH wurde am 13.11.2015 in die Ekotechnika AG umgewandelt. Die Anleihe-Inhaber erhalten je 1000 Euro 1 Aktienerwerbsrecht der A-Aktie (Verhältnis 1000:1) per Ex-Tag 27.10.2015.


    Das Aktienerwerbsrecht ermöglichte den Erwerb von 25,65 Aktien je 1000€ Nominalwert. (In Bezug zum Buchwert also 1000:25,65.)

    Bei einem Startkurs von rd. 4€ wären die Anleihenbesitzer mit 90% Verlust (Sofortverkauf) rausgegangen.
    Glücklicherweise scheint sich das Unternehmen gefangen zu haben. Abgesehen vom niedrigen Eigenkapital scheinen die Zahlen diesmal zu "stimmen".


    Die Flut an solchen Schrottanleihen scheint auch vorerst gestoppt zu sein. Scheinbar ist die Karawane zum Immobilien-Crowd-Funding weitergezogen.

  • Cashcloud AG (CH0132106482)Datum15.12.2016 11:46
    Foren-Beitrag von Fundi im Thema

    ... und die 47'300 Aktien der Mars One Ventures PLC sind mit "Sicherheit" CHF 95'777'500.00 wert.[rolleyes][lach]

    Mars One Ventures AG: Mars One jetzt öffentlich gehandelt - 6 Mio EUR Finanzierung abgeschlossen
    ...
    Die Finanzierungsvereinbarung ist unwiderruflich und bindend. Sie sorgt ab dem 1. Januar 2017 über einen Zeitraum von sechs Monaten in gleichen monatlichen Raten für die Finanzierung. Die Investition erfolgt zu einem Preis von EUR 0,18 pro Aktie, mit zwei Gratisaktien für jede erworbene Aktie - was in einem durchschnittlichen Preis von 0,06 EUR pro Aktie resultiert.

    Über Mars One
    Mars One hat sich zum Ziel gesetzt, eine dauerhaft bewohnbare Siedlung auf dem Mars zu errichten. Bevor sorgfältig ausgewählte und geschulte Besatzungen zum Mars starten, werden mehrere unbemannte Missionen durchgeführt, um vorbereitend eine bewohnbare Siedlung für die ersten Astronauten zu errichten.
    ...

    DGAP

    6 Mio € @ 0,06 € pro Aktie = 100 Mio weitere Aktien.

    (Praktischerweise in Monatsraten, so muss man erst zahlen wenn man den Schrott verkauft hat.)


    PS:
    Von mobilen Zahlungsverkehr zur Mars-Siedlung. Die Geschichte wird immer lächerlicher...

  • Cashcloud AG (CH0132106482)Datum15.06.2016 13:54
    Foren-Beitrag von Fundi im Thema

    Und die Aktien die Aktien die das "Bullenblatt" hatte, die haben die natürlich auf der Straße gefunden. (Kennt man doch, ist doch schon jedem passiert. Du verläßt dein Haus/deine Wohnung und da liegen dann plötzlich ein paar Aktienpakete einer dubiosen schweizer Firma rum... [wink] )

    Es ist schon traurig was auch am "regulierten Markt" möglich ist.

  • Cashcloud AG (CH0132106482)Datum10.05.2016 23:34
    Foren-Beitrag von Fundi im Thema

    Zwischenzeitlich gab es auch mal wieder einen Geschäftsbericht...

    Umsatz 2015: 43,6 TCHF
    Verlust 2015: -4'468,8 TCHF
    Eigenkapital am 31.12.2015: -591,3 TCHF
    Quelle:Cashcloud

    Verkauft wird das ganze dann als operativer Erfolg:

    Cashcloud AG: Cashcloud AG hat das Jahr 2015 operativ erfolgreich abgeschlossen
    DGAP-News: Cashcloud AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis

    2016-04-28 / 20:15
    Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

    /

    Pressemitteilung - Cashcloud AG
    28. April 2016

    Cashcloud AG hat das Jahr 2015 operativ erfolgreich abgeschlossen

    Basel/Luxemburg, 28. April 2016. Die Cashcloud AG hat am heutigen Tag den Jahresabschluss 2015 veröffentlicht. "Wir sind zufrieden mit den Ergebnissen des letzten Jahres. Cashcloud hat sehr erfolgreich in die Neukundengewinnung investiert und das Jahr mit 185.000 registrierten Nutzern abgeschlossen. Dies entspricht einem Wachstum von ca. 70% in 2015" so Prof. Moritz Hunzinger, CEO und Präsident des Verwaltungsrats der Cashcloud AG. Unter seiner Federführung findet derzeit eine Umstrukturierung bei Cashcloud statt, die in eine Neuorientierung des Unternehmens mündet - operative Kosten werden eingespart, so dass eine effizientere Unternehmensführung realisiert wird.
    Cashcloud arbeitet derzeit an der operativen Ausweitung des Geschäfts in 24 Länder in 5 Währungen und zeigt sich zuversichtlich einer der führenden Anbieter im Bereich Mobile Payment und Wallet zu werden.
    ...

    Quelle:DGAP

    Wie erwartet ist der Kurs vom Höchststand von über 9€ auf rund 1€ abgestürzt.

  • Cashcloud AG (CH0132106482)Datum10.05.2016 23:21
    Foren-Beitrag von Fundi im Thema

    Korrektur der Veröffentlichung vom 05.04.2016, 17:26 Uhr MEZ/MESZ - Cashcloud AG: Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung

    DGAP Stimmrechtsmitteilung: Cashcloud AG

    2016-05-10 / 10:16
    Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
    Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

    Korrektur einer am 05.04.2016 veröffentlichten Stimmrechtsmitteilung

    1. Angaben zum Emittenten
    Cashcloud AG
    Steinenvorstadt 13
    4051 Basel
    Schweiz

    2. Grund der Mitteilung
    X Erwerb/Veräußerung von Aktien mit Stimmrechten
    Erwerb/Veräußerung von Instrumenten
    Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte
    Sonstiger Grund:

    3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen
    Name: Registrierter Sitz und Staat:
    David Vogt & Partner Treuhandunternehmen reg. als Trustee des Bluestar Capital Trust Balzers
    Liechtenstein

    4. Namen der Aktionäre
    mit 3% oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend von 3.
    SPP Capital AG

    5. Datum der Schwellenberührung
    31.03.2016

    6. Gesamtstimmrechtsanteile
    Anteil Stimmrechte
    (Summe 7.a.) Anteil Instrumente
    (Summe 7.b.1.+ 7.b.2.) Summe Anteile
    (Summe 7.a. + 7.b.) Gesamtzahl Stimmrechte des Emittenten
    neu 53.28 % % 53.28 % 12387500
    letzte Mitteilung 33.33 % % 33.33 % /

    7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständen
    a. Stimmrechte (§§ 21, 22 WpHG)
    ISIN absolut in %
    direkt
    (§ 21 WpHG) zugerechnet
    (§ 22 WpHG) direkt
    (§ 21 WpHG) zugerechnet
    (§ 22 WpHG)
    CH0132106482 0 6600000 0 % 53.28 %
    Summe 66000000 53.28 %

    b.1. Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 1 WpHG
    Art des Instruments Fälligkeit / Verfall Ausübungs­zeitraum / Laufzeit Stimmrechte absolut Stimmrechte in %
    %
    Summe %

    b.2. Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 2 WpHG
    Art des Instruments Fälligkeit / Verfall Ausübungs­zeitraum / Laufzeit Barausgleich oder physische Abwicklung Stimmrechte absolut Stimmrechte in %
    %
    Summe %

    8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen
    Mitteilungspflichtiger (3.) wird weder beherrscht noch beherrscht Mitteilungspflichtiger andere Unternehmen mit melderelevanten Stimmrechten des Emittenten (1.).
    X Vollständige Kette der Tochterunternehmen beginnend mit der obersten beherrschenden Person oder dem oberstem beherrschenden Unternehmen:

    Unternehmen Stimmrechte in %, wenn 3% oder höher Instrumente in %, wenn 5% oder höher Summe in %, wenn 5% oder höher
    David Vogt & Partner Treuhandunternehmen reg. als Trustee des Bluestar Capital Trust % % %
    SPP Capital AG 53.28 % % 53.28 %

    9. Bei Vollmacht gemäß § 22 Abs. 3 WpHG
    (nur möglich bei einer Zurechnung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG)
    Datum der Hauptversammlung:
    Gesamtstimmrechtsanteil nach der Hauptversammlung: % (entspricht Stimmrechten)


    2016-05-10 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
    Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und http://www.dgap.de

    Sprache: Deutsch
    Unternehmen: Cashcloud AG
    Steinenvorstadt 13
    4051 Basel
    Schweiz
    Internet: www.cashcloud.ag

    Ende der Mitteilung DGAP News-Service

    Quelle:DGAP

  • SIOPLAST Datum02.03.2016 00:48
    Foren-Beitrag von Fundi im Thema

    Derartiges kennt man ja, den Opfern wird gerne noch ein Tritt verpaßt, aber mit der BARMER kann er sich das nicht erlauben!
    Typisch ist auch der Versuch, sich selbst als Opfer zu stilisieren und finstere Kräfte für ihr Scheitern verantwortlich zu machen ("Schmierereien im Internet" - da sind Verschwörer am Werk).



    Ist das nicht allgemein üblich für W : O?

    Sobald jemand in den Threads zu den diversen beworbenen Schrottaktien Fakten und Zahlen bringt, dann wird er als Basher bezeichnet und beschimpft. (Gern versehen mit der Aufforderung den Thread und das Forum zu verlassen.)
    Die allgemein üblichen Kursabstürze solcher Abzocken, sind dann auch nur das Werk der "Basher" und "Shortseller". (Letzteres ist bei den diversen beworbenen kanadischen Pennystocks aber praktisch unmöglich.) Der (ahnungslose) Anleger sollte doch fleißig nachkaufen, denn der Turnaround würde unmittelbar bevorstehen.
    (Beispiele für solche Abzocken,die bei W : O intensiv beworben werden, habe ich in der Vergangenheit hier öfters dargestellt.)

    Es ist schon abstoßend,widerlich was man für Leute bei W : O findet.

    PS:
    "Schmähkritik" scheint wohl das Totschlagargument der "Moderatoren" schlechthin dort zu sein, besonders um unliebsame Wahrheiten zu unterdrücken. Gerne auch verwendet wird scheinbar "fehlende Quellenangabe"/"unbelegte Tatsachenbehauptung". Seltsamerweise müssen die Leute die W : O als Plattform für Marktmanipulation nutzen, keinerlei Quellenangaben machen noch müssen deren Tatsachenbehauptungen stimmen.

  • Foren-Beitrag von Fundi im Thema

    Hallo Mittachmahl,

    vielen Dank für den Hinweis.

    Mal ein Zwischenstand:
    Eine (deutsche) Unternehmenshomepage scheint es nicht mehr zu geben.
    Der letzte Eintrag bei Facebook ist auch schon knapp ein Jahr her.
    Die Jahresabschlüsse 2013 und 2014 sind noch nicht veröffentlicht.


    Das ganze Unternehmen hat von Anfang an gewaltig gestunken, wie man den Beiträgen hier entnehmen kann.

    Und jetzt möchte plötzlich eine der kanadischen Tochterfirmen, so sieht es zumindest aus, für bis zu 249.720 € Aktien erwerben. (24.972 Aktien wären nur etwa 1%. Ist etwas nicht mehr Geld in der Unternehmenskasse?)
    Zum letzten Kurs vor der Aussetzung muss man zwingend betonen,daß der nicht unter seriösen Umständen zu stande kam! [wink]
    (Die ganze Wahrheit spreche ich hier nicht aus,damit der LordofShares nicht noch Ärger mit der deutschen Justiz bekommt.)

    Viel mehr Eigenkapital als die ursprünglichen 1€ pro Aktie war bisher nie vorhanden. Dieses bescheidene Eigenkapital hat sich permanent verringert und daran dürfte sich wohl auch nichts geändert haben.


    Weil es mir ins Auge sticht...


    Die Annahmeerklärung wird erst wirksam, wenn die Cassona SE Aktien in das Depot der zum Zwecke der Abwicklung beauftragten ACON Actienbank AG gebucht wurden.

    Quelle: Bundesanzeiger

    Acon?? Die hatten doch auch die "Studie" für die StarDSL-Aktie geschrieben, bei der Peter Koch (siehe #1 ) jetzt im Aufsichtsrat sitzt. (Natürlich haben die viele tolle "Studien" geschrieben u.a. auch für die Rena Lange-Anleihe . Natürlich auch pleite.)

    PS:
    Und Heiko Maas, oberster Cheflobbyist der Finanzindustrie und leider gleichzeitig Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz, wundert sich, daß es organisierte Kriminalität in Deutschland gibt. Dem Mann würde ich keinen Wassereimer anvertrauen, geschweige denn einen vollen.

  • Foren-Beitrag von Fundi im Thema

    ***Update***

    Rating seit 11.05.2015: D

    Ekotechnika GmbH setzt Beschlüsse der zweiten Anleihegläubigerversammlung um

    DGAP-News: Ekotechnika GmbH / Schlagwort(e): Unternehmensrestrukturierung/Anleihe

    2015-10-16 / 18:03

    Ekotechnika GmbH setzt Beschlüsse der zweiten Anleihegläubigerversammlung um

    Änderungen der Anleihebedingungen werden wirksam
    Freigabebeschluss vom 30. September 2015 macht Weg frei
    Bevorstehende Aussetzung des Handels in der Anleihe
    Umbuchung der Anleihe in Aktienerwerbsrechte


    Walldorf, 16. Oktober 2015 - Nachdem das OLG Karlsruhe in seinem Freigabebeschluss vom 30. September 2015 festgestellt hat, dass die erhobenen Anfechtungsklagen dem Vollzug der Beschlüsse der Anleihegläubigerversammlung nicht entgegenstehen, hat die Ekotechnika GmbH einen weiteren Schritt im Rahmen der Restrukturierung der Gesellschaft umgesetzt. Der Beschluss der Anleihegläubiger über die Stundung der Zinsansprüche und den vorübergehenden Ausschluss der Kündigungsrechte der Anleihegläubiger wurde vollzogen. Die Wertpapiersammelbank Clearstream Banking AG hat bestätigt, dass die Bedingungen der Ekotechnika-Anleihe 2013/18 (ISIN: DE000A1R1A18) entsprechend der gefassten Beschlüsse geändert wurden. Diese Änderungen der Anleihebedingungen waren von den Anleihegläubigern auf der Versammlung vom 6. Mai 2015 mit großer Mehrheit beschlossen worden.

    Die Anleihegläubiger hatten in der Gläubigerversammlung vom 6. Mai 2015 insbesondere beschlossen, die von ihnen gehaltenen Schuldverschreibungen (ISIN DE000A1R1A18) auf die Abwicklungsstelle zu übertragen, um im Gegenzug je Schuldverschreibung im Nennbetrag von je EUR 1.000,00 (zzgl. aufgelaufener Zinsen) ein Aktienerwerbsrecht zu erhalten. Das Aktienerwerbsrecht beinhaltet das Recht entweder 25,65 Neue Aktien Serie A an der Gesellschaft (nach formwechselnder Umwandlung in eine Aktiengesellschaft) zu erwerben oder den Aktienbarausgleich aus der Verwertung der entsprechenden Aktien zu erhalten.

    Die Ekotechnika bereitet derzeit alle Maßnahmen vor, um zeitnah auch den von den Anleihegläubigern beschlossenen Umtausch der Schuldverschreibungen der Ekotechnika-Anleihe in Aktien (Debt-to-Equity-Swap) umzusetzen. Für die wertpapiertechnische Abwicklung hat die Ekotechnika die WGZ BANK AG Westdeutsche Genossenschafts-Zentralbank, Düsseldorf, als Abwicklungsstelle beauftragt. Zum Zweck der technischen Umsetzung wird nach Abstimmung mit den beteiligten Institutionen der Börsenhandel der Ekotechnika-Anleihe voraussichtlich mit Ablauf von Mittwoch, 21. Oktober 2015, ausgesetzt. Das Aktienerwerbsrecht (ISIN DE000A169RS9) wird dann auf Basis der Bestände vom 27. Oktober 2015 (abends) gegen Ausbuchung der Anleihe am 28. Oktober 2015 in die Depots der Anleihegläubiger eingebucht.


    Über Ekotechnika

    ...


    Kontakt
    Ekotechnika GmbH // Johann-Jakob-Astor-Str. 49 // 69190 Walldorf // T: +49 (0) 6227 3 58 59 60 //E: info@ekotechnika.de // www.ekotechnika.de

    Presse / Investor Relations
    Fabian Kirchmann // IR.on AG // T: +49 (0) 221 9140 970 // E: presse@ekotechnika.de

    DGAP

    In der Zwischenzeit:

    30.06.2015 Ekotechnika GmbH veröffentlicht testierten Konzernabschluss 2013/14 und Halbjahresabschluss 2014/15
    Halbjahresabschluss zum 31.03.2015:
    Konzernjahresfehlbetrag: -16.829 T€
    Gesamtergebnis der Berichtsperiode: -24.578 T€
    Konzerneigenkapital: -50.585 T€

    31.07.2015 Gutachter bestätigt: Keine Insolvenzantragsgründe bei Ekotechnika GmbH

    11.09.2015 Ekotechnika GmbH: Amtsgericht weist Antrag auf Insolvenzeröffnung zurück

    01.10.2015 Ekotechnika GmbH: OLG Karlsruhe macht Weg frei für Vollzug des Debt-Equity-Swaps

  • Cashcloud AG (CH0132106482)Datum28.08.2015 13:02
    Foren-Beitrag von Fundi im Thema

    Umsatz 2014: 1.600 CHF
    Verlust 2014: rd. 3,3 Mio CHF
    Buchwert am 31.12.2014: rd. 0,02 CHF
    (Financial Statement 31.Dezember 2014)


    Der Halbjahresbericht ist draußen.
    Consolidated financial statements for the half-year ended 30 June 2015
    Die Zahlen sind wie erwartet.
    Wie von mir erwartet![rolleyes]

    Umsatz 1. HJ 2015: 1.439,31 CHF
    Verlust 1. HJ 2015: -1.961.639,80 CHF
    Eigenkapital am 30.06.2015: -1,520,294.22 CHF
    (Financial Statement 30.06.2015)

    Natürlich gibt es eine Jubelmeldung von Sharedeals zu dem Desaster[rolleyes] :

    Cashcloud: Über 150.000 Nutzer; Wachstumskurs bestätigt
    von (as) / 27. August 2015, 9:05 / unter Aktien / Keine Kommentare

    Die vieldiskutierte Cashcloud-Aktie (WKN: A14NYB) zeigt sich nach einer mehrwöchigen Handelsaussetzung im Juli mittlerweile recht gut erholt. Heute legt das Unternehmen seinen Halbjahresbericht vor und erfreut Anleger mit rasantem Wachstum seiner Mobile-Payment-App.

    http://www.sharedeals.de/2015/08/cashcloud-ueber-150-000-nutzer-wachstumskurs-bestaetigt/

    Ich denke man sollte den Thread ins Unterforum: "Abzocker am Werk" verschieben.
    ( W : O ; Sharedeals ; Bullenblatt und die Substanzlosigkeit... das ist schon schwer zu überbieten.)

    Übrigens mal nachgerechnet:
    150.000 Nutzer = 1.439 CHF Umsatz.
    1.961.639,80 CHF = 204.479.395 Nutzer.

    Bei den gegenwärtigen Umsätzen pro "Nutzer" müsste also halb Europa die App "nutzen",damit man keine Verluste mehr macht.[rolleyes]

    PS:
    SendR
    Der Bullenblatt-"Redakteur" macht jetzt auch Werbung für SendR.
    Irgendwie fällt mir da die Diskussion Krimineller Kapitalmarkt - Was tun gegen „Abzocken“? (Insb. gegen Marktmanipulation,Scalping, pump and dumb.) ein.

  • Cashcloud AG (CH0132106482)Datum17.08.2015 18:55
    Foren-Beitrag von Fundi im Thema

    Ich habe mir das ganze Schauspiel angsehen. Es ist wirklich ein Wahnsinn was da abläuft.

    Umsatz 2014: 1.600 CHF
    Verlust 2014: rd. 3,3 Mio CHF
    Buchwert am 31.12.2014: rd. 0,02 CHF
    (Financial Statement 31.Dezember 2014)

    Gemäß Emissionsprospekt war das Unternehmen beim Börsengang quasi pleite, diese Zahlungsunfähigkeit kann nur durch die angekündigten Kapitalerhöhungen verhindert werden.

    Ich denke man sollte hier das lettische "Bullen-Blatt", ein dubioser Börsenbrief der wild zum Einstieg in die Aktie aufrief, nicht unerwähnt lassen.
    Wo der wohl just zum Börsenstart schon seine Aktien her hatte?[wink]
    http://www.bullenblatt.com/cashcloud-akt...po-in-aussicht/

    Genauso wenig wie die dubiosen Hauptaktionäre Sven Donhuysen und Olaf Taupitz,besonders zu ersterem findet man einige Informationen im Netz.
    Leider natürlich wenig positive .
    Bsp:
    Die schmutzigen Gold- und Immobiliendeals des Sven Donhuysen
    Wird es jetzt “eng” für den Businessaktivisten “Sven Donhuysen” von Megadon/Canada Gold Trust?
    Passt irgendwie zu dem was hier abläuft.

    Ebenfalls sollte man die unzähligen anderen Unternehmen unter der Anschrift nicht unerwähnt lassen.

    Eigentlich muss man es nicht besonders erwähnen, denn erwartungsgemäß haben die Hauptaktionäre sich 2014 nochmal 3,2 Mio Aktien zu jeweils 1 CHF gekönnt. (Wie oben aufgeführt war schon Ende 2014 vom Kapital nichts mehr da. Wo das Geld wohl hingeflossen ist?)

    Übrigens werden "Werbemaßnahmen" für die Aktie aus der klammen Unternehmenskasse bezahlt. Siehe Wertpapierprospekt:

    Die Gesellschaft beabsichtigt, nach Veröffentlichung des
    Prospekts konkrete Werbemaßnahmen für die Gesellschaft
    und die von ihr ausgegebenen Aktien in Deutschland und
    Luxemburg durchzuführen

    Ob da auch das Bullenblatt dazugehört?
    Wohl gemerkt: Es soll nicht für das "Produkt" geworben werden, nur für die AG und besonders für deren Aktien!


    Der Dead-Cat-Bounce stammt wohl von der Ankündigung, am 27.08. Halbjahreszahlen zu präsentieren.

    Bin mal gespannt wie die Zahlen aussehen.
    Die angekündigten Kapitalerhöhungen waren mit Stand heute auch noch nicht vollzogen.
    Siehe:Zefix


    Mit SendR SE ist eine ähnliche Luftnummer bereits wieder am Start.(Beworben u.a. von ShareDeals und W : O.)
    Dort gibt es noch nicht einmal einen veröffentlichten Geschäftsbericht.[eek]
    Tolle deutsche Aktienkultur.

  • Foren-Beitrag von Fundi im Thema

    Ich liefere mal einen Online-Vergleich für ETF-Sparpläne hinterher.
    ETF-Sparpläne im Vergleich

    Es ist also problemlos möglich, ein vernünftig strukturiertes ETF-Depot kostenlos zu besparen.

    Wenn man jetzt nicht anfängt aus seiner Altersvorsorge, eine Hochleistungswissenschaft zu machen, dann sollte das Unterfangen auch nicht besonders schwierig sein.

    Kleiner Tip noch:
    Es gibt mittlerweile ETF`s, welche die wichtigsten Länder in einem Fonds abbilden. Somit kann man mit nur einem Fonds, an der Entwicklung des größten Teils der Aktienmärkte weltweit teilhaben.

    Wer einen ETF kauft, der den Weltaktienindex MSCI World abbildet, bekommt keineswegs ein Investment, das die ganze Welt umfasst. Tatsächlich listet der MSCI World ausschließlich Unternehmen aus entwickelten Märkten. Für Schwellenländer mussten Anleger bislang andere ETF erstehen. Jetzt gibt es die ganze Welt in einem Fonds – die USA in einem Topf mit Südafrika und Indonesien. test.de stellt drei Angebote vor.

    ETF Börsengehandelte Indexfonds: Die ganze Welt im MSCI All Countries World

  • Foren-Beitrag von Fundi im Thema

    Cassona spielt das Spielchen übrigens unbeirrt weiter:

    Börsennotierung in Kanada

    Vor zwei Wochen hatte ich Ihnen bereits mitgeteilt, dass mein Hauptziel heute darin besteht, die
    Aktie wieder handelbar zu machen. Dabei kristallisiert sich zunehmend heraus, dass unsere
    größten Chancen auf dem Kapitalmarkt in Kanada liegen. In Kanada befinden sich die
    wesentlichen Vermögenswerte des Unternehmens. CASSONA hat heute die besten Perspektiven,
    die Assetbasis sogar noch weiter auszuweiten. Zudem ist die kanadische Börse Heimat vieler
    anderer Rohstoffunternehmen. Die Einschätzung von Chancen und Risiko solcher Titel fundiert
    hier auf größere Erfahrungswerte. Darunter sind auch zahlreiche Explorationsunternehmen, deren
    Zweck allein auf das Auffinden der Erdölvorkommen gerichtet ist. CASSONA wäre mit den bereits
    in Produktion befindlichen Ölfeldern also eine präferierte Aktiengesellschaft. Durch den
    Börsengang in Kanada erreicht CASSONA zahlreiche neue Investoren in Öl & Gas, teils die
    Partner mit denen CASSONA heute bereits auf der Ebene der Farming Agreements zu tun hat.
    Mehrere dieser Partner haben bereits ihr Interesse an Aktien der CASSONA signalisiert.

    Quelle:CASSONA-Aktionärsbrief-26.-März-2015

    Hier mal eine alte Meldung vom 02.Dezember 2014

    "Seit Monaten hat sich der Aktienkurs der CASSONA äußerst stabil gehalten, wenn wir jetzt anders als alle anderen unserer Branche unser Produktionsvolumen noch vervielfachen während andere die Produktion weiter reduzieren und sogar ganze Fördergebiete einfrieren, kommt es zwangsläufig zu einer Neubewertung der CASSONA an der Börse, dies umso mehr wenn sich beweist welche umfassenden Ölreserven wir gerade erschließen," so kommentiert dies das Management der CASSONA. "Um die vorauslaufenden Börsenspekulationen abzufedern ist es nur gut, wenn unsere Aktien vorübergehend vom Handel ausgesetzt sind, bis wir mit neuen durch unsere Wirtschaftsprüfer geprüfte Zahlen den Markt umfassend informiert haben."

    CASSONA's Aktien sind vom Handel ausgesetzt bis die Geschäftsberichte durch die Wirtschaftsprüfer der CASSONA geprüft und erneut veröffentlicht werden und alle weiteren Börsenpflichten erfüllt sind.

    Quelle:Cassona...siehe Beitrag #2

    Wann kommen denn jetzt eigentlich die Geschäftsberichte mit den tollen Neuigkeiten? Wie lange brauchen die Wirtschaftsprüfer denn noch? [wink]

    Warum gibt es in Deutschland eigentlich keine Gesetze die einen solchen Unsinn unterbinden?
    Deutschland bräuchte wohl ein Kleinanlegerschutzgesetz[wink] (Siehe Beitrag #11 Krimineller Kapitalmarkt - Was tun gegen „Abzocken“? (Insb. gegen Marktmanipulation,Scalping, pump and dumb.) )

  • Foren-Beitrag von Fundi im Thema


    Kurs 21.11.14 : 82 CA-Cent
    ...
    PS:
    Ich habe bewußt Boomerang Oil als Beispiel genommen,da die Aktie noch nicht abgestürzt ist.
    Mal schaun wie sich die Sache entwickelt.[wink] Hier der Chart in Frankfurt und €

    Chart
    Quelle: bigcharts.marketwatch.com



    Mal ein kleines Update zum Beispiel:

    Nach einer Handelsaussetzung im Februar kann die Aktie wieder in Deutschland und Kanada gehandelt werden.
    Kurs gestern: 8 CA-Cent (Kurs 21.11.14 : 82 CA-Cent)

    Immer noch eine groteske Überbewertung.


    Leider werden permanent neue "Abzocken" an den deutschen Markt gebracht und bei "W : O" mit viel Werbung durchs Dorf getrieben.


    Kleinanlegerschutzgesetz
    Die Politik sieht übrigens offensichtlich keinen Handlungsbedarf im Bereich des kriminellen Kapitalmarktes. Gemäß BMJV und BMF sei der Schutz der Anleger im Bereich Aktien jetzt schon quasi perfekt,daher bezieht sich das Gesetz auch nicht auf Aktien.
    Im Grunde ist dieses "Prokon-Pleiten-Schutzgesetz" purer Aktionismus. Man hätte sich die Zeit sparen sollen und etwas sinnvolleres daraus machen sollen.

    Es gibt bspw. immer noch keine strengeren Pflichten zur Veröffentlichung von Geschäftszahlen (und deren Wahrheitsgehalt.)
    Übrigens auch ein Kernproblem bei Prokon und speziell auf diesen Fall bezieht sich sogar das Gesetz.

    Fälle von Marktmanipulation oder Kapitalanlagebetrug etc. sind vom Gesetz auch nicht betroffen.

    Neben den Aktien sind auch noch Rentenpapiere nicht vom Gesetz betroffen. Nach den vielen "Vorkommnissen" mit Mittelstandsschrott-Anleihen, kann man da nur mit dem Kopf schütteln.

    PS:
    Boomerang Oil wurde übrigens erst in Kanada und dann in Deutschland vom Handel ausgesetzt, weil deren Geschäftsberichte fehlerhaft waren.
    In Deutschland fast unvorstellbar, da stört sich niemand im Freiverkehr an fehlenden oder fehlerhaften Geschäftsberichten. Maximal wenn die Unternehmen wie Cassona( CASSONA SE - Aktien hoffnungslos überteuert (WKN A1C6T6)) von den ausländischen Börsen als Erstlisting delistet werden tut sich vielleicht was.

  • Foren-Beitrag von Fundi im Thema

    Hallo Holder,

    Ich frage mich nur, wie kann oder soll man sicher sein, in was man letztendlich investiert?!Gerade Privatleute, die ihr Geld als Altersvorsorge bspw. in Investmentfonds investieren wollen, wissen doch eigentlich nicht, was sie schlussendlich kaufen und müssen ihren Finanzberatern vertrauen.


    Vollkommen falscher Ansatz bzw. Sichtweise!
    Auch hier gilt: Informieren,Informieren,Informieren!
    Nie war es einfacher sein Geld selbst sinnvoll zu investieren!

    Diese sogenannten "Finanzberater" sind meistens einfach nur "Verkäufer", die möglichst viel Abschlussprämien/Provisionen kassieren wollen. Um einen wirklich guten Finanzberater zu finden und vorallem zu erkennen,braucht man schon ein gewisses Grundwissen und ein recht ordentliches Vermögen.

    Einfacher ist es sich mal ein paar Stunden hinzusetzen und sich ein vernünftiges Konzept zu erstellen. Ich vermute mehr als 20-30h (ehrliche) Arbeit braucht man nicht "investieren". Man muss nur ehrlich zu sich selbst sein und halt etwas Zeit aufbringen.
    Bevor man den Finanzberater checkt (und dann noch das Angebot),sollte man gleich etwas mehr Zeit investieren und es richtig machen. Bei einen Anlagehorizont von mehreren Jahrzehnten sollten die paar Stunden drin sein.

    Ich habe mich kürzlich hier bei moneypark unverbindlich über Investments informiert und beraten lassen und werde nun mal in Ruhe überlegen, ob das eine Option für mich ist...


    moneypark,"Reich mit Geiss" etc. und die anderen "Vertriebsgesellschaften" sind vollkommen überflüssig!
    Sie sind quasi eine "Vergewaltigung" des ETF-Ansatzes!
    Warum einen kostengünstigen ETF, wenn man dann wieder kräftig für den Vertrieb bezahlt?

    Viele kostengünstige ETFs kann man heute kostenlos als Sparplan besparen.(Selbst ein Kauf über die Börse kostet bei einem kostengünstigen Broker kaum noch etwas.)
    Warum also für etwas bezahlen was ich kostenlos bekomme?
    Und zur Fondsauswahl...20-30h,mehr muss man nicht in sein persönliches Wissen informieren.(Problematisch ist nur die steuerliche Situation in Deutschland. Stichwort: Ausländische Thesaurierer.Aber da helfen dir diese "Vertriebler" auch i.d.R. nicht viel weiter.)

    Ergo:
    Informationen gibt es kostenlos im Netz und die entsprechenden Sparpläne auch.
    Kostenlose Informationen zu ihren Produkten bieten seriöse Fondsgesellschaften auch im Netz.
    Bei ETF`s sogar tagesaktuell.

    Wer nicht weiß was er kauft, der ist am Ende selber Schuld.
    (Lieber mal 20-30h investieren,um dann 30-40 Jahre Ruhe zu haben und die Provisionen selber einzustreichen.)

  • Foren-Beitrag von Fundi im Thema


    An die Gläubiger der Ekotechnika-Anleihe 2013/18

    Sehr geehrte Anleihegläubiger der Ekotechnika GmbH,

    wie Sie unseren Veröffentlichungen der letzten Wochen entnehmen konnten, hat die wirtschaftliche Entwicklung in Russland in den letzten Monaten zu massiven Einbrüchen im operativen Geschäft der Ekotechnika geführt. Insbesondere der Kursverfall des Rubels und der drastische Anstieg der Finanzierungskosten in Russland belasten die Bilanz und ziehen ein deutlich negatives Eigenkapital nach sich. Viele von Ihnen fragen sich, wie es soweit kommen konnte. Warum wurden die Anleger nicht früher über die Lage informiert? Die Antwort ist simpel, wir waren von der Intensität und der Geschwindigkeit des Einbruchs selbst überrascht. Deshalb haben wir uns notgedrungen entschieden, eine finanzielle Restrukturierung der Gesellschaft anzustreben.

    Unser Konzept sieht vor, die Unternehmensanleihe im Volumen von 60 Mio. Euro in Aktien der formwechselnden Ekotechnika AG zu wandeln. Das bedeutet, wenn die erforderliche Mehrheit der Anleihegläubiger zustimmt, dass Sie künftig Aktionäre des Unternehmens werden. Die vorgeschlagene Maßnahme bedeutet für Sie zunächst einen gravierenden Wertverlust Ihres eingesetzten Kapitals. Das bedauern wir zutiefst, sehen jedoch derzeit keine Alternative, um eine Fortführung der Geschäftstätigkeit sicherzustellen. Die einzige Alternative zu dieser harten Maßnahme ist eine Insolvenz der Ekotechnika GmbH. Dies wollen wir mit aller Kraft und allen gebotenen Möglichkeiten verhindern.

    Seit Anfang März bin ich, Stefan Dürr, als Geschäftsführer der Ekotechnika GmbH erneut in die operative Verantwortung zurückgekehrt und werde mich mit großem Engagement dafür einsetzen, dass die Gesellschaft als einer der führenden Händler internationaler Landtechnik in Russland eine Zukunft hat. Denn die russische Landwirtschaft braucht leistungsfähige Maschinen, um ihr zweifelsohne vorhandenes Potential ausschöpfen zu können. Davon sind wir weiterhin fest überzeugt.

    Ab kommenden Montag, dem 30. März, bis zum 2. April, können Sie, verehrte Anleihegläubiger, über die Restrukturierung der Anleihe abstimmen und könnten damit den Weg für eine Sanierung der Gesellschaft frei machen. Die erste Abstimmung der Gläubiger findet gemäß Anleihebedingungen „ohne Versammlung“ statt. Dies war nicht unsere Entscheidung, sondern wurde von den Beratern nach dem neuen Schuldverschreibungsgesetz empfohlen und so im März 2013 im Anleiheprospekt festgehalten. Sollten wir in dieser Abstimmung nicht das notwendige Quorum von mindestens 50 % des ausstehenden Anleihekapitals erreichen, wird eine zweite Gläubigerversammlung als Präsenzveranstaltung voraussichtlich am 6. Mai 2015 in Walldorf stattfinden. Hierzu würden Sie dann zu gegebener Zeit weitere Informationen erhalten.

    Weitere Einzelheiten sowie die notwendigen Formulare, die sie zur Stimmabgabe nutzen können, erhalten Sie auf den folgenden Seiten; Sie haben auch ein entsprechendes Anschreiben von Ihrer depotführenden Bank erhalten. Bei Fragen wenden Sie sich gerne telefonisch an unsere Mitarbeiter unter (+49) 6227 3 58 59 60 oder unser Investor Relations-Team unter (+49) 221 91 40 970.

    Wir danken Ihnen schon jetzt für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung.

    Stefan Dürr und Wolfgang Bläsi


    Quelle: http://www.ekotechnika.de/de/anleihe/allgemein.html (25.03.2015)

    Also der Termin ist schon recht knapp gehalten.

    Interessant sind die vorläufigen Zahlen:

    Q1 2014/2015
    Periodenergebnis:-21.638 T€ (davon -19.371 aus Wechselkursdifferenzen)
    Eigenkapital:-44.508T€
    2013/14
    Periodenergebnis -21.137 T€ (davon -8.928 aus Wechselkursdifferenzen)
    Eigenkapital -20.779 T€
    Quelle:Aufforderung zur Stimmrechtsabgabe

    Ob die knapp 3 mio frisches Kapital plus Wegfall von knapp 6mio Zinsen p.a. so viel ändern werden?

    PS:

    Die Anleihegläubiger erhalten für jede Schuldverschreibung das Recht, nach dem Rechtsformwechsel der Gesellschaft in eine Aktiengesellschaft Neue Aktien zu erwerben ("Aktienerwerbsrecht").
    Die Anleihegläubiger erhalten für jede Schuldverschreibung das Recht, nach dem Rechtsformwechsel der Gesellschaft in eine Aktiengesellschaft Neue Aktien zu erwerben ("Aktienerwerbsrecht"). Das Aktienerwerbsrecht gewährt den Anleihegläubigern einen Anspruch gegen die Abwicklungsstelle, für eine Schuldverschreibung nach der Eintragung der Umtauschkapitalerhöhung und des Formwechsels innerhalb einer zwischen der Emittentin und der Abwicklungsstelle festzulegenden Frist ("Erwerbsfrist") entweder
    (i) 25,65 Neue Aktien an der Gesellschaft zu erwerben, wenn die Anleihegläubiger ihre Aktienerwerbsrechte ausüben,
    oder
    (ii) den Aktienbarausgleich (wie nachfolgend definiert)
    zu erhalten.
    Der "Aktienbarausgleich" ist der auf eine Schuldverschreibung entfallende Anteil an dem Gesamtbetrag, den die Abwicklungsstelle im Rahmen der Verwertung der durch die Umtauschkapitalerhöhung und den nachfolgenden Formwechsel erworbenen 1.539.000 Neuen Aktien erlöst hat, wenn sich ein Anleihegläubiger im Rahmen des Aktienerwerbrechts nicht für den Erwerb der Neuen Aktien entschieden hat. Die Ekotechnika Holding GmbH hat sich – unter der Bedingung, dass die hier vorgeschlagenen Sanierungsmaßnahmen beschlossen und vollziehbar werden – verpflichtet, der Abwicklungsstelle bis zu 626.959 Neue Aktien ("Garantierte Abnahme") zu einem Preis von EUR 3,19 pro Aktie abzukaufen, also EUR 81,82 je 25,65 Neue Aktien ("Garantierter Kaufpreis"). Der Garantierte Kaufpreis entspricht dem Betrag, den die Anleihegläubiger im Falle einer Insolvenz der Emittentin im Rahmen der Befriedigung der Insolvenzforderungen voraussichtlich erzielen würden. Dem liegt die Erwägung zugrunde, dass nach überschlagsmäßiger Schätzung im Falle einer Insolvenz der Emittentin mit einer Insolvenzquote von ca. 8,18 Prozent zu rechnen wäre. Die Abwicklungsstelle wird Neue Aktien nur dann im Rahmen der Garantierten Abnahme an die Ekotechnika Holding GmbH veräußern, wenn und soweit der ansonsten bei einer börslichen oder außerbörslichen Verwertung erzielbare Erlös unter dem Garantierten Kaufpreis liegen würde.

    Quelle:Aufforderung zur Stimmrechtsabgabe (S. 23)

    Für mich ist das Angebot sehr schwammig und verklausuliert gehalten.
    Bspw. wird immer nur vom Recht,neue Aktien zu erwerben, gesprochen. Zu einem etwaigen Bezugspreis wird nichts gesagt. Klar, dem Anschein nach sollte dieser natürlich 0 sein und die Anleihenbesitzer im Fall der Fälle die Aktien kostenlos bekommen. Allerdings hat man schon Pferde vor der Apotheke...
    Zudem könnte man sehr viel "Schabernack" mit den nicht "erworbenen" Aktien treiben,zumal die Abnahmegarantie nur einen Teil der Aktien aus dem Umtausch abdeckt.

    Seriös und vertrauensbildend ist das alles nicht.

  • Thema von Fundi im Forum Abzocker am Werk

    Nicht nur mit Schrottaktien kann man den Leuten das Geld aus den Taschen ziehen.

    Die Ekotechnika-Anleihe ist ein Musterbeispiel für den "Schrott", der in den letzten Jahren als "solide" Mittelstandsanleihe vertrieben wurde.

    Man nehme eine "windige" Bilanz , ein "solide erscheinendes" "Rating" (Creditreform etc.) und drehe dann die Werbetrommel.

    Entwicklung des Unternehmensratings (Creditreform):
    07.03.2013: "BB-"
    10.05.2013: Beginn Zinslauf
    29.11.2013: "B+"
    05.03.2014: "B"
    25.07.2014: "CCC"
    27.02.2015: "CC"
    10.03.2015: Ankündigung der geplanten Umwandlung der Anleihe (nebst Zinsen) in Aktien.

    Knapp 2 Jahre von der Emission bis zur "Pleite",für Mittelstandsanleihen noch nicht einmal besonders schnell.(getgoods.de ging bspw. knapp 1 Jahr nach der Anleiheemission pleite.)

    Jetzt beginnt die Phase in der die Reste "verwertet" werden.

    Anmerkung:
    Die Russlandkrise spielt zwar auch eine Rolle,jedoch sollte diese nicht überbewertet werden.
    Es fehlte schlicht von Anfang an die Substanz und der erhoffte Turnaround gelang nicht.
    Die typische Geschichte eben: Geht es gut,dann profitieren die Eigentümer.Geht es schief,dann baden es die Anleihenbesitzer aus.

    Ekotechnika GmbH beschließt Eckdaten für finanzielle Restrukturierung


    Ekotechnika GmbH / Schlagwort(e): Unternehmensrestrukturierung

    10.03.2015 18:25

    Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch DGAP - ein Service
    der EQS Group AG.
    Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
    verantwortlich.

    ---------------------------------------------------------------------------

    Ekotechnika GmbH beschließt Eckdaten für finanzielle Restrukturierung

    - Rubel- und Zinsentwicklung infolge von Sanktionen und
    Ölpreisentwicklung hat erhebliche negative Konsequenzen für das
    Handelsunternehmen

    - Umtausch der Anleihe in Aktien nach Formwechsel der Ekotechnika GmbH in
    eine Aktiengesellschaft

    - Anschließende Barkapitalerhöhung zur weiteren Stärkung des
    Eigenkapitals

    - Abstimmungszeitraum der Anleihegläubiger vom 30. März 2015 bis 2. April
    2015

    Walldorf, 10. März 2015 - Die Ekotechnika Gruppe zieht Konsequenzen aus der
    deutlichen Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Situation infolge des
    Kursverfalls des russischen Rubels sowie des massiven Anstiegs der
    Finanzierungskosten. Wesentliche Ursache ist die schwache wirtschaftliche
    Entwicklung in Russland im Zuge des Ölpreisverfalls und der Sanktionen
    infolge der Ukraine-Krise. Vor diesem Hintergrund hat heute die
    Geschäftsführung der Ekotechnika GmbH mit Zustimmung der
    Gesellschafterversammlung die wesentlichen Eckdaten einer finanziellen
    Restrukturierung der Gesellschaft wie folgt beschlossen:

    Zunächst soll das derzeitige Stammkapital der Gesellschaft im Verhältnis 25
    zu 1 von EUR 2.025.000 um EUR 1.944.000 auf EUR 81.000 im Wege einer
    vereinfachten Kapitalherabsetzung herabgesetzt werden.

    Danach erfolgt eine Sachkapitalerhöhung von EUR 81.000 um EUR 1.539.000 auf
    EUR 1.620.000 durch Einlage der 9,75 % Inhaberschuldverschreibung 2013/2018
    (ISIN: DE000A1R1A18) mit einem Gesamtnennbetrag von EUR 60 Millionen
    ("Ekotechnika-Anleihe") samt aufgelaufener Zinsen.
    Der Beschlussvorschlag
    sieht vor, dass die Ekotechnika-Anleihe in ein Recht zum Erwerb von
    insgesamt 1.539.000 neuen Stückaktien an der in eine Aktiengesellschaft
    formgewechselten Ekotechnika GmbH umgetauscht werden soll. Das bedeutet für
    die Anleihegläubiger, dass sie für eine Schuldverschreibung mit einem
    Nennwert von EUR 1.000 bei Ausübung ihres Erwerbsrechts jeweils 25,65 neue
    Stückaktien an der neuen Aktiengesellschaft erhalten.
    Wenn Anleihegläubiger
    ihr Erwerbsrechts auf neue Aktien nicht ausüben, sollen diese Aktien
    bestmöglich verwertet und der Verkaufserlös an die Anleihegläubiger
    ausgekehrt werden. Nach Durchführung dieser Sachkapitalerhöhung wird 95 %
    des Stammkapitals der Gesellschaft den Anleihegläubigern der
    Ekotechnika-Anleihe zugeordnet.

    Anschließend ist eine Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft gegen
    Bareinlagen von EUR 1.620.000 um EUR 1.520.000 auf EUR 3.140.000
    vorgesehen, durch die der derzeitige Alleingesellschafter, die Ekotechnika
    Holding GmbH, der Gesellschaft Eigenkapital in Höhe von insgesamt EUR
    3.040.000 zuführen wird.
    Nach der Umwandlung der Ekotechnika GmbH in eine
    Aktiengesellschaft und der Durchführung der Sach- und Barkapitalerhöhungen
    sollen die Stückaktien der Gesellschaft zum Handel in einem
    Freiverkehrssegment einer deutschen Börse einbezogen werden. Das
    vorgeschlagene Restrukturierungskonzept bildet die Grundlage für ein von
    der Gesellschaft beauftragtes Sanierungsgutachten (IDW S6 Gutachten), das
    derzeit von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers
    erstellt wird.

    Um die Restrukturierung der Ekotechnika GmbH gemeinsam mit CFO Wolfgang
    Bläsi aktiv mitzugestalten, kehrt der Gründer und Mehrheitsgesellschafter,
    Stefan Dürr, zurück in die Geschäftsführung. Er wurde zum 6. März 2015
    bestellt und löst die bisherige Geschäftsführerin, Olga Ohly, ab.

    Ferner wird vorgeschlagen, die One Square Advisory Services GmbH mit Sitz
    in München als gemeinsamen Vertreter für alle Gläubiger der
    Ekotechnika-Anleihe zu bestellen.

    Die erste Gläubigerabstimmung findet im Wege einer Abstimmung ohne
    Versammlung im Zeitraum vom 30. März 2015 bis 2. April 2015 statt. Sollte
    bei dieser Abstimmung weniger als 50 % des Nennwerts der Anleihe
    teilnehmen, fehlt der Abstimmung die Beschlussfähigkeit. In diesem Fall
    wird eine sogenannte zweite Gläubigerversammlung als Präsenzveranstaltung
    einberufen. Diese ist beschlussfähig, wenn mindestens 25 % des ausstehenden
    Anleihenennwerts anwesend oder vertreten ist. Sofern erforderlich findet
    diese zweite Gläubigerversammlung voraussichtlich am 6. Mai 2015 statt.

    Die Gesellschaft wird in Kürze weitere Informationen für die
    Anleihegläubiger bekannt geben und auf ihrer Website unter
    www.ekotechnika.de/de/anleihe/abstimmung...ersammlung.html
    veröffentlichen.

    Quelle: DGAP

    Die Anleihenbesitzer sollen also für ihre 60 Mio. € + Zinsen 1.539.000 Aktien bekommen.
    (Ergo 42,2 € Nominalwert+Zins pro Aktie. Bzw. pro 1000€ Nominalwert gibt es 51,3 € in Aktien.)
    Die Alteigentümer sollen für nur rd. 3 Mio € in Bar dagegen 1.520.000 Aktien bekommen.
    (Ergo 2€ pro Aktie.)

    Dazu muss man eigentlich nichts mehr sagen.
    Durchsetzen soll dies u.a. "One Square Advisory Services GmbH" als "gemeinsamer Vertreter" der Anleihengläubiger. Auch zu denen muss man eigentlich nichts mehr sagen.
    Siehe Beitrag #16 Dt. Forfait.

    Vermutlich werden die Anleihenbesitzer sich auch diesmal über den Tisch ziehen lassen.[rolleyes]

  • CCP AG - Delisting (WKN A0H1P2)Datum26.02.2015 15:39
    Foren-Beitrag von Fundi im Thema

    Das Angebot darf man wohl getrost als (versuchte) Abzocke bezeichnen.(Spontan fällt mir zudem der Begriff "Sittenwidrig" ein.)
    Der "Wert" der Aktie liegt meiner Meinung nach oberhalb der letzten Kurse,die sich im Bereich von 1,9€ bis 2€ bewegten. (Siehe Beitrag #3 und #5.)

    Der Vollständigkeit wegen verweise ich aber auf das Abzock-Angebot und warne gleichzeitig vor seiner Annahme.
    Wer seine Aktien loswerden möchte,der sollte lieber Kontakt mit den Hauptaktionären aufnehmen. Diese sind vielleicht bereit einen fairen Wert zu zahlen.


    Freiwilliges öffentliches Kaufangebot an die Aktionäre der CCP AG
    Wertpapierkennnummer A0H1P2, ISIN DE000A0H1P22

    Die Taunus Capital Management AG, Frankfurt am Main, bietet den Aktionären der CCP AG an, deren Aktien (WKN A0H1P2, ISIN: DE000A0H1P22) zu einem Preis von 1,08 EUR je Aktie zu erwerben. Das Angebot ist auf 150.000 Aktien begrenzt. Sollten mehr Aktien zum Kauf angeboten werden, erfolgt die Annahme in der Reihenfolge des Eingangs der Annahmeerklärungen. Das Angebot endet am 20.03.2015, 18:00 Uhr.

    Das öffentliche Kaufangebot sowie die auf dieser Basis abgeschlossenen Kaufverträge unterliegen deutschem Recht. Dieses Angebot richtet sich nicht an Anteilsinhaber in einer Jurisdiktion, in der dieses Angebot gegen die dort geltenden Gesetze verstößt.

    Aktionäre, die das Angebot annehmen wollen, werden gebeten, dies bis spätestens 20.03.2015, 18:00 Uhr gegenüber der Taunus Capital Management AG, Bockenheimer Landstraße 17-19, 60325 Frankfurt a.M., Telefon: (069) 710 455 486, Telefax: (069) 509 528 1020, www.taunus-capital.de, zu erklären und die Aktien auf das Depot der Taunus Capital Management AG, Depot-Nr. 852 292 002 bei der Bank Schilling, BLZ 790 320 38, zu übertragen. Hierbei fallen bei deutschen Depotbanken grundsätzlich keine Kosten an. Dabei fungiert die Bank Schilling nicht als Treuhänderin für das abzuwickelnde Wertpapiergeschäft, sondern als Depotbank der Taunus Capital Management AG. Der Kaufpreis wird unverzüglich nach Eingang der Aktien auf ein vom Aktionär zu benennendes inländisches Konto überwiesen.

    Frankfurt, 25.02.2015

    Der Vorstand

    Quelle:Taunus Capital

  • Foren-Beitrag von Fundi im Thema

    DF Deutsche Forfait AG: Anleihegläubiger stimmen Änderung der Anleihebedingungen zu


    DF Deutsche Forfait AG / Schlagwort(e):
    Unternehmensrestrukturierung/Anleihe

    20.02.2015 10:36

    Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
    DGAP - ein Service der EQS Group AG.
    Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

    ---------------------------------------------------------------------------

    DF Deutsche Forfait AG: Anleihegläubiger stimmen Änderung der
    Anleihebedingungen zu

    - Rund 99,98 % des an der Abstimmung teilnehmenden Anleihekapitals
    stimmen Reduzierung des Nominalzinssatzes zu

    - Weg zur Umsetzung des Restrukturierungskonzepts nun offen

    - One Square Advisory Services GmbH zum Gemeinsamen Vertreter der
    Anleihegläubiger gewählt

    Köln, 19. Februar 2015 - Der Vorstand der DF Deutsche Forfait AG (Prime
    Standard ISIN: DE0005488795) gibt das Ergebnis der heute durchgeführten
    zweiten Gläubigerversammlung der Unternehmensanleihe 2013/20 (ISIN:
    DE000A1R1CC4) bekannt.

    Die Gesellschaft hat nach intensiven Diskussionen ihre Beschlussvorschläge
    zurückgezogen und zur Erreichung einer im Interesse aller Beteiligten
    einvernehmlichen Lösung der Abstimmung über die vorgelegten Gegenanträge
    zugestimmt. Von dem an der Abstimmung teilnehmenden Anleihekapital von EUR
    12,825 Mio. stimmten dem Gegenantrag der Harvstburg Capital zur Wahl der
    One Square Advisory Services GmbH zum Gemeinsamen Vertreter der
    Anleihegläubiger ein Anteil von 92,98 % zu. Darüber hinaus stimmten die
    Anleihegläubiger einer Änderung der Anleihebedingungen mit einem Anteil von
    99,98 % des an der Abstimmung teilnehmenden Kapitals zu. Die Änderung
    betrifft insbesondere die Reduzierung des Nominalzinssatzes der
    Unternehmensanleihe 2013/20 von 7,875 % auf 2,000 % rückwirkend vom 27. Mai
    2014 bis zum 27 Mai 2018. Für den Zeitraum vom 27. Mai 2017 bis 27. Mai
    2018 kann die Zinszahlung wieder 7,875% betragen; dies ist abhängig vom
    Erreichen eines bestimmten Konzernergebnisses. Ab 27. Mai 2018 bis 27. Mai
    2020 wird der Nominalzinssatz wieder auf 7,875 % angehoben.
    Auf die
    ursprünglich vorgeschlagene Gewährung von Optionsrechten wird verzichtet.

    Auch der Gegenantrag zur Bevollmächtigung des Gemeinsamen Vertreters für
    weitere Verhandlungen und Vereinbarungen mit der Gesellschaft erhielt mit
    99,98 % des an der Abstimmung teilnehmenden Anleihekapitals die
    erforderliche Mehrheit.

    Insgesamt nahmen an der Versammlung in Köln Anleihegläubiger teil, die
    Schuldverschreibungen im Volumen von EUR 13,786 Mio. vertreten. Das
    entspricht 45,95 % des ausstehenden Anleihekapitals,
    wodurch die
    Beschlussfähigkeit der zweiten Gläubigerversammlung gegeben war.

    Die Beschlüsse werden kurzfristig auf der Internetseite der Gesellschaft
    unter www.dfag.de/investor-relations/anleihe und voraussichtlich am 24.
    Februar 2015 im Bundesanzeiger veröffentlicht.

    DF Deutsche Forfait AG

    Christoph Charpentier
    Kattenbug 18 - 24
    50667 Cologne
    T +49 221 97376-37
    F +49 221 97376-60
    E investor.relations@dfag.de
    http://www.dfag.de


    20.02.2015 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
    Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
    DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

    Quelle: DGAP

    Keine Optionsrechte,dafür nur ein befristeter Zinsverzicht.

    Zum Gläubigervertreter "One Square Advisory Services GmbH" muss man eigentlich nicht viel sagen.
    Ein Name der öfters auftaucht wenn es um (meist dubiose)Pleiten geht.
    Sei es bei der Emission von "Schrottanleihen" oder bei der anschließenden späteren Gläubigervertretung.
    Bei Penell wurden die gleich per Anleihebedingung als Gläubigervertreter festgelegt.
    Wem der Fall nichts sagt, Penell ist auch für "Mittelstandsanleihen" eine extreme Abzocke.
    Siehe:Penell-Anleihe: arglistige Verschleierung?

    Ob die für die Anleihenbesitzer als Gesamtgruppe soviel besser sind als der Nieding bezweifle ich.

    PS:
    Die "Resteverwertung" nach Unternehmenspleiten scheint ziemlich lukrativ zu sein und Qualität kein Maßstab für die Entlohnung. (Selbst Interessenskonflikte scheinen keine Rolle zu spielen.)

  • Foren-Beitrag von Fundi im Thema

    Aufruf an die Aktionäre der CASSONA

    CASSONA bittet alle Aktionäre mit der Investor Relation Abteilung Kontakt aufzunehmen und den derzeitigen Bestand an CASSONA Aktien mitzuteilen.

    Das Aktienkapital der CASSONA SE ist auf 2’250’000 nennwertlose Inhaberaktien aufgeteilt, die sich im Streubesitz befinden. Um die erneute Notierung der Aktien an einer internationalen Wertpapierbörse vorzubereiten, möchten wir umfassende Kenntnisse über unsere derzeitige Aktionärsstruktur gewinnen. Zugleich gibt uns dies die Gelegenheit mit Ihnen in direkten Austausch zu treten, um Sie über alle wichtigen Neuerungen und Entwicklungen der CASSONA SE stets auf dem Laufenden zu halten.

    Angesichts der Vielzahl bestehender Aktionäre, würden wir die Kommunikation per Email über ir@cassona.de vorziehen.

    Wir möchten alle Aktionäre der CASSONA SE bitten, mit unserer Investor Relations Abteilung Kontakt aufzunehmen. Bitte teilen Sie uns mit, über welche Bestände an CASSONA Aktien Sie derzeit verfügen. Bitte senden Sie uns hierzu den Banknachweis in Form eines aktuellen Depotauszugs.

    CASSONA SE
    Investor Relations
    Schubertstrasse 14
    60325 Frankfurt am Main
    ir@cassona.de

    Quelle:Cassona

    Zum Thema Kontaktaufnahme:

    Man möchte also wie bereits vermutet das "Spielchen" weiterspielen!
    Ich befürchte es handelt sich einfach um einen "billigen" Trick, um an die Daten von ihren "Opfern" zu gelangen. (Man könnte dann zukünftige Vertriebsaktivitäten gezielt auf solche (vermutlich leichtgläubigen) Personen abstimmen. [wink] )
    Zudem kann man durch diese Form der Kommunikation natürlich die Kleinanleger einfache beeinflussen und bei Laune halten. Ein geschickter Schachzug um die "geschädigten" Anleger ruhig zu stellen.

    Ich halte es auch für sehr merkwürdig,daß die ihre Großaktionäre nicht kennen.
    Es wäre doch sehr sehr seltsam, wenn die nicht wüssten wer ihre Großaktionäre sind und wieviel Aktien in Besitz der Kleinanleger sind.[wink]
    Sollten die wirklich vergessen haben,wer ihre Aktien bei der "Gründung" übernommen hat und "vertreibt"?

    Bei einer etwaigen Kontaktaufnahme sollte man also sehr vorsichtig sein und dies möglichst "anonym" machen.
    Keine persönliche Daten rausgeben!(Auch nicht Name,Anschrift etc.. Neutraler E-Mail-Account (ggf. neu erstellen.) etc.)

    Zum Thema Kapitalerhöhung:

    "um Sie über alle wichtigen Neuerungen und Entwicklungen der CASSONA SE stets auf dem Laufenden zu halten".
    Scheinbar hat man auch hier Gedächtnislücken![rolleyes]
    Anfang des letzten Jahres wurde großspurig eine Kapitalerhöhung angekündigt. (225.000 Aktien zu 37€.)
    Meldung 03.04.2014 Kapitalerhöhung
    Es war schon sehr merkwürdig,daß damals plötzlich richtig Geld ins Unternehmen fließen sollte (brutto rd.8,3 Mio. €). Die ursprünglichen Aktien sind schließlich für 1€ pro Stück ausgegeben worden. (Daher auch das bescheidene Eigenkapital.)
    Trotz der "phantastischen" Kursentwicklung auf über zum Schluss über 53€, wurde offensichtlich diese Kapitalerhöhung nicht durchgeführt!
    Warum wohl? Konnte man die bereits bestehenden 2,25Mio Aktien nicht absetzen?
    War dies etwa auch nur eine weitere "Meldung" um den Kurs nach oben zu treiben?[wink]

    Warum meint man zudem diese "geplatzte" Kapitalerhöhung sei keine wichtige Neuerung bzw. Entwicklung und man müsse die Aktionäre nicht darüber informieren?

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